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Timo Glock kritisiert Günther Steiner: "Was soll das?"

Nach Ralf Schumacher übt nun mit Timo Glock der nächste Sky-Experte Kritik an den jüngsten Seitenhieben von Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner

Timo Glock

Nach Ralf Schumacher hat nun mit Timo Glock ein weiterer Sky-Experte scharfe Kritik am ehemaligen Formel-1-Teamchef Günther Steiner geübt: "Ich bin da mit Ralf d'accord", sagt Glock. "Günther Steiner, was soll man dazu sagen? Es ist immer wieder schwierig, seine Kommunikation so ein bisschen zu verstehen."

Anlass für die erneute Kritikwelle war ein Interview, das Steiner nach dem Grand Prix von Monaco im Podcast The Red Flag gegeben hat. Der ehemalige Teamchef von Mick Schumacher bei Haas wurde in dem Podcast gefragt, ob er Alpine nach der Trennung von Esteban Ocon empfehlen würde, über Mick nachzudenken.

Steiner, der Mick aus den Saisons 2021 und 2022 bei Haas gut kennt, antwortete darauf: "Im Moment nicht, nein. Du musst die besten Fahrer holen, die verfügbar sind. Und es gibt Fahrer, die zeigen, dass sie sehr gut sind." Mick zählt für den von Haas geschassten Ex-Teamchef offenbar nicht dazu.

 

Eine Kritik, die Steiner auch für sich behalten hätte können, wie Glock findet: "Man sollte es lassen, immer wieder nachzutreten. Was ist der Sinn dahinter? Er sollte mal selbst vor seiner Tür kehren. Wenn du die Bilanz von Günther Steiner als Teamchef siehst, kannst du die auch anzweifeln, die musst du anzweifeln. Weil momentan macht das Team Haas einen sehr, sehr guten Job ohne ihn."

Unangemessen fand Glock auch eine Instagram-Story, die Steiner nach dem Qualifying zum Grand Prix von Monaco gepostet hat. Dort wurden beide Haas-Fahrer nachträglich disqualifiziert, weil ihr DRS zu weit aufgeklappt hatte. Ein Regelverstoß wegen eines Messfehlers, der den Ingenieuren wegen eines internen Kommunikationsproblems passiert war.

Steiner, nie um einen flotten Witz verlegen, postete daraufhin auf Instagram einen Cartoon mit einem Maßband und betextete diesen augenzwinkernd mit den Worten: "Möchte sich vielleicht jemand mein Maßband ausleihen?" Ein offensichtlicher Seitenhieb gegen sein Ex-Team Haas, das da bereits einen internen Fehler eingeräumt hatte.

 

Und einer, den Glock offenbar als unnötig empfunden hat: "Das sind ja alles Dinge, was soll das? Ich glaube, man sollte da ein bisschen cleverer agieren von seiner Seite. Aber das ist, ja, typisch Günther Steiner. Wie gesagt: vor der eigenen Tür kehren", unterstreicht Glock im Interview mit Sky am Rande des Grand Prix von Kanada.

Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn - aber eins steht fest: Günther Steiner lässt niemanden kalt. Seine jüngsten Kommentare über Mick Schumacher haben nun sogar zu einem neuen Höhepunkt in seinem Streit mit Ralf Schumacher geführt, der bei RTL, wo er und Steiner als Experten engagiert sind, deponiert hat, er wolle nicht mehr gemeinsam mit Steiner vor der Kamera stehen.

Entzündet hat sich letztendlich alles an Mick Schumacher. Als der seine Rookiesaison 2021 und danach auch 2022 für Haas fuhr, gab ihm Steiner nicht die Rückendeckung und Nestwärme, die sich Ralf Schumacher für seinen Neffen gewünscht hätte. Die Situation eskalierte dann nach einigem Hin und Her insofern, als Steiner Sky keine Interviews mehr geben wollte.

Beim Saisonauftakt 2024 kam es dann zur groß inszenierten Versöhnung, die aber nicht lang gehalten hat. Und jetzt schließt sich auch Glock jener Seite an, die über Steiners Kommentare eher nicht mehr lachen kann. Auch, weil der ehemalige Formel-1-Fahrer glaubt, dass Mick Schumacher in Wahrheit "sehr gute Karten" hat, 2025 bei Alpine Formel 1 zu fahren.

"Natürlich stehen da mehrere Fahrer Schlange und versuchen, sich zu positionieren. Aber ich glaube, Mick hat gezeigt, dass er die Formel-1-Erfahrung hat, dass er schnell ist. Und mit dem richtigen Umfeld wäre er der richtige Mann für das Cockpit, glaube ich", sagt Glock.

Mit Bildmaterial von circuitpics.de.

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