Trotz Qualifying-Crash: Norris muss Motor nicht abschreiben

Lando Norris kann seinen Motor, den er bei seinem Unfall in Spa im Auto hatte, vermutlich weiter benutzen - McLaren bei allen wichtigen Teilen an der Grenze

Trotz Qualifying-Crash: Norris muss Motor nicht abschreiben

Lando Norris muss aktuell nicht fürchten, dass der Mercedes-Motor seines McLaren nach seinem schweren Unfall im Qualifying von Spa abgeschrieben werden muss. Der Brite hatte nach seinem Crash ein neues Getriebe am Sonntag einsetzen müssen und dafür fünf Strafplätze in der Startaufstellung kassiert.

Den Motor konnte man hingegen straffrei tauschen, weil man zurück auf den zweiten Motor gewechselt war - aus Sicherheitsgründen wie Teamchef Andreas Seidl sagt.

Norris ist bei allen Motorenelementen - außer dem Auspuffsystem - bereits an der Grenze der verfügbaren Elemente angelangt. In Belgien war der dritte Motor im Auto verbaut, als der 21-Jährige am Samstag in Eau Rouge/Raidillon verunfallt war.

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Ob die dritte Power-Unit noch einmal verwendet werden kann, wird sich noch herausstellen: "Die Power-Unit wurde im Detail gecheckt, als sie aus dem Auto war. PU3 sieht im Grunde okay aus, allerdings müssen noch ein paar Checks gemacht werden", sagt Seidl. "Aus Sicherheitsgründen sind wir für das Rennen auf Power-Unit zwei gegangen - mit der Intention, PU3 bei zukünftigen Rennen zu nutzen."

Auch das Chassis kann nach dem Unfall noch weiter verwendet werden: "Dank des Winkels bei Landos Einschlag war das Monocoque okay. Das können wir weiter benutzen. Das war eine erste Sorge", so der Teamchef.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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