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Andrea Kimi Antonelli verletzte sich beim Unfall in Melbourne leicht

Foto: AFP

Andrea Kimi Antonelli kam doch nicht gänzlich unversehrt aus seinem Unfall im dritten Freien Training beim Formel-1-Auftakt in Melbourne. Denn der Italiener kam am Donnerstag mit einer elastischen Bandage am linken Handgelenk ins Fahrerlager von Shanghai spaziert.

Er selbst versichert aber, dass es sich dabei um "nichts Ernstes" handelt: "Am Montag nach Melbourne haben wir einen vorsorglichen Scan gemacht, um zu einhundert Prozent sicherzugehen, dass es keine Nachwirkungen vom Unfall am Samstag gibt", erklärt er.

Dabei sei herausgekommen, dass beim Aufprall die Bänder leicht überdehnt wurden - Antonelli hatte die Hände nicht vom Lenkrad genommen. "Aber wie gesagt: Nichts Ernstes, ich bin bereit, wieder auf die Strecke zu gehen", beteuert er.

Antonelli war am Samstag im Abschlusstraining von Melbourne in der ersten Schikane abgeflogen. Der 19-Jährige hatte in Kurve 2 die Kontrolle über seinen Mercedes verloren und war rückwärts in die Mauer geschlagen und hatte seinen Boliden dabei nachhaltig beschädigt.

Mercedes arbeitete fieberhaft, um das Auto rechtzeitig für das Qualifying wieder fahrtüchtig zu machen, und hatte Glück, dass Max Verstappen ihnen mit seinem Abflug in Q1 zusätzliche Zeit verschaffte, sodass Antonelli doch noch auf die Strecke gehen konnte und am Ende sogar Startplatz zwei einnehmen konnte.

Trotz eines schlechten Starts im Rennen fuhr er auch am Sonntag hinter Teamkollege George Russell zu Rang zwei und reist nun mit dem Wissen nach China, dass er im mutmaßlich stärksten Auto sitzt.

"Das ist eine riesige Chance", weiß der Italiener, warnt aber: "Wir müssen auf Ferrari aufpassen. Sie pushen extrem hart und sind im Moment ganz klar die zweite Kraft."

"Dieses Wochenende erwarte ich auch, dass sie ihren 'Macarena'-Flügel einsetzen, der bei den Tests anscheinend gut funktioniert hat und ihnen helfen könnte. Man darf sie im Kampf definitiv nicht abschreiben", sagt er.

"Was mich betrifft, ist es einfach eine großartige Gelegenheit, das Auto zu fahren, das mir zur Verfügung steht. Du weißt, dass du um den Sieg kämpfen kannst. Dann gibt es vielleicht Strecken, auf denen es besser läuft, und andere, auf denen es schwieriger wird. Aber das Wichtigste ist, an jedem einzelnen Wochenende das Maximum herauszuholen."

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