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Yuki Tsunoda: Der erste Formel-1-Fahrer, der in den 2000ern geboren wurde

Formel-1-Rookie Yuki Tsunoda mag der jüngste Fahrer in der Startaufstellung für 2021 sein, doch AlphaTauri-Teamchef Franz Tost traut ihm eine steile Lernkurve zu

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Yuki Tsunoda: Der erste Formel-1-Fahrer, der in den 2000ern geboren wurde
Yuki Tsunoda ist nicht nur einer von drei Formel-1-Rookies in diesem Jahr, die aus der Formel 2 aufsteigen. Der japanische Youngster wird auch der erste Fahrer sein, der in den 2000er Jahren geboren wurde und in der Königsklasse antritt.

Tsunoda selbst misst dieser Tatsache allerdings keine große Bedeutung bei: "Ich denke nicht, dass es sich lohnt, zu viel Wert auf das Alter zu legen", sagt der 20-Jährige. "Max Verstappen war 17, als er startete. Aber ich empfinde es als eine Ehre, der erste Fahrer in der Startaufstellung zu sein, der im Jahr 2000 geboren wurde."

Sich selbst beschreibt Tsunoda, der 2021 mit AlphaTauri an den Start gehen wird, als "ganz normalen 20-jährigen Jungen". Wenn er nicht gerade Rennen fährt, verbringe er mit seinen Freunden viel Zeit an der Spielekonsole.

Tsnuoda motiviert sich mit Schießspielen

"Ich mag Schießspiele - wie Apex Legends und Call of Duty - und manchmal, wenn ich sie spiele, stelle ich mir vor, dass ich auf jemanden schieße, den ich hasse. Das funktioniert gut, es pusht mich! Außerdem bin ich gerne draußen und mache Dinge wie Wakeboarding und Snowboarding. Ich mache generell gerne körperliche Dinge."

"Ich finde, dass Sport und Spiele mir helfen, meinen Geist zu regenerieren, und ich fühle mich danach erfrischt", sagt Tsunoda weiter, hält zugleich aber fest: "Allerdings mag ich keine Rennspiele, weil ich sie nicht realistisch finde."

Bis er den neuen AT02, der am Freitag vorgestellt wurde, beim offiziellen Wintertest der Formel 1 in Bahrain fahren kann, wird noch knapp ein Monat vergehen. Doch auch wenn die Möglichkeiten, sich vor dem Eröffnungsrennen an das Tempo der Königsklasse zu gewöhnen, begrenzt sind, glaubt Franz Tost an Tsunodas Potenzial.

Franz Tost erwartet steile Lernkurve

"Wir erwarten, dass seine Lernkurve ziemlich steil sein wird, sodass er in der Lage sein sollte, recht schnell eine gute Leistung zu erzielen", sagt der AlphaTauri-Teamchef. "Natürlich wird er einige Unfälle haben. Das ist Teil der Entwicklung."

"Aber was bei ihm sehr außergewöhnlich ist, ist die Kontrolle über das Auto, seine Stärke beim Bremsen und sein Speed in schnellen Kurven. Wenn er seinen Lernprozess fortsetzt, so wie er es bei den Tests in Imola und Abu Dhabi im vergangenen Jahr getan hat, bin ich mir sicher, dass wir einige fantastische Rennen sehen werden."

Dort absolvierte Tsunoda private Testfahrten in älteren Autos: In Imola fuhr er einen Toro Rosso von 2018, beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi saß er im 2020er-Auto. Dieses Jahr testete er mit dem 2019er-Toro-Rosso in Imola und Misano.

Wie Pierre Gasly Tsunoda helfen kann

Mit Blick auf die Rookie-Saison des Japaners glaubt Tost, dass Pierre Gasly die Entwicklung seines neues Teamkollegen positiv beeinflussen könnte. "Pierre ist ein sehr hochqualifizierter Fahrer und er hat jetzt auch die nötige Erfahrung, um eine Führungsperson im Team und für Yuki zu sein", analysiert der Teamchef.

"Jeder Fahrer vergleicht sich mit dem Teamkollegen und je besser dieser ist, desto mehr wird man dazu gedrängt, sich zu verbessern. Yuki kann in allen Bereichen viel von Pierre lernen, etwa beim Vergleich der Rundenzeiten, der Abstimmung des Autos, der Fahrlinien. Das ist alles sehr wichtig, vor allem auf Strecken, die für Yuki neu sind."

Mit Bildmaterial von Red Bull Content Pool.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Yuki Tsunoda
Teams Scuderia AlphaTauri Honda
Urheber Juliane Ziegengeist