Berlin-E-Prix: DS Penske überzeugt mit starker Performance am Sonntag
Taylor Barnard stellt seinen DS-Penske am Sonntag im Qualifying der Formel E in Berlin in Startreihe eins und führte das Rennen zeitweilig an
Taylor Barnard fuhr am Sonntag in Startreihe eins
Foto: DPPI DPPI
Punkte am Samstag und eine beeindruckende Vorstellung am Sonntag. So lässt sich das Wochenende von DS-Penske in Berlin zusammenfassen, nachdem Taylor Barnard am Samstag den achten Platz belegte und sich am Sonntag den zweiten Startplatz sicherte.
Nach dem Rennen am Samstag, das einen obligatorischen "Pitboost-Stopp" und einem einzigen Attack-Mode von sechs Minuten beinhaltete, wies der Sonntag einen anderen Charakter auf.
Das Format sah zwei Runden weniger vor (insgesamt 37) und zwei Attack-Modes anstelle von einem mit einer Gesamtdauer von acht Minuten. Dies bedeutete, dass alle Strategien des Vortages hinfällig waren und das Team bei Null anfangen musste. Zudem lagen die Luft- und Streckentemperaturen noch höher, wobei der Beton des historischen Flughafens Berlin-Tempelhof über 40 Grad Celsius erreichte.
Enge Abstände im Qualifying
Bereits in den Trainingseinheiten am Morgen ging es extrem eng zu. Während Edoardo Mortara im Mahindra die Bestzeit setzte, platzierte Maximilian Günther seinen DS E-Tense nur vier Tausendstelsekunden dahinter. Sein Teamkollege Barnard folgte mit weiteren vier Tausendsteln Abstand. Diese minimalen Abstände versprachen ein hart umkämpftes Qualifying.
Die Bestätigung für die gute Form des DS E-Tense ließ nicht lange auf sich warten. Barnard belegte in der Qualifying-Gruppe A den zweiten Platz und sicherte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Viertelfinale. In Gruppe B bestätigte Günther seine gute Tagesform, verpasste das Weiterkommen jedoch um lediglich eine Zehntelsekunde.

Maximilian Günther beim E-Prix von Berlin 2026
Foto: DPPI
In seinem ersten direkten Duell traf Barnard auf den Andretti von Felipe Drugovich. Mit einer sehr sauberen Runde überquerte der DS-Penske-Pilot die Ziellinie als Führender und zog in das Halbfinale ein. Dort traf er auf den Neuseeländer Nick Cassidy, der ebenfalls in starker Form agierte, aber unter der Berliner Sonne nicht ganz an den jungen Barnard herankam. Der Brite erreichte das Finale, wo er gegen den Porsche von Pascal Wehrlein antrat.
Taktisch geprägtes Rennen
Es folgte eine epische fliegende Runde vor den Augen der Zuschauer, in der sich der DS und der Porsche in jeder Kurve einen Schlagabtausch lieferten und abwechselnd die Führung übernahmen. Am Ende setzte sich der deutsche Pilot mit einem Vorsprung von nur vier Tausendstelsekunden gegen das Talent von DS Penske durch.
Das Rennen selbst war von taktischen Überlegungen geprägt. Barnard erwischte einen Blitzstart und übernahm bereits in den ersten Kurven die Führung. Er behauptete seine Position trotz wiederholter Angriffe der Konkurrenz. Günther hielt seinen DS E-Tense FE25 im Feld und wartete ab, um Energie für die spätere Phase des Rennens zu sparen. Barnard legte ein hohes Tempo vor und fuhr die schnellste Rennrunde, bevor er sich strategisch einige Plätze zurückfallen ließ, um ebenfalls Energie zu sparen.

Taylor Barnard verpasste weitere Punkte nur knapp
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Dahinter arbeitete sich Günther in die Top 10 vor. Als die Zeit für den ersten Attack-Mode kam, veränderten sich die Positionen deutlich, da die Aktivierungszone weit abseits der Ideallinie lag. Nach der ersten Runde der Attack-Modes und mit einem verbleibenden Drittel des Rennens befanden sich beide DS-Penske-Fahrer mitten in den Top 10. Der Kampf blieb bis zur Ziellinie hart umkämpft.
Nächster Halt: Monaco
Nach zahlreichen Überholmanövern und Positionswechseln innerhalb der ersten fünf Plätze beendete Barnard das Rennen auf dem elften Rang knapp außerhalb der Punkteränge. Max Günther verlor in den letzten Kurven noch einige Plätze und kam als 15. ins Ziel, nachdem beide Fahrer das Geschehen in diesem sonnigen Rennen maßgeblich mitbestimmt hatten.
Die nächsten beiden Läufe der Formel-E-Weltmeisterschaft finden am 16. und 17. Mai in Monaco statt.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.
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