Testbericht

Formel E Valencia-Test

Formel-E-Test Valencia: Mitch Evans gibt wieder das Tempo vor

Formel-E-Test in Valencia nach Garagenbrand am Donnerstag fortgesetzt: Mitch Evans und Antonio Felix da Costa erneut an der Spitze

Stefan Mackley

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Bearbeitet: 26.10.2023, 17:34

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Formel-E-Test Valencia: Mitch Evans gibt wieder das Tempo vor

Mitch Evans bestimmte auch am dritten Tag der Vorsaisontests der Formel E in Valencia, die nach dem Garagenbrand vom Dienstag am Donnerstag fortgesetzt wurden, das Tempo. Der Jaguar-Pilot setzte sich am Ende der viereinhalbstündigen Session mit einer Zeit von 1:24.791 Minuten an die Spitze der Zeitenliste und lag damit 0,023 Sekunden vor Porsche-Pilot Antonio Felix da Costa.

Dieselbe Paarung hatte am Dienstagmorgen auch die Gesamtwertung angeführt, bis ein Feuer in der Garage des Batterie-Lieferanten WAE (ehemals Williams Advanced Engineering) die Arbeit auf dem Circuit Ricardo Tormo in Spanien unterbrach. Nach einer Untersuchung durch den Automobil-Weltverband FIA wurde der Test am Donnerstag um 14 Uhr Ortszeit wieder aufgenommen.

Edoardo Mortara setzte mit 1:25.661 Minuten die erste Bestzeit. Mahindra kann in Valencia nur noch ein Auto einsetzen, nachdem unter anderem der Wagen von Nyck de Vries beim Brand am Dienstag beschädigt wurde.

Auto beschädigt: Nyck de Vries muss zuschauen

Das bedeutete, dass der ehemalige AlphaTauri-Formel-1-Pilot nicht an der Session teilnehmen konnte, nachdem er am Dienstagmorgen auf dem letzten Platz gelandet war. Es war sein erster Einsatz im Gen3-Auto von Mahindra.

Mortara beendete das Training am Donnerstag mit nur 0,112 Sekunden Rückstand auf Evans auf dem dritten Gesamtrang, blieb jedoch zweimal in derselben Runde stehen, bevor er nach über einer Stunde wieder an die Box kam. Robin Frijns blieb bei seinem Comeback für Envision ebenfalls unter 1:25 Minuten.

Porsche-Pilot Pascal Wehrlein wurde mit einer Zeit von 1.25,004 Minuten Fünfter, blieb aber in den Schlussminuten auf der Strecke stehen, was eine rote Flagge und das vorzeitige Ende der Session zur Folge hatte. Maximilian Günther (Maserati MSG), Oliver Rowland (Nissan), Norman Nato (Andretti), Jehan Daruvala (Maserati MSG) und Nick Cassidy (Jaguar) komplettierten die Top 10.

Gabriela Jilkova mit erstem Test für Porsche

Titelverteidiger Jake Dennis (Andretti) belegte mit etwas mehr als vier Zehnteln Rückstand Rang zwölf. Der Brite saß zum ersten Mal im Auto, seinen Platz hatte am Dienstagmorgen der nominierte Rookie Zane Maloney eingenommen.

Aufgrund des begrenzten Starterfeldes setzten die meisten Teams ihre Stammpiloten ein. Nur Porsche entschied sich für einen Rookie. Gabriela Jilkova sammelte einige Streckenzeit, bevor sie an Felix da Costa übergab.

Die hinteren Ränge belegten die ERT-Piloten Dan Ticktum und Sergio Sette Camara, wobei der Brasilianer wegen eines Batterieproblems nur acht Runden absolvieren konnte. Die meisten Runden absolvierte Sebastien Buemi (Envision), der mit 75 Runden und weniger als einer halben Sekunde Rückstand auf Platz 17 landete.

Der Test am Freitag wird voraussichtlich zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr stattfinden. Damit würde gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan vor dem Brand nur eine halbe Stunde Fahrzeit verloren gehen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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