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Formel E will für Spannung sorgen: "Müssen das Racing neu erfinden"

Die fünfte Saison der Formel E wartet gleich mit vielen neuen Aspekten auf – Neben der Einführung des Gen2-Autos wird auch der Fahrzeugwechsel hinfällig

André Wiegold Lewis Duncan

Veröffentlicht: 27.09.2018, 10:16

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Formula 1 World Champion, Nico Rosberg, drives the Formula E Gen2 car around the streets of Berlin

BMW iFE.18

Nelson Piquet Jr., Jaguar Racing I-TYPE 3

Maximilian Günther, Dragon Racing

BMW iFE.18

Nelson Piquet Jr., Jaguar Racing I-TYPE 3 and Jaguar I-Pace eTrophy

Maximilian Günther, Dragon Racing

Die Formel E wird in der fünften Saison mit vielen Neuerungen aufwarten. Das Gen2-Auto wird im Wettbewerb sein Debüt geben und der Fahrzeugwechsel zur Rennhalbzeit wird abgeschafft, da leistungsstärkere Batterien zum Einsatz kommen. Um die Spannung hochzuhalten, soll ein neues Format eingeführt werden: Es gibt eine alternative Fahrlinie, die dem Fahrer einen "Boost"  freischaltet.

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"Um Spannung zu generieren, müssen wir neue Wege im Racing gehen", sagt Formel-E-Chef Alejandro Agag. "Der Fahrzeugwechsel ist zu einem interessanten Element der Formel E geworden, aber den wird es – und das ist gut so – nicht mehr geben." Der "Attack Mode", der Fahrer zusätzliche Leistung bringt, wenn sie die oben erwähnte alternative Rennlinie abseits der Ideallinie nutzen", soll als strategisches Element für Furore sorgen.

"Es ist wie ein Videospiel", sagt Agag, der früher schon Vergleiche mit dem Titel "Mario Kart" gemacht hat. "Sie können dann in einen leistungsstärkeren Modus schalten – und es gibt mehr Videospiel- als Formel-E-Fans da draußen." Deshalb wolle die Formel E eine völlig neue Zielgruppe ansprechen und sie vom Motorsport überzeugen. "Du bekommst als Fahrer vier Minuten mehr Leistung", erklärt Agag den Modus. "Die Fahrer können den Boost aktivieren, wann immer sie wollen."

Außerdem wird es eine limitierte Anzahl an Boostfenstern geben, erklärt der Serienchef. "Es gibt zwei Fenster mit vier Minuten und drei Fenster mit drei Minuten, aber das kommt darauf an, wie viele Fenster der Automobil-Weltverband (FIA) an der jeweiligen Strecke erlaubt", so Agag. "Das wird sicher ein wichtiges strategisches Element werden." Neben dem Mario-Kart-Vergleich zieht Agag sogar den Klassiker Pacman hinzu: "Wenn man dort die kleinen orangenen Dinger gegessen hat, wurde man für eine Weile schneller."

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