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Vergne glänzt, DS Penske auf dem Podium in Berlin!

Jean-Eric Vergne holt einen Poiumsplatz im Sonntagsrennen in Berlin aus unmöglicher Ausgangsposition - Günther wird Einheitsbauteil zum Verhängnis

Vergne glänzt, DS Penske auf dem Podium in Berlin!

Jean-Eric Vergne holte ein Podium für DS Penske in Berlin

Foto: DPPI DPPI

Mit einem beeindruckenden Rennen am Sonntag hat Jean-Eric Vergne DS Penske beim zweiten Lauf des Berlin E-Prix 2025 ein Podium beschert. Der Franzose arbeitete sich von Startplatz 18 bis auf Rang drei nach vorn. Er sicherte damit wichtige Punkte für das Ziel, Platz drei in der Teamwertung zu behaupten.

Der Sonntag begann auf dem historischen Tempelhofer Flughafengelände mit tiefhängenden Regenwolken. Das einzige Freie Training des Tages startete mit 40 Minuten Verspätung und wurde wenig später nach einem Unfall von Lucas di Grassi im Lola Yamaha Abt vorzeitig beendet.

Nach dem Ausfall durch einen Fahrwerksdefekt am Vortag (ein Bauteil, das alle Fahrzeuge betrifft), ging Vergne zunächst vorsichtig zu Werke und belegte Platz acht. Teamkollege Maximilian Günther fuhr vor heimischem Publikum auf Rang fünf und hoffte, dass sich das Wetter im weiteren Tagesverlauf stabilisiert.

Durchwachsene Startpositionen nach verregnetem Qualifying

Tatsächlich blieb es bis zum Qualifying trocken. Beide DS-Penske-Piloten gingen in Gruppe A auf die Strecke, mussten sich jedoch mit Sichtproblemen durch Gischt auf dem engen Stadtkurs arrangieren.

Die Session verlief zunächst ohne Zwischenfälle - doch kurz vor Schluss verursachte ein Unfall einer Maserati-Pilotin eine Unterbrechung mit noch 54 Sekunden auf der Uhr.

Weil die schnellste Runde üblicherweise am Ende der Session gefahren wird, konnten viele Fahrer - darunter auch Günther und Vergne - ihr volles Potenzial nicht mehr ausschöpfen. Sie belegten Gruppenrang fünf und neun, was Startplatz 13 für Günther und 18 für Vergne bedeutete.

Cleveres Rennen bringt Vergne auf das Podest - Pech für Günther

Der zweite Lauf wurde über 38 Runden angesetzt, eine weniger als am Samstag, was neue strategische Überlegungen bei der Energienutzung notwendig machte. Auf Pflichtboxenstopps (Pitboost) wurde diesmal verzichtet.

Beide DS-Penske-Fahrer erwischten einen guten Start. Vergne machte bereits in den ersten beiden Runden vier Positionen gut und schob sich noch vor Halbzeit des Rennens in die Top 10.

Ein erster Überblick über den Energieverbrauch zeigte, dass beide DS E-TENSE FE25 zu den effizientesten Autos im Feld zählten - ein klarer Vorteil. Nach einer frühen Safety-Car-Phase lagen Vergne und Günther auf den Plätzen acht und zwölf. Günther nutzte die Gelegenheit und fuhr ebenfalls in die Top 10.

Jean-Eric Vergne fuhr sich vom 18. Startplatz aufs Podium

Jean-Eric Vergne fuhr sich vom 18. Startplatz aufs Podium

Foto: DPPI

Nach einer weiteren Neutralisation zündeten viele Fahrer ihren ersten Attack Mode. Vergne war der erste DS-Pilot, der ihn aktivierte. Damit gelang ihm nicht nur der Sprung zurück in die Top 5, sondern zwischenzeitlich sogar die Führung.

Für Günther endete das Rennen jedoch unglücklich: Auf Platz sieben liegend musste er mit einem technischen Defekt aufgeben. Betroffen war ein Bauteil im vorderen Elektromotor, das in allen Fahrzeugen der Serie verbaut ist.

Die Schlussphase blieb turbulent, doch Vergne verteidigte seine Position souverän und überquerte die Ziellinie als Dritter - ein starkes Ergebnis angesichts seines Startplatzes.

Maximilian Günther schied mit einem Defekt an einem Einheitsbauteil aus

Maximilian Günther schied mit einem Defekt an einem Einheitsbauteil aus

Foto: DPPI

Am Montag steht in Berlin zunächst der offizielle Rookie-Test auf dem Programm, bei dem Nachwuchsfahrer die Gelegenheit bekommen, sich zu präsentieren.

Danach zieht die Formel-E-WM weiter nach London, wo in zwei Wochen das große Saisonfinale steigt. Dort will DS Penske eine insgesamt positive Saison mit einem starken Abschluss krönen und den dritten Platz in der Meisterschaft absichern.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe eines Produktionskostenzuschusses von DS Automobiles ermöglicht. Eine inhaltliche Einflussnahme von DS auf den Beitrag fand nicht statt.

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