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Testfahrten ADAC GT Masters 2021: SSR Performance in Meisterform

SSR Performance holt die erste Tagesbestzeit bei den Testfahrten des ADAC GT Masters in Oschersleben - Drei Porsche 911 GT3 R am Eröffnungstag vorn

Testfahrten ADAC GT Masters 2021: SSR Performance in Meisterform

Porsche hat den ersten Tag der Testfahrten des ADAC GT Masters in Oscherleben bestimmt. Drei 911 GT3 R kamen auf der Strecke bei Magdeburg auf die ersten drei Plätze. Die Tagesbestzeit holte sich standesgemäß der Titelverteidiger: Der SSR-Porsche #92 von Michael Ammermüller markierte die Bestzeit in 1:24.342 Minuten.

Das ist noch ein ganzes Stück weg vom theoretischen Maximum, das bei den GT3-Boliden in Oschersleben bei niedrigen 1:23er-Zeiten liegt. Dennoch erstaunt das Resultat nicht; dem Porsche 911 GT3 R liegt der Kurs in der Magdeburger Börde.

Und so bestimmten drei Porsche die zweite Sitzung, die am Dienstag die schnellere war. Etwas überraschend konnte sich Maximilian Hackländer im MRS-Porsche #14 (Hackländer/Wishofer) in 1:24.489 Minuten auf den zweiten Rang schieben - ein starker Einstand von MRS-GT Racing als Porsche-Team.

Der Porsche hatte einen Ausritt ins Kiesbett nach der berüchtigten Triple, aus dem er herausgezogen werden musste. Schäden trug der Bolide keine davon, denn die Topzeit legte er erst danach hin. Platz drei ging an den Bernhard-Porsche #75 (Engelhart/Preining) in 1:24.609 Minuten.

Bester Nicht-Porsche war der Zakspeed-Mercedes #20 (Schöll/Gounon) auf der vierten Position in 1:24.674 Minuten. Auch dieser hatte einen Abflug in der Triple, konnte aber wenige Minuten später schon wieder die Session aufnehmen.

Mercedes-AMG mit morgendlicher Bestzeit

Die zweite Sitzung musste noch ein drittes Mal wegen eines Ausrutschers unterbrochen werden. Johannes Stengel plankte im Joos-Porsche #91 (Holzer/Stengel) in der Hotelkurve rückwärtig ein. Es dürfte bei einem Flurschaden inklusive verstelltem Heckflügel geblieben sein.

Die Bestzeit in der morgendlichen Session markierte Luca Stolz im Toksport-WRT-Mercedes #22 (Engel/Stolz) in 1:24.696 Minuten. Das reichte für Platz fünf im Tagesklassement. Auch in der Morgensession unterstrich Ammermüller mit der zweitschnellsten Zeit, dass es die Meister von SSR Performance ernst meinen.

GRT Grasser brachte zwei seiner Lamborghinis auf die Plätze sechs und sieben, die hauchdünn voneinander getrennt waren. Die #19 (Perera/Ineichen; 1:24.738) und #63 (Bortolotti/Costa; 1:24.757) schleppten auch noch den Land-Audi #29 (Mies/Feller; 1:24.776) in knappen Abständen mit. Hinter dem Herberth-Porsche #7 (Bachler/de Silvestro; 9.) komplettierte der Schubert-BMW #10 von Nick Yelloly die Top 10.

Den ganzen Tag nicht in Erscheinung traten der WRT-Audi #32 (Vanthoor/Weerts) und der Rutronik-Audi #33 (Marschall/Schramm). Beide Mannschaften wollen nur den Mittwoch zu Testzwecken nutzen.

Der Land-Audi #28 (Haase/Trefz) drehte in der ersten Session wegen eines Getrieberasselns keine Runde, ging aber in der zweiten auf die Strecke, beim Fugel-Honda #88 (Fugel/Påverud) war es genau umgekehrt. Der Honda NSX GT3 drehte nur neun Runden in der ersten Sitzung und blieb in der zweiten ganz stehen.

Am Mittwoch stehen drei weitere Sitzungen bei den Testfahrten des ADAC GT Masters in Oschersleben auf dem Programm. Es werden dabei auch FCY-Phasen und die neue Strafrunde getestet. (Alle Informationen zu den Testfahrten des ADAC GT Masters in Oschersleben)

Ergebnis 1. Session
Ergebnis 2. Session

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

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Rennserie ADAC GT Masters
Urheber Heiko Stritzke