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24h Daytona 2023: Auer wirft Winward-AMG im 1. Training weg
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13:12
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Auer nach Unfall im Krankenhaus
Lucas Auer muss nach seinem Unfall im ersten Freien Training ins Krankenhaus. Ersten Informationen zufolge geriet er ausgangs Kurve 1 mit den rechten beiden Rädern ins Gras und bog anschließend nach links ab. Dort knallte er vehement in die Boxenmauer in dem Rechts-Links-Knick, der voll durchfahren wird. Noch ist unklar, ob es sich um einen Fahrfehler oder ein technisches Problem handelt.
Sobald mehr Informationen vorliegen, erfahrt ihr das hier.
12:40
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Chaos im FT1: Fünfmal Rot, heftiger Unfall von Auer
Gleich fünfmal musste im ersten Freien Training Rot geschaltet werden, ein echter Rhythmus kam in den 90 Minuten nicht auf. Die erste Unterbrechung gab es für den gestrandeten Riley-Porsche #92 (Brule/Udell/Davis/Bleekemolen), die Zweite für Trümmerteile auf der Fahrbahn. Die Dritte wurde für den liegengebliebenen Iron-Lynx-Lamborghini #63 (Grosjean/Bortolotti/Caldarelli/Pepper) gezeigt, Nummer vier für einen Unfall mit kleineren Blessuren von John DeAngelis im Performance-Tech-Ligier #38 (DeAngelis/Allen/Bloum/Shields).
Für den ersten größeren Abflug zeichnete sich ausgerechnet ein Profi verantwortlich: Lucas Auer versenkte den Winward-Mercedes #57 (Ward/Ellis/Dontje/Auer) in Kurve 2, just nachdem er die GTD-Bestzeit markiert hatte. Diese war auch schneller als diejenige aller GTD-Pro-Fahrzeuge. Es ist auch das Fahrzeug, das die beste GT-Zeit im Qualifying markiert hatte. Die Unterbrechung dauerte eine Viertelstunde, das Winward-Team hat erst einmal reichlich Arbeit vor sich.
Die Bestzeit ging an den Wayne-Taylor-Acura #10 (R. Taylor/Albuquerque/Deletraz/Hartley). Filipe Albuquerque markierte im Schlussspurt der Session eine Zeit von 1:35.366 Minuten. Das wäre beim Vortest "Roar before the 24" gut genug für Platz drei in den regulären fünf Sessions gewesen (die spontan angesetzt Generalprobe für das Qualifying am Sonntag außer Acht gelassen).
10:55
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Kritik an den LMP2-Einbremsungen
Führende LMP2-Fahrer kritisieren die Tatsache, dass die LMP2-Kategorie weiterhin mit weniger Leistung und mehr Gewicht fahren muss als im vergangenen Jahr (siehe Eintrag 02:03 Uhr). "Schwer verständlich, schließlich gehen die GTPs doch dasselbe Tempo wie die DPis zuvor", sagt Nicolas Lapierre (PR1 Mathiasen) gegenüber unserem Schwesterportal 'Motorsport.com Global'. "Das macht uns das Leben mit den LMP3 deutlich schwerer. Letztlich ist es für alle gleich, also macht es mir nichts aus."
Josh Pieron (TDS) sieht für sich selbst kein Problem, für andere aber schon: "Das wird zum Problem für Bronze-Fahrer. Einige von ihnen haben jetzt mehr Probleme, die LMP3 zu überholen. Meines Erachtens war das nicht nötig. Die GTP-Fahrzeuge sind nahezu so schnell wie die DPis. Es ist jetzt ein großer Abstand [zu ihnen] und der Abstand zu den LMP3 ist kleiner, als er sein sollte. Es ist schwierig, sie aus dem Windschatten zu überholen. Wenn man Pech hat, bleibt man das ganze Infield über hängen."
In der LMP2-Klasse muss mindestens ein Fahrer ein Bronze-Rating aufweisen. Ben Keatings Polezeit war annähernd drei Sekunden langsamer als die Polerunde von 2022.

Foto: Motorsport Images
08:54
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Westbrook: LMDh-Fahrzeuge fordern Fahrer mehr
Interessanter Einblick von Ganassi-Pilot Richard Westbrook: Er hält den Cadillac V-LMDh für fahrerisch anspruchsvoller als den DPi-Vorgänger: "Das ist auf jeden Fall mehr ein Fahrer-Auto. Es ist schwerer, hat nicht viel Abtrieb, aber jede Menge Leistung. Das ist gut für GT-Fahrer [beim Wechsel zu den Prototypen]. Es gibt keine Reifenwärmer und es ist anspruchsvoll, die Reifen ins Fenster zu bringen. Hier ist der Fahrer gefordert."
"Mit weniger Abtrieb und dem Zwang zu Doppelstints [durch ein kleineres Reifenkontingent] wird es spannender als mit den DPi. Ein Fahrzeug wird die Reifen mehr verschleißen als das andere. Über zwei Stunden wird sich das bemerkbar machen. Das wird faszinierend."
05:33
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Zehntes Fahrzeug für die GTD Pro
Der MDK-Porsche #53 (Kvamme/Estep/Magnussen/Hart), auf dem ursprünglich einmal Kevin Magnussen gemeldet gewesen ist, aber wegen einer Hand-OP nicht antreten kann, wechselt in die Klasse GTD Pro. Damit wächst diese Klasse auf zehn Fahrzeuge an, die GTD schrumpft auf deren 23. Diesen Schritt ist bereits der TF-Sport-Aston-Martin #64 (Giovanis/H. Plumb/M. Plumb/Trinkler) gegangen, der von der Fahrerpaarung her auch in der GTD antreten könnte. In der GTD Pro muss jeder Fahrer nur zwei Stunden Fahrzeit im Rennen absolvieren, in der GTD sind es viereinhalb für den Amateur.

Foto: Motorsport Images
20:03
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Auch LMP2 bleibt unverändert
Trotz der überraschend hohen Pace der GTP-Boliden (siehe Eintrag von 18:16 Uhr weiter unten) werden die LMP2 ihr bisheriges Niveau beibehalten. Damit bleibt es bei einem 35-Millimeter-Luftmengenbegrenzer für den Gibson-V8-Motor und einem Drehzahllimit von 8.000 Umdrehungen pro Minute. Bislang gab es keinen Restriktor und ein Drehzahllimit von 8.700 Umdrehungen pro Minute. Außerdem wiegen die Oreca 07 in diesem 950 Kilogramm, zehn Kilo mehr als 2022.
Die LMP2-Fahrer hatten sich beschwert, dass sie im Infield aus den Spitzkehren heraus LMP3- und GT-Fahrzeuge nicht mehr ausbeschleunigen können, was sie für ein Sicherheitsrisiko hielten. Überholvorgänge ziehen sich nun weiter in die Geraden hinein.
19:57
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Tincknell (Porsche, GTD): Uns fehlen mindestens 16 km/h!
Dass der Porsche 911 GT3 R keine bessere Einstufung bekommt, versteht Harry Tincknell überhaupt nicht. "Der Abstand [von 2,8 Sekunden im Qualifying] ist der echte Abstand", sagt der Brite, der für AO Racing an den Start geht, gegenüber unserem Schwesterportal 'Motorsport.com Global'. "Wir werden keine plötzlich Verbesserung im Rennen durch Sandbagging sehen."
"Wir sind mit wenig Sprit gefahren, hatten Platin-Fahrer in den Autos, haben gezeigt, was wir können, und wurden von Bronze-Fahrern in anderen Autos geschlagen. Der Unterschied im Tempo ist verrückt, wir fahren in einer komplett anderen Klasse. Wir sind quasi aus dem Rennen genommen worden. Selbst wenn wir ein Ein-Runden-Rennen von der Spitze aus in Angriff nehmen würden, würden wir nicht einmal in den Top 10 landen. Als hätten andere das DRS offen."
Tincknell beziffert den Unterschied auf zehn bis zwölf Meilen pro Stunde, also 16 bis 19 km/h. "Im Dezember sind wir mit 50 Kilogramm weniger und 38-Millimeter-Restriktoren gefahren. Jetzt haben wir 33 Millimeter Das ist keine Raketenwissenschaft."
12:47
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Kaum Änderungen in der BoP
Die Balance of Performance für das Rennwochenende ist veröffentlicht worden. Sie entspricht in allen Klassen genau derjenigen beim Vortest am vergangenen Wochenende. Einzige Ausnahme: Der BMW M4 GT3, der nur in der GTD-Klasse vertreten ist, erhält einen zwei Liter größeren Tank.
Besonders im Porsche-GT-Camp sorgt diese Untätigkeit für Unmut. Der neue Porsche 911 GT3 R der Generation 992 war bislang völlig chancenlos und im Qualifying 2,8 Sekunden langsamer als die Bestzeit.
Die BoP ist in unserer Info-Übersicht zu finden
12:24
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Alle wichtigen Informationen zum Rennen
Alles Relevante auf einen Blick:
Livestream 24h Daytona 2023
Live-Timing 24h Daytona
Zeitplan, Starterliste, Wetter u.v.m. - Alle Infos zum Rennen
Spotterguide 24h Daytona 2023
Bericht Qualifying 24h Daytona 2023
Startaufstellung zum Rennen
Sessions am Donnerstag:
17:05 - 18:35 Uhr: 1. Freies Training
21:20 - 23:05 Uhr: 2. Freies Training
12:16
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So liefen die Testfahrten "Roar before the 24"
Die erste Entscheidung ist bereits gefallen: Im Qualifying am vergangenen Wochenende setzte sich der Meyer-Shank-Acura #60 (Blomqvist/Braun/Castroneves/Pagenaud) in 1:34.031 Minuten durch. Das war lediglich etwas mehr als drei Zehntel langsamer als der offizielle DPi-Streckenrekord aus dem Jahr 2019, 1:33.685 Minuten von Oliver Jarvis auf einem Mazda RT24-P. Eigentlich war erwartet worden, dass die 100 Kilogramm schwereren LMDh langsamer sind. Allerdings kommt die Highspeed-Charakteristik des Daytona International Speedway den Hybridboliden wieder entgegen.
Qualifying-Bericht
Ergebnis Qualifying
Startaufstellung zum Rennen
Außerdem standen fünf einzelne Testsitzungen bei den Testfahrten auf dem Programm. hier wurde an der Rennpace gearbeitet. Die LMDh-Boliden legten bereits eine erstaunliche Zuverlässigkeit hin und ein enges Rennen liegt in Aussicht. Die Ergebnisse hier im Überblick:
Ergebnis Session 1 (Freitag, 20. Januar, 12:40 Uhr Ortszeit)
Ergebnis Session 2 (Freitag, 20. Januar, 18:05 Uhr)
Ergebnis Session 3 (Samstag, 21. Januar, 12:48 Uhr)
Ergebnis Session 4 (Samstag, 21. Januar, 16:14 Uhr)
Ergebnis Nachtsession 5 (Samstag, 21. Januar, 20:32 Uhr)
Ergebnis Session 6 - nur GTP (Sonntag, 22. Januar, 13:41 Uhr)

Foto: Motorsport Images
11:59
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Herzlich willkommen zum Event-Ticker der 24 Stunden von Daytona
Hier werdet ihr an den Tagen bis zum Start des Rennens mit den neuesten Informationen versorgt, außerdem werden wir hier kurze Zusammenfassungen der Freien Trainings einfügen. Das Event sieht das Debüt der LMDh-Boliden, die in der IMSA SportsCar Championship auf den Namen "GTP" hören.
Von:
Veröffentlicht: 26.01.2023, 18:12
Runde:
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