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MotoGP
Marc Marquez glaubt: "Rossi wird weitermachen"
Ende 2020 läuft Valentino Rossis Vertrag mit Yamaha aus, doch WM-Leader Marc Marquez glaubt nicht, dass der Italiener der MotoGP dann den Rücken kehren wird
Juliane Ziegengeist Carlos Guil Iglesias
Bearbeitet: 30.07.2019, 15:45
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Für die beiden Marquez-Brüder Marc und Alex ist es bereits zu einer guten, alten Tradition geworden, beim alljährlichen "Allianz Night Run" Spendengelder für die SOS Kinderdörfer zu sammeln. Im Rahmen der Veranstaltung in Montmelo wurde aber nicht nur über den wohltätigen Zweck gesprochen.
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Marquez stellte sich auch der einen oder anderen Frage über die diesjährige Motorrad-WM und seine Konkurrenz, allen voran Valentino Rossi. Der Yamaha-Pilot war zuletzt vor allem durch drei Ausfälle in Folge aufgefallen und klagte über anhaltende Abstimmungsprobleme mit seiner M1. Sogleich wurde über seine Zukunft in der MotoGP philosophiert.
Immerhin ist Rossi bereits 40 Jahre alt, sein Vertrag mit Yamaha läuft Ende nächster Saison aus. Während Rennleiter Lin Jarvis bereits unterstrich, dass die Zukunft der Marke nicht mehr von Rossi abhänge, zugleich aber nicht ausschloss, dass der Italiener nach 2020 weiterfährt, hat auch Marquez eine Meinung dazu.
"Ich sehe Rossi weitermachen", so der fünffache MotoGP-Weltmeister gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur 'EFE'. "Ich denke, dass jeder Fahrer, der in der Lage ist, ein Motorrad bei 350 km/h zu steuern, den Ehrgeiz und die Konzentration besitzt, um das auch weiterhin zu tun." An ein Karriereende des "Doktors" glaubt er also vorerst nicht.
Rücktrittsgerüchte gab es zuletzt auch um Marquez' Honda-Teamkollegen Jorge Lorenzo, der seit Assen verletzungsbedingt pausieren muss. Er wird erst in Silverstone wieder auf seine RC213V steigen können, die ihm bisher nicht viel Glück gebracht hat. Mehr als ein elfter Platz war nicht drin für den Spanier.
Marquez weiß: "Für Lorenzo läuft es sicherlich nicht so wie erwartet. Zu Honda zu kommen, bedeutet von vornherein für jeden Fahrer zusätzlichen Druck, denn es ist ein siegreiches Motorrad. Aber innerhalb des Teams wünschen wir uns natürlich, dass er sich schnell erholt und weiter um WM-Punkte kämpfen kann."
In Bezug auf seine eigene Weltmeisterschaft und den Punktevorsprung von 58 Zählern auf Titelrivale Andrea Dovizioso (Ducati) betont der Honda-Pilot indes: "Kommentare wie 'Das ist durch' habe ich diesen Sommer schon oft gehört - und ich hasse sie. Wir haben erst neun Rennen absolviert, noch zehn liegen vor uns. Alles kann passieren."
Mit Bildmaterial von LAT.
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