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Qualifying VLN2 2020: Schwerer Unfall von Porsche und Mercedes

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Qualifying VLN2 2020: Schwerer Unfall von Porsche und Mercedes
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BMW besetzt die erste Startreihe beim zweiten Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie (VLN) - Falken-Porsche und GetSpeed-Mercedes krachen ineinander

Der "Doubleheader" der Nürburgring-Langstrecken-Serie (VLN) dürfte für zwei Autos schon am Samstagmorgen beendet sein. Das Qualifying zum 60. Reinoldus-Langstreckenrennen, dem ersten von zwei Rennen an diesem Wochenende, wurde von einem schweren Unfall überschattet, der für Diskussionen sorgen dürfte. VLN 2020 im Livestream!

Update 10:45 Uhr: Falken hat auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' bestätigt, dass Martin Ragginger am Steuer saß und dass der Porsche reparabel ist. Er soll sogar zum Rennen eingesetzt werden! Der GetSpeed-Mercedes hingegen ist voraussichtlich selbst zum Sonntag nicht reparabel.

Das Zeittraining hatte noch gar nicht begonnen, da standen plötzlich John Shoffner im GetSpeed-Mercedes #23 (Shoffner/Hill/Osieka) und der Falken-Porsche #4 (Dumbreck/Ragginger) schwer beschädigt in der Hohenrain-Schikane.

Martin Ragginger schien sich aus eigener Kraft befreit zu haben, bevor die TV-Bilder auf die Szene schalteten. Shoffner stieg einige Zeit später aus dem AMG-Wrack, ebenfalls aus eigener Kraft.

Allem Anschein zufolge sind die beiden Fahrzeuge in Richtung eines Stauendes von SP9-Autos geschossen, die auf die offizielle Freigabe des Zeittrainings um 8:30 Uhr gewartet haben. Die SP9-Boliden dürfen bereits ab 8:20 Uhr aus der Boxengasse fahren, um eine Outlap zu absolvieren. Gezeitete Runden können aber erst ab 8:30 Uhr in Angriff genommen werden.

Auf ein Stauende aufgefahren

GetSpeed-Teamchef Adam Osieka beschreibt, was vorgefallen ist: "Wir waren gerade mit dem Auto auf der ersten Runde. Es war das Ende einer Einrollrunde und wir waren noch nicht auf Zeitenjagd. Wir kamen zum Tiergarten und zur Hohenrain-Schikane und dort scheinen Autos gestanden zu haben. Wahrscheinlich waren sie zu früh dran, um um 8:30 Uhr die gezeitete Runde zu starten."

"Davon wurde John Shoffner überrascht. Er kam mit 250 km/h an und dann standen die Autos einfach da. Die Strecke war blockiert, er musste ausweichen und hat dabei das Auto verloren. Er ist dann in die Gruppe der Autos und auch noch in den Falken-Porsche eingeschlagen."

Er fordert die Sportkommissare zum Handeln auf: "Eine sehr ungünstige und unglückliche Situation und ein Grund, das Ganze noch einmal zu überdenken, dass dort Autos nicht stehen dürfen. Weil es letztlich ein Qualifying ist und eine Passage ist, auf der wir 250 km/h auf dem Tacho haben."

Shoffner hat wieder nachgenannt, obwohl er noch immer mit Problemen in seiner linken Schulter beziehungsweise seinem linken Arm kämpft. "Wir haben sehr viele Ärzte involviert gehabt, damit er wieder fahren kann", so Osieka.

"Er hat sich gestern sehr gut gefühlt, konnte gute Rundenzeiten fahren und war sehr motiviert. Er sollte heute und morgen eigentlich nur das Auto einrollen, und dann wird er von so eine Situation überrascht, die man eigentlich nicht vorfindet."

Zweimal BMW in erster Startreihe

Die Bestreit im Zeittraining fuhr kurz vor Schluss Augusto Farfus im Schnitzer-BMW #42 (Tomczyk/S. van der Linde/Farfus) in 7:59.580 Minuten, knapp gefolgt von Mikkel Jensen im Walkenhorst-BMW #34 (Krognes/Pittard/Jensen) mit 0,479 Sekunden Rückstand. Dieser BMW hatte zuvor lange Zeit das Klassement angeführt. Ergebnis des Zeittrainings

Es folgen drei Mercedes-AMGs. Die beiden Haupt-Boliden #16 (Engel/Metzger/Christodoulou/Stolz) und #17 (Haupt/Buurman/Piana) stehen in der zweiten Reihe, gefolgt vom GetSpeed-Mercedes #2 (Schiller/Buhk), auf dem Maximilian Götz nun doch nicht gemeldet ist.

Der Konrad-Lamborghini #7 (Jefferies/di Martino/Mapelli), der von Marco Mapelli verstärkt wird, steht auf der sechsten Position. Der beste Porsche folgt auf Position sechs in Form des brandneuen KCMG-911ers #18 (Dumas/Pilet/Olsen/Lietz) auf Rang sieben. Der beste Audi landete auf Rang zehn, der beste Ferrari auf Rang 13.

Der Polesetter des Auftaktrennens, der Haupt-Mercedes #6 (Assenheimer/Baumann/D. Müller), landete nur auf Position 16. Eine Code 60 kurz vor Schluss im Hatzenbach machten einige Runden zunichte.

Mit Bildmaterial von Nürburgring Langstrecken-Serie/Youtube.

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Urheber Heiko Stritzke