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Vorschau

Vorschau NLS-"Double-Header": Was jenseits von Verstappens Start passiert

Vorschau auf den "Double-Header" der Nürburgring-Langstrecken-Serie: Während alle über Max Verstappen reden, gibt es weitere spannende Themen

Vorschau NLS-"Double-Header": Was jenseits von Verstappens Start passiert

Ring frei für den "Double-Header": Zweimal vier Stunden Action!

Foto: Jan Brucke/VLN

Am 13. und 14. September wird der Double-Header der ADAC Nürburgring Langstrecken-Meisterschaft zum Motorsportfest mit zwei vierstündigen Rennen. An der Spitze des Feldes sorgen eine unerwartete Premiere und ein spektakuläres Comeback für Aufsehen, im Kampf um die Meisterschaft spitzt sich die Situation vier Rennen vor Schluss langsam, aber sicher zu. (Vorläufige Starterliste NLS7)

Tickets für das Rennen sind ab 25 Euro unter VLN.de/tickets erhältlich. Jugendliche bis einschließlich 14 Jahren haben freien Eintritt. Die AMG-Tribüne T4A und der Streckenabschnitt Schwalbenschwanz sind am kommenden Wochenende zusätzlich geöffnet. Wer nicht live vor Ort sein kann, kann die beiden Renntage im Livestream auf Motorsport-Total.com verfolgen. (Vorläufige Starterliste NLS8)

Gleich zwei BMW-Teams reisen als Tabellenführer an. Sven Markert und Ranko Mijatovic, im Vorjahr noch Teamkollegen bei Adrenalin Motorsport, kämpfen nun gegeneinander um den Titel.

Markert steuert mit Kevin Wambach und Adrian Rziczny den BMW M240i Racing (Startnummer 1) für Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels. Mijatovic tritt mit Nick Wüstenhagen und Reinhold Renger im BMW M4 GT4 für FK Performance Motorsport an.

Beide Teams gewannen fünf Rennen in ihren Klassen und holten je einen zweiten Platz. Mit 90 Punkten teilen sie sich die Spitze.

Nur acht Punkte dahinter folgen Arne Hoffmeister und Tim Scheerbarth, Champion von 2011. Im Porsche 911 GT3 Cup von Mühlner Motorsport siegten sie in ihrer Klasse ebenfalls fünfmal, mussten sich aber einmal mit Platz sechs zufriedengeben.

GT3-Premiere für Benny Leuchter

Während die Meisterschaft im Mittelfeld entschieden wird - die Punkte hängen in der NLS von der Teilnehmerzahl der Klassen ab - dominieren bei den Rennsiegen die GT3-Teams.

Falken Motorsports, bereits dreifacher Sieger in diesem Jahr, setzt zwei Porsche 911 GT3 R ein. Julien Andlauer und Joel Sturm steuern die #3, Tim Heinemann und Benny Leuchter teilen sich die #4. Für Leuchter, Nordschleifen-Spezialist und Teamchef von Max Kruse Racing, ist es das erste Rennen in einem GT3.

"Ich freue mich riesig, mit Falken, einem langjährigen Partner, dieses Abenteuer zu starten", sagt Leuchter. "Mit Tim habe ich einen erfahrenen Kollegen an meiner Seite. Mal sehen, was das Wochenende bringt. Rechts ist das Gaspedal - Attacke! " Max Kruse Racing schickt zudem zwei Audi RS3 in der Klasse für alternative Treibstoffe ins Rennen.

Spektakuläres Comeback

Am Sonntag kehrt der kultige Ferrari 296 GT3 von Frikadelli Racing auf die Nordschleife zurück. "Ich werde versuchen, das vierstündige Rennen allein zu fahren", kündigt Teamchef Klaus Abbelen an und gibt einen Ausblick: "Für die nächste Saison planen wir ein Top-Fahrer-Line-up und Einsätze bei den Saison-Highlights, darunter sicher auch einige NLS-Läufe."

Die Konkurrenz in der GT3-Klasse ist stark. Das Haupt Racing Team bringt den Ford Mustang GT3 an den Start, Walkenhorst Motorsport einen Aston Martin Vantage GT3 Evo und Renazzo Motorsport einen Lamborghini Huracan GT3 Evo II.

Car Collection Motorsport und das Black Falcon setzen weitere Porsche 911 ein, während Juta Racing und die equipe vitesse je einen Audi R8 LMS ins Rennen schicken.

Die am stärksten besetzte Klasse bleibt die Cup 3 der Porsche-Endurance-Trophy-Nürburgring mit 20 Porsche 718 Cayman GT4 CS. An der Spitze liegt Schmickler Performance mit Horst Baumann sowie Stefan und Markus Schmickler. Ihr Vorsprung auf Heiko Eichenberg und Harley Haughton vom Team Sorg Rennsport beträgt 8,5 Punkte. In den Klassen Cup 2 der Porsche Endurance Trophy Nürburgring und VT2 treten je elf Fahrzeugen an.

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