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WTCR Macau 2019: Rob Huff verpasst historischen zehnten Sieg

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WTCR Macau 2019: Rob Huff verpasst historischen zehnten Sieg
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17.11.2019, 04:36

Lynk & Co gewinnt alle drei Rennen des WTCR in Macau und verhindert damit den zehnten Sieg von Rob Huff beim Guia-Rennen: Spannung im Titelkampf

Volkswagen-Pilot Rob Huff muss auf einen historischen zehnten Sieg beim Guia-Rennen auf dem Stadtkurs von Macau mindestens ein weiteres Jahr warten. Im dritten Rennen des Tourenwagen-Weltcup (WTCR) am Sonntag war Huff von der Pole-Position gestartet und hatte damit die Chance auf den Jubiläumserfolg.

Doch am Start kam der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (Lynk & Co.) von Position zwei aus besser weg, zog rasch an Huff vorbei und bog als Führender in die Lisboa-Kurve ein.

Diese Führung verteidigte Priaulx über die gesamte Renndistanz von elf Runden. Zwar war Huff im kurvenreichen Teil des 6,12 Kilometer langen Guia-Circuit deutlich schneller und schloss zu Priaulx auf. Auf der Gerade verhinderte aber der Top-Speed-Nachteil des Volkswagen Golf GTI TCR ein Überholmanöver von Huff.

Enge Titelentscheidung beim Saisonfinale

Der erste WTCR-Sieg von Priaulx markierte einen Hattrick für die chinesische Marke Lynk & Co, denn die ersten beiden Rennen hatte sein Markenkollege Yvan Muller gewonnen. Im ersten Rennen war der viermalige Tourenwagen-Weltmeister von der Pole-Position aus souverän zum Sieg gefahren.

Fotos WTCR Macau

Ergebnisse WTCR Macau

Im zweiten Rennen am Samstagmorgen bekam er dann Schützenhilfe von seinen Markenkollegen Yann Ehrlacher und Thed Björk, die den in der Meisterschaft besser platzierten Muller in der erste Runde vorbeiließen.

Auch durch diese Schützenhilfe spitzte sich die Entscheidung in der Meisterschaft vor dem Saisonfinale im Sepang (13. bis 15. Dezember). Drei Fahrer von drei Unterschiedlichen Herstellern haben bei den letzten drei Saisonrennen realistische Chancen auf den Titel.

Kristoffersson beeindruckt, kein Glück für Leuchter und Engstler

Hyundai-Pilot Norbert Michelisz führt die Tabelle mit 315 Punkten an. Esteban Guerrieri vom deutschen Honda-Team Münnich Motorsport liegt aber nur acht Punkte hinter Michelisz zurück. Muller hat als Dritter zwölf Punkte Rückstand. Theoretisch kann auch noch Björk (32 Punkte Rückstand) Meister werden, allerdings dürfte Lynk & Co auch in Sepang alles auf die Karte Yvan Muller setzen.

Bester Rookie war in Macao Volkswagen-Pilot Johan Kristoffersson. Nach Platz elf im ersten Rennen fuhr der zweimalige Rallycross-Weltmeister am Sonntag auf die Plätze fünf und vier. Unglücklich verlief das Rennwochenende in Macau für die beiden deutschen Fahrer. Benjamin Leuchter (Volkswagen) und Luca Engstler (Hyundai) verpassten in allen drei Rennen die Punkteränge.

Mit Bildmaterial von FIA WTCR.

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Artikel-Info

Rennserie WTCR
Event Macau
Urheber Markus Lüttgens