Lewis Hamilton: Nico Rosberg aufzuhalten wäre "weder einfach noch schlau"

Lewis Hamilton sagt, er werde am Sonntag nicht versuchen, Nico Rosberg zu behindern, damit dieser den Angriffen von Konkurrenten zum Opfer falle und nicht Weltmeister werde.

Ein Sieg alleine nützt Lewis Hamilton nämlich nicht viel, wenn sein Teamkollege ebenfalls auf dem Podium steht. Denn um seinen 1. Titel feiern zu können, kann es sich Nico Rosberg bei einem Sieg seines Teamkollegen leisten, 2. oder 3, zu werden.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner meinte daher auch, Hamilton würde, wenn er das Rennen anführt, vielleicht gut daran tun, Rosberg etwas zu blockieren, damit dieser von einem Podestplatz verdrängt werden könnte. Ein Vorschlag, dem Hamilton entscheidend widersprach.

"Nico stand in den vergangenen beiden Jahren hier auf der Pole-Position und er war sehr schnell", sagte der Lewis Hamilton. "Für mich war das auch eine relativ gute Strecke, in den vergangenen beiden Jahren habe ich meine Leistung aber nicht gebracht. Daher ist mein einziges Ziel, das zu tun."

Über die Taktik im Rennen habe er noch nicht nachgedacht, das käme erst am Sonntag, betonte der Mercedes-Pilot. "Wenn ich vorne bin, will ich so weit wie möglich vorne sein. Wenn du einen Vorsprung von 18 bis 30 Sekunden hast, dann ist das der härtest mögliche Schlag, den du dem verpassen kannst, gegen den du kämpfst."

In Brasilien hätte sein Vorsprung ohne die rote Flagge 30 Sekunden betragen, sagte er. "Das ist eine größere Leistung, als seinen Teamkollegen aufzuhalten. Es klingt hier zwar so, als wäre es sinnvoll, aber es nicht nicht sehr praktisch. Man hat 2 lange DRS-Zonen, daher wäre das weder einfach noch schlau."

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Über diesen Artikel
Rennserien Formel 1
Veranstaltung GP Abu Dhabi
Rennstrecke Yas Marina Circuit
Fahrer Lewis Hamilton , Nico Rosberg
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags abu dhabi, f1, formel 1, hamilton, rosberg, titelkampf, wm-kampf