Trotz Regeländerung: Max Verstappen will seinen Fahrstil nicht ändern

Trotz der neuen Regeln, die besagen, dass beim Anbremsen keine Richtungswechsel erlaubt sind, sagt Max Verstappen, dass er nicht beabsichtige, seinen Fahrstil zu ändern.

FIA-Rennleiter Charlie Whiting gab die Regeländerung am Samstag bekannt. Sie wurde durch wiederholte Beschwerden anderer Fahrer über Max Verstappen ausgelöst, die in den vergangenen Rennen ihre Schwierigkeiten mit dem Niederländer hatten.

"Sie haben eine Regel aufgestellt, also müssen alle sie befolgen", sagte Verstappen, meinte aber auf die Frage, ob er seinen Fahrstil künftig ändern wolle: "Nein, ich denke nicht."

"Ich denke, es ist gut, dass sie klarstellen, was erlaubt ist und was nicht. Warten wir mal ab, wie es läuft. Ich denke, es ist positiv, dass sie das geregelt haben."

Für ihn sei dieser Schritt nicht überraschend gekommen, gab der 19-Jährige zu. "Wenn sich so viele Leute beschweren, ist es keine Überraschung", meinte er. "Ich habe ehrlich gesagt noch nicht darüber nachgedacht, was ich tun sollte und was ich tun würde. Ich werde einfach weiter Rennen fahren und dann sehen wir, wie es mit dem Überholen läuft und wie die Leute sich verteidigen."

"Ich weiß nicht, ob es die richtige Herangehensweise ist, aber am Ende ist es für alle gleich, also werden wir damit zurechtkommen müssen", fuhr Verstappen fort. "Ich glaube, dass es die Formel 1 viel interessanter macht, anstatt nur mit DRS oder durch einfache Manöver vorbeizukommen. Das liegt aber nicht an mir."

"Wahrscheinlich wird es zu mehr Überholmanövern führen. Ob das positiv ist, weiß ich nicht, wir werden die Fans irgendwann fragen müssen", meinte er und erklärte, dass auch andere Fahrer beim Anbremsen die Spur wechseln würden. "Sicher. Das habe ich immer wieder gesehen."

Mit Informationen von Jonathan Noble und Pablo Elizalde

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