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Die einfache Rechnung: Thomas Preining wird DTM-Champion 2026, wenn ...

Der erste Matchball ist zwar vergeben, doch Manthey-Porsche-Pilot Thomas Preining kann sich trotzdem zurücklehnen: So gut stehen die Chancen auf seinen Titelgewinn

Die einfache Rechnung: Thomas Preining wird DTM-Champion 2026, wenn ...

Thomas Preining hat seinen zweiten DTM-Titel fast sicher

Foto: ADAC Motorsport

Manthey-Porsche-Pilot Thomas Preining hat seinen ersten Matchball am Samstag vergeben: Weil der Österreicher im ersten Rennen in Hockenheim hinter den Titelkontrahenten Maro Engel (Winward-Mercedes) und Marco Wittmann (Schubert-BMW) ins Ziel kam, ist sein Vorsprung in der DTM-Gesamtwertung geschrumpft.

Dennoch hat der DTM-Champion von 2023 weiterhin die besten Chancen, in diesem Jahr seinen zweiten Titel zu holen. Denn nach dem finalen Qualifying am Sonntag, in dem sich Bastian Buus mit dem Land-Porsche die letzte Poleposition der DTM-Saison 2026 gesichert hat, ist der Vorsprung des 28-Jährigen nach wie vor komfortabel.

Vor dem letzten Rennen des Jahres (hier im Livestream verfolgen) hat Preining insgesamt 209 Punkte auf dem Konto. Der zweitplatzierte Wittmann kommt auf 189 Zähler und liegt damit 20 Punkte zurück. Engel belegt vor dem letzten Rennen des Jahres mit 188 Punkten den dritten Rang und hat 21 Zähler weniger als der Tabellenführer.

Heißt im Klartext: Sollte Preining das DTM-Finale in Hockenheim am Sonntag in den Top 10 beenden, ist ihm der Titel in jedem Fall sicher - unabhängig davon, auf welchen Positionen seine Verfolger ins Ziel kommen. Engel und Wittmann stehen am Sonntag unter Zugzwang, denn nur ein Rennsieg könnte im Titelkampf überhaupt noch für eine Wende sorgen.

Nur ein Sieg könnte Wittmann und Engel noch helfen

Mit einem zweiten Platz, der in der DTM mit 20 Punkten belohnt wird, könnte Engel seinen Rückstand von 21 Zählern am Sonntag nicht mehr aufholen. Wittmann hätte mit einem zweiten Rang im Rennen zwar die Möglichkeit, nach Punkten mit Preining gleichzuziehen, doch der Österreicher hätte den Titel in diesem Fall trotzdem sicher.

Warum? Bei Punktgleichheit entscheidet zunächst die Anzahl der Rennsiege. Preining und Wittmann kämen in diesem Szenario beide auf zwei Saisonsiege. Deshalb müsste die Anzahl der zweiten Plätze den Ausschlag geben: Hier liegt der Porsche-Pilot mit drei zweiten Plätzen vor Wittmann, der nur zweimal als Zweiter ins Ziel gekommen wäre.

Ein Titelgewinn mit einem zweiten Platz von Wittmann wäre nur dann möglich, wenn die angekündigte Grasser-Berufung bei der FIA von Erfolg gekrönt wäre. Dann würde das Oschersleben-Ergebnis wieder verändert werden und Wittmann im Vergleich zu Preining noch einen Punkt dazugewinnen. Darauf sollte sich der BMW-Pilot aber nicht verlassen.

Die Rechnung ist insgesamt also einfach: Preining wird DTM-Champion 2026, wenn er aus eigener Kraft in die Top 10 fährt. Sollte ihm das nicht gelingen, wäre der Manthey-Porsche-Pilot trotzdem Meister, sofern weder Engel noch Wittmann das Finale (ab 16:30 Uhr im Livestream) gewinnen, abhängig von der Grasser-Berufung.

Vorheriger Artikel DTM-Qualifying Hockenheim 2: Porsche-Pole, aber Engel fordert Preining heraus

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