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Formel-1-Liveticker: Wolff & Wittich: "Wenn das der größte Fehltritt b

Status: Beendet

Finale des heutigen Tages

Und das war das Finale des heutigen Tages, das hier im Ticker stattfand ;) aber morgen geht es wieder mit Runde 1 los, wenn dich mein Kollege Ruben Zimmermann hier an dieser Stelle wieder begrüßen darf.

Für heute verabschieden wir uns und wünschen einen angenehmen Resttag - ciao!

Silverstone wird Finale von "Formel 1 in der Schule"

Das Finale des internationalen Technologie-Wettbewerbs "Formel 1 in der Schule" findet in diesem Jahr in Silverstone statt, und zwar vom 9. bis 15. Juli.

Bei der 17. Ausgabe des Wettbewerbs werden herausragende MINT-Leistungen gewürdigt. Mehr als 40 Schülerteams aus der ganzen Welt treten an, um den Titel zu erringen. Trophäen in verschiedenen Kategorien, die von den Formel-1-Teams unterstützt werden, werden an Teams verliehen, die herausragende MINT-Leistungen in Disziplinen wie Projektmanagement, Technik, Nachhaltigkeit, Sponsoring und Marketing vorweisen können.

"Es ist passend, dass wir in Silverstone zu Gast sein werden, wo viele unserer Studenten die Formel 1 in Aktion gesehen haben und viele unserer ehemaligen Studenten jetzt bei Rennteams beschäftigt sind, die regelmäßig auf der Rennstrecke antreten. Ich freue mich darauf, im Juli alle unsere 2022-Teams zu treffen", sagt Andrew Denford, Gründer und Vorsitzender des Wettbewerbs.

Wolff: TV-Zuschauern ist der Ort egal

Natürlich darf man sich bei der Masse an Interessenten fragen: Braucht es unbedingt ein drittes US-Rennen? Denn nach Austin und Miami wird es 2023 nach Las Vegas gehen. "Besser geht es nicht", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Der Österreicher ist der Meinung, dass der Austragungsort ohnehin nur für die Leute vor Ort wichtig ist. "Die Wahrheit ist: Ich glaube, dass es den meisten Fans, die die Formel 1 im Fernsehen oder in den sozialen Medien verfolgen, wirklich egal ist, wo wir Rennen fahren", sagt er.

Ich würde dem widersprechen: Allein wenn man die Kommentare auf Social Media liest, sind viele mit Ländern wie Katar und Saudi-Arabien nicht einverstanden. Und natürlich sehe ich lieber ein Rennen in Spa oder Monza als in Abu Dhabi.

Aber, und da bin ich auch ehrlich: Das liegt vor allem an den Strecken selbst. Ob Spa jetzt in Belgien oder in der Türkei stehen würde, wäre mir persönlich egal. Abu Dhabi wäre auch eine schlechte Strecke, wenn sie in Deutschland stehen würde ;)

Vettel: Spagat zwischen alt und neu

Nicht erst seit Saudi-Arabien gibt es heiße Diskussionen darum, in welchen neuen Ländern die Formel 1 fahren sollte. Zudem hatte Formel-1-Boss Stefano Domenicali schon angekündigt, dass einige Traditionsrennen ihren Platz verlieren könnten.

Sebastian Vettel findet neue Austragungsorte aufregend, solange sie "die richtigen Orte für uns" sind und nennt etwa Austin oder Singaspur als gute Beispiele, die sich etabliert haben. "Es ist gut, neue Orte zu entdecken", sagt er.

Auf der anderen Seite möchte er aber auch alte Klassiker nicht verlieren: "Es wäre schrecklich, Melbourne zu verlieren. Und es wäre schrecklich, einige der Kernstrecken in Europa zu verlieren", so der Deutsche, der betont, dass es "unvorstellbar" wäre, etwa Italien zu verlieren, auch wenn sie am wenigsten für ihr Rennen zahlen würden.

Er weiß aber auch, dass es nicht unendlich Platz in Kalender gibt. "Vielleicht könnte eine Rotation eine gute Option sein."

Villa von Nikita Masepin beschlagnahmt

Ex-Pilot Nikita Masepin muss den nächsten Rückschlag verkraften: Die italienische Finanzpolizei hat eine Villa an der Costa Smeralda beschlagnahmt, die dem Russen und seinem Vater Dmitri gehören soll. Das geschieht im Zuge der Sanktionen gegen die Masepin-Familie, unter denen sie nach dem Beginn des russischen Einmarschs in die Ukraine steht.

Laut der italienischen Zeitung 'Corriere della Sera' vermuten die Behörden, dass die Villa im Besitz einer ausländischen Strohfirma sein soll, die aber der Familie Masepin gehören soll. Italien geht hart gegen Besitztümer von russischen Oligarchen vor.

Nikita Masepin Haas Haas F1 ~Nikita Masepin (Haas) ~

Foto: Motorsport Images

Carlos Reutemann wäre 80 geworden

Einen weiteren runden Geburtstag hätte heute Carlos Reutemann gefeiert. Der Argentinier, der in der Formel in von 1972 bis 1982 insgesamt zwölf Siege holen konnte, wäre heute 80 Jahre alt geworden.

Leider ist Reutemann im vergangenen Jahr nach einigen gesundheitlichen Problemen verstorben.

Ebenfalls Geburtstag hat heute Ex-Formel-1-Teamchef Flavio Briatore. Er wird 72 Jahre alt.

Bernie Ecclestone  ~Bernie Ecclestone ~

Foto: LAT

Jenson Button wird Rallycross-Pilot

Jenson Button gibt sein Comeback als Vollzeit-Rennfahrer - im Rallycross! Der Formel-1-Weltmeister von 2009 gab am Dienstag bekannt, dass er für das Team Xite Energy in der Nitro-Rallycross-Serie an den Start gehen wird. Die Saison 2022/23 der deutlich erweiterten Meisterschaft von Travis Pastrana beginnt am 18. und 19. Juni im britischen Lydden Hill.

Mehr Informationen dazu findest du in unserem Rallye-Bereich.

Binotto: Ferrari arbeitet am Porpoising

"Wir arbeiten daran und wissen, dass die Situation noch nicht vollständig verstanden ist", sagt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto über das Problem. "Das ist nicht etwas, dass offensichtlich ist und einfach behoben werden kann."

Aber die Scuderia versuche weiterhin, das Problem in den Griff zu bekommen - eventuell schon beim kommenden Rennen in Imola. "Aber wir wissen, dass es noch nicht komplett gelöst ist. Es ist einfach schwierig unter Kontrolle zu bekommen. Und es gibt Strecken, auf denen wir größere Probleme haben als die anderen."

Leclerc: Porpoising macht mir nichts aus

Porposiing betrifft fast alle Teams in der Formel 1, selbst das bislang recht dominante Ferrari-Team. WM-Leader Charles Leclerc wurde bei seinem Sieg in Melbourne ziemlich durchgeschüttelt, sieht darin aber kein Problem: "Ich weiß nicht warum, aber ich bin da nicht sonderlich empfindlich", sagt er.

"Onboard sieht es ziemlich extrem aus. Ich merke es natürlich, aber es stört mich nicht in Sachen Leistung", so der Monegasse. Natürlich müsse Ferrari an diesem Thema arbeiten, "aber ich wäre nicht schneller gefahren, wenn es nicht da gewesen wäre."

Kalender-Änderungen seit 2000

In unserer Fotostrecke kannst du dir anschauen, wie sehr sich der Kalender seit dem Jahr 2000 verändert hat und welche Rennen wann dazukamen und wann rausgefallen sind.

2020 haben wir erst einmal aufgehört, weil der Kalender dann aufgrund von Corona auf ziemlich chaotische Weise durcheinandergebracht wurde.

Man könnte am ehesten noch den ursprünglich geplanten Kalender von 2020 nehmen und schauen, wie er sich mit dem aktuellen von 2022 vergleicht. Da sehen wir zwei Rennen, die rausgefallen sind: Vietnam und China, plus Russland, das aber eigentlich für 2022 geplant war.

Neu sind im Vergleich dazu Saudi-Arabien, Imola und Miami.

Fotostrecke: Die Veränderungen im Formel-1-Kalender der vergangenen 20 Jahre Chris Schotanus

Foto: Chris Schotanus

Mit Zandvoort und Vietnam hätte es 2020 zwei neue Rennen geben sollen. Stattdessen ist der Kalender aufgrund der Corona-Pandemie so bunt durchgemischt wie noch nie. Wir schauen uns an, wie sehr sich der Kalender in den vergangenen 20 Jahren von Saison zu Saison verändert hat.

Vasseur: Quali-Ergebnis hat tolle Rennpace verschleiert

Frederic Vasseur sagt, dass Alfa Romeo in Australien genauso stark war wie in den Rennen zuvor. Allerdings hat das schlechte Qualifying dafür gesorgt, dass man die Pace nicht unbedingt zeigen konnte. Bottas hatte zum ersten Mal nach 103 Rennen Q3 nicht erreicht und machte einen kleineren Heckflügel dafür verantwortlich.

"Es war ein Rückschritt im Quali, ich denke, wir haben das Q2 vergeigt", sagt Vasseur gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Aber Q1 war sehr gut. Wir waren auf P6, und die Rennpace war mega. Das Problem ist, dass wir vor allem hinter [Lance] Stroll zu viel Zeit auf der Strecke verloren haben."

Zeugnisvergabe

Gestern sind auch unsere traditionellen Noten von Melbourne erschienen. Klarer Gewinner war natürlich Charles Leclerc, der nach seinem Grand Slam zum dritten Mal in Folge Platz eins in unserem Ranking belegte. Klarer Verlierer war Sebastian Vettel, der von der Redaktion und Experte Marc Surer jeweils eine 6 bekam.

Auf Platz zwei gab es eine echte Überraschung. Wer das war, kannst du hier nachlesen.

In unserer Fotostrecke gibt es zudem wie immer die Noten der Redaktion mit Begründung.

Fotostrecke: Melbourne: Die Fahrernoten der Redaktion Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Sebastian Vettel (6): Die 6 ziehen wir in der Redaktion eigentlich nur in Ausnahmefällen. So einer war für die Mehrheit der Redaktion in Melbourne bei Vettel gegeben: zu viele Fehler, zu langsam, zweimal gecrasht, einmal davon im Rennen. Da hilft auch der Motorschaden in FT1 als mildernder Umstand nicht mehr.

Die Masi-Saga ist noch nicht beendet

Schon gestern hatte Toto Wolff mit den nächsten Worten in Richtung Michael Masi von sich Reden gemacht. Er nannte den Ex-Rennleiter in einem Interview mit der 'Press Association' eine Belastung, einen Besserwisser und respektlos im Umgang mit den Fahrern.

Ich weiß, dass viele von euch das Thema inzwischen nervt, aber sorry, nicht unsere Schuld ;)

Hier die Geschichte dazu lesen.

Wolff: Wenn es der größte Fehltritt bleibt ...

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wundert sich über die neue Regel des neuen Formel-1-Rennleiters Niels Wittich. Laut ihm sei der Nachfolger des umstrittenen Michael Masi in den ersten Rennen "respektvoll, solide und fehlerfrei gewesen", so Wolff gegenüber den Nachrichtenagentur 'Press Association'.

"Aber ist das ein Kampf, den er zu diesem Zeitpunkt führen muss?", fragt er sich. "Wenn es sich jedoch als der größte unglückliche Fehltritt eines Rennleiters herausstellt, würde ich das tausendmal hinnehmen."

Schmuckverbot: Hamilton pfeift darauf

Am Wochenende wurde eine umstrittene neue Regel zum Thema. In den Notizen vor dem Australien-Event stand plötzlich, dass Fahrer aus Sicherheitsgründen keinen Schmuck tragen dürfen. Das zog heftige Diskussionen am Freitag unter den Fahrern nach sich.

Lewis Hamilton missachtete das neue Gebot und fuhr trotzdem mit dem Schmuck weiter - und wird es auch weiterhin tun. "Ich habe nicht vor, sie zu entfernen", betont er. "Ich denke, es gibt persönliche Dinge. Man sollte so sein können, wie man ist."

Auch habe er Schmuck - etwa im rechten Ohr - der sich nicht so einfach entfernen lasse. "Ich müsste es abschneiden oder so. Also wird es bleiben", stellt er klar. Die Konsequenzen bei Verstoß? Noch unklar.

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

Foto: Motorsport Images