24h-Teamkollege versteht Verstappens Frust mit der Formel 1
Dani Juncadella wird bei den 24 Stunden am Nürburgring mit Max Verstappen an den Start gehen und zeigt Verständnis für den Formel-1-Frust seines Teamkollegen
Dani Juncadella hat durchaus Verständnis für den Frust seines Teamkollegen
Foto: Patrick Patrick
Dani Juncadella, seines Zeichens GT-Rennfahrer und Teamkollege von Max Verstappen bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring, kann den Frust seines Teamkollegen rund um die neue Formel 1 durchaus nachvollziehen.
"Ich kann ihn verstehen", so die Worte des 35-Jährigen. "Er kontrolliert die Dinge gerne, das steckt in seiner Persönlichkeit. Er möchte nachvollziehen, warum Dinge passieren und wie er sie beeinflussen kann."
Des Weiteren betont Juncadella: "Es fühlt sich so an, als hätte er nicht das Werkzeug, seine Performance zu beeinflussen. Und ich denke, genau das frustriert ihn. Das trifft aber auch auf die anderen Fahrer zu. Mehr und mehr von ihnen gelangen zu demselben Schluss und haben an den aktuellen Regeln keinen Spaß."
Dennoch gesteht der ehemalige DTM-Pilot: "Miami war ein spaßiges Rennen. Ich bin auch kein Freund der neuen Regeln, aber ... ich hatte Spaß am Rennen."
"Einige Dinge sind echt verwirrend. Da gab es diese Szene, als Charles Leclerc fast einen Unfall gebaut hätte. Gasly hat ihn überholt, dann hat Charles ihn zurücküberholt, weil [Gasly] von der Ideallinie abgekommen war und seine Energie nicht genutzt hat."
Trotzdem betont Juncadella: "Ich bin mir sicher, sie werden einen Weg finden."
Pures Racing im GT3
"Ich glaube, deswegen hat [Verstappen] so viel Spaß am GT3-Racing, denn es ist pur. Ich will nicht sagen, dass die Formel 1 das nicht ist. Aber hier drückst du auf das Gaspedal und das Auto schießt los. Keine unangenehmen Überraschungen. Du beschleunigst das Auto. Es ist so, als würde man wieder Kartfahren, so wie früher. Einfach pures Racing, Rad an Rad, hier und da ein bisschen Kontakt. Er liebt das."
Bei den 24 Stunden am Nürburgring werden Juncadella, Verstappen, Jules Gounon und Lucas Auer für in einem Mercedes-AMG GT3 Evo an den Start gehen. Durch den Auftritt des viermaligen Weltmeisters besteht an der diesjährigen Ausgabe des Langstrecken-Klassikers ganz besonderes Interesse. Der Rennstart ist für Samstag um 15 Uhr geplant.
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