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Ferrari: Angeblich Absage vom ehemaligen Mercedes-Motorenchef

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Ferrari: Angeblich Absage vom ehemaligen Mercedes-Motorenchef
Autor:
Co-Autor: Giacomo Rauli

Ferrari wollte offenbar Andy Cowell, den ehemaligen Motorenchef von Mercedes in der Formel 1, engagieren, hat vom Briten aber eine Absage erhalten

Das sportlich angeschlagene Ferrari-Team hat offenbar versucht, eine der Schlüsselfiguren hinter den Mercedes-Erfolgen in der Hybrid-Ära seit 2014 abzuwerben: Andy Cowell, ehemaliger Geschäftsführer der Mercedes-Motorenabteilung in Brixworth. Das haben die Kollegen von der italienischen 'Motorsport.com'-Redaktion recherchiert.

Allerdings wird es nicht zu dem aufsehenerregenden Transfer kommen. Cowell hat das Ferrari-Angebot offenbar abgelehnt. Der britische Motoreningenieur hätte in Maranello die Abteilung Antriebsstrang übernehmen und nach seinen Vorstellungen umstrukturieren können. Warum er das Angebot abgelehnt hat, entzieht sich unserer Kenntnis.

Bekannt ist, dass er seinen alten Job bei Mercedes in Brixworth seit 1. Juli nicht mehr ausübt. Allerdings wurde bei seinem Abschied bekanntgegeben, dass er Mercedes "bis mindestens Anfang 2021" bei einem "wichtigen Zukunftsprojekt" beraten wird. Ob das ein Motorsport- oder ein Automotive-Projekt ist, wurde dabei offengelassen.

In der Branche ranken sich indes weiterhin Spekulationen, dass Cowell in hochrangiger Position zum Sportwagenhersteller Aston Martin wechseln könnte. Dort sind nicht nur der Daimler-Konzern und Mercedes-Teamchef Toto Wolff als Aktionäre engagiert, sondern hat seit 1. August mit Tobias Moers der ehemalige AMG-CEO operativ das Sagen.

Bei Ferrari ist derzeit Enrico Gualtieri für die Motorenabteilung zuständig. 2019, heißt es, hatte die Scuderia die stärkste Power-Unit der Formel 1. Seit dem umstrittenen FIA-Ferrari-Deal ist das Team aber ins Hintertreffen geraten. Akustikmessungen suggerieren, dass das PS-Defizit auf Mercedes im Qualifying-Modus 42 PS beträgt. Damit ist Ferrari im Power-Ranking der Formel 1 Letzter.

Gualtieri ist 45 Jahre alt und kam 2000 direkt von der Universität zu Ferrari. Zunächst als Simulations-Spezialist. Seit 2008 arbeitet er konkret am Design von Ferraris Formel-1-Motoren mit. Anschließend arbeitete er sich in der Hierarchie konsequent nach oben, bis ihm 2019 die Alleinverantwortung über die Abteilung übertragen wurde, als Mattia Binotto Teamchef wurde.

Mit Bildmaterial von LAT.

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