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Flucht vor der Formel 1: Jenson Button über Max Verstappen

Max Verstappen schimpft über das neue Formel-1-Reglement - Ex-Champion Jenson Button erklärt nun, warum selbst Siege im Langstreckensport daran nichts ändern

Button sicher: GT3-Rennen werden Verstappens F1-Frust nicht heilen

Max Verstappen wird in GT3-Rennen keinen Ausgleich finden, glaubt Jenson Button

Foto: LAT Images

Ex-Weltmeister Jenson Button glaubt nicht, dass Max Verstappens Einsätze im Langstreckensport dabei helfen werden, dessen Meinung über das aktuelle Formel-1-Reglement zu ändern.

Die Formel-1-Saison 2026 hat eine neue Ära an technischen Regeln eingeläutet. Verstappen hat aus seiner Meinung über die neuen Boliden, die auf eine fast ausgeglichene Kraftverteilung zwischen Verbrennungsmotor und Elektro-Power setzen, nie einen Hehl gemacht.

Nachdem er das neue Reglement anfangs als "Formel E auf Steroiden" verspottet hatte, argumentierte Verstappen zuletzt, dass es beim Fahren dieser Autogeneration mehr um Energiemanagement als um echtes Racing gehe.

Zusätzlich zu seinen Verpflichtungen in der Königsklasse bestreitet der Niederländer GT3-Langstreckenrennen, wann immer es sein Zeitplan zulässt. Er startete in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) an der Seite von Daniel Juncadella und Jules Gounon beim zweiten Lauf der Saison 2026.

Obwohl Verstappen und sein Team das Rennen auf der Strecke zunächst gewannen, folgte später die Disqualifikation: Die Mannschaft hatte das zulässige Reifenkontingent überschritten.

Button: "Das zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht"

"Ich finde es spannend, dass es da draußen so viele verschiedene Arten von Motorsport gibt", erklärte Button gegenüber Sky Sports F1 im Vorfeld des Großen Preises von Japan mit Blick auf Verstappens Langstrecken-Kampagne.

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"Es ist nicht wie beim Tennis - da gibt es nicht viele verschiedene Varianten. Im Motorsport hingegen existieren so viele unterschiedliche Kategorien, wie Langstreckenrennen und Multiklassen-Racing. Ich glaube, genau das zaubert ihm ein Lächeln ins Gesicht."

Button führt weiter aus: "Er hat die ganze Zeit damit verbracht, Autos zu überholen. Vergangene Woche ist er zudem bei strömendem Regen in Fuji ein Super-GT-Auto gefahren. Das sind diese GT500-Boliden. Genau die bin ich 2018 und 2019 gefahren - die machen wahnsinnig viel Spaß. Er will einfach in alles reinspringen, was ich supercool finde."

Auf die Frage, ob der Langstreckensport den viermaligen Champion verjüngen oder wie eine Art "Urlaub" wirken könne, entgegnete Button: "Nein, ich glaube nicht, dass es seine Sicht auf die Formel 1 zum jetzigen Zeitpunkt ändern wird."

"Was seine Meinung über die Formel 1 ändern wird, ist der Moment, in dem er wieder anfängt, Rennen zu gewinnen. Aber es bedeutet für ihn ein Ventil: Er kann andere Autos fahren und hat dort weiterhin die Chance auf Siege."

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