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Formel-1-Teamchefs einig: Weniger Testfahrten 2020 beschlossen

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Formel-1-Teamchefs einig: Weniger Testfahrten 2020 beschlossen
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
29.08.2019, 14:27

Statt insgesamt zwölf Testtagen vor und während der Saison wird 2020 stark reduziert: Die Teamchefs haben sich auf sechs Tage verständigt

Die Formel-1-Teams haben sich auf eine Reduktion der Testfahrten in der Saison 2020 geeinigt. Diese Maßnahme wurde notwendig, nachdem das Formel-1-Management einen Kalender mit 22 Grands Prix angepeilt und nun veröffentlicht hat.

In einer Abstimmung per Email haben in der Sommerpause alle Teamchefs zugestimmt, die Testfahrten zu kürzen und den Rennkalender um ein Event auszuweiten. Bereits zuvor wurden Diskussionen über potenziell verkürzte Wintertests geführt.

Zur Auswahl standen mehrere Varianten, geeinigt haben sich die Teambosse schließlich auf sechs statt acht Testtage vor dem Saisonstart. Diese sechs Tage sollen auf zwei Wochen aufgeteilt werden - zweimal drei Tage am Stück sollen gefahren werden, mit einer Pause von vier Tagen dazwischen.

Steiner: Vor zehn Jahren noch unmöglich

Die Testfahrten, die wie gewöhnlich in Barcelona stattfinden werden, sollen Ende Februar über die Bühne gehen: von 19. bis 21. Februar und von 26. bis 28. Februar. Außerdem werden die zwei zweitägigen Tests während der Saison gestrichen.

Dafür wird ein zusätzlicher Tag an den Abu-Dhabi-Test nach der Saison hinzugefügt. Dort werden die 18-Zoll-Räder für 2021 zum Einsatz kommen, und insgesamt drei Tag getestet. Zwei davon sind für Rookies reserviert, denn laut dem Sportlichen Reglement müssen zwei Tage pro Saison jungen Nachwuchsfahrern zur Verfügung gestellt werden.

"Wir haben uns alle darauf verständigt, weniger zu testen. Wir alle denken, dass das eine gute Idee ist", kommentiert Haas-Teamchef Günther Steiner die Änderung gegenüber 'Motorsport.com'. "Hätte man mich vor zehn Jahren gefragt, ob sechs Testtage pro Jahr machbar wären, dann hätte ich gesagt, das sei unmöglich."

 

Foto: Andy Hone / LAT Images

Die Zeiten hätten sich jedoch geändert, so Steiner. "Nun ist es möglich. Wir gehen von acht Tagen Wintertests und vier Tagen während der Saison auf insgesamt sechs Tage. Wir werden das überleben." Sein Pilot Romain Grosjean ist davon nicht ganz überzeugt.

Der Franzose befürchtet, dass weniger Testfahrten den Topteams helfen könnten. "Ich denke nicht, dass das die richtige Entscheidung ist. Das wird den größeren Teams einen Vorteil verschaffen. Die Tests während der Saison verstehe ich, aber die acht Wintertesttage waren schon sehr wenig."

Obwohl die Teams den Änderungen zugestimmt haben und alles unterschrieben ist, äußert Pirelli Bedenken. Der Reifenhersteller glaubt, dass beim Abu-Dhabi-Test, der für die Entwicklung der 2021er-Reifen wichtig wird, zu viele Rookies zum Einsatz kommen.

Pirelli hat Bedenken: Nur Rookies auf den 18-Zoll-Rädern

Pirelli hat 25 Testtage für die Entwicklung der 18-Zoll-Reifen zur Verfügung, die auf verschiedene Teams aufgeteilt werden. Der Abu-Dhabi-Test wird eine letzte entscheidende Überprüfung sein. Dafür möchte der Reifenlieferant lieber erfahrenere Piloten am Steuer sehen.

"Speziell für die Vorbereitung auf 2021 wird es wichtig sein, ordentliche Tests mit den 18-Zoll-Rädern durchzuführen", lässt Mario Isola, Pirelli-Formel-1-Boss, gegenüber 'Motorsport.com' wissen. "Das werden wir diskutieren, aber mir fehlen derzeit noch konkrete Informationen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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