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Leclerc: Nach Crash am Freitag Motor- und DRS-Probleme im Qualifying

Was war bei Charles Leclerc los? Der Ferrari-Pilot klagt in Mexiko über Probleme mit der Gasannahme - "Wenn das bleibt, wird das Rennen zum Albtraum!"

Leclerc: Nach Crash am Freitag Motor- und DRS-Probleme im Qualifying

Leclerc: Nach Crash am Freitag Motor- und DRS-Probleme im Qualifying

Etwas verwundert rieb man sich die Augen: Nur Platz sieben für Charles Leclerc im Qualifying zum Mexiko-Grand-Prix 2022. Nach seinem Unfall im Freien Training am Freitag scheint es, als finde der Monegasse nicht richtig ins Wochenende. Doch da ist weitaus mehr, wie er sagt.

"Es ist irgendetwas mit dem Motor seltsam oder defekt gewesen. Ich habe viel Zeit auf den Geraden im Vergleich zum dritten Freien Training verloren", beklagt der Tabellenzweite, der sich in einem engen Kampf um den Vizetitel mit Lokalmatador Sergio Perez befindet.

Die Lösung hierfür ist schnell gefunden. Das DRS hat bei Leclerc auf der finalen Runde im Qualifying nicht funktioniert, wie Teamchef Mattia Binotto bestätigt. Der Mechanismus hat funktioniert, aber die Daten wiesen eine Belastung des Flügelblattes auf, als sei es nicht geöffnet worden.

Doch das ist noch nicht alles. Leclerc bemängelt ein zweites Problem, das noch gravierender ist: "Der Motor hat bei hohen Geschwindigkeiten nicht richtig auf meine Befehle reagiert. Ich bekam einfach nicht vom Motor geliefert, was ich eingegeben habe. Mal war es da, mal nicht. Deshalb hatte ich das 'Snap Oversteer'. Deshalb kann ich auch nicht wirklich etwas zur Balance sagen."

Leclerc fuhr im wilden Drift aus der letzten Kurve hinaus, was ihn wertvolle Zeit kostete. 1:18.555 Minuten warfen ihn nicht nur hinter Teamkollege Sainz, sondern auch noch hinter den Alfa Romeo von Valtteri Bottas zurück.

"Ich habe dieses Problem bereits seit dem ersten Freien Training", bemängelt der 25-Jährige. "Wenn der Motor angesprochen hat, dann lief es gut. Aber das war nicht immer der Fall. Das war mit Abstand mein schwierigstes Qualifying [der Saison]."

Leclerc glaubt außerdem, dass die große Höhe des Autodromo Hermanos Rodriguez dem Ferrari-Motor mehr zu schaffen macht als der Konkurrenz von Honda und Mercedes-Benz: "Red Bull und Mercedes scheinen das ganze Wochenende in diesem Punkt stärker zu sein."

Hinzu kamen Schwierigkeiten beim Überfahren der Randsteine in den Esses. Beide Ferrari-Fahrer standen mehrmals quer. "Ja, das will ich so nicht nochmal wiederholen. Es gibt hier auch einige Bodenwellen, wo sich ein paar seltsame Dinge abgespielt haben. Beim Reifenmanagement standen wir im zweiten und dritten Training gut da. Aber da hängt es vom Wetter ab, ob wir Probleme mit Überhitzung bekommen."

Das alles würde Leclerc aber weiter in Kauf nehmen. Am wichtigsten ist ihm, dass die Sache mit der Gasannahme bis zum Rennen geklärt ist: "Wenn ich im Rennen dieselben Probleme habe, wird das ein Albtraum werden!"

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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