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Foto: LAT Images

Neues Reglement, neue Motoren, neues Rätselraten: Die Formel 1 ist in Bahrain in ihre neue Ära gestartet, doch wer hat im Jahr eins nach der großen Technik-Revolution die Nase vorn? Geht es nach Ferrari-Star Charles Leclerc, dann zeichnet sich trotz der komplexen neuen Antriebe ein erstes Bild ab - und das dürfte den Tifosi nur bedingt gefallen.

Der Monegasse sieht die Scuderia aktuell nicht in der Favoritenrolle. Stattdessen glaubt er, dass zwei altbekannte Rivalen den Ton angeben. "Ich denke, Red Bull und Mercedes liegen ein Stück vor uns", so das erste Urteil des 28-Jährigen nach den ersten Testkilometern in Sachir.

Das Versteckspiel mit der Hybrid-Power

Die Einschätzung der Hackordnung gleicht 2026 jedoch mehr denn je dem Blick in eine Kristallkugel. Grund dafür ist der massive Anstieg der elektrischen Leistung im Antriebsstrang. Strategien wie "Lift-and-coast" oder verfrühtes Herunterschalten sind nicht mehr nur Tools zum Spritsparen, sondern essenziell für das Energiemanagement.

"Es ist so schwierig zu verstehen", gibt Leclerc zu Protokoll. "Schon bei der vorherigen Fahrzeuggeneration war es kompliziert, aber jetzt, da der Elektromotor so viel leistungsstärker ist, gibt es so viele kleine Stellschrauben. Man kann das wahre Potenzial des Autos auf unzählige Arten verstecken."

Wie extrem die Schwankungen sind, verdeutlichte auch Routinier Fernando Alonso: "Es gibt Runden, in denen wir durch das Ändern einer einzigen Einstellung acht Zehntelsekunden gewinnen oder verlieren."

Red Bull und Mercedes: Wer blufft besser?

Trotz der taktischen Spielchen im Fahrerlager hat Leclerc seine Augen überall. Während sich Red Bull und Mercedes derzeit gegenseitig die Favoritenrolle zuschieben, hat der Ferrari-Pilot eine klare Tendenz ausgemacht:

"Red Bull hat seit Testbeginn beeindruckende Dinge gezeigt, was den Antrieb angeht. Und auch Mercedes zeigt manchmal sehr beeindruckende Ansätze, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich noch deutlich mehr bedeckt halten", analysiert er.

Hinter dem Duo sieht er einen engen Kampf: "McLaren ist schwer einzuschätzen, aber stand jetzt würde ich sagen: Red Bull und Mercedes vorne, dann wir. Aber der Abstand scheint im Moment nicht allzu groß zu sein."

Ferrari setzt auf Stabilität statt auf Schlagzeilen

"Was mich positiv stimmt, ist, dass wir unser Programm durchziehen", so Leclerc. "Wir hatten bisher keinerlei Zuverlässigkeitsprobleme. Alles deckt sich mit unseren Erwartungen aus der Simulation. Das ist eine gute Basis, auf der wir aufbauen können."

Leclercs vermutet aber: Im RB22 mit dem neuen Red Bull-Ford-Antrieb schlummert vermutlich noch eine Menge Zeit, die die Konkurrenz am ersten Rennwochenende schmerzhaft zu spüren bekommen könnte.

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