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"Viele Gesprächspunkte": Formel-1-Sprintrennen doch noch weit weg?

Grundsätzlich könnten sich die meisten Formel-1-Teams mit Sprintrennen anfreunden - Andrew Green erklärt, welche Hindernisse es allerdings noch gibt

"Viele Gesprächspunkte": Formel-1-Sprintrennen doch noch weit weg?

Die Formel 1 würde in diesem Jahr gerne an drei Wochenende sogenannte Sprintrennen ausprobieren. In Kanada, Italien und Brasilien soll das Qualifying bereits am Freitag stattfinden, am Samstag ein Sprint- und am Sonntag schließlich wie gewohnt das Hauptrennen folgen. Allerdings gibt es noch einige Fragezeichen.

Zwar hieß es nach dem vergangenen Treffen der Formel-1-Kommission, dass die Teams grundsätzlich bereit für einen Testlauf mit Sprintrennen seien. Allerdings mehrten sich zuletzt die kritischen Stimmen unter den Fahrern. Und auch die Zustimmung der Teams ist noch nicht in trockenen Tüchern, betont Andrew Green.

"Wir brauchen Regeln", stellt der Aston-Martin-Technikchef klar. Momentan gebe es diese allerdings noch nicht. "Wir haben einen Vorschlag gesehen, und ich denke, die meisten Teams waren dafür, diesen zu prüfen. Aber der Teufel liegt im Detail. Und die Details wurden noch nicht ausdiskutiert", stellt Green klar.

Laut ihm gebe es noch "viele Gesprächspunkte", die zu klären seien, bevor man die Sprintrennen wirklich beschließen könne. Eine Frage sei zum Beispiel, ob man die Boliden zwischen den Rennen umbauen dürfe. "Dürfen wir die Bremsen wechseln? Und noch wichtiger: Was passiert mit den Motoren?", möchte Green wissen.

"Generell gibt es den Willen", aber ...

Hintergrund: In den Formel-1-Regeln ist ein strenges Motorenlimit festgeschrieben. So müssen die Fahrer mit drei Power-Units durch die komplette Saison kommen. Ab dem vierten Motor gibt es Strafen. Bei Energiespeicher und Steuerelektronik gibt es sogar bereits ab der dritten verwendeten Einheit eine Startplatzstrafe.

Green erinnert daran, dass die Motoren 2021 für eine Saison mit 23 Rennen entwickelt wurden. Zusätzliche Sprintrennen waren bei der geplanten Laufleistung nicht vorgesehen. Deswegen wäre es eine "ziemliche Herausforderung", jetzt noch zusätzlich drei Sprintrennen aus den gleichen Antrieben herausquetschen zu müssen.

Sollte es für die Sprintrennen nämlich keine zusätzlichen Motoren geben, müssten mit den zur Verfügung stehenden Aggregaten mehr Kilometer als eigentlich vorgesehen gefahren werden. Gleiches gilt natürlich auch für andere Teile am Auto. "Ich denke, generell gibt es den Willen, es zu machen", so Green im Hinblick auf die Sprintrennen.

Warnende Stimmen auch bei den Fahrern

Allerdings müssten noch viele Gespräche geführt werden. "Die Autos wurden bereits entwickelt und gebaut", erinnert auch Aston-Martin Teamchef Otmar Szafnauer und erklärt: "Wenn wir die Regeln nicht hinbekommen, [...] dann könnten wir das Haupt- für das Sprintrennen riskieren."

Ähnliche Sorgen waren zuvor auch schon bei einigen Fahrern aufgekommen. "Ich persönlich finde es super wichtig, dass das Hauptrennen, der Grand Prix, seinen Wert nicht verliert", warnte zum Beispiel Carlos Sainz. Und Max Verstappen erklärte bereits, die Formel 1 brauche keine Sprintrennen.

Die bislang deutlichsten Worte fand Sebastian Vettel. "Mir gefällt [der Vorschlag] nicht. Warum sollte es ein Vorfinale vor einem Finale geben? Was ist der Gedanke dahinter? Das verstehe ich nicht. [...] Sollte es ein Rennen am Samstag geben, dann werde ich daran teilnehmen müssen, [...] aber aus meiner Sicht ergibt das keinen Sinn", so Vettel.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Urheber Ruben Zimmermann