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Williams mischt wieder im Mittelfeld der Formel 1 mit

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Williams ist zurück im Mittelfeld: Der britische Traditionsrennstall, der in den ersten drei Rennen der Saison mit massiven Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, feierte beim Großen Preis von Miami ein doppeltes Punkteergebnis. Die Updates am FW48 haben ihre Wirkung gezeigt, meint Carlos Sainz zufrieden.

"Wir haben endlich das Upgrade an das Auto gebracht, das eigentlich schon für das erste Rennen geplant war", sagt der Spanier. "Wegen all der Verzögerungen, die wir zu Beginn der Saison hatten, haben wir jetzt endlich das Auto am Start, das eigentlich das Paket für das erste Rennen hätte sein sollen."

"Jetzt ist es am Auto und performt zumindest auf dem Niveau der Mittelfeld-Autos." Der Fokus lag vor allem darauf, das überschüssige Gewicht loszuwerden, mit dem der FW48 in die neue Formel-1-Saison gestartet war, nachdem Verzögerungen beim Bau des Fahrzeugs die Vorbereitung auf die neue Saison ausgebremst hatten.

Offenbar hatte der Rennstall damit auch Erfolg: Carlos Sainz sammelte als Neunter immerhin zwei Punkte, während Teamkollege Alexander Albon mit Rang zehn seinen ersten Zähler der Saison holen konnte. "Wir wissen, dass wir immer noch eine Menge Gewicht abspecken müssen", betont Sainz.

Ein gutes Ergebnis, aber: "Nicht dort, wo wir sein wollen"

"Wenn man das bedenkt, ist es positiv. Ich denke, das Team hat in den letzten Wochen großartige Arbeit geleistet, um das zu ermöglichen", zeigt sich der Williams-Pilot dankbar. "Es zeigt: Wenn man die Dinge richtig anpackt, werden die Ergebnisse etwas besser."

"An diesem Wochenende waren wir klar das sechstschnellste Team. Aber Alpine liegt gut 20 Sekunden vor uns, ohne Safety-Car wären es 25 bis 30 Sekunden gewesen. Zu Alpine klafft immer noch eine große Lücke, und zu den Spitzenreitern, da kann ich es euch nicht einmal sagen [wie groß sie ist]."

Die Freude über das solide Miami-Ergebnis bleibt deshalb allerdings auch gedämpft. "Wir müssen den Kopf unten halten, dies als neue Basis nehmen und anfangen, uns zu verbessern", fordert Sainz. "Das ist nicht dort, wo wir sein wollen. Ich erwarte, dass jeder zu Hause weiß, dass wir noch nicht am Ziel sind."

Das doppelte Punktergebnis könnte für Williams dennoch ein Motivationsschub sein. "Auch wenn es sich für alle wie eine kleine Erleichterung anfühlt: Zwei Autos aus eigener Kraft in die Punkte zu bringen, ist definitiv ein guter Schritt. Aber wir müssen weiter pushen, denn es ist immer noch nicht das, was wir Ende letzten Jahres für 2026 erwartet hatten."

Sainz hofft auf "Beginn eines Aufschwungs" für Williams

"Hoffentlich ist das der Beginn eines Aufschwungs und wir sind am Ende des Jahres dort, wo wir sein wollen", blickt der Williams-Pilot in die Zukunft. Der Spanier erwartet allerdings nicht, dass sein Team die aktuellen Probleme noch vor dem Ende der Europa-Saison Mitte September vollständig gelöst haben wird.

"Es wird einige Monate dauern, bis der Turnaround abgeschlossen ist", meint Sainz. "Ich denke, wir werden das letzte Saisondrittel erreichen müssen, um eine echte Kehrtwende zu sehen. Aber zumindest hat das Upgrade funktioniert. Das Gewicht des Autos wurde etwas reduziert, aber wir wissen, dass wir noch einen Weg vor uns haben."

"Für die nächsten paar Rennen haben wir noch einige Kleinteile in der Pipeline. Wir nehmen das Positive mit und stellen sicher, dass wir uns weiter auf die negativen Punkte konzentrieren, um sie zu lösen." Mit Blick auf die Konstrukteurs-WM konnte sich Williams durch die drei Miami-Punkte immerhin von Audi absetzen.

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