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Formel-1-Liveticker: Das war Ferraris "Schlüsselmoment" 2024

Formel-1-Liveticker: Die FIA-Preisverleihung in Ruanda

Formel-1-Liveticker: Das war Ferraris "Schlüsselmoment" 2024

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FIA-Gala im Livestream

Damit endet unsere reguläre Ticker-Berichterstattung in diesem Jahr. Danke für eure Treue in den vergangenen Monaten und hoffentlich lesen wir uns 2025 in alter Frische wieder.

Der Abend ist aber natürlich noch nicht vorbei, denn ab 20:00 Uhr erwartet uns noch die große FIA-Gala in Ruanda, die ihr hier bei uns wie versprochen im Livestream verfolgen könnt.

Seid live dabei, wenn Max Verstappen ganz offiziell seinen WM-Pokal bekommt!

Die unterhaltsamste FIA-Gala ...

... fand wohl 2018 statt und der Grund dafür hat einen Namen: Kimi Räikkönen. In dieser Fotostrecke blicken wir noch einmal auf den denkwürdigen Abend in Sankt Petersburg zurück:

Fotostrecke: FIA-Gala in Sankt Petersburg FIA

Foto: FIA

Das war der beste Moment des Abends: Ein sturzbetrunkener Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel nehmen ihre Pokale entgegen.

Verpflichtende Teilnahme

Die Top 3 der Fahrer-WM müssen heute Abend übrigens zur FIA-Gala erscheinen. Das ist nicht freiwillig sondern sogar in den offiziellen Regeln festgeschrieben. Im Sportlichen Reglement der Formel 1 heißt es in Artikel 6.9 wörtlich:

"A representative of the Competitor finishing first in the Championship for Constructors and the drivers finishing first, second and third in the Championship for drivers must be present at the annual FIA Prize Giving ceremony."

Lewis Hamilton bekam daher 2021 auch eine Strafe, als er die Preisverleihung "schwänzte".

Startnummern

Die Meldeliste für 2025 verrät uns zudem die Startnummern der Rookies im kommenden Jahr. So kehren dank Gabriel Bortoleto und Jack Doohan die Nummern 5 und 7 in die Startaufstellung zurück.

Die 5 wurde zuletzt von Sebastian Vettel verwendet, die 7 von Kimi Räikkönen. Dazu muss man wissen: Eine Formel-1-Startnummer wird wieder freigegeben, wenn ein Pilot zwei Jahre lang keinen GP bestritten hat.

Und weil Vettel sein letztes Rennen Ende 2022 gefahren ist und Räikkönen sogar schon ein Jahr zuvor, konnten Bortoleto und Doohan "zuschlagen".

Heißt natürlich auch: Im unwahrscheinlichen Fall, dass Vettel doch noch einmal ein Comeback geben sollte, müsste er sich dann eine neue Nummer suchen.

Denn die 5 ist jetzt erst einmal für die nächsten Jahre auf Bortoleto reserviert.

Neuer Name für die Racing Bulls

Okay, das muss man jetzt vielleicht erklären, denn wir haben das Team schon in diesem Jahr konsequent "Racing Bulls" genannt. Der offizielle Teamname lautete bislang aber "Visa Cash App RB Formula One Team".

Wenn wir uns jetzt aber noch einmal die Nennliste für 2025 anschauen, dann ist das Team dort ab dem kommenden Jahr als "Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team" geführt.

Macht hier bei uns also keinen Unterschied, aber jeder, der das Team zuvor "RB" genannt hat, muss sich jetzt umstellen.

Warum wir uns übrigens schon vor einem Jahr entschieden haben, den Rennstall aus Faenza "Racing Bulls" zu nennen, das haben wir damals hier erklärt!

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Foto: FIA

Meldeliste

Auf der offiziellen Meldeliste für die Formel-1-Saison 2025, die die FIA heute veröffentlicht hat, steht Perez übrigens noch als Teamkollege von Max Verstappen drauf.

Das muss aber nichts heißen, denn diese Liste ist natürlich nicht bindend und kann noch geändert werden. Bei den Racing Bulls ist zum Beispiel noch gar kein zweiter Fahrer eingetragen.

Toto Wolff witzelte in diesem Zusammenhang zum Beispiel vor ein paar Jahren mal: "Ich habe überlegt, ob ich Lewis [Hamilton] reinschreibe oder mich selbst!"

Oder anders gesagt: Dass der Name von Perez dort aktuell noch auftaucht, hat absolut gar nichts zu bedeuten.

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Foto: FIA

Red-Bull-Junioren

Obwohl er seit 2021 für die Bullen fährt, war Sergio Perez früher nie Red-Bull-Junior. Dafür aber diese Herren, bei denen man das wohl auch nicht unbedingt auf dem Zettel hatte:

Fotostrecke: Schon gewusst? Diese Fahrer waren einmal Red-Bull-Junioren! Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Ob Sebastian Vettel, Max Verstappen oder Daniel Ricciardo: Red Bull hat schon vielen bekannten Namen in die Formel 1 geholfen - aber auch viele Fahrer verschlissen. Und bei manchen Fahrern denkt man sich: Echt? Der war mal Red-Bull-Junior? Und genau auf letztere Fälle wollen wir in dieser Fotostrecke einmal schauen.

Perez-Entscheidung erst nächste Woche

Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass Red Bull eigentlich bis zum Ende der Woche bekanntgeben wollte, wie es mit Sergio Perez und dem zweiten Red-Bull-Cockpit 2025 weitergeht.

Inzwischen hat sich aber bestätigt, was man bereits vermuten konnte: Der Zeitplan der Bullen hat sich verschoben, eine Bekanntgabe soll es jetzt erst in der kommenden Woche geben.

Einen täglichen Liveticker haben wir dann zwar nicht mehr, aber sobald sich in dieser Hinsicht etwas tut, erfahrt ihr es natürlich trotzdem sofort auf unserem Portal.

Grünes Licht für Umstrukturierung der FIA-Führung

Die Entscheidung über die umstrittene Anpassung der Statuten des Motorsport-Weltverbandes ist gefallen: Die FIA-Generalversammlung stimmte am Freitag in Ruanda allen geplanten Änderungen zu, die die Rolle der Ethik- und Prüfungskommissionen betreffen.

Die neuen Pläne sehen vor, dass die Befugnisse des Compliance-Beauftragten auf den FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem und den Senatspräsidenten Carmelo Sanz de Barros übertragen werden.

Darüber hinaus wird dem Prüfungsausschuss die Befugnis zur unabhängigen Untersuchung von Finanzangelegenheiten entzogen und er ist nur noch dazu verpflichtet, "wenn er vom Senatspräsidenten dazu aufgefordert wird".

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen!

Stella: So wichtig war der neue Windkanal

Womöglich hat auch der neue Windkanal in Woking einen nicht zu unterschätzenden Anteil am McLaren-Titel in diesem Jahr. Teamchef Andrea Stella erklärt: "Der neue Windkanal ist definitiv ein großer Schritt nach vorne."

"Aber der große Schritt nach vorn ist vor allem in logistischer Hinsicht zu sehen", betont er und erinnert daran, dass die großen Updates der Saison 2023 noch im Toyota-Windkanal in Köln entstanden waren.

"Aber die Sache ist die, dass man bei der Entwicklung im Toyota-Windkanal das Teil fertig hat und es dann erst zwei Tage später getestet werden kann, nur weil die Lieferung so lange dauert", erklärt Stella.

"Und jetzt haben wir das Teil fertig, und zwei Stunden später ist es getestet", so Stella. Und man muss kein Formel-1-Experte sein, um zu wissen, dass das natürlich ein Vorteil ist.

Brown: Gibt 2025 keinen Favoriten

Obwohl McLaren als Konstrukteurs-Weltmeister in die Saison 2025 gehen wird, wäre es laut Teamboss Zak Brown "arrogant", davon auszugehen, dass man damit im kommenden Jahr automatisch der Favorit sei.

"Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht zu den Favoriten gehören können", stellt er aber auch klar und betont: "Es gibt vier Teams, die regelmäßig Rennen gewinnen. Also sehe ich nicht, wie man irgendjemanden als Favoriten für das nächste Jahr bezeichnen kann."

"Nächstes Jahr werden wir versuchen, die Konstrukteurs- und die Fahrerweltmeisterschaft zu gewinnen. Aber das auch ist die Denkweise von allen anderen", erklärt Brown und ergänzt, dass es "mindestens drei andere Teams" gebe, die den gleichen Anspruch hätten.

Gemeint sind natürlich Red Bull, Ferrari und Mercedes.

Ruanda-Strecke kommt von Alexander Wurz

Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass Ruanda in Zukunft einen Formel-1-Grand-Prix austragen will. Und die passende Strecke dazu wird Ex-Pilot Alexander Wurz liefern.

Nach unseren Informationen arbeitet Wurz' Unternehmen bereits seit über einem Jahr an diesem Projekt in Zusammenarbeit mit der ruandischen Regierung und lokalen Vertretern.

Die Strecke wird ein schnelles und fließendes Layout haben, das durch Wälder und um einen See führt. Wurz entwirft auch die neue Rennstrecke in Qiddiya/Saudi-Arabien, wo das dortige Formel-1-Rennen ab 2028 oder 2029 stattfinden soll.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen!

Herbert: Verstappen will die Gegner einschüchtern

Und noch einmal das Thema WM-Kampf 2025. Experte Johnny Herbert glaubt, dass Max Verstappen mit seiner Aktion gegen Oscar Piastri in der ersten Kurve beim Saisonfinale in Abu Dhabi ganz bewusst ein Zeichen setzen wollte.

"Max Verstappens 'Divebomb' gegen Oscar Piastri diente nur der Einschüchterung. McLaren wird nächstes Jahr eine Bedrohung für ihn sein", erklärt der ehemalige Formel-1-Pilot gegenüber CoinPoker.

"Das ist genau das, was Max seit Jahren so gut macht: Er setzt alle Waffen ein, die er hat, auch die Einschüchterung", so Herbert, der allerdings glaubt, dass die anderen Fahrer sich das jetzt nicht mehr gefallen lassen.

"Die anderen Fahrer haben in diesem Jahr gesagt: 'Okay, wir sind bereit dafür'. Leclerc, Russell, Oscar, Lewis [Hamilton], und wir werden auch von Lando [Norris] mehr davon sehen", kündigt er an.

Könnte also eine heiße Saison 2025 werden, wenn er recht behält ...

Palmer: 2024 eine "Anomalie" für Hamilton

Weil wir gerade beim siebenmaligen Champion sind: Jolyon Palmer geht fest davon aus, dass Lewis Hamilton 2025 zurückschlagen kann. "Ich glaube, dass dieses Jahr für Hamilton eine Anomalie war", schreibt er in seiner Kolumne für F1.com.

Der ehemalige Formel-1-Pilot erinnert: "Noch vor zwölf Monaten wurde er als einer der besten Fahrer der Saison gepriesen, weil er hinter den beiden Red-Bull-Fahrern den dritten Platz in der Meisterschaft belegte."

"Das ist der Grund, warum Ferrari ihn geholt hat", betont Palmer, der klarstellt: "So viel Talent kann man nicht einfach in einer Saison verlieren." Doch warum war 2024 für Hamilton dann so ein schlechtes Jahr?

"Er hat eine glanzlose letzte Saison bei Mercedes hinter sich", weiß auch Palmer, "aber ich frage mich, ob es für ihn nicht vor allem eine mentale Belastung war?" Denn Hamilton wusste bereits vor dem Start der Saison, dass er Mercedes verlassen würde.

"Was auch immer der Grund für dieses schwierige Jahr war, Hamilton wird froh sein, dass er es in Abu Dhabi gut beendet hat und jetzt weiterziehen kann. Er wird nun einen neuen Anlauf nehmen, und ich erwarte, dass der Wechsel zu Ferrari ihm neuen Schwung verleiht", so Palmer.

Ferrari-Wechsel als "Motivation" für Hamilton?

Wenn wir über den WM-Titel 2025 sprechen, muss man dann auch wieder mit Lewis Hamilton rechnen? Zumindest Max Verstappen glaubt, dass man den Rekordweltmeister noch nicht abschreiben sollte.

Auf die Frage, ob Hamilton 2025 zu den Titelkandidaten zähle, antwortet der Niederländer im Gespräch mit The Mirror: "Das ist schwer zu sagen. Es hängt auch davon ab, wie konkurrenzfähig Ferrari ist."

"Ich habe das Gefühl, wenn Lewis ein gutes Auto hat, ist er natürlich motivierter", so Verstappen, der daher erklärt: "Vielleicht ist es gut für ihn, einen kleinen Tapetenwechsel und neue Motivation zu haben."

Die Saison 2024 beendete Hamilton für Mercedes nur auf dem siebten WM-Rang - und damit so weit hinten wie noch nie in seiner gesamten 18-jährigen Formel-1-Karriere.

Norris: Glaube jetzt mehr an mich selbst

Lando Norris verrät nach dem WM-Titel mit McLaren und P2 in der Fahrer-WM in diesem Jahr: "Das, was ich in diesem Jahr gelernt habe, ist wahrscheinlich, ein bisschen mehr an mich selbst zu glauben."

Zwar habe er "vor allem in meinen Kämpfen gegen Max [Verstappen]" 2024 noch zu oft den Kürzeren gezogen. Aber: "So sehr es auch manchmal schmerzt, bin ich wahrscheinlich froh darüber, dass ich jetzt in die nächste Saison gehe und weiß, dass ich kämpfen kann."

"Und ich kenne mich selbst, und ich weiß besser als jeder andere, was ich verbessern muss, wo ich nicht stark genug bin, wo ich stark genug bin", so Norris, der betont: "Ich weiß, dass ich mich in vielen Bereichen und bei bestimmten Dingen verbessern muss."

Doch in vielen Bereichen sei ihm das Ende 2024 bereits gelungen, weswegen er hoffe, 2025 direkt ab dem ersten Rennen mit um den WM-Titel kämpfen zu können. Denn das sei in seiner Karriere bislang noch nie der Fall gewesen.

Wer könnte rausfliegen?

Nicht nur Ruanda will einen Grand Prix, auch andere Länder hätten gerne die Formel 1 bei sich. Das würde aber zwangsläufig dazu führen, dass man irgendwann anfangen müsste, einige der bestehenden Rennen dafür zu streichen.

Und tatsächlich laufen 2025 und 2026 einige Verträge aus. Welche das genau sind, das erfahrt ihr in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Strecken Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Imola (Italien): bis 2025

Ruanda will Formel-1-Rennen

Zurück aus der Mittagspause mit einer Nachricht aus Ruanda - aber leider nicht von der FIA-Gala, dann tut sich wie befürchtet relativ wenig.

Dafür hat das afrikanische Land nun ganz offiziell angekündigt, in Zukunft nicht nur eine Gala wie am heutigen Abend sondern auch einen Formel-1-Grand-Prix ausrichten zu wollen.

Überraschend kommt das nicht, denn es war bereits lange bekannt, dass es Gespräche zwischen Ruanda und der Formel 1 gibt. Nun hat der Präsident des Landes dies auch ganz offiziell bestätigt.

"Ich freue mich, offiziell ankündigen zu können, dass Ruanda sich darum bewirbt, den Nervenkitzel des Rennsports wieder nach Afrika zu bringen, indem es einen Formel-1-Grand-Prix ausrichtet", so Paul Kagame.

Schauen wir mal, ob es dort tatsächlich in den nächsten Jahren ein Rennen geben wird.

Leclerc: 2022 wichtige Station im Lernprozess

Und gleich noch einmal die Scuderia, wo Charles Leclerc eben noch immer auf seinen ersten Titel wartet. 2022 führte der Monegasse die Fahrer-WM zu Saisonbeginn an, war im Titelkampf gegen Max Verstappen am Ende aber chancenlos.

Mit etwas Abstand erklärt er selbst nun, dass das ganze Team durch die damalige Erfahrung "gewachsen" sei. "Ich bin als Fahrer sehr gewachsen, und ich denke, wir sind auch als Team sehr gewachsen", so Leclerc.

Er erinnert: "Für viele war es [2022] auch das erste Mal, dass sie mit Ferrari an der Spitze kämpften." Daher sei es "ein wichtiger Prozess" gewesen. "Ich denke, dass wir in den letzten vier Jahren Schritt für Schritt in die richtige Richtung gegangen sind", betont er.

"Und ich denke, wir sind jetzt in einer sehr guten Position", stimmt er Carlos Sainz zu. Das sei aber keine Garantie für 2025, betont er auch. Daher dürfe man über den Winter jetzt keine Fehler machen.

Sainz: Ferrari 2025 einer der WM-Favoriten

Damit schlagen wir wieder den Bogen zu unserem großen Thema am heutigen Vormittag. Carlos Sainz ist ab 2025 zwar kein Teil von Ferrari mehr, betont aber, dass auch er "sehr stolz auf meine Zeit bei Ferrari" ist.

"Stolz darauf, in diesen vier Jahren dazu beigetragen zu haben, dieses Team wieder dorthin zu bringen, wo es hingehört, nämlich in den Kampf um die Weltmeisterschaft", präzisiert der Spanier.

2024 habe man den Titel zwar knapp verpasst, "aber ich habe das Gefühl, dass Ferrari jetzt bereit ist, nächstes Jahr um die Weltmeisterschaft zu kämpfen", so Sainz, der der Scuderia "eine sehr gute Chance" einräumt.

"Sie sind für mich einer der Favoriten im nächsten Jahr", betont der Spanier.

Surer: "Man braucht in der Formel 1 einen 'Bad Guy'"

In unserem neuen Video hat Experte Marc Surer erklärt, dass er es "gut" findet, dass Weltmeister Max Verstappen nicht bei allen Formel-1-Fans super ankommt. "Man braucht in der Formel 1 einen 'Bad Guy'", findet er.

"Das hat es immer schon gegeben. Und jetzt haben wir wieder einen. Und das spitzt sich natürlich zu. Da kann man darüber schreiben. Da können auch normale Zeitungen darüber schreiben, über diesen Kampf zwischen zwei Charakteren", erklärt er.

"Wir haben Lando Norris als den 'Good Guy', Russell als vielleicht der Intrigant und dann Max Verstappen, der manchmal übers Ziel hinausschießt. Also das finde ich toll", so der ehemalige Formel-1-Pilot.

Im Interview mit Frederik Hackbarth spricht Surer außerdem über die Gerüchte um Alpine und Franco Colapinto, Carlos Sainz’ Wechsel zu Ferrari, und er verrät, worauf er sich 2025 am meisten freut.

Passiert heute noch etwas bei Red Bull?

Zur Erinnerung: Helmut Marko hatte in Abu Dhabi noch erklärt, dass es der Plan sei, bis zum Ende dieser Woche eine Entscheidung zu verkünden, wer 2025 das Cockpit neben Max Verstappen bekommen wird.

Bislang ist aber noch nichts passiert und da solche Dinge in der Regel nicht an einem Wochenende kommuniziert werden, ist heute theoretisch die letzte Chance in dieser Woche.

Das heißt aber nicht, dass in den kommenden Stunden auch wirklich etwas von Red Bull kommen wird, denn solche Zeitpläne können sich natürlich auch ändern, wenn es zum Beispiel intern noch Dinge zu klären gibt.

Sollte man sich nämlich wirklich dafür entscheiden, Sergio Perez vor die Tür zu setzen, müsste man ja erst einmal noch über eine Vertragsauflösung verhandeln, denn offiziell hat der Mexikaner ja noch einen Kontrakt bis 2026.

Und da müssen dann Sachen wie eine Abfindung und solche Dinge geregelt werden. Wir warten also weiter ab.

Das war Ferraris "Schlüsselmoment" 2024

Obwohl es mit dem WM-Titel am Ende nicht ganz geklappt hat, blickt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur positiv auf die Saison 2024 zurück. Denn zwischenzeitlich sah es nicht danach aus, dass die Scuderia überhaupt so lange um den Titel mitkämpfen kann.

"Ich bin besonders stolz darauf, wie das Team reagiert hat. Wir kamen zurück, als wir [im Sommer] die Probleme hatten", betont Vasseur bei Sky und verrät: "Einer der Schlüsselmomente unserer Saison war zwischen Großbritannien und Österreich."

"In diesem Moment wurde uns klar, dass unser Paket nicht funktionierte, und wir beschlossen, einen Schritt zurückzugehen, etwas zu ändern und es noch einmal neu zu versuchen", berichtet er.

Ferrari ging mit dem Spanien-Update zunächst in die falsche Richtung, doch laut Vasseur gab es anschließend keinen falschen Stolz in Maranello. "Alle waren sehr offen, es gab keine internen Streitigkeiten, und ich bin stolz auf das, was wir getan haben", lobt er.

Dieser starke Zusammenhalt sei es auch, der ihn "mit Zuversicht" auf die Saison 2025 blicken lasse.

Von: Ruben Zimmermann

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