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Offiziell: Pierre Gasly bleibt Alpine-Fahrer in der Formel 1

Alpine hat einen Fahrer fix für die Formel-1-Saison 2025: Pierre Gasly verlängert seinen Vertrag beim französisch-britischen Werksteam um "mehrere Jahre"

Offiziell: Pierre Gasly verlängert Formel-1-Vertrag mit Alpine

Pierre Gasly bleibt Alpine-Fahrer in der Formel 1. Das hat das Team vor dem Österreich-Grand-Prix 2024 in Spielberg (hier alle Einheiten im Formel-1-Liveticker verfolgen!) bestätigt, nachdem eine entsprechende Vertragsverlängerung unterzeichnet worden war. Über die genaue Laufzeit ist nichts bekannt, Alpine spricht in seiner Verkündung jedoch von "mehreren Jahren". (Übersicht: Fahrer und Teams für die Formel-1-Saison 2025!)

Teamchef Bruno Famin zeigt sich "sehr erfreut" über die verlängerte Zusammenarbeit mit Gasly, dem er "enorme Erfahrung" und "weiterhin großes Potenzial" bescheinigt. Gasly sei außerdem ein "großartiger Markenbotschafter" für Alpine.

Die Komplimente gibt Gasly zurück, indem er angibt, sich "sehr wohl" zu fühlen im Team. Weiter meint er: "Es war immer der Plan, ein langfristiges Projekt aufzubauen." Daran werde auch der bisher mehrheitlich schlechte Saisonverlauf nichts ändern, den Gasly als "Herausforderung" beschreibt.

Im Gegenteil: "Ich bin zufrieden mit den vorgenommenen Änderungen, der harten Arbeit und der Richtung, die das Team einschlägt. Das Personal und die Ressourcen dieser Mannschaft haben eine Menge Potenzial", sagt Gasly. Er freue sich deshalb ausdrücklich auf die Zukunft und will sich nun "auf die alltäglichen Details konzentrieren", damit sich die Alpine-Leistung bald verbessere.

Das passt Teamchef Famin gut in den Kram. Auch er stellt eine Leistungssteigerung auf die Poleposition für die kommenden Wochen und Monate. Denn Alpine habe sich "vieles vorgenommen" für den Rest der Formel-1-Saison 2024. "Wir werden unermüdlich daran arbeiten, diese Ziele zu erreichen", verspricht Famin.

Wer wird Gaslys Alpine-Teamkollege in der Saison 2025?

Das bedeutet auch: Die Besetzung des zweiten Cockpits neben Gasly hat vorerst keine Priorität. Oder wie es Famin formuliert: "Wir werden uns mit der Entscheidung über Pierres Teamkollegen Zeit lassen und freuen uns über die Optionen, die wir auf dem Tisch haben."

Esteban Ocon zählt nicht dazu. Der französische Landsmann von Gasly verlässt Alpine nach fünf gemeinsamen Saisons zum Jahresende. Das hatte Alpine bereits nach dem Monaco-Grand-Prix verkündet.

Mick Schumacher

Mick Schumacher

Foto: Marc Fleury

Gute Chancen auf die Ocon-Nachfolge werden dem aktuellen Alpine-Ersatzfahrer Jack Doohan eingeräumt, der schon seit Jahren Tests und Freitagstrainings für das Team absolviert und systematisch auf eine Rolle als Stammfahrer vorbereitet wird.

Auch Mick Schumacher könnte ein Thema sein: Der frühere Formel-1-Fahrer aus Deutschland fährt für Alpine in der Langstrecken-WM (WEC) und bekommt in Kürze einen Formel-1-Test bei Alpine, bei dem er sich direkt mit Doohan messen kann. Womöglich sitzt der Sieger aus diesem "Shootout" 2025 im Auto.

Oder kommt es ganz anders und Alpine holt den bisherigen Ferrari-Fahrer Carlos Sainz? Diese Variante soll der neue Alpine-Berater Flavio Briatore nun kurzfristig ins Spiel gebracht haben, nachdem sich Sainz bisher noch immer nicht für ein neues Team entschieden hat.

Pierre Gasly in der Formel 1

Gasly fährt bereits seit 2023 für Alpine und hat in dieser Zeit einen Podestplatz erzielt: 2023 als Dritter beim Niederlande-Grand-Prix in Zandvoort. Aus dieser Saison stammt auch seine bisherige Alpine-Bestleistung mit P11 in der Formel-1-Fahrerwertung mit 62 WM-Punkten.

Pierre Gasly, Alpine A524

Pierre Gasly, Alpine A524

Foto: Sam Bagnall / Motorsport Images

Vor Alpine war Gasly in der Formel 1 ausschließlich für Red-Bull-Teams angetreten, mehrheitlich für Toro Rosso/AlphaTauri, wo er seine weiteren drei Podestplätze erzielte, darunter sensationell den Sieg beim Italien-Grand-Prix 2020 in Monza.

Das geschah ein Jahr nach seiner "Ausmusterung" bei Red Bull: 2019 hatte Gasly als Nachfolger für Daniel Ricciardo im "A-Team" des Energydrink-Giganten begonnen, war aber nach nur zwölf Grands Prix bereits wieder zu Toro Rosso zurückversetzt worden. Statt Gasly übernahm Alexander Albon den Red Bull und blieb bis Ende 2020 im Team. Seither ist Sergio Perez der Stallgefährte von Max Verstappen bei Red Bull.

Die Zusammenarbeit mit Ocon bei Alpine gestaltete sich für Gasly nicht immer einfach. Die Freunde aus Kindertagen hatten sich schon in der Jugend zerstritten und pflegen bis heute ein schwieriges Verhältnis. Wiederholt kam es zu teaminternen Kollisionen, zuletzt in Monaco.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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