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Formel-1-Liveticker: Das Sprint-Qualifying in Singapur live!

Liveticker

Feierabend

In Singapur bewegen wir uns bereits auf 01:00 Uhr nachts zu, und damit drehen wir unseren Ticker für heute auch ab. Der Sprint steht morgen um 11:00 Uhr MESZ auf dem Plan, das Qualifying für den Grand Prix um 15:00 Uhr.

Dann sind auch wir natürlich wieder mit einem neuen Ticker für euch am Start. Habt noch einen schönen Abend, kommt gut ins Wochenende und bis dann!

Bearman: Experiment zahlt sich aus

Der Haas-Fahrer erklärt nach P13: "Das Auto hat sich wirklich gut angefühlt. Wir wollten etwas Neues ausprobieren, und angesichts meiner bisherigen Eindrücke im Auto und der Daten schien es zunächst nicht ideal zu sein."

"Aber das Gefühl, das ich heute da draußen hatte, war gut. Ich hatte sehr viel Vertrauen und konnte richtig Gas geben, was sich auch in der Rundenzeit widerspiegelte, denn wir waren ganz nah an SQ3", so Bearman.

Teamkollege Esteban Ocon wurde 16. und damit Letzter in SQ2 und erklärt: "In der letzten Runde hatten wir ein Blockieren der Räder, das uns an einem besseren Qualifying gehindert hat."

"Wir fahren mit anderen Spezifikationen als Ollie, daher probieren wir gerade ein paar Dinge aus, die in dieser Session nicht wirklich funktioniert haben", so Ocon.

Wie eigentlich immer zuletzt also gemischte Gefühle bei Haas.

Alonso: Runde besser als die Position

Der Spanier schaffte es in SQ2, ist mit P15 aber nicht ganz zufrieden. "Ehrlich gesagt fand ich, dass es eine sehr gute Runde war und vielleicht sogar gut genug, um es in Q3 zu schaffen", so Alonso.

Es sei daher "ein wenig enttäuschend", dass es nur zu P15 gereicht habe, "wenn man bedenkt, wie gut ich die Runde eigentlich eingeschätzt habe", so der Aston-Martin-Pilot.

Teamkollege Lance Stroll schied bereits in Q1 aus und erklärt: "Theoretisch sollten wir in Singapur eine ähnliche Leistung wie in Malaysia zeigen, aber wir konnten das Auto für das Sprint-Qualifying nicht in den richtigen Bereich bringen."

"Ich hatte hier bisher Schwierigkeiten, ein gutes Gefühl für das Auto zu entwickeln, und hatte in meiner zweiten schnellen Runde keinen Überholmodus zur Verfügung, sodass ich jede Chance verpasst habe, mich für Q2 zu qualifizieren", so Stroll.

Hadjar: Nur mit dem Auto gekämpft

Wir kommen noch einmal zu den Bullen, wo es beim zweiten Fahrer deutlich schlechter lief. Isack Hadjar setzt in SQ3 gar keine gültige Zeit. "Was zunächst wie ein guter Start in den Tag aussah, entwickelte sich zu einer sehr schwachen Leistung", berichtet er.

In FT1 habe er sich auf den harten Reifen "sofort sehr wohl gefühlt", berichtet er. Doch danach kam dann nicht mehr viel. "Ich habe eigentlich nie eine richtig gute Runde hingelegt. Ich kämpfe einfach nur mit dem Auto", so Hadjar.

Zudem habe er im letzten Run ein Problem mit dem Motor gehabt. "Ich hatte einfach meine Schwierigkeiten. Ich weiß nicht, es ist einfach seltsam", wundert er sich.

Wohl kein Protest

Passend zu diesem Thema hören wir aus Singapur, dass es wohl keinen Protest mehr geben wird. Ohnehin wäre es nachträglich realistisch gesehen sowieso nicht mehr möglich, irgendetwas am Ergebnis des Qualifyings zu ändern.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Williams wohl unmittelbar vor SQ2 den Vorschlag eingebracht hat, einfach alle 22 Autos an der zweiten Session teilnehmen zu lassen.

Dieser Vorschlag wurde allerdings abgelehnt, weil es unter anderem Zweifel daran gab, ob das per Reglement überhaupt zulässig gewesen wäre.

Williams: Hätten die Pace für SQ2 gehabt

Bei Williams ist man frustriert nach dem Problem in SQ1. Teamchef James Vowles erklärt: "Nach der roten Flagge [...] gab es ein Problem bei der Aktivierung des Überholmodus, was sich definitiv auf unsere Rundenzeiten ausgewirkt hat."

"Dieses Problem ändert nichts an der Tatsache, dass die Leistung unseres Autos noch nicht dort ist, wo wir sie gerne hätten", sagt er zwar, aber: "Ohne dieses Problem hätten wir das Potenzial gehabt, beide Autos in den zweiten Teil des Sprint-Qualifyings zu bringen."

"Wir sind zuversichtlich, dass dies von der FIA gründlich untersucht wird", so Vowles. Allerdings fehlte Alexander Albon in SQ1 auf P19 mehr als eine Sekunde zum Q2-Einzug, Carlos Sainz wurde bekanntlich sogar Letzter.

Begründung

Warum Max Verstappen keine Strafe bekommt, das begründen die Rennkommissare im Wortlaut so:

"Als Wagen 3 in einer Push-Runde aus Kurve 7 herausfuhr, wurde eine einzelne gelbe Flagge gezeigt. Wagen 44 befand sich vor Wagen 3 und war vor dessen Annäherung gewarnt worden. Der Fahrer von Wagen 44 gab an, dass er nach dem Verlassen von Kurve 7 abgebremst und nach rechts ausgewichen sei, um sicherzustellen, dass er sich außerhalb der Ideallinie befand."

"Auto 3 überholte Auto 44 vor Kurve 8, während sich beide Autos noch im Gelbflaggenbereich befanden. Auto 3 brach daraufhin die Push-Runde ab. Der Fahrer von Auto 3 erklärte, dass er beim Herausfahren aus Kurve 7 Gas gegeben habe und dann die gelbe Flagge gesehen und vom Gas gegangen sei. Dies wurde durch die Telemetrie bestätigt."

"Innerhalb von etwa 40 Metern nach Einfahrt in den Gelbflaggen-Sektor hatte der Fahrer von Auto 3 das Gaspedal vollständig losgelassen. Der Fahrer von Wagen 44 bremste und hatte seine Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Überholmanövers von Wagen 3 auf unter 60 km/h reduziert."

"Da sich Wagen 3 in einer Push-Runde befand und beim Herausfahren aus Kurve 7 Gas gab, während Wagen 44 abgebremst hatte, war der Geschwindigkeitsunterschied am Punkt der Überlappung erheblich, obwohl der Fahrer von Wagen 3 ebenfalls mit dem Bremsen begonnen hatte."

"Die Rennkommissare waren überzeugt, dass der Fahrer von Wagen 3 angemessen auf die gelbe Flagge reagiert hatte, indem er vom Gas ging und die Geschwindigkeit reduzierte. Die Geschwindigkeit von Wagen 3 am Überholpunkt lag etwa 70 km/h unter der Geschwindigkeit von Wagen 3 bei einer anderen schnellen Runde in derselben Session."

"Der Fahrer von Wagen 3 erklärte, dass er, um das Überholmanöver zu vermeiden, sehr stark hätte bremsen müssen, und er war der Ansicht, dass dies möglicherweise zu einer unsicheren Situation geführt hätte."

"Die Rennkommissare stellten fest, dass der Fahrer von Wagen 3 durch das Überholen von Wagen 44 gegen die Gelbflaggenregelung verstoßen hatte. Die Rennkommissare waren jedoch davon überzeugt, dass das Überholen eine unglückliche Folge des erheblichen Geschwindigkeitsunterschieds war, und beschlossen unter diesen Umständen, keine Strafe zu verhängen."

Keine Strafe für Verstappen

Das Urteil ist da und alle Fans von Max Verstappen dürfen aufatmen. Der Niederländer bekommt keine Strafe und darf damit morgen von der Poleposition starten. Mehr dazu gleich bei uns!

Norris: War einfach nicht gut genug

Der Weltmeister erklärt nach P5 hinter seinem Teamkollegen: "Ich glaube einfach nicht, dass ich eine besonders gute Runde hingelegt habe." Deswegen suche er auch nicht nach irgendwelchen Ausreden.

Oscar Piastri ist dagegen "ziemlich happy" mit P4 und erklärt: "Ich glaube, das war mehr oder weniger das, was wir hätten erreichen können. Es ist an einem Sprint-Wochenende sehr, sehr schwierig, hier das Maximum an Rundenzeit aus dem Auto herauszuholen."

"Ich hatte das Gefühl, dass das Auto auf den weichen Reifen viel besser zur Geltung kam. Auf den Mediums hatte ich Schwierigkeiten, aber sobald wir die weichen Reifen aufgezogen hatten, war ich ziemlich zufrieden", so Piastri.

Teamchef Andrea Stella ergänzt: "Sicherlich haben einige unserer Konkurrenten in den letzten Rennen in Sachen Performance Fortschritte gemacht, und das hat sich heute erneut bestätigt."

"Wir müssen weiter am Auto arbeiten, um sein Potenzial so weit wie möglich auszuschöpfen", betont er.

Legt Aston Martin Protest ein?

Damit noch einmal zurück zu den Problemen in SQ1. Bei Aston Martin ist man deswegen offenbar so verärgert, dass man sogar über einen Protest nachdenkt. Das haben unsere Kollegen vor Ort erfahren.

Auch Williams und die Racing Bulls sollen ziemlich verärgert sein, allerdings ist hier wohl kein Protest geplant, während man bei Aston Martin aktuell zumindest die Optionen prüft.

Sollte sich da wirklich noch etwas tun, erfahrt ihr das natürlich bei uns.

Hamilton: Wo war die Pace am Ende?

In SQ2 lag er noch auf P2, am Ende wurde es nur P6. "Ich weiß nicht so recht, wo der Fehler lag. Wir sind einen etwas anderen Plan gefahren als die anderen. Das war meine Entscheidung, und ich glaube, damit haben wir einen Fehler gemacht", so Hamilton.

Er fuhr in SQ3 nur eine schnelle Runde und erklärt, dass er eine Menge Übersteuern gehabt habe. "Ich weiß nicht, ob die Hinterreifen noch nicht bereit waren oder ob sie überhitzt waren. [...] Insgesamt war es einfach keine gute Runde."

Zuvor auf den Mediums sei es auf jeden Fall noch "gut" gewesen. "Auf der weichen Mischung war es einfach ganz anders. Viel Grip, aber nur vorne und gar keiner hinten", zuckt er die Schultern.

Sainz sauer auf die FIA

Der Williams-Pilot gesteht nach dem letzten Platz, dass er "eine wirklich schlechte Runde" hatte. Trotzdem ärgert er sich auch, dass es in SQ1 erneut ein Problem bei der FIA gab - dieses Mal aber nicht reagiert wurde.

"Wir haben kein Problem damit, dass die Hälfte der Autos im Qualifying mit einer höheren Leistung fährt als die andere Hälfte", so Sainz. In Malaysia dagegen sei der Start nach den Software-Problemen noch abgebrochen worden.

"Ich bin daher etwas verwirrt, warum der Sport immer wieder unterschiedliche Vorgehensweisen wählt, je nachdem, wer in Q1 ausscheidet oder wer in der ersten Runde ausfällt", so Sainz.

Nun kann man natürlich darüber streiten, ob die beiden Fälle wirklich vergleichbar sind. Aber auf der anderen Seite ist der Frust von Sainz auch irgendwie nachvollziehbar.

Audi: Hätten Pace für Top 10 gehabt

Bei Audi ist man mit P12 und P14 nicht wirklich happy. Allan McNish erklärt: "Wir haben SQ1 recht problemlos gemeistert, und obwohl die erste Runde in SQ2 gut verlief, war die zweite für keinen unserer Fahrer ganz optimal."

"Ich glaube, wir hatten letztendlich die Performance dazu, unter die Top 10 zu kommen", ärgert er sich. Nico Hülkenberg selbst sagt nach P12 etwas zufriedener: "Es war ein ordentliches Sprint-Qualifying."

"In SQ1 sind wir sehr stark gefahren, und auch wenn wir in SQ2 nicht ganz so konkurrenzfähig waren, denke ich, dass dies unseren aktuellen Stand gut widerspiegelt", so der Deutsche.

Leclerc: Sind noch nicht schnell genug

Der Ferrari-Pilot sagt nach P3: "Ich glaube, was das eigentliche Tempo angeht, haben wir seit drei, vier Rennen ein wenig von unserer eigentlichen Leistung eingebüßt. Wir sind einfach noch nicht schnell genug, um mit ihnen mitzuhalten."

Gemeint sind die Konkurrenten an der Spitze. "Dennoch habe ich das Gefühl, dass das Auto Potenzial hat, und morgen könnten wir - vielleicht mit ein paar Feinabstimmungen - ganz vorne mitmischen und um die Pole kämpfen", so Leclerc.

"Es sieht also gar nicht so schlecht aus, aber es fehlt uns noch ein kleines bisschen", erklärt er und betont, dass sein größerer Fokus am Samstag auf dem Qualifying für das Rennen am Sonntag liegt.

Denn im Sprint werde das Überholen "sehr schwierig" werden.

Mehrere Probleme bei Red Bull

"Wir hatten während der Qualifikation ein paar Probleme", berichtet Laurent Mekies bei Sky. Zunächst habe man auch zu den Teams gehört, die in SQ1 vom Problem mit dem Überholmodus betroffen waren.

"Es scheint, als hätte das ziemlich viele betroffen, aber egal. Das haben wir hinter uns gebracht, und dann hatten wir ein anderes Problem mit Isacks Auto. Deshalb ist sein letzter Versuch in SQ3 nicht gut gewesen", so der Teamchef.

Das müsse man für morgen nun beheben, sagt er, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Auch insgesamt sei das Auto "nicht gerade leicht" zu fahren gewesen. Daher lobt er Verstappen besonders für die Pole.

Antonelli: Auto war "unberechenbar"

Nur P7 für den WM-Leader heute. Was war da los? "Schon im ersten Training hatte ich Probleme", berichtet er und erklärt: "Es gibt noch viel zu lernen über dieses Paket. Das Auto ist wirklich sehr schwierig, sehr unberechenbar."

"Es ist sehr schwer, eine gute Runde hinzubekommen. Es ist schade, denn ich war mit großen Hoffnungen hierhergekommen, aber bisher war es sehr schwierig", grübelt der Italiener.

Seine Befürchtung: "Ich glaube, es wird ein schwieriges Wochenende. Es sei denn, wir können morgen noch etwas herausholen. Aber ansonsten wird es sehr knifflig. Ich weiß nicht so recht, wo wir sieben Zehntel herausholen könnten."

0,693 Sekunden fehlten ihm heute auf die Pole.

Welche Fahrer waren betroffen?

Das ist aktuell noch nicht bekannt. Klar ist aber natürlich, dass es ein Nachteil war, den Überholmodus nicht zur Verfügung zu haben. Und bei einigen Fahrern könnte das den Unterschied zwischen dem Einzug in Q2 und dem Aus in Q1 gemacht haben.

FIA: War kein Software-Problem

Die FIA hat zur Situation am Ende von SQ1 ein Statement herausgegeben und erklärt: "Während der ersten Phase des Sprint-Qualifyings kam es in der Rennleitung zu einem menschlichen Fehler, der in keinem Zusammenhang mit dem Zeitmessungsproblem stand, das ebenfalls in SQ1 aufgetreten war."

"Dieses Problem führte dazu, dass der Überholmodus nach der Phase unter roter Flagge während SQ1 nicht verfügbar war. Als sich herausstellte, dass der Überholmodus nach dem Neustart nicht aktiv war, wurde er für einen Zeitraum von 27 Sekunden aktiviert, bevor er wieder deaktiviert wurde."

"Die FIA räumt ein, dass dieser bedauerliche menschliche Fehler Auswirkungen auf die Leistung bestimmter Fahrzeuge hatte, je nach dem Zeitpunkt ihrer Runde und ihrer Position während der Runde. Die zweite und dritte Phase des Sprint-Qualifyings waren davon nicht betroffen."

Russell "ziemlich zufrieden"

Der Mercedes-Pilot erklärt nach P2 bei Sky, dass er "ziemlich zufrieden" ist. Allerdings betont er auch, dass es mit dem Sieg morgen vom zweiten Startplatz aus wohl schwierig werden wird.

"Es wird eine große Herausforderung. Der Grip-Unterschied zwischen linker rechter Seite ist hier enorm. Die Fahrer auf der Pole-Seite hatten vergangenes Jahr einen großen Vorteil", erinnert er sich.

Eher defensiv erklärt er daher: "Es wird wahrscheinlich darum gehen, den zweiten Platz zu halten. Ich weiß, dass gegen Max wegen der gelben Flagge ermittelt wird, also warten wir mal ab."

Zum Mercedes-Update, das er diese Woche nicht am Auto hat, sagt er noch: "Wir können definitiv bestätigen, dass das alte [Paket] nicht schlecht ist. Mal sehen, was morgen mit Kimi und dem Upgrade passiert."

"Als Team gibt es für uns nach wie vor keinen Hinweis darauf, dass es nicht funktioniert", betont er.

Verstappen: Pole nicht erwartet

Rein sportlich war der viermalige Weltmeister heute der schnellste Mann. Er berichtet: "Hier in Singapur geht es immer eng zu. Und auch bei der Runde selbst gibt man alles, was man für möglich hält, und fährt an manchen Stellen ganz nah an den Mauern entlang."

"Als wir die weichen Reifen aufgezogen haben, hatte ich das Gefühl, dass das Auto ein bisschen mehr zum Leben erwachte, aber [mit der Poleposition] hatte ich nicht gerechnet", so Verstappen, der in SQ2 nur Fünfter geworden war.

"Ich glaube, in den letzten Rennen waren wir deutlich stärker, aber diese Strecke bringt immer noch ein paar kleine Schwächen des Autos zum Vorschein. Dennoch schaffen wir es, so gut wie möglich damit umzugehen", so Verstappen.

Untersuchung gegen Verstappen

Darf der Niederländer seine Pole für den Sprint behalten? Darüber entscheidet eine Untersuchung, denn er soll Lewis Hamilton in SQ1 einmal unter gelben Flaggen überholt haben. Um 16:15 Uhr MESZ muss er sich dafür bei den Rennkommissaren verantworten.

Wie die Untersuchung ausgeht, das erfahrt ihr in den kommenden Stunden natürlich hier bei uns im Ticker.

Sechs Sieger in sechs Rennen

Zuletzt gab es in Singapur eine Menge Abwechslung. Mit Lewis Hamilton (2018), Sebastian Vettel (2019), Sergio Perez (2022), Carlos Sainz (2023), Lando Norris (2024) und George Russell (2025) gab es in den vergangenen sechs Rennen in Singapur sechs verschiedene Sieger.

Max Verstappen dagegen konnte noch nie in Singapur gewinnen. Ob es 2026 endlich klappt? Mit dem Sprint hat er ja theoretisch sogar zwei Chancen ...

Feierabend

Damit endet die heutige PK auch schon wieder. In anderthalb Stunden geht es dann auf der Strecke in Singapur weiter mit dem Sprint-Qualifying.

Wolff: Weiter alle Chancen für Russell

Noch einmal geht es um eine mögliche Bevorzugung bei Mercedes. Wolff spricht noch einmal länger und stellt klar, dass sich auch durch die WM-Situation in den nächsten Wochen nichts ändern werde.

Antonelli habe jetzt natürlich deutlich bessere Titelchancen, aber man werde Russell auch weiterhin genauso unterstützten. Das sei schon immer so gewesen, und das werde sich auch nicht ändern.

Kostendeckel

Jetzt geht es wieder etwas umfangreicher um die Budgetobergrenze. Die war bereits in der letzten PK ein großes Thema. Wolff erklärt unter anderem, dass er seine Mitarbeiter gerne etwas besser bezahlen würde.

So ähnlich hat man sich bei Mercedes bereits zuvor geäußert.

Wann entscheiden die Racing Bulls?

Noch haben die Racing Bulls nicht bekanntgegeben, wer 2027 für das Team fahren wird. Alan Permane erklärt, dass es "in den kommenden Wochen" eine Entscheidung geben soll.

Ein konkretes Datum will er aber nicht nennen, weil man keine Eile habe. Der Kampf um die Cockpits dürfte sich zwischen den beiden Stammpiloten und Red-Bull-Junior Nikola Tsolov entscheiden.

Wolff: Vorwürfe "gehirnlos"

Jetzt geht es um Behauptungen, dass Mercedes Kimi Antonelli in diesem Jahr bevorzugt habe. Wolff entgegnet, dass diese Leute "gehirnlos" seien. Man habe wie immer beiden Fahrern die gleichen Chancen gegeben.

Zak Brown witzelt danach, dass er Wolff mit ein paar "Silberpfeil-Regeln" helfen könne. Eine Anspielung auf die eigenen "Papaya-Regeln" bei McLaren.

Mercedes-Update: Brauchen mehr Zeit

Toto Wolff macht den Anfang in der PK und erklärt, dass man in FT1 beim Update-Paket "ein ähnliches Muster" wie auch in Malaysia gesehen habe.

Heißt: Das Auto sei etwas schwieriger zu fahren. Gleichzeitig betont der Teamchef aber auch, dass das Update auch Vorteile haben könnte. Man habe diese nur noch nicht gefunden.

Letztendlich brauche man einfach noch mehr Zeit. Denn ein Training in Singapur sei noch nicht genug für ein finales Fazit.

Pressekonferenz

In fünf Minuten beginnt in Singapur die obligatorische Pressekonferenz der Teamchefs. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:

Zak Brown (McLaren)
Toto Wolff (Mercedes)
Alan Permane (Racing Bulls)

Sollte es dort spannende Aussagen geben, liefern wir euch die wie gewohnt hier im Ticker.

Reifen sorgen für Fragezeichen

Experte Jenson Button erklärt bei Sky nach dem einzigen Training: "Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem weichen und dem Medium-Reifen. Das sieht man normalerweise nicht."

Nur die Top 5 verwendeten in FT1 den weichen Reifen, Max Verstappen auf P6 hatte als schnellster Pilot auf den Mediums bereits 0,732 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von George Russell.

Doch haben die Top 5 nachher sogar einen Nachteil? Button erklärt, wenn man in FT1 den weichen Reifen verwendet habe, "weiß man nicht, wie sich die Mediums anfühlen, und es ist viel schwieriger, im Qualifying auf Reifen mit weniger Grip umzusteigen".

Im Sprint-Qualifying muss in SQ1 und SQ2 mit den gelben Reifen gefahren werden.

RTL und Sky: Was ändert sich 2027?

Formel-1-Fans müssen sich zur Saison 2027 auf Änderungen bei den deutschen TV-Übertragungen einstellen. Das hat RTL-Geschäftsführer Stephan Schmitter in einem Podcast von Der Standard erklärt.

Hintergrund sind die Übernahme von Sky Deutschland durch die RTL-Gruppe - und damit verbundene Synergieeffekte. Denn durch die Zusammenlegung unter einem Firmendach gebe es jetzt "doppelte Verträge", sagte Schmitter. Das gelte es zu "harmonisieren".

Als Beispiel nannte Schmitter die Sportberichterstattung: "Bisher ist es ja so, wenn du ein Formel-1-Rennen auf RTL siehst und gleichzeitig auf Sky, dann produzieren das zwei unterschiedliche Crews [...]. Das wird natürlich in der nächsten Saison anders sein."

Mehr Hintergründe dazu findet ihr hier.

Kann Antonelli in Singapur Weltmeister werden?

Aktuell hat der Italiener 84 Punkte Vorsprung auf Teamkollege George Russell. Offiziell kann er den Titel damit an diesem Wochenende noch nicht perfekt machen - selbst bei einem Sieg in beiden Rennen.

Doch es gibt durchaus Szenarien, bei denen der Titel am Sonntag schon zu Antonelli wandern könnte, auch wenn er zu dem Zeitpunkt davon noch nichts wissen würde.

Wie genau diese aussehen, das erklären wir euch hier.

Sonderdesign

Viele Piloten nutzen Nachtrennen wegen der Lichtverhältnisse gerne für ein besonderes Helmdesign. Audi hat sich dieses Mal sogar dafür entschieden, das komplette Auto umzulackieren. Mehr dazu in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Formel-1-Sonderdesigns in der Saison 2026 Audi Revolut F1 Team

Foto: Audi Revolut F1 Team

Singapur: Der Audi R26 fÀhrt beim Nachtrennen mit einem Sonderdesign, das die bekannte Grundfarbe "Titanium Silver Grey" mit einem blÀulichen Schimmer kombiniert. Unter dem Flutlicht des Marina Bay Street Circuits verÀndert die Farbe je nach Blickwinkel und Bewegung ihre optische Tiefe.
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