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Formel-1-Liveticker: Deutet Marko hier den Ricciardo-Abschied an?

Liveticker

Feierabend!

In Kanada ist es kurz nach 20:00 Uhr, und damit sind wir auch am Ende unseres Tickertages angekommen. Am Sonntag melden wir uns natürlich mit einer neuen Ausgabe zurück, Rennstart ist dann "schon" um 20:00 Uhr unserer Zeit.

Für euch geht es in der Nacht aber natürlich wie gewohnt noch mit der großen Videoanalyse zum Qualifying weiter. Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich um 03:00 Uhr live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

Pirelli erwartet zwei Stopps

Und schon einmal ein Blick auf die Strategie beim Rennen. Mario Isola von Pirelli erklärt: "Wie erwartet, ist die Strecke, die seit dem letzten Jahr komplett neu asphaltiert wurde, noch sehr grün, so dass wir eine sehr deutliche Entwicklung beobachten konnten."

"Dies führte auch zu erheblichem Graining, insbesondere bei der Medium-Mischung, die von fast allen für die Longruns verwendet wurde. Daher wird es immer wahrscheinlicher, dass bei einem trockenen Rennen die effektivste Strategie ein Zweistopper ist."

Dabei werde dann vermutlich zweimal die harte Mischung zum Einsatz kommen, "was erklärt, warum sieben Teams immer noch zwei Sätze für jeden Fahrer zur Verfügung haben", so Isola.

Doch wenn es morgen regnen sollte, was nach aktuellem Stand nicht unwahrscheinlich ist, dann wird sowieso alles über den Haufen geworfen ...

Nächste Sauber-Pleite: Mehr war nicht drin

Deutlich schlechter als für Williams lief es für Sauber. Valtteri Bottas wurde 17., Teamkollege Guanyu Zhou sogar 20. und Letzter. Teamvertreter Alessandro Alunni Bravi sucht daher auch gar nicht nach Ausreden.

Er gesteht: "Das heutige Qualifying bestätigt, dass es uns an Leistung in der einzelnen Runde fehlt. Wir haben bereits in den letzten Rennen gesehen, dass unsere Hauptkonkurrenten einen Schritt nach vorne gemacht haben."

Dadurch sei man selbst zurückgefallen. "Ich glaube nicht, dass Valtteri heute mehr aus dem Auto hätte herausholen können: Er fuhr eine saubere Runde und ließ nichts liegen", stellt er klar.

Bottas selbst erklärt, dass man für das Rennen zumindest "etwas optimistischer" sei. "Es ist sicherlich eine Strecke, die mehr Möglichkeiten bietet als Monaco", erinnert er. Zudem könne vielleicht das Wetter helfen.

So richtig hat man aber nicht den Eindruck, dass es an diesem Wochenende endlich mit dem ersten WM-Punkt des Jahres für Sauber klappen wird.

Trotz Q3: Williams-Fahrer "frustriert"

Alexander Albon schaffte es in die Top 10, sagt aber trotzdem, dass es "ein frustrierender Samstag" gewesen sei, denn: "Wir haben vor dem Qualifying eine kleine Set-up-Änderung vorgenommen, und das Auto fühlte sich auf Anhieb gut an."

"In Q1 und Q2 hatten wir eine starke Pace, aber in Q3 haben wir einen anderen Plan ausprobiert, der für uns nicht funktioniert hat. Durch den Regenschauer zwischen den Sessions sank die Streckentemperatur und wir hatten Probleme, die Reifen aufzuwärmen", ärgert er sich.

So beendete Albon Q3 schließlich auf dem zehnten und letzten Platz, nachdem er in Q1 und Q2 noch P4 respektive P6 belegt hatte. Teamkollege Logan Sargeant beendete das Qualifying derweil auf P13.

"Es ist ein bisschen frustrierend, weil ich auf meiner besten Runde aufgehalten wurde. Eigentlich habe ich eineinhalb Zehntel auf mich selbst gutgemacht. Hätte ich diese Zeit gehabt, wäre ich direkt in Q3 gekommen", ärgert auch er sich.

Immerhin sei man aber in einer Position, aus der heraus man morgen "kämpfen" könne, so der US-Amerikaner.

Keine Strafe für Verstappen

Die Entscheidung ist da: Max Verstappen bekommt für sein "Vordrängeln" in der Boxengasse keine Strafe. Die Rennkommissare begründen das kurz gesagt damit, dass es erlaubt sei, sich in die Schlange zu schieben, wenn es dort eine passende Lücke gebe.

Das sei bei Verstappen der Fall gewesen. Zudem seien auch keine anderen Autos dadurch behindert worden, daher keine Strafe. Hier die etwas umfangreichere Begründung im Wortlaut:

"The team stated in the hearing that they assumed Car 1 had crossed the solid white line separating the fast lane from the working lane when it was released from the garage and therefore followed the procedure outlined in Article 34.8 to leave the pit lane in the order the cars arrived there. The Stewards determine that this assumption was inaccurate as no wheel of Car 1 had crossed the solid white line separating the fast lane from the working lane. It is noted that the fast lane is demarcated as the lane (marked by two solid white lines) closest to the pit wall. Any other white lines and/or painted areas have no relevance in this context."

"Given the fact that Car 1 was not in the fast lane at the start of the session, the regulations and the Race Director’s Event Notes (item 11, document 29) only required the driver to blend into the fast lane as soon as it is safe to do so, meaning that if there is a suitable gap in a queue of cars in the fast lane, and without unnecessarily impeding cars already in the fast lane. The Steward contend that these requirements were fulfilled and take no further action."

Alonso: Keiner ist eine perfekte Runde gefahren

Der Spanier hat nach P6 gemischte Gefühlte und erklärt: "Es ist auf jeden Fall eine gute Ausgangsposition. In den letzten beiden Events sind wir in Q1 ausgeschieden, so dass das Rennen im Grunde genommen gelaufen war."

Dieses Mal sei die Ausgangslage also viel besser, doch es sei wegen der Bedingungen trotzdem "ein schwieriges Qualifying" gewesen. "Ich glaube, niemand hat heute eine perfekte Runde gedreht. Das war auch bei mir der Fall", so Alonso.

"Ich habe in Q3 nicht alles richtig gemacht. Wenn man dann sieht, dass man nur zwei Zehntel von der Poleposition entfernt ist, tut das schon ein bisschen weh. Aber ich denke, es ist für jeden das Gleiche", so der Spanier.

Er selbst glaubt, alleine in Kurve 2 so viel Zeit verloren zu haben, dass er andernfalls auf Pole hätte stehen können. "Ich habe darüber nachgedacht, die Runde einfach abzubrechen", so Alonso.

Stattdessen sei er aber "sehr aggressiv" gefahren und habe die Runde so noch gerettet. Aber mit einem besseren Start wäre laut eigener Aussage eventuell sogar die Pole möglich gewesen ...

Ricciardo: Klare Ansage an Villeneuve

Ihr habt sicher die harte Kritik von Jacques Villeneuve an Daniel Ricciardo am Freitag mitbekommen. Der Australier hat heute mit P5 wohl genau die richtige Antworte darauf geliefert.

Auf Villeneuves Aussagen angesprochen erklärt er zudem: "Ich habe gehört, dass er Scheiße erzählt hat. Aber das tut er immer. Ich glaube, er hat sich ein paar Mal zu oft den Kopf gestoßen."

"Ich weiß nicht, ob er Eishockey spielt oder so. Ich werde ihm keine Zeit widmen, all diese Leute können mich mal am Arsch lecken", so Ricciardo. Klare Ansage.

Hülkenberg: Das ganze Wochenende schon Probleme

Der Deutsche zählte nach seinem Aus in Q1 ebenfalls zu den Enttäuschungen. Er berichtet: "Wir haben den Heckflügel vor dem Qualifying gewechselt, weil ich mit dem Auto das ganze Wochenende über nicht zufrieden war."

Es habe ein Problem mit dem Flügel gegeben, "der nicht so funktionierte, wie er sollte. Also beschlossen wir, ihn vor dem Qualifying zu wechseln. Das bedeutete, dass unser gesamter Plan ein wenig durcheinander geriet", erklärt er.

Am Ende sei es dann "hektisch" geworden, verrät Hülkenberg und ergänzt, dass er dann auch noch in Verkehr geraten sei. "Das ganze Wochenende war irgendwie schwierig und es war kein sauberes Wochenende", zuckt er die Schultern.

Er sei daher nicht überrascht über das schlechte Qualifyingergebnis.

Wolff: Endlich ist es mal für uns gelaufen!

Wir bleiben bei Mercedes, wo Toto Wolff zur Abwechselung einmal "sehr happy" ist. Bei ServusTV erklärt er: "Ein paar Mal in dieser Saison waren wir ein Tausendstel weg von der Position davor, aber jetzt hat es halt mal zu unseren Gunsten ausgeschlagen."

Russell sei "eine tolle Runde gefahren", lobt er und erklärt: "Wir haben viele Kleinigkeiten jetzt aufs Auto getan die letzten Rennen, und das kommt jetzt zusammen. Aber Montreal ist eine ganz andere Strecke."

Er wisse daher noch nicht, ob der Aufschwung wirklich an den neuen Teilen liege, oder ob die Strecke einfach generell besser zum Mercedes passe. "In Barcelona wird's dann ein bisschen klarer sein", vermutet er.

Doch davor gibt es ja erst einmal noch ein Rennen zu fahren.

Hamilton: Hatte keinen Grip mehr

Was war beim Rekordweltmeister los, der in FT3 noch der klar schnellste Mann war? "Das Auto hat sich das ganze Wochenende über großartig angefühlt", betont er. Doch ausgerechnet im Qualifying habe er dann keinen Grip mehr gehabt.

Auf das Wetter will er das nicht schieben. "Die Bedingungen waren großartig. Die Bedingungen waren perfekt, aber aus irgendeinem Grund funktionierten die Reifen während der gesamten Session nicht für mich", so Hamilton.

"Ich hatte in FT3 locker einen Vorsprung von einer halben Sekunde. Und der war weg", zuckt er die Schultern. Immerhin habe der Teamkollege ein gutes Ergebnis geholt. "Hoffentlich erledigt er den Job morgen", so Hamilton.

Verstappen: Vorher nicht mit P2 gerechnet

"Es war kein schlechtes Qualifying", sagt auch der Weltmeister selbst und betont: "Q3 war für Mercedes die schwächste Session. [...] Wenn man sich ihre reine Pace betrachtet, dann nehme ich den zweiten Platz gerne."

"Als ich nach Q2 ihre Rundenzeit gesehen habe, dachte ich: Keine Chance, dass ich sowas bewerkstelligen kann", gesteht er und erinnert: "Generell war das Wochenende von unserer Seite aus etwas schwierig."

"Wir hatten zu viele kleine Probleme. Wir haben natürlich versucht, die bestmögliche Balance mit dem Auto zu bekommen. Ich denke, wir hatten im Qualifying eine ordentliche Balance, ich war zufrieden damit".

"Aber wir brauchen einfach sauberere Wochenenden ohne Probleme", so Verstappen. Und das war Kanada erneut nicht. Der zweite Platz sei am Ende aber "in Ordnung" für ihn.

Marko: "Aufwärmrunde zu schnell war"

Wir bleiben bei Red Bull, wo Helmut Marko mit dem Ergebnis gar nicht so unzufrieden ist. "In Anbetracht was gestern passiert ist, sind wir eigentlich gut unterwegs. Wir haben aufgeholt", betont er bei ServusTV.

"Ich glaube, dass unsere Aufwärmrunde zu schnell war", verrät er und erklärt, Verstappen seien in Sektor 3 "die Reifen eingegangen. So gesehen passt es. [...] Ich glaube, im Renntrimm, dass wir da das bessere Paket haben", so Marko.

Das gute Ergebnis der Silberpfeile habe sich allerdings in FT3 bereits "abgezeichnet", gesteht er und betont: "Die haben einen Schritt vorwärts gemacht und sie sind vor allem in allen drei Geschwindigkeitsmessungen zwei, drei km/h vor uns."

"Das zeigt also, dass sie aerodynamisch auch gut unterwegs sind", so Marko, der zudem über das Q1-Aus von Perez sagt: "Am Auto liegt es nicht, das sieht man an Max. Ich glaube, das ist eher psychologisch."

"Es war knapp, und wenn die Bedingungen sich ändern, dann tut er sich deutlich schwerer. Aber dass es jetzt schon das dritte Mal ist, ist schmerzlich", so Marko.

Da kann Perez froh sein, dass er seinen neuen Vertrag bereits in der Tasche hat ...

Kleines Update

Verstappen muss sich für den Vorfall in Q2 um 18:15 Uhr Ortszeit bei den Rennkommissaren verantworten. Das entspricht 00:15 Uhr unserer Zeit. Dürfte also dementsprechend noch etwas dauern, bis wir eine Entscheidung bekommen.

Die knappsten F1-Qualifyings seit 2000 ...

... findet ihr in dieser Fotostrecke. Seit heute mit einem neuen Platz 1!

Fotostrecke: Top 10: Die knappsten Formel-1-Qualifyings seit 2000 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

10. Japan 2000, Michael Schumacher vor Mika Häkkinen - 0,009 Sekunden: Im Duell der beiden Erzrivalen hat Schumacher 2000 die besseren Karten. Nach der engen Poleposition am Samstag siegt er auch im Rennen vor dem McLaren-Piloten und krönt sich damit erstmals für Ferrari zum Weltmeister.

Perez: Keine Temperatur in den Reifen

Weil wir sowieso gerade bei den Enttäuschungen sind: Sergio Perez sagt über sein Q1-Aus, dass er "massiv" frustriert sei. "Wir konnten einfach nicht alles zum Laufen bringen, vor allem nicht die Hinterachse", berichtet er.

Jetzt müsse man verstehen, woran das gelegen habe, denn es sei "eine sehr seltsame Session" gewesen. Er habe Schwierigkeiten gehabt, Temperatur in die Reifen zu bekommen, erklärt er. Das sei das Hauptproblem gewesen.

Zumindest im Rennen seien aber auch von so weit hinten noch "einige Punkte" möglich, hofft er. Dafür müsse man allerdings verstehen, was heute schiefgelaufen sei.

Leclerc: Sind einfach nicht schnell genug

Die vielleicht größte Enttäuschung des Qualifyings (neben Sergio Perez) war Ferrari. Charles Leclerc sucht auch nicht nach Ausreden und betont: "Wir sind einfach nicht schnell genug."

"In FT3 waren wir im Trockenen nicht schnell genug, und im Qualifying waren wir auch nicht schnell genug im Trockenen", zuckt er die Schultern und gesteht: "Ich habe jetzt noch keine Erklärung."

"Schon in FT3 hatten wir das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Aber wir konnten nicht sehen, was es war, und im Qualifying war es genau dasselbe: Es fühlte sich definitiv so an, als ob etwas nicht stimmte."

Doch was genau das sei, das wisse man einfach nicht. Der Grip sei einfach "vor allem im ersten Sektor" extrem schlecht gewesen, berichtet Leclerc, der gesteht, dass er diese Probleme nicht erwartet hatte.

"Es ist natürlich enttäuschend, aber wir haben morgen noch ein Rennen", erinnert er und hofft, dass die Probleme dort nicht ganz so sehr zum Tragen kommen.

Untersuchung gegen Verstappen

Dem Weltmeister droht nach dem Qualifying noch Ärger, weil er sich in Q2 beim Rausfahren aus der Boxengasse vorgedrängelt hat. Das ist nicht erlaubt und könnte noch eine Strafe geben. Eine Untersuchung wurde gegen ihn eingeleitet.

Wetterupdate

Damit jetzt voller Fokus auf das Qualifying, das in 20 Minuten beginnt. Wir schauen noch einmal schnell auf das Wetter, denn in der Tat hat es sich nicht eingeregnet. Heißt: Es sieht hier erst einmal nach einem Start auf trockener Piste aus.

Allerdings ist es weiterhin bewölkt - und neuer Regen damit nicht ausgeschlossen ...

Tsunoda bleibt bei den Racing Bulls

Kurz vor dem Start der Qualifikation haben wir noch eine Fahrernews für euch: Yuki Tsunoda wird auch 2025 für die Racing Bulls fahren. Wirklich überraschend ist das natürlich nicht, denn laut Helmut Marko war er ja sowieso "gesetzt".

Inzwischen hat das Team den Verbleib des Japaners aber auch ganz offiziell bestätigt. Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.

Fotostrecke: Die Formel-1-Fahrer 2025 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Wie sieht das Formel-1-Feld in der Saison 2025 aus? Wir geben in dieser Fotostrecke einen aktuellen Überblick über bereits bestätigte Fahrer!

Rennleiter schärft nach

Ihr erinnert euch an die Situation in FT3, als Logan Sargeant fast einem McLaren ins Heck gekracht wäre? Rennleiter Niels Wittich hat deswegen vor dem Qualifying noch einmal nachgeschärft. Wörtlich heißt es von ihm:

"Additionally during qualifying drivers making way for faster cars between Turn 12 and Turn 13 must clearly move away from the racing line to the far right hand side."

Heißt: Wer einem anderen Fahrer auf der langen Geraden vor Kurve 13 Platz machen will, der muss nach rechts fahren und die Ideallinie freimachen. Sonst droht Ärger.

Keine Strafe für Piastri

Glück für Piastri: Der Australier wurde für sein angebliches Vergehen in FT3 von den Rennkommissaren freigesprochen. Ihn rettet, dass ihm George Russell vor Kurve 13 "signifikant" im Weg gestanden habe, so die Stewards.

Anschließend sei er auf eine sichere Art und Weise wieder auf die Strecke zurückgefahren, daher gibt es keine Strafe. Hier die Begründung im Wortlaut:

"The driver of Car 81 did not follow the Race Director’s instructions concerning turn 14, but the Stewards determine that he left the track at the apex of turn 13 because his entry into the turn 13/14 section was significantly impacted by Car 63 and therefore he did not have sufficient time to react. Given the fact that he rejoined in a safe manner, no further action is warranted."

Die letzte Hamilton-Pole ...

... liegt inzwischen übrigens schon fast elf Monate zurück. Seine 104. und bislang letzte Poleposition in der Formel 1 holte der Rekordweltmeister beim Ungarn-Grand-Prix im Juli 2023.

Es war zugleich Hamiltons bislang einzige Pole seit dem Ende der Saison 2021. Wir behalten das für das Qualifying nachher mal im Hinterkopf. Kann man auch alles in unserer großen Datenbank nachlesen!

Lando Norris Lewis Hamilton Max Verstappen McLaren McLaren F1Mercedes Mercedes F1Red Bull Red Bull F1 ~Lando Norris (McLaren), Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) ~

Foto: Motorsport Images

Entwarnung bei Albon

Der Williams-Pilot hatte in FT3 eine Berührung mit der Wall of Champions. Die Teilnahme am Qualifying ist laut James Vowles aber wohl nicht in Gefahr. Das hat der Teamchef gegenüber Sky bestätigt.

Das Auto sei zwar am Heck beschädigt worden, aber die meisten Teile seien "okay", so Vowles, der betont, dass die Mechaniker jetzt vor dem Qualifying zwar "etwas Arbeit" vor sich haben.

Aber noch sind es ja gut zwei Stunden bis zum Start von Q1. Bis dahin sollte das Auto wieder repariert sein.

Untersuchung gegen Piastri

Gegen Oscar Piastri wurde nach dem Ende von FT3 eine Untersuchung eingeleitet. Er soll in Kurve 14 nach einem Ausritt nicht korrekt wieder auf die Strecke gefahren sein.

Das Problem: Es ist nicht Piastris erstes Vergehen dieser Art. Bereits gestern erhielt er dafür eine Warnung.

Sollten die Rennkommissare ihn also erneut für schuldig befinden, könnte es als "Wiederholungstäter" eine höhere Strafe geben ...

Jetzt Session-Ticker öffnen!

In zehn Minuten beginnt das dritte Training in Montreal. Damit verlagern wir das Geschehen jetzt erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende von FT3 geht es an dieser Stelle ganz normal weiter.

Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 in Kanada im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!

Ein Rauswurf von Ocon ...

... ist bei Alpine also kein Thema. Formel-1-Fahrer, die während der laufenden Saison entlassen wurden, findet ihr dafür in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Formel-1-Fahrer, die während der laufenden Saison entlassen wurden LAT

Foto: LAT

Alain Prost (Ferrari): Wohl eine der legendärsten Entlassungen der Formel-1-Geschichte. Ferrari setzt den damals dreimaligen Weltmeister am Ende der Saison 1991 ein Rennen vor Schluss vor die Tür. Zuvor hatte Prost den Ferrari 643 öffentlich mit einem LKW verglichen - zu viel für die Italiener. Das letzte Rennen fährt Gianni Morbidelli.

Alpine: Auszeit für Ocon in Kanada nie eine Option

Laut Teamchef Bruno Famin war es für Alpine nie eine Option, Esteban Ocon für das Formel-1-Rennen in Kanada auf die Bank zu setzen und Ersatzfahrer Jack Doohan eine Einsatzchance zu geben, auch wenn diese Möglichkeit durch zahlreiche Medien geisterte.

"Das war niemals ein Thema", stellt er gegenüber Sky klar und erklärt: "Wir sind professionell, und wenn etwas Schlechtes passiert, dann reden wir darüber, was wir tun müssen, um die Situation im kommenden Rennen zu verbessern."

Famins komplette Aussagen findet ihr hier!

So wichtig ist die Pole in Montreal

Wer nachher im Qualifying auf die Pole fährt, der hat das Rennen morgen schon fast gewonnen. Das ist zumindest mein Fazit, nachdem ich mich einmal etwas in unserer großen Datenbank umgesehen habe.

Denn so wurde das Rennen in Montreal in den vergangenen sieben Auflagen satte sechsmal von der Poleposition gewinnen. Einzige Ausnahme: Lewis Hamilton siegte 2019 von Startplatz zwei aus.

Das letzte Mal, dass das Rennen nicht aus der ersten Reihe gewonnen wurde, liegt sogar schon zehn Jahre zurück. Bei seinem bereits angesprochenen Triumph im Jahr 2014 siegte Daniel Ricciardo von P6 aus.

Max Verstappen Lewis Hamilton Fernando Alonso George Russell Esteban Ocon Red Bull Red Bull F1Mercedes Mercedes F1Aston Martin Aston Martin F1Alpine Alpine F1 ~Max Verstappen (Red Bull), Lewis Hamilton (Mercedes), Fernando Alonso (Aston Martin), George Russell (Mercedes) und Esteban Ocon (Alpine) ~

Foto: Motorsport Images

Heute vor 16 Jahren ...

... holte Robert Kubica beim Großen Preis von Kanada 2008 einen historischen Formel-1-Sieg. Es war der erste und einzige Sieg des Polen in der Königsklasse und auch der erste und einzige Triumph für BMW-Sauber in der Formel 1.

Dazu kam der Sieg exakt ein Jahr nach Kubicas schwerem Unfall beim Montreal-Rennen 2007. Weil der Platz hier im Ticker nicht ausreicht, um diesen legendären Grand Prix gebührend abzubilden, empfehle ich euch dieses große Feature!

Nick Heidfeld Mario Theissen Robert Kubica David Coulthard Alfa Romeo Alfa Romeo F1Red Bull Red Bull F1Renault Renault F1 ~Nick Heidfeld, Mario Theissen, Robert Kubica und David Coulthard ~

Foto: Motorsport Images

Ralf Schumacher: "Mick ist immerhin mein Neffe"

Wo wir gerade bei Alpine sind: Vorhin haben wir ja schon darüber gesprochen, dass dort Mick Schumacher "auf der Liste" für ein Cockpit 2025 steht. Günther Steiner rät den Franzosen allerdings von einer Verpflichtung des Deutschen ab.

Das hat nun den alten Zwist zwischen Steiner und Micks Onkel Ralf wieder aufflammen lassen - und sogar Auswirkungen auf die TV-Übertragungen von RTL. Alle Hintergründe dazu könnt ihr hier nachlesen!

Famin: Bin mit der Entwicklung zufrieden

Von außen betrachtet kann man schnell das Gefühl bekommen, dass es bei Alpine bereits seit einiger Zeit ziemlich chaotisch zugeht. Denn in den vergangenen zwölf Monaten haben zahlreiche hochrangige Mitarbeiter das Team verlassen.

Teamchef Bruno Famin betont gegenüber Sky jedoch: "Wir haben Leute verloren, aber auch eine Menge Leute gewonnen. Und wir haben auch einige sehr gute interne Leute befördert."

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie sich das Team zuerst in Viry [in der Motorenabteilung] und jetzt in Enstone entwickelt, wo wir eine sehr gute Gruppe von Top-Managern haben", stellt Famin klar.

Er sei "sehr froh, David Sanchez auf der technischen Seite an Bord zu haben. Das hat die Denkweise und den Blick auf die technische Entwicklung des Autos komplett verändert", so der Teamchef.

Er versichert: "Ich vertraue wirklich darauf, dass wir in den kommenden Monaten in Enstone und auch in Viry gute Arbeit leisten können." Ein bisschen mehr interne Ruhe würde dabei aber sicher nicht schaden ...

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