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Formel-1-Liveticker: Qualifyingtag in Kanada

Liveticker

Feierabend

Auch in Kanada ist inzwischen der Abend angebrochen, und damit drehen wir unseren Ticker erst einmal zu. Später melden wir uns mit einer neuen Ausgabe zum Sonntag in Montreal zurück. Rennstart ist dann um 20:00 Uhr MESZ.

Für euch geht es aber natürlich auch in der Nacht noch weiter, zum Beispiel mit unserer großen Videoanalyse zum Qualifying auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de ab 04:00 Uhr.

Viel Spaß nachher noch mit den Kollegen, schlaft gut und bis dann!

Antonelli: "Runde nicht überragend"

Der Italiener berichtet nach P4: "Das Qualifying lief besser als bei den vorangegangenen Rennen. Ich habe mich auf den weichen C6-Reifen deutlich wohler gefühlt. Ich brauchte etwas Zeit, um in den Rhythmus zu kommen."

"Deshalb habe ich beide neuen Medium-Reifen vor Q3 eingesetzt. Da ich im letzten Segment mit gebrauchten Reifen unterwegs war, hatte ich auf meiner letzten Runde einen leichten Nachteil."

"Im letzten Sektor ließ der Grip nach, wodurch ich viel Zeit verlor. Meine Runde war nicht überragend, aber ich bin trotzdem auf Platz 4 gefahren. Das ist keine schlechte Startposition, und hoffentlich können wir vorne mitkämpfen", so der Rookie.

"Unser Longrun im zweiten Training sah konkurrenzfähig aus, und ich habe mich im Auto wohlgefühlt. Hoffentlich können wir eine ähnlich gute Pace zeigen und uns auf die Autos vor uns konzentrieren", betont er.

Oder anders gesagt: Er peilt morgen das Podium an.

Hadjar entschuldigt sich

Der Franzose betont, er habe im Qualifying niemanden aufhalten wollen. "Mir wurde gesagt, dass Carlos seine Runde abgebrochen hat", versichert er. Die ganze Szene sie also nur ein Missverständnis gewesen.

"Es ist schade, denn es ruiniert sein Qualifying. Und wahrscheinlich auch ein bisschen meins", so Hadjar in Anspielung auf seine Strafe. Davon abgesehen war er übrigens auch nur bedingt zufrieden.

"Ich war heute nicht zufrieden mit dem Auto. Ich habe das Gefühl, dass die reine Pace des Autos immer noch gut ist, aber an diesem Wochenende war es viel, viel schwieriger, eine Runde zu fahren", erklärt er.

Teamkollege Liam Lawson schied sogar schon in Q1 aus und erklärt, bei ihm seien ebenfalls die Reifen dafür verantwortlich gewesen. Er habe keine Ahnung, warum man diese nicht ins richtige Fenster bekommen habe.

Verkehrte Welt bei Alpine

Während Franco Colapinto wegen der Strafen für Hadjar und Tsunoda morgen aus den Top 10 starten wird, wurde Pierre Gasly im Qualifying überraschend Letzter. Was war da los?

"Wir waren in Q1 auf dem Weg in die Top 10, bevor die rote Flagge herauskam, so dass wir unsere Runde abbrechen mussten", berichtet Gasly. Anschließend habe man die Reifen im finalen Run dann nicht ins richtige Fenster gebracht.

"Wir müssen überprüfen, was passiert ist, denn der Sprung zwischen den Reifensätzen war frustrierend, und wir hatten eindeutig viel mehr Rundenzeit, als wir zeigen konnten", ärgert er sich.

"Wenn man sich anschaut, wo wir gestern mit dem Auto standen, und bei den vorherigen Rennen, kann man sagen, dass es ein gutes Ergebnis und ein besserer Tag auf meiner Seite der Garage war", atmet Colapinto derweil durch.

"In meinem letzten Run berührte ich die Mauer und verlor ein wenig Zeit, weshalb ich mich über Funk beim Team entschuldigte", verrät er. Doch insgesamt sei er "happy" mit dem Resultat und seinen Fortschritten.

Hülkenberg: Wieder Punkte möglich?

Während der Teamkollege in Q1 ausschied, wurde der Deutsche 13. und erklärt: "Ich habe das Gefühl, dass noch etwas mehr drin war." Trotzdem sei er "ziemlich zufrieden", weil das Auto heute nicht leicht zu fahren gewesen sei.

"Bei den Longruns gestern hatte ich ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto, besser als mit wenig Benzin", verrät er und ergänzt: "Ich bin also zuversichtlich, dass wir den Kampf mit einigen der Jungs vor uns aufnehmen können."

Heißt: Im Optimalfall könnte es (wie auch schon in Barcelona) wieder in Richtung Top 10 gehen, zumal er wegen der Strafen für Tsunoda und Gasly von P11 ins Rennen starten wird.

Teamkollege Gabriel Bortoleto erklärt nach P16 derweil: "Ich denke, die Runde, die ich gefahren bin, war okay, aber nicht perfekt." Und das mache ihn so einem engen Feld dann den Unterschied.

Denn zum Einzug in Q2 fehlten lediglich 0,007 Sekunden.

Hamilton: Q3-Einzug bereits "positiv"

Der Rekordweltmeister ist mit P5 zufrieden, denn er war sich zwischenzeitlich gar nicht sicher, es überhaupt in die Top 10 zu schaffen. Es sei bereits "positiv" gewesen, in Q3 zu kommen, so Hamilton.

"Es könnte viel schlimmer sein", betont er und erklärt: " Ich bin nicht weit weg von den Jungs vor mir. Ich hoffe also wirklich, dass ich an ihnen dranbleiben und sehen kann, ob ich im Kampf bleiben kann."

"Das Podium ist noch immer das Ziel", betont er angriffslustig, stellt aber auch klar, dass das eigene Auto einfach nicht so gut wie die Konkurrenz sei. "Letztlich brauchen wir Upgrades", stellt er klart.

"Wir brauchen ein Upgrade, um gegen die Jungs vorne kämpfen zu können", so Hamilton, der aber trotzdem hofft, dass es morgen vielleicht noch etwas weiter nach vorne gehen kann.

Verwarnung für Ocon

Der Franzose kommt derweil mit einer Verwarnung davon. Auch hier das Urteil im Wortlaut:

"Version 2 der 'Event Notes' enthielt eine neue Anweisung, dass Fahrer während des Qualifyings zwischen Kurve 12 und 13 beim Platzmachen für schnellere Autos ganz nach rechts von der Strecke fahren müssen - also weg von der Ideallinie."

"Ocon befand sich auf einer langsamen Runde und blieb auf der linken Seite der Geraden zwischen Kurve 12 und 13. Auto 16 (Charles Leclerc) war auf einer schnellen Runde und musste Auto 31 rechts überholen - genau dort, wo sich Auto 31 eigentlich hätte befinden müssen. Auto 16 wurde in diesem Fall zwar nicht behindert, jedoch befolgte Auto 31 die klare Anweisung des Renndirektors nicht."

"Der Fahrer von Auto 31 erkannte den Verstoß an und entschuldigte sich. Er erklärte, dass die Anweisung neu war und er sich vor allem darauf konzentriert hatte, eine freie Bahn für Auto 16 zu lassen. Dabei habe er übersehen, dass er sich auf der rechten Seite der Strecke hätte aufhalten müssen."

"Nach eingehender Prüfung entschieden die Sportkommissare, dem Fahrer von Auto 31 eine Verwarnung auszusprechen."

Strafe für Hadjar

Die nächste Entscheidung ist da: Isack Hadjar muss drei Positionen in der Startaufstellung zurück. Das ist keine große Überraschung, wenn man die Szene gesehen hat. Hier das Urteil im Wortlaut:

"Auto 6 befand sich auf einer Inlap und wurde am Eingang zu Kurve 6 von Auto 55, das sich auf einer schnellen Runde befand, eingeholt."

"Obwohl Auto 6 versuchte, von der Ideallinie zu fahren, um Platz für Auto 55 zu machen, kam dieses Manöver zu spät. Der Fahrer von Auto 6 stimmte zu, dass Auto 55 behindert wurde."

"Er erklärte, dass ihm sein Team zuvor mitgeteilt habe, dass sich Auto 55 auf einer schnellen Runde befinde, ihm dann aber sagte, dass Auto 55 die Runde abgebrochen habe."

"Er sagte, dass er Auto 55 zwar in den Spiegeln gesehen habe, sich aber auf die Information seines Teams verlassen habe. Als er erkannte, dass diese Information falsch war, habe er sein Bestes getan, um aus dem Weg zu fahren."

"Laut Strafenkatalog beträgt die Standardstrafe für diesen Verstoß im Qualifying eine Rückversetzung um 3 Startplätze - unabhängig davon, ob der Vorfall auf einen Fehler des Fahrers oder des Teams zurückzuführen ist."

Alonso: P6 im Rennen "unrealistisch"

Der Spanier wurde als Sechster "Best of the Rest", warnt jedoch: "Es ist ein bisschen unrealistisch zu glauben, dass wir [im Rennen] auf P6 landen werden." Denn einige schnellere Autos starten morgen hinter ihm.

Trotzdem ist er zufrieden, denn seit dem Imola-Update habe er einfach ein besseres Gefühl für das Auto, weshalb Punkte auch das Ziel seien. Das wird für seinen Teamkollegen deutlich schwerer, denn der schied in Q1 aus.

Schuld daran sei unter anderem die rote Flagge gewesen. Denn wegen der habe man nur eine Aufwärmrunde auf den Mediums gehabt, aber eigentlich zwei gebraucht, erklärt Lance Stroll selbst.

"Idealerweise hätten wir noch einen weiteren Soft gehabt, aber den hatten wir nicht", verrät er. Immerhin: Sein Handgelenk mache keine Probleme, er kann morgen also am Rennen teilnehmen.

Verstappen will nicht über Strafpunkte reden

Muss der Weltmeister sich morgen auf der Strecke etwas zusammenreißen, um keinen weiteren Strafpunkt zu riskieren? Genau auf solche Fragen hat Verstappen selbst überhaupt keine Lust.

"Ich muss es nicht noch einmal hören", winkt er in der Pressekonferenz der Top 3 ab und betont: "Es nervt mich wirklich." Es sei "Zeitverschwendung" und "kindisch", dauernd darüber zu sprechen.

George Russell hatte vorher im Hinblick auf ein Duell gegen Verstappen im Rennen noch mit einem Grinsen erklärt, dass er sich noch ein paar Strafpunkte mehr leisten könne.

Verstappen dagegen nervt das ganze Thema einfach nur.

Immer wieder Fehler bei Norris

Nicht zum ersten Mal machte der Brite in diesem Jahr Fehler im Qualifying. Experte Timo Glock erklärt bei Sky: "Das sind eben genau die Themen, die wir immer wieder ansprechen."

"Jetzt hatte er eigentlich das Momentum auf seiner Seite bis zum Qualifying, war deutlich einen Schritt vor Oscar Piastri - und macht dann im entscheidenden Moment wieder den Fehler, bringt sich in eine schwierige Ausgangsposition fürs Rennen."

"Und Oscar Piastri steht wieder vorne dabei", so Glock, der betont, das dürfe Norris einfach "nicht passieren in den entscheidenden Momenten." Er erklärt: "Auch an den schlechten Wochenenden musst du eben auch dann trotzdem das Maximum rausholen."

Und das gelinge Piastri einfach "besser" als Norris.

Leclerc: Pole wäre drin gewesen

Wir bleiben bei den frustrierten Fahrern. Charles Leclerc erklärt nach P8, dass seine letzte Q3-Runde eigentlich gut genug gewesen sei, um um die Pole zu kämpfen. Doch ein heftiger Rutscher verhinderte das.

Er sei "sehr enttäuscht", denn: "Je nachdem, wo man ein Auto einholt, kann dies einen großen Einfluss auf die Runde haben." Hadjar habe nichts falsch gemacht, er sei einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen.

Denn die "dirty Air" des Franzosen habe seine Runde kaputtgemacht, so Leclerc. "Es gehört dazu", weiß der Ferrari-Pilot, der sich aber natürlich trotzdem ärgert, denn man habe sich den Sonntag nun "sehr schwer" gemacht.

Tsunoda versteht Strafe nicht

Der Japaner muss wegen seiner Strafe morgen als Letzter starten. Er selbst hat dafür kein Verständnis und erklärt in Richtung der Rennkommissare mit einem Schulterzucken: "Ich weiß nicht, was sie von mir wollen."

Er habe Piastri unter der roten Flagge nur überholt, weil dieser "massiven Schaden" am Auto gehabt habe. Er habe daher nicht die ganze Runde hinter einem beschädigten Auto bis in die Box fahren wollen.

Er habe zum Beispiel Angst davor gehabt, dass der Reifen vom McLaren abfliege und ihn treffe. Seine Strafe findet er daher "lächerlich". Die Rennkommissare selbst begründen ihr Urteil übrigens so:

"Auto 81 (Piastri) war zuvor am Ausgang von Kurve 14 mit der Leitplanke kollidiert und hatte dabei das rechte Hinterrad beschädigt sowie einen Reifenschaden und Schäden an der Aufhängung erlitten."

"Eine rote Flagge wurde gezeigt, als sich Auto 22 in Kurve 6 befand. Auto 22 reduzierte zu diesem Zeitpunkt seine Geschwindigkeit. Nach Kurve 12 näherte sich Auto 22 auf der Gegengeraden Auto 81."

"Der Fahrer von Auto 22 gab an, dass er Auto 81 langsam auf der linken Seite der Strecke fahren sah, deutlich beschädigt. Er sagte, dass er befürchtete, von Trümmerteilen von Auto 81 getroffen zu werden, und sich daher entschied, zu überholen."

"Telemetriedaten zeigten, dass Auto 81 mit 86 km/h unterwegs war, während Auto 22 mit 171 km/h überholte."

"Nach eingehender Prüfung stellten die Sportkommissare fest, dass Auto 81 zwar eindeutig ein Problem hatte, jedoch nicht so langsam fuhr, dass Auto 22 nicht in sicherem Abstand hätte folgen können. Die Umstände boten keinen gerechtfertigten Grund dafür, dass der Fahrer von Auto 22 Auto 81 überholte."

Norris enttäuscht: Zwei "große Fehler"

Der Brite fuhr in FT3 noch Bestzeit, landete nun aber nur auf P7 und erklärt: "Es waren einfach einige große Fehler." Zum Beispiel habe er in seiner letzten Runde am Ausgang von Kurve 7 die Mauer berührt.

"Und in der ersten Runde war es die letzte Kurve, denke ich. Es waren einfach zwei Fehler, die teuer für mich waren", so Norris, der betont, dass McLaren auch generell nicht so schnell "wie normal" gewesen sei.

"Ich denke, das liegt einfach am Layout der Strecke", erklärt er. Daher sei das Auto heute wohl sowieso nicht gut genug für die Pole gewesen - aber durchaus für die Top 3, was ja auch der Teamkollege zeigte.

Er hoffe nun, dass es im Rennen zumindest noch etwas nach vorne gehe. Es werde allerdings "etwas schwieriger" als bei den meisten anderen Rennen in diesem Jahr werden.

"Ich denke, ein Podium wird hart, weil wir einfach nicht die Pace wie in den vergangenen paar Rennen haben", stellt er klar.

Piastri: Schadensbegrenzung nach Training

Im Training passte nicht viel zusammen, trotzdem schaffte es der Australier am Ende doch wieder in die Top 3. "Um ehrlich zu sein, bin ich nach dem Verlauf des Trainings im Moment ziemlich zufrieden", verrät er daher auch.

Auch Max Verstappen schnitt besser als im Training ab und betont nach P2: "Ich habe mich das ganze Wochenende über recht gut gefühlt. Das Auto war eigentlich in einem guten Fenster."

Er sei daher "sehr happy" mit dem Qualifying, auch wenn er betont, dass er natürlich lieber auf Pole stehen würde. "Aber das ist schon in Ordnung. Wir werden sehen, was wir morgen tun können", so der Weltmeister.

Sainz sauer: "Wochenende zerstört"

Der Spanier wettert nach seinem Q1-Aus in Richtung Hadjar: "Wenn du in Q1 ankommst und in der Mitte der Strecke ein Kerl steht, der dein Qualifying komplett ruiniert, dann ist dein Wochenende zerstört."

"Ich stehe auf P17, obwohl ich heute um Q3 und die Top 8 kämpfen sollte, also bin ich extrem enttäuscht", so Sainz, der "überrascht" war, dass Hadjar nicht sofort Platz machte.

Die ganze Szene habe ihn "drei oder vier Zehntel" gekostet, und mit dieser Zeit wäre er locker in Q2 gekommen. Denn am Ende fehlten ihm lediglich 0,020 Sekunden.

Darum ist Red Bull "zufrieden" mit P2

"Wir sind zufrieden", betont Helmut Marko bei ServusTV und erklärt: "Wenn man die Longruns betrachtet, hat Mercedes im Reifenverschleiß deutlich schlechter ausgesehen, und voriges Jahr ist [Max] auch P2 gestartet, und es hat dann geklappt."

Zur Reifenwahl am Ende sagt er: "Es war relativ eng und darum haben wir uns beide Reifen aufbewahrt, um zu sehen, weil die Temperatur ist zum Schluss relativ stark hinuntergegangen."

"Es war eine ganz knappe Entscheidung und wir haben das Glück oder wir haben das geplant gehabt, dass wir beide Reifentypen haben", so Marko. Am Ende fuhr Verstappen seine schnellste Runde (wie Russell) auf den Mediums.

Strafe und weitere Untersuchungen

Während des Qualifying kam von der Rennleitung die Bestätigung, dass Yuki Tsunoda in der Startaufstellung zehn Plätze nach hinten muss, weil er in FT3 eine rote Flagge missachtet hat. Er fällt damit auf den letzten Startplatz zurück.

Gabriel Bortoleto wurde das gleiche Vergehen ebenfalls vorgeworfen, er wurde jedoch freigesprochen. Dafür könnte nach dem Qualifying nun Isack Hadjar und Esteban Ocon noch Ärger drohen.

Hadjar stand Carlos Sainz in Q1 im Weg, Ocon soll zwischen den Kurven 12 und 13 einmal gegen die Anweisungen des Rennleiters verstoßen haben. Gegen beide läuft eine Untersuchung.

Behalten wir natürlich alles im Auge.

Vor einem Jahr ...

... gab es in Kanada übrigens das engste Formel-1-Qualifying der vergangenen Jahrzehnte. Mit unserer Fotostrecke könnt ihr eure Erinnerung noch einmal auffrischen:

Fotostrecke: Top 10: Die knappsten Formel-1-Qualifyings seit 2000 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

10. Japan 2000, Michael Schumacher vor Mika Häkkinen - 0,009 Sekunden: Im Duell der beiden Erzrivalen hat Schumacher 2000 die besseren Karten. Nach der engen Poleposition am Samstag siegt er auch im Rennen vor dem McLaren-Piloten und krönt sich damit erstmals für Ferrari zum Weltmeister.

Noch keine Entscheidung

Nur noch rund 30 Minuten bis zum Qualifying und noch immer haben wir keine Entscheidung bei Tsunoda und Bortoleto. Bekommen die beiden noch eine Gridstrafe oder nicht? Wäre schon hilfreich, das vor der Qualifikation zu wissen ...

Ferrari unter Wert geschlagen?

Nico Rosberg hat Ferrari gleich im Qualifying auf der Rechnung. Gegenüber Sky erklärt der Weltmeister von 2016: "Leclerc ist dabei, aber er hat [in FT3] Fehler gemacht. [...] Lewis hat seinen letzten Sektor verpatzt. Es ist alles offen."

Ähnlich sieht es mit Karun Chandhok auch ein weiterer Sky-Experte, der erklärt: "Ferrari ist definitiv im Spiel. McLaren ist im Spiel. Verstappen ist immer im Spiel und Russell, der Pole-Mann des letzten Jahres, auch."

"Wir sollten sechs Fahrer haben, die um die Pole kämpfen", so Chandhok. Wir hätten nichts dagegen!

Russell zweimal "geblitzt"

Noch keine Entscheidung bei Tsunoda und Bortoleto, dafür muss Mercedes gleich doppelt blechen. George Russell wurde in der Boxengasse in FT3 nämlich einmal mit 80,1 und einmal mit 80,2 km/h geblitzt.

Erlaubt sind aber lediglich glatt 80, macht also eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 100 Euro für Mercedes. Da versteht die FIA auch bei der geringsten Überschreitung keinen Spaß.

Mercedes "eigentlich ganz gut" dabei

"Gefühl ist eigentlich ganz gut", resümiert Toto Wolff nach FT3 bei Sky und erklärt: "Wir sind eigentlich die Session vorne gelegen und dann der letzte Run war nicht ganz so gut." Trotzdem sei es "ein guter Start" in den Tag gewesen.

Er wolle allerdings "aufpassen" mit einer Prognose, ob man nachher um die Pole mitkämpfen könne. "Ja, das Auto ist schnell. Ich glaube, wir sind mit vorne dabei", so Wolff, "aber da muss auch alles passen."

George Russell landete am Ende auf P3, rund anderthalb Zehntel hinter Lando Norris.

Untersuchungen nach FT3

Yuki Tsunoda und Gabriel Bortoleto droht nach dem dritten Training Ärger. Beide sollen in FT3 gegen eine rote Flagge verstoßen haben. Sollte sich das bewahrheiten, dann ist eine Gridstrafe unausweichlich.

Oliver Bearman musste in Monaco für einen Verstoß gegen eine rote Flagge gleich zehn Positionen nach hinten. Sollte es auch dieses Mal Strafen geben, dann erfahrt ihr das natürlich hier bei uns.

Die Vertragslaufzeiten aller aktuellen Formel-1-Strecken ...

... findet ihr übrigens in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Die Vertragslaufzeiten der aktuellen Formel-1-Strecken Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Imola (Italien): bis 2025

Formel 1 verlängert Vertrag mit Las Vegas bis 2027

Die Formel 1 wird auch in den kommenden Jahren auf dem weltberühmten Strip von Las Vegas fahren. Der Grand Prix in der Spielermetropole wurde nun offiziell bis einschließlich 2027 verlängert - mit der klaren Absicht, das Engagement langfristig fortzusetzen.

Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.

Max Verstappen Red Bull Red Bull F1 ~Max Verstappen (Red Bull) ~

Foto: Motorsport Images

Leclerc: "Es war ein sehr dummer Unfall"

In weniger als 1,5 Stunden beginnt FT3, und dann wird auch Charles Leclerc (mit einem neuen Chassis) wieder mit dabei sein. Der Monegasse beschädigte seinen Ferrari bei einem Unfall in FT1 so schwer, dass er auch am zweiten Training nicht teilnehmen konnte.

"Es war ein sehr dummer Unfall", gibt der Ferrari-Pilot zu. "Ich hatte einen Verbremser, dachte aber trotzdem, dass ich die Kurve noch kriegen würde. Ich wusste, dass ich ins Gras kommen würde, aber ich dachte, das würde reichen, um die Wand nicht zu berühren."

"Leider habe ich, als ich dann im Gras war, gemerkt, dass kein Platz mehr war", sagt Leclerc. "Es war also einfach eine Fehleinschätzung. Aber eine, die teuer war, denn durch die Art, wie das Rad das Chassis getroffen hat, wurde dieses beschädigt, es ist gerissen."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.

WM-Führende ohne Titel

Lando Norris und Oscar Piastri haben in diesem Jahr bereits die Fahrer-WM angeführt - aber (mindestens) einer wird am Ende des Jahres nicht Weltmeister werden. Mehr prominente Beispiele aus dieser Kategorie findet ihr in unserer Fotostrecke:

Fotostrecke: WM-Führende, die aber nie eine Formel-1-WM gewonnen haben LAT Images

Foto: LAT Images

Lando Norris und Oscar Piastri: Mindestens einer von beiden wird am Saisonende ohne WM-Titel dastehen, obwohl jeder von ihnen 2025 die WM-Führung inne hatte. In dieser Fotostrecke zeigen wir euch die F1-Fahrer, die ebenfalls in Führung lagen, aber nie einen Titel holen konnten - in aufsteigender Reihenfolge von wenig zu viel Führungen.

Brundle: Ferrari sollte Gerüchte ignorieren

Gestern in der PK holte Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur zu einem Rundumschlag aus. Experte Martin Brundle erklärt bei Sky, dass man sich bei der Scuderia nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen dürfe.

Er verrät: "Ich erinnere mich, dass Ross [Brawn] mir erzählte, dass eines der ersten Dinge, die er tat, als er [bei Ferrari] ankam - weil sie jeden Morgen die Zeitungsausschnitte auf den Schreibtischen der Führungskräfte hatten - war, das zu unterbinden."

So sollte man es auch aktuell wieder handhaben, findet Brundle und erklärt: "Sie müssen dranbleiben und den Lärm drumherum einfach vergessen." Ist aber natürlich leichter gesagt als getan ...

"Schumi" 1991 in Le Mans

Wir haben eben bereits darüber gesprochen: Gleich beginnen die 24 Stunden von Le Mans, und unter anderem ist dort auch Mick Schumacher am Start, der damit in die Fußstapfen seines Vaters Michael tritt

Denn der fuhr 1991 selbst bei den 24 Stunden von Le Mans für Mercedes - und beeindruckte bei seinem Debüt mit einer Weltklasse-Leistung und einem neuen Rundenrekord.

Doch trotz der Dominanz des Mercedes C11 ging der Sieg an den Mazda 787B und Schumis Le-Mans-Traum platzte. Warum? In diesem Video nehmen wir euch mit auf eine emotionale Zeitreise zum vielleicht besten Rennen, das Schumacher nie gewonnen hat ...

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