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Red Bull erlebt Waterloo: Doppelausfall nach drei Runden

Red Bull hat beim Großen Preis von Bahrain 2018 komplett ins Klo gegriffen - Beide Fahrer in der Anfangsphase raus - Wieder Fehler von Verstappen in der Formel 1

Heiko Stritzke

Heiko Stritzke

Bearbeitet: 08.04.2018, 20:17

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Max Verstappen, Red Bull Racing crashed in Q1 and is given a lift on a motorbike

Das Formel-1-Rennen auf dem Bahrain International Circuit ist für Red Bull ausgesprochen schlecht verlaufen. Binnen weniger Sekunden wurde erst die Aufholjagd von Max Verstappen durch einen Reifenschaden nach einer Berührung mit Lewis Hamilton unterbrochen, nur Sekunden später rollte Daniel Ricciardo aus. Zwei Runden später war auch für Verstappen endgültig Schluss. Red Bull geht mit null Punkten nach Hause, nachdem sie am Freitag noch Geheimfavorit auf den Sieg waren.

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Der eigentliche Start lief für Bullen noch akzeptabel: Ricciardo fiel zwar hinter Pierre Gasly im Toro Rosso zurück, holte sich aber Platz vier schnell wieder. Doch schon in der zweiten Runde stand er plötzlich neben der Strecke. Bislang ist noch unklar, was passiert ist. Sein Red Bull ging urplötzlich unvermittelt aus, als wäre der Hauptschalter umgelegt worden. Der Ausfall löste eine virtuelle Safety-Car-Phase aus.

 

Fast gleichzeitig bekamen die Hoffnungen von Max Verstappen einen üblen Rückschlag: Nach dem Unfall im Qualifying von Position 15 gestartet, hatte er einen guten Start und tauchte nach der ersten Runde bereits hinter Lewis Hamilton auf, der in der ersten Runde keine Fortschritte gemacht hatte. Im Kampf um Platz zehn griff er ihn innen in Kurve 1 an, konnte den Mercedes überholen, ließ sich dann aber so weit raustragen, dass er den Weltmeister beinahe von der Strecke fuhr. Dieser schlitzte mit dem Frontflügel dadurch den linken Hinterreifen am Red Bull RB14 auf.

 

Verstappen musste fast eine Runde mit Reifenschaden fahren. Das virtuelle Safety-Car war eine große Hilfe für ihn, weil er so in der Führungsrunde blieb. Doch es brachte nichts: In der vierten Runde war auch für den Niederländer Schluss, vermutlich aufgrund eines Folgeschadens.

 

Der Druck auf Verstappen wird nicht geringer werden. Nach dem Dreher in Melbourne und dem Abflug im Qualifying war es nun der dritte Fehler an zwei Grand-Prix-Wochenenden. Diesmal wird es auch keine technische Erklärung geben können.

 

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