Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Liveticker

Liveticker 24h Le Mans 2026: Das Warmup jetzt live

Chronologie 24h Le Mans 2026: Toyota feiert sechsten Sieg - BMW Zweiter

Liveticker 24h Le Mans 2026: Das Warmup jetzt live

Liveticker

Sortieren nach

Au revoir!

Und damit beenden wir unseren Liveticker von den 24 Stunden von Le Mans 2026. Vielen Dank fürs Mitlesen und Mitfiebern und bis (spätestens) zum Rennwochenende 12./13. Juni 2027, wenn die 95. Auflage des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt auf dem Programm steht!

LMGT3-Sieger scherzt: "Jetzt in die Tat umsetzen"

Ganz anders klingt Ben Keating. Der 54-jährige US-Amerikaner hatte sich vor gut zwei Monaten einen Ellbogen gebrochen und wusste vorübergehend gar nicht, ob er an den 24h Le Mans 2026 überhaupt würde teilnehmen können. Am Ende zählte er zum siegreichen Fahrertrio von TF Sport in der LMGT3-Klasse.

"Egal, wie gut dein Auto oder dein Team ist, man kann nicht in ein 24-Stunden-Rennen gehen und erwarten, dass man gut abschneidet. Man muss einfach seinen Job machen. Und wir hatten ein perfektes Rennen, keine Strafen, keine Fehler", lobt Keating und scherzt: "Als ich 2023 schon mal mit Corvette gewonnen habe, da gab es Keating Chevrolet noch nicht. Jetzt habe ich Keating Chevrolet, mein Autohaus. Hoffentlich können wir das Motto 'Win on Sunday, sell on Monday' jetzt in die Tat umsetzen."

Ben Keating Jonny Edgar TF Sport TF Sport WEC ~Ben Keating und Jonny Edgar ~

Foto: Rainier Ehrhardt

Mercedes-AMG nur mit einem von drei Autos im Ziel

Auch Mercedes - in der LMGT3-Klasse mit drei Fahrzeugen am Start - hatte im 24-Stunden-Rennen nicht das nötige Glück. Eingesetzt wurden die AMG LMGT3 von Iron Lynx. Der Bolide mit der Startnummer 62 kam auf P16 der Klasse ins Ziel. Die beiden anderen (Startnummern 61 und 79) zählten zu den Ausfällen.

Die #61 hatte zu Beginn des Rennens einen Dreher mitsamt Einschlag in die Streckenbegrenzung. Nach mehreren Reparaturstopps war schließlich Feierabend. Die #79 schied mit Ölverlust aus, nachdem man zuvor etwas zu heftig über einen Randstein geräubert war und der Motor dabei Schaden genommen hatte.

Maxime Martin, einer der Fahrer des Iron-Lynx-Porsche #61, sagt stellvertretend für das gesamte Programm. "Le Mans hat uns in diesem Jahr leider nicht das erhoffte und aus unserer Sicht verdiente Ergebnis beschert. Das ist Motorsport: Man weiß immer, wann man startet, aber nie, wann es zu Ende ist. Umso wichtiger ist es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen."

 ~~

Foto: FIA WEC/DPPI

Porsche verliert ein GT-Auto durch Crash

Porsche war in diesem Jahr bei den 24h Le Mans in der Hypercar-Klasse bekanntlich nicht am Start. In der LMGT3-Klasse aber setzte das Manthey-Team zwei 911 GT3 R ein. Einer der beiden (#92) kam auf P13 der Klasse ins Ziel, der andere (#91) sorgte am Sonntagvormittag mit Crash auf der Hundaudieres-Gerade für die zweite und letzte Safety-Car-Phase im Rennen.

Am Steuer saß Ayhancan Güven. Der Türke will zur Unfallursache aber keine Details verraten. Er sagt lediglich: "Das Rennen endete für uns am Sonntagmorgen, als wir nach dem Pech in der Nacht mit gutem Tempo bereits wieder in den Top 5 lagen. Doch dann trat an der ungünstigsten Stelle ein technisches Problem auf und ich bin mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung gerutscht. Zum Glück geht es mir gut. Ich bedauere es für das Team, dass wir das Rennen nicht zu Ende fahren konnten."

 ~~

Foto: Marc Fleury

Die Stimmen der Sieger

Und was sagt die siegreiche Besetzung des Toyota #7? Für Nyck de Vries (rechts im Bild) ist es der erste Le-Mans-Sieg, für seine Teamkollegen Mike Conway (links) und Kamui Kobayashi (Mitte) ist es der zweite nach 2021. Kobayashi ist bei Toyota nicht nur Fahrer, sondern auch Teamchef.

De Vries ist nach dem größten Erfolg seiner bisherigen Rennfahrerkarriere "unglaublich dankbar und erleichtert, aber auch glücklich. Es war eine sehr anspruchsvolle Woche. Das Rennen war gnadenlos. Wir hatten viele Herausforderungen zu bewältigen, aber irgendwie haben wir durchgehalten. Es gab viele Momente, in denen ich dachte, wir wären aus dem Rennen."

"Aber irgendwie sagt man ja, dass Le Mans sich einen als Sieger aussucht. Und ich glaube, genau das ist uns heute passiert. Alle neben mir haben bereits ein Le-Mans-Rennen gewonnen. Ich war also das einzige Greenhorn im Team. Ich bin sehr froh, dass ich diese Last von mir nehmen konnte und diesen Sieg meiner Liste hinzufügen kann", so de Vries nach seinem ersten Le-Mans-Sieg.

Conway sagt: "Hier zu gewinnen, ist immer etwas Unglaubliches, weil es ein so schwieriges Rennen ist. Ja, und wir hatten es wirklich schwer. Lange Zeit sah es für das Auto #8 sehr gut aus. Und die Konkurrenz war extrem stark, vor allem Cadillac und BMW. Sie alle hatten ihre starken Momente. Es war wirklich extrem schwierig und ich glaube, selbst in den letzten drei Stunden wussten wir nicht wirklich, wie es ausgehen würde."

"Robin [Frijns] hat es in den letzten 30 Minuten auch noch einmal richtig spannend gemacht. Ich glaube, Nyck hat in der letzten Stunde einfach die Augen geschlossen und sich vor allen versteckt. Und ich bin im Fahrerraum auf und ab gelaufen. Ich war in den letzten 30 Minuten wahrscheinlich 15 Mal auf der Toilette. Aber wir haben es überstanden", so Conway.

Das letzte Wort in Reihen des siegreichen Trios hat Teamchef und Fahrer in Personalunion, Kamui Kobayashi: "Es war eine große Herausforderung für uns. Wie man sieht, habe ich sehr lange auf diesen Sieg gewartet. Tatsächlich hatten wir, die Besetzung des Autos mit der Startnummer 7, in Le Mans schon viele zweite Plätze. Bis jetzt hatten wir nur einen Sieg, aber jetzt haben wir den zweiten geholt. Ich bedanke mich natürlich ganz herzlich beim Team."

"Ich finde", so Kobayashi weiter, "wir hatten eine sehr herausfordernde Woche. Selbst während des Rennens lief es im Grunde genommen nicht ganz reibungslos. Wir hatten einen Reifenschaden, wir hatten ein Problem mit dem Antriebswellen-Sensor, sodass wir keine Leistung hatten. Es war sehr schwierig für uns, aber am Ende haben wir es geschafft. Alle Jungs haben großartige Arbeit geleistet, Mike und Nyck, und natürlich hat die gesamte Crew der #7, alle haben einen fantastischen Job gemacht".

 ~Mike Conway, Kamui Kobayashi, Nyck de Vries~

Foto: Rainier Ehrhardt

BMW zwischen Freude und Enttäuschung

Hinter dem siegreichen Toyota #7, aber vor dem Toyota #8 ist BMW mit Robin Frijns, Rene Rast und Sheldon van der Linde im M Hybrid V8 mit der Startnummer 20 Zweiter geworden. Der Rückstand auf die Sieger lag am Ende bei gut 10 Sekunden. Überwiegt nach P2 Freude oder Enttäuschung?

"Ich würde sagen, wahrscheinlich beides", sagt Rene Rast. "Wir haben ziemlich gemischte Gefühle. Einerseits ist es natürlich ein riesiger Erfolg für unser Projekt. Denn bis heute haben wir in Le Mans noch nie ein Rennen ohne technische Probleme beendet. Und wir sind mit einer klaren Zielsetzung hierhergekommen. Wir wollten in die Top 5 kommen. Jetzt haben wir sogar das Podium erreicht und waren sogar kurz davor, das Rennen zu gewinnen. Es ist also ein riesiger Erfolg."

"Andererseits", so Rast weiter, "wenn man Le Mans gewinnen kann, will man natürlich Le Mans gewinnen. Wir waren nah dran. Das tut natürlich weh. Denn man weiß nie, wann man diese Chance im Leben noch einmal bekommt. Wie man sieht, bin ich nicht mehr der Jüngste. Solche Gelegenheiten bieten sich nicht oft".

Robin Frijns Rene Rast Sheldon van der Linde WRT-Audi Team WRT WTCR ~Robin Frijns, Rene Rast und Sheldon van der Linde ~

Foto: Emanuele Clivati / AG Photo

Kampfansage von Cadillac

Nachdem der beste Cadillac am Sonntag auf P4 ins Ziel gekommen ist, der V-Series.R mit der Startnummer 12 des Jota-Teams, kommt aus diesem Team eine Kampfansage mit Blick auf 2027.

"Es ist ziemlich enttäuschend, nur den vierten Platz zu belegen", sagt Will Stevens. "Ehrlich gesagt finde ich, dass wir mehr verdient hätten. Bei dem Tempo, das wir gezeigt haben, hätten wir mindestens auf dem Podium stehen müssen. Wir sind besser im Rennen als im vergangenen Jahr, was positiv ist. Aber als wir hierherkamen, hatten wir höhere Erwartungen als das Ergebnis, das wir letztendlich erzielt haben. Daher können wir nicht anders, als enttäuscht zu sein. Aber nächstes Jahr kommen wir stärker zurück."

49 von 62 Autos im Ziel

62 Rennen haben die 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans am Samstag um 16 Uhr in Angriff genommen, 49 davon sind am Sonntag um 16 Uhr ins Ziel gekommen.

Die 13 Ausfälle verteilen sich wie folgt auf die drei Klassen: 4x DNF in der Hypercar-Klasse, 1x DNF in der LMP2-Klasse und 8x DNF in der LMGT3-Klasse.

Bitter: In jeder der drei Klassen hat es Kandidaten auf absolute Top-Ergebnisse erwischt, nämlich den Cadillac #38 bei den Hypercars, den Duqueine-Oreca #30 bei den LMP2s und den Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 bei den LMGT3s.

Rundenrekord für den anderen Toyota

Der Sieg geht an den Toyota #7, aber die schnellste Runde des Rennens hat Ryo Hirakawa im Toyota #8 gedreht. Mit einer Zeit von 3:25.041 Minuten ist es Rundenrekord im Hypercar-Zeitalter in Le Mans.

Peugeot und Genesis chancenlos

Die beiden Peugeot kommen mit vier beziehungsweise fünf Runden Rückstand auf den Plätzen elf und zwölf ins Ziel.

Neuling Genesis hat ein Auto über die Distanz gebracht. Die Startnummer 19 belegt mit 9 Runden Rückstand Platz 13.

Die weiteren Hypercar-Platzierungen

Cadillac belegt mit der #12 (Louis Deletraz, Will Stevens, Norman Nato) den vierten Platz.

Nach drei Jahren ist die Siegesserie von Ferrari zu Ende gegangen. Das Auto #51 (Alessandro Pier Guidi, James Calado, Antonio Giovinazzi) hat 2:22 Minuten Rückstand. Das bedeutet den fünften Platz.

Beim Abschiedsrennen erobert Alpine mit der #35 (Antonio Felix da Costa, Charles Milesi und Ferdinand Habsburg) Rang sechs.

Als Siebter folgt der zweite Ferrari #83 mit Yifei Ye, Robert Kubica und Philip Hanson. Sie haben im Vorjahr gewonnen.

Aston Martin wird mit der #007 (Harry Tincknell, Tom Gamble, ross Gunn) Achter.

Platz neun geht an die Corvette #101 (Ricky Taylor, Jordan Taylor, Filipe Albuquerque).

Zehnter wird der zweite Alpine #36 (Frederic Makowiecki, Jules Gounon, Victor Martins).

Der zweite Platz geht an BMW

Der WRT-BMW #20 mit Robin Frijns, Rene Rast und Sheldon van der Linde verpasst um lediglich zehn Sekunden den Gesamtsieg.

Toyota untermauert die Stärke in diesem Jahr auch mit dem dritten Platz der #8. Dieses Auto teilten sich Sebastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakawa.

!!! SECHSTER LE-MANS-SIEG FÜR TOYOTA !!!

Kamui Kobayashi bringt den Toyota #7 sicher ins Ziel. Nach 2018, 2019, 2020, 2021, und 2022 ist es der sechste Sieg für die japanische Marke.

Das Auto #7 teilten sich bei diesem Rennen Mike Conway, Kobayashi und Nyck de Vries.

Für Kobayashi und Conway ist es nach 2021 ihr zweiter Le-Mans-Sieg. De Vries feiert den größten Erfolg seiner Karriere.

Die letzte Runde beginnt

Kobayashi nimmt die 380. Runde in Angriff. Aufgrund der Safety-Car-Phasen gibt es keinen neuen Distanzrekord geben. Der Japaner hat zehn Sekunden Vorsprung auf den BMW von Frijns. Weitere neuneinhalb Sekunden dahinter ist Buemi Dritter.

Habsburg macht noch einen Platz gut

Der Ferrari #83, der im Vorjahr gewonnen hat, kommt für einen letzten Stopp in die Box. Davon profitiert Alpine. Ferdinand Habsburg überholt nach dem Stopp Yifei Ye und schnappt sich damit den sechsten Platz.

Spitze schiebt sich zusammen, aber …

… etwas zu langsam. Frins holt pro Runde etwa 0,4 Sekunden auf Kobayashi auf, aber da sein Rückstand immer noch rund 12 Sekunden beträgt, wird es sich in der verbleibenden Viertelstunde nicht mehr ausgehen, dass er den Toyota einholt.

Auch Buemi fährt ein wenig schneller als Frijns, aber die Lücke ist ebenfalls zu groß, als dass es da noch zu einem direkten Duell kommen könnte.

Noch 20 Minuten

Kobayashis Vorsprung ist auf 15 Sekunden geschrumpft, gleichzeitig hält Frijns den zweiten Toyota auf 13 Sekunden auf Distanz. Auch von Stevens kommt kein finaler Angriff mehr, denn er fährt weiterhin neun Sekunden hinter dem Podium.

Duell um Platz 2: Buemi jagt Frijns

Buemi nutzt den Grip der neuen Reifen und fährt pro Runde etwa eine Sekunde schneller als Frijns. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er den BMW noch einholt und es möglicherweise einen Doppelsieg für Toyota gibt.

Ändert sich in der letzten halben Stunde noch etwas?

Kamui Kobayashi (Toyota #7) führt mit einem Vorsprung von 21 Sekunden auf Robin Frijns (BMW #20). 14 Sekunden hinter Frijns ist Sebastien Buemi (Toyota #8) Dritter.

Will Stevens (Cadillac #12) müsste für einen Podestplatz acht Sekunden aufholen, aber Buemi hat die frischeren Reifen. Das wird also schwierig.

Ferrari hält mit #83 und #51 die Plätze fünf und sechs. Das letzte Hypercar-Auto in der Führungsrunde ist der Alpine #35. Habsburg fährt den letzten Stint.

Letzter Boxenstopp des Cadillac

Stevens fährt an die Box. Auch sein Auto wird nur noch aufgetankt. Er ordnet sich als Vierter wieder ein, etwa acht Sekunden hinter dem dritten Platz von Buemi.

Vorteil Toyota

Nach den Stopps hat Kobayashi im Toyota #7 22 Sekunden Vorsprung auf Frijns im BMW. 14 Sekunden hinter dem BMW folgt der frisch bereifte Toyota #8.

Der Cadillac #12 mit Stevens führt, aber er muss noch seinen letzten Tankstopp einlegen.

Die letzten Boxenstopps!

In der 368. Runde biegen sowohl der Toyota #7 und der BMW #20 zum letzten Tankstopp an die Box.

Auch der Toyota #8 kommt zum letzten Service. Für Buemi werden noch neue Reifen montiert.

Frijns zieht am Toyota #8 vorbei

In der schnellen Rechtskurve kann Frijns schließlich Buemi überholen. Damit ist der BMW #12 Zweiter. Da Frijns aber lange hinter dem Toyota #8 steckte, vergrößerte Kobayashi den Vorsprung mit dem Toyota #7 auf 23 Sekunden.

Frijns findet keinen Weg an Buemi vorbei

Seit einigen Runden ist Frijns am Toyota von Buemi dran, aber trotz der gebrauchten Reifen am Toyota tut sich der BMW schwer, die #8 zu überholen. Frijns probiert es mehrmals, aber Buemi verteidigt sich. Jetzt wird härter gefahren.

Dadurch wächst der Vorsprung von Kobayashi im Toyota #7 auf über 20 Sekunden an.

Enges Duell in der LMP2-Klasse

Esteban Masson überholt den Schweizer Nico Müller. Es ist der Kampf um den aktuell zweiten Platz. Masson fährt das Auto #29 von Forestier Racing bei Panis. Müller sitzt in der #343 von Inter Europol Competition.

Die Klasse wird weiterhin von Tom Tillmann und dem Auto 43 von Inter Europol Competition angeführt. Aber Masson kommt diesem Auto näher und hat nur noch sechs Sekunden Rückstand.

Glück für den Toyota #7

Für das Durchfahren des Kiesbetts vor dem Boxenstopp gibt es nur eine Verwarnung. Kobayashi vergrößert seinen Vorsprung mit frischen Reifen auf Buemi schon auf 14 Sekunden.

Buemi kann die Pace mit dem gebrauchten Reifen nicht mehr halten, denn Frijs holt den zweiten Toyota ein.

Rauch beim Aston Martin #009

Alex Riberas wird im Aston auf der Geraden langsam. Hinten links raucht es und es sieht nach einem Reifenschaden aus. Sein Ingenieur funkt, dass er das Auto in langsamer Fahrt zur Box zurückbringen soll, damit der kaputte Reifen nicht noch mehr beschädigt.

Der Aston Martin #009 lag an der elften Stelle. Das Schwesterauto mit der #007 ist Achter.

Untersuchung gegen de Vries

Weil der Toyota #7 bei der Boxeneinfahrt über das Kiesbett gefahren ist, schauen sich das die Offiziellen noch einmal genau an. Für eine ähnliche Situation gab es vorher gegen den BMW #20 gab es keine Strafe.

Neue Reifen beim Cadillac

Zwei Runden nach den anderen Topautos kommt der Cadillac an die Box. Stevens bleibt sitzen. Nach dem Tanken werden auch die Reifen gewechselt. Von den vier Autos an der Spitze fährt also nur Buemi mit gebrauchten Reifen.

Stevens ordnet sich nach dem Stopp als Vierter sein. Sein Rückstand auf Kobayashi beträgt 42 Sekunden.

Die neuen Abstände

Auf der Strecke führt nun der Cadillac #12, der aber demnächst zum Stopp kommen sollte.

Kobayashi (Toyota #7) ist sieben Sekunden vor dem Toyota #8 mit Buemi. Dem Japaner wird über Funk mitgeteilt, dass er den neuen Reifen nutzen und pushen soll, um sich auf Buemi einen Vorsprung herauszufahren.

Hinter den beiden Toyota ist der BMW #20. Auf Kobayashi fehlen Frijns rund 16 Sekunden.

Boxenstopps der Führenden

In der 356. Runde kommen beide Toyota und der BMW #20 in die Box.

De Vries macht vor der Boxeneinfahrt einen Fehler und räubert über das Kiesbett.

Es gibt die angekündigten Fahrerwechsel. De Vries steigt aus und Kobayashi steigt in die #7 ein. Es werden auch die Reifen gewechselt.

Bei Buemi wird nur getankt und er fährt wieder los.

BMW tauscht auch Fahrer und Reifen. Frijns übernimmt das Auto von van der Linde.

Noch ein Fahrerwechsel bei Toyota

Alexander Wurz hat eben im TV-Interview verraten, dass Buemi mit der #8 bis ins Ziel fahren wird. Im Auto #7 wird noch einmal der Fahrer getaucht. Kobayashi wird statt de Vries zu Ende fahren.

Bremsprobleme beim BMW?

Van der Linde meldet erneut über Funk, dass sich die Bremse nicht komplett stabil anfühlt. Aber auch Toyota-Fahrer Buemi klagt am Funk über die Bremsen. Ob das noch ein entscheidender Faktor in den letzten eineinhalb Stunden wird?

Die Abstände im Hypercar-Feld

Obwohl wir uns in der Schlussphase befinden, ist es jetzt doch eine etwas ruhigere Phase im Rennen. Der Toyota #7 (de Vries) hat 17 Sekunden Vorsprung auf den BMW #20 (van der Linde).

Der Toyota #8 (Buemi) folgt sieben Sekunden hinter dem BMW. Der Cadillac #12 (Stevens) hat 43 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Die beiden Ferrari halten die Plätze fünf und sechs. Allerdings beträgt ihr Rückstand mehr als eine Minute. Ohne Safety-Car wird Ferrari wohl kein Wunder vollbringen können.

Loses Rad beim #88 Ford Mustang

Rechts raucht es im Radkasten des blauen Mustang, weil der Vorderreifen im Radkasten reibt. Scheinbar wurde der Reifen beim jüngsten Stopp nicht richtig festgeschraubt. Jedenfalls wird das Auto von Proton Competition rückwärts in die Garage geschoben. Der Schaden lässt sich also nicht so schnell beheben.

Den Ford #88 teilen sich Stefano Gattuso, der eben auch am Steuer war, Giammarco Levorato und Logan Sargeant, der ehemalige Formel-1-Fahrer.

Blick in die Geschichtsbücher

Sollte Toyota gewinnen, würde die japanische Marke in der ewigen Bestenliste mit sechs Siegen mit Bentley gleichziehen.

Sollte BMW gewinnen, wäre es nach 1999 erst der zweite Gesamtsieg für die deutsche Marke.

Für Cadillac wäre es der Premierensieg. Nach Ford wäre es erst die zweite US-amerikanische Marke, die in Le Mans gewinnen würde.

Von: Gerald Dirnbeck, Heiko Stritzke, Sönke Brederlow

Veröffentlicht: