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24h Le Mans 2020 live: Trainings & Qualifying am Donnerstag

Liveticker

Gute Nacht!

Damit verabschieden wir uns nach 15 Stunden Ticker aus diesem Marathontag. Lang wird die Nacht nicht, denn schon um 10 Uhr dröhnen die Motoren wieder. Insbesondere für die Mechaniker wird das eine kurze Nacht, denn die Fahrzeuge müssen ja noch nach- und vorbereitet werden. Von denjenigen, die noch etwas reparieren müssen, ganz zu schweigen ... Also, morgen melden wir uns HIERim Ticker zurück. Bis dahin, gute Nacht!

Was nehmen wir mit?

Natürlich ist es schwierig, die Zeiten zu interpretieren. Nach dem, was wir beobachten konnten, waren die Longruns von Toyota und von Porsche die besten. Bei Porsche allerdings vor allem von der #92. Rebellion kann unter bestimmten Umständen das Toyota-Tempo mitgehen, scheint aber einen höheren Performance-Drop über die Stintdauer zu haben. LMP2 und GTE Am entscheiden sich natürlich vor allem über den Amateurfahrer.

Aston-Martin-Offensive

Die beiden Aston Martin schieben sich in der GTE Pro auf die Plätze zwei und drei. Es bleibt dabei: Auf eine Runde ist der Vantage AMR bärenstark. Aber im Longrun fallen die Zeiten schnell wieder in den Bereich über 3:54 Minuten. Auch vom AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Serra) gibt es eine Verbesserung auf P4. In Führung liegt nach wie vor der Porsche #92 (Christensen/Estre/Vanthoor) mit 0,455 Sekunden Vorsprung. Allerdings gehen auch hier die Longrun-Zeiten jetzt bis auf 3:55 Minuten hoch, da müssen sehr alte Reifen drauf sein.

Was macht die LMP2?

Viel lässt sich hier nicht sagen, da die Fahrzeuge fast alle gleich sind und entsprechend auch die Zeiten ähnlich ausfallen. Duqueine #30 (Hirschi/Tereschenko/Gommendy) führt weiter, das ist aber alles auf Tristan Gommendy zurückzuführen. Leider ist Konstantin Tereschtschenko zu langsam, als dass dieses Fahrzeug um den Sieg fahren kann. Ansonsten liegen die Zeiten im Bereich von 3:30 bis 3:35 Minuten. Viel kann man nicht reinlesen.

Oder doch kein Longrun?

Menezes kommt nach zwei schnellen Runden an die Box. Womöglich wurde hier doch die Hyperpole einmal simuliert.

Verbesserung bei Rebellion

Gustavo Menezes fährt mit dem Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato) einen eindrucksvollen Longrun. Erst 3:20.270, dann 3:19.775 Minuten. Auf frischen Reifen läuft es richtig gut.

Reifenprobleme bei Aston Martin noch nicht gelöst?

In der GTE Pro sieht es im Longrun weiter gut für Porsche aus. Michael Christensen schüttelt derzeit 3:53er-Zeiten mit Leichtigkeit aus dem Ärmel. Auch von Ferrari und Aston Martin haben wir das gesehen. Doch dort muss man sich strecken, während Porsche diese guten Zeiten am Fließband produziert. Aston Martin hingegen fällt auf Zeiten im 3:58er-Bereich zurück. Es scheint, als wären die Reifenprobleme aus dem letzten Jahr noch nicht komplett gelöst.

Und nochmal nachgelegt

Kobayashi lässt direkt eine 3:19638 folgen, das ist ein wirklich sauschneller Longrun! 0,480 Sekunden Rückstand nur noch auf den führenden Rebellion. Sein Landsmann Kazuki Nakajima kommt auf gebrauchten Reifen nicht über 3:22 Minuten hinaus.

Restart

Gute Nachricht: Auch der HubAuto-Corsa-Ferrari #72 (Chen/Blomqvist/Gomes) hat sich Bewegung gesetzt. Damit sind nur noch die beiden Idec-Orecas an der Box, die heute Nachmittag ihre Unfälle hatten. 2:15 Stunden noch.

Abflug ByKolles, Rot

Bruno Spengler ist im Bereich Tertre Rouge im ByKolles-Enso #4 (Dillmann/Spengler/Webb) abgeflogen. Rote Flagge, weil die Strecke mit Trümmerteilen übersät ist. Das gibt eine Nachtschicht für die Mechaniker von Colin Kolles.

Rebellion stellt Doppelführung her!

Das kommt überraschend: Norman Nato fährt im Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato) eine 3:20.560. Das bedeutet nun Platz zwei hinter dem Schwesterfahrzeug #3. Wenn das die erste Runde eines Longruns war, war das wirklich respektabel. Der ByKolles-Enso #4 (Dillmann/Spengler/Webb) müht sich derweil, unter 3:30 Minuten zu kommen. Aktuell fährt liegt man mitten im LMP2-Feld.

Vier Autos noch ohne Zeit

Derzeit wird bei Idec Sport weiter heftig geschraubt. Wer des Französischen mächtig ist, erhält im Video unten nach den zwei Unfällen am Nachmittag weitere Informationen. Beide Fahrzeuge waren betroffen. Auch beim Signatech-Alpine #36 (Laurent/Negrao/Ragues) wird geschraubt. Das vierte Fahrzeug, das noch nicht in Erscheinung getreten ist, ist der HubAuto-Corsa-Ferrari #72 (Chen/Blomqvist/Gomes).

Strafe gegen #51

Der AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Serra) bekommt wegen Track Limits eine 10-Minuten-Stop-&-Go-Strafe. Ärgerlicher, aber verschmerzbarer Zeitverlust.

Porsche und Aston Martin in GT-Klassen vorn

Die frühe Führung in der GTE Pro hat sich zunächst einmal der Porsche #92 (Christensen/Estre/Vanthoor) in 3:52.612 Minuten geschnappt. Auf die Einzelzeiten sollte man natürlich jetzt nicht zu viel geben. Es zählt die Konstanz. In der GTE Am führt der provisorische Polesetter, der Aston Martin #98 (Dalla Lana/Farfus/Gunn) in 3:55.823 Minuten. Beide Zeiten sind langsamer als in der Qualifikation. Dennoch: Die Strecke scheint jetzt ziemlich schnell zu sein.

Auch in der LMP2 wird's schneller

Der Duqueine-Oreca #30 (Hirschi/Tereschenko/Gommendy) führt momentan die LMP2 in 3:28.013 Minuten an. Bemerkenswert: Auch das ist eine ganze Sekunde schneller als die Quali-Zeit des Fahrzeugs von 3:29.091 Minuten. Das bedeutete lediglich Startplatz 14.

Starker Beginn von Rebellion

Louis Deletraz legt im Rebellion #3 (Dumas/Berthon/Deletraz) richtig schnell los: 3:19.158 Minuten sind deutlich schneller als alle Zeiten, die die privaten LMP1 im Qualifying gefahren sind. Damit eine frühe Führung für die #3 vor den beiden Toyotas, die 1,515 und 3,294 Sekunden Rückstand haben.

Teilnehmer Hyperpole

Der perfekte Lückenfüller,, bevor es um 20 Uhr weitergeht: Unsere Übersicht über die Teilnehmer an der Hyperpole-Session morgen um 11:30 Uhr.

Fotostrecke: 24h Le Mans 2020: Teilnehmer Hyperpole Rainier Ehrhardt

Foto: Rainier Ehrhardt

P1 LMP1: Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) - 3:17.089 Minuten

Wer hat es nicht geschafft?

LMP2:
Zu den prominentesten Vertretern, die es nicht in die Hyperpole geschafft haben, gehören der Jota-Oreca #38 (Gonzales/Davidson/Felix da Costa; 7.), der Signatech-Alpine #36 (Laurent/Negrao/Ragues; 10.) und der Cool-Oreca #42 (Lapierre/Borga/Coigny; 12.). Auch der G-Drive-Aurus #16 (Tandy/Jarvis/Cullen; 8.) war durchaus ein Anwärter. Aber es waren eben nur sechs Plätze frei.

GTE Pro:
Wie erwartet, sind der Weather-Tech-Ferrari #63 (MacNeil/Vilander/Segal; 7.) und der Risi-Ferrari #82 (Pla/Bourdais/Gounon; 8.) ausgeschieden. Doch beide Teams haben den WEC-Rennställen ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht, vor allem den AF-Corse-Ferraris. Weathertech Racing fehlen lediglich 0,366 Sekunden auf den Hyperpole-Einzug.

GTE Am:
Der in der Meisterschaft führende AF-Corse-Ferrari #83 (Perrodo/Collard/Nielsen; 7.) hat knapp den Einzug verfehlt. Auch der Project-1-Porsche #57 (Keating/Fraga/Bleekemolen; 9.), seines Zeichens Meisterschaftsdritter, hat den Einzug verpasst.

Session durch!

Es ist vollbracht, folgende Fahrzeuge sind qualifiziert:

LMP1
1. Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez)
2. Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley)
3. Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato)
4. ByKolles-Enso #4 (Dillmann/Spengler/Webb)
5. Rebellion #3 (Dumas/Berthon/Deletraz)

LMP2
1. Racing-Team-Nederland-Oreca #29 (Van Eerd/van der Garde/de Vries)
2. Jackie-Chan-DC-Oreca #37 (Tung/Aubry/Stevens)
3. United-Autosports-Oreca #22 (Hanson/Albuquerque/Di Resta)
4. G-Drive-Aurus #26 (Russinow/Vergne/Jensen)
5. United-Autosports-Oreca #32 (Owen/Brundle/van Uitert)
6. High-Class-Oreca #33 (Patterson/Yamashita/Fjordbach)

LMGTE Pro
1. 1. Aston Martin #95 (Thiim/Sörensen/Westbrook)
2. Aston Martin #97 (Martin/Lynn/Tincknell)
3. AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Serra)
4. AF-Corse-Ferrari #71 (Rigon/Molina/Bird)
5. Porsche #91 (Lietz/Bruni/Makowiecki)
6. Porsche #92 (Christensen/Estre/Vanthoor)

LMGTE Am
1. Aston Martin #98 (Dalla Lana/Farfus/Gunn)
2. TF-Sport-Aston-Martin #90 (Yoluc/Eastwood/Adam)
3. Gulf-Porsche #86 (Wainwright/Barker/Watson)
4. Luzich-Ferrari #61 (Piovanetti/Negri/Ledogar)
5. Dempsey-Proton-Porsche #77 (Ried/Campbell/Pera)
6. Project-1-Porsche #56 (Perfetti/ten Voorde/Cairoli)

AF Corse schafft es doch noch!

Rettung in letzter Sekunde: Mit Fallen der Zielflagge bringt Alessandro Pier Guidi den AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Serra) auf Platz drei der GTE Pro. Damit sind jetzt die sechs WEC-Autos qualifiziert.

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