24h Le Mans 2022 live: Die Endphase ist angebrochen
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Letzte Runde!
Knapp 1:30 Minuten sind noch auf der Uhr, Brendon Hartley beginnt seine letzte Runde!
Schnelleres Rennen als letztes Jahr
Kein Wunder bei den wenigen Zwischenfällen, aber wir haben bereits jetzt wesentlich mehr Runden als 2021 absolviert. Damals betrug die Siegerdistanz 371 Runden. Hartley befindet sich fünf Minuten vor Schluss auf seiner 378. Runde.
Letzter Splash bei Jota
Auch Will Stevens hat jetzt den letzten Boxenstopp hinter sich. Jota darf sich für einen LMP2-Triumph vorbereiten.
Was macht Alpine?
Werfen wir vor dem Zieleinlauf nochmal einen Blick auf die Blauen. Nach einem Rennen zum Vergessen liegt der grandfathered LMP1 auf der 23. Gesamtposition und hat 19 Runden Rückstand auf die Gesamtspitze.
Letzter Stopp des Toyota #8
Der klar führende Toyota #8 holt sich ein letztes Mal eine Ladung Sprit ab. Brendon Hartley darf jetzt das Rennen für Toyota nach Hause fahren.
Prema kann keinen Eindruck schinden
Robert Kubica kommt Will Stevens nicht näher - langsam darf sich das Jota-Team für eine Siegesfeier vorbereiten. Ebenso Toyota, Porsche und TF Sport. Doch noch sind 41 Minuten zu gehen.
Glickenhaus-Aufholjagd geschafft
Der zweite Glickenhaus, die #708 (Pla/Dumas/Derani), ist inzwischen auch wieder auf dem vierten Gesamtrang nach oben geklettert. Damit ist die Aufholjagd erfolgreich absolviert.
Toyota in der vorletzten Stopprunde
Mit 1:10 Stunden noch auf der Uhr ist der Toyota #8 wieder an der Box - sieht so aus, als wäre das der vorletzte Service. 70 Minuten ist bislang noch kein Hypercar am Stück gefahren. Wenn man einen Stint auf 60 Minuten strecken kann, ist das schon hervorragend.
Abstände in LMP2 und GTE Am sinken minimal
Der Jota-Oreca #38 und der TF-Sport-Aston-Martin #33 haben ein relativ beruhigendes Polster auf den ersten Verfolger von 1:13 Minuten und 1:19 Minuten. Alles ist angerichtet auf einen Klassensieg dieser beiden Fahrzeuge. Unterdessen ist der Hardpoint-Porsche #99 im Kiesbett gestrandet.
LMP2-Update
So, mittlerweile hat Will Stevens das Steuer des Jota-Oreca #38 übernommen. Das Polster, mit dem er 100 Minuten vor Schluss arbeiten kann, beträgt 1:23 Minuten. Das sollte doch reichen für die Jota-Mannschaft, trotz Prema und Robert Kubica als schärfste Verfolger.
Noch zwei Stunden ...
... haben wir auf der Uhr. Kurzer Blick in die Klassen: Die Hypercar-Klasse ist so gut wie entschieden, bei fast drei Minuten Abstand zwischen dem führenden Toyota #8 und dem Toyota #7. In der LMP2-Klasse hat inzwischen Robert Kubica den Prema-Oreca #9 übernommen, während Roberto Gonzalez noch im Jota-Oreca #38 sitzt. Nach dem Fahrerwechsel beim Führenden blicken wir wieder auf den Abstand.
Das Sicherheitspolster von Porsche in der GTE Pro schwankt seit Längerem zwischen 45 und 55 Sekunden. Aus eigener Kraft wird es für Ferrari immer schwerer, das Rennen zu gewinnen. Dafür stellen sich die Porsche-Teams in der GTE Am immer wieder selbst ein Bein, siehe vorherigen Ticker-Eintrag.
Nochmal ein WeatherTech-Ausrutscher
Auch das dritte Porsche-Team im Kampf um den GTE-Am-Sieg jetzt wieder mit einem Fehler: Thomas Merrill, heute Morgen schon mit einem Dreher in den Porsche-Kurven, leistet sich einen weiteren Ausrutscher ins Kiesbett. Der Aston-Martin-Fraktion wird hier der Sieg auf dem Silbertablett serviert.
Felix da Costa nervös
Bei Jota will man noch nicht vorzeitig jubeln - vor allem nach dem LMP2-Finish im Vorjahr. "Wir wussten, dass das Ende hart für uns werden würde. Das Prema-Auto übt viel Druck auf uns aus. Aber das Auto ist schnell", sagt Antonio Felix da Costa bei 'Nitro'. "Wir werden Roberto noch einen Stint fahren lassen, und dann werden wir Will bis zum Ende ins Auto setzen. Schauen wir mal. Ich denke, Will muss am Ende gegen Robert Kubica antreten. Das sollte kein Problem sein. Wir haben Roberto gesagt, dass er vorsichtig sein soll. Ich habe die Reifen des Schwesterautos gesehen, von denen einer delaminiert war. Wir hatten auch einen delaminierten Reifen, also müssen wir mit den Reifen vorsichtig sein."
Wir haben es verschrien
Kaum schreiben wir, dass wenig los ist, muss Dempsey-Proton-Racing die #77 in die Garage schieben. Damit reduziert sich der Kampf um den GTE-Am-Sieg auf drei Fahrzeuge: Zwei Aston Martins und ein Porsche.
Wenig los
Derzeit plätschert das Rennen vor sich hin. Alle sind so ein wenig im Survival-Modus. Bloß nichts mehr kaputt machen, bloß keine Zwischenfälle mehr. Mit noch 2:20 Stunden auf der Uhr ist das Ziel so nah und doch so fern.
Jota weiter auf Kurs
Roberto Gonzalez hat im Jota-Oreca #38 aktuell etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung auf Lorenzo Colombo im Prema-Oreca #9. Dabei war die Lücke schon auf unter eine Minute zusammengeschmolzen. Doch eine günstig gelegene Slow-Zone spielte der Jota-Truppe in die Karten.
Unterdessen gibt es eine einminütige Stop-and-Go-Strafe gegen den Panis-Oreca #65 (Canal/Jamin/van Uitert). Der war aus Sicht der Rennleitung Schuld am Unfall von Iron Lynx.
Iron Lynx crasht
Claudio Schiavoni hat den Iron-Lynx-Ferrari #60 (Schiavoni/Balzan/Giammaria) in die Streckenbegrenzung bei der Kartbahn eingeplankt. Damit haben wir an der Stelle erst mal Gelb. Ob der schwer beschädigte 488 GTE Evo das Rennen fortsetzen kann?
Pier Guidi wenig zuversichtlich
Alessandro Pier Guidi war nach seinem Stint bei 'Nitro' am Mikrofon und gibt sich wenig zuversichtlich, was den Kampf um den Sieg angeht: "Um ehrlich zu sein, sieht es enger aus, als es in Wirklichkeit ist. Was das Tempo angeht, haben wir sehr zu kämpfen. Aber wir haben es geschafft, dort zu bleiben. Ehrlich gesagt, bin ich überrascht, dass wir zu diesem Zeitpunkt des Rennens noch dabei sind. Wir werden unser Bestes mit der Strategie versuchen. Leider hatten wir einen Reifenschaden und haben ein paar Sekunden verloren. Das ist schade, aber wir werden versuchen, so weiterzufahren wie bisher und dann sehen wir weiter."
Fassbender-Porsche mal wieder in Trouble
Aber diesmal ist es nicht Michael Fassbender selbst, der da einen Abflug des JMW-Ferraris #66 (van der Zande/Kvamme/Hart) verursachte, sondern Teamkollege Zacharie Robichon.
Nummer 7 lässt fliegen
Kamui Kobayashi fährt sich den Frust von der Seele. Er knallt momentan mehrere Runden unter 3:30 Minuten hin. Der Abstand ist bereits um eine halbe Minute geschrumpft. Das bedeutet aber immer noch 2:40 statt 3:10 Minuten Rückstand.
Wie entwickeln sich die Abstände in der GTE Pro?
Alessandro Pier Guidi fährt mit seinem unausgewogenem Reifensatz erwartungsgemäß Zeit auf Gianmaria Bruni. Mittlerweile liegt der Ferrari #51 43 Sekunden hinter dem Porsche #91.
In der Hypercar-Klasse hat der Toyota #8 1:50 Minuten Vorsprung auf das Schwesterauto, der Jota-Oreca #38 hat in der LMP2-Klasse nach seinem nächsten Boxenstopp 2:50 Minuten Vorsprung auf das Schwesterauto. Und bei den GT-Amateuren führt der 33er-Aston-Martin mit einem Polster von zwei Minuten auf den WeatherTech-Porsche #79. Mehr dazu in unserem jüngsten Update.
GTE-Am-Spitze lichtet sich
Der Hardpoint-Porsche #99 (Haryanto/Picariello/Rump) ist gerade für eine längere Reparatur in der Garage - damit scheidet eines der Top-5-Autos aus dem Kampf um den GTE-Am-Sieg aus. Im Replay war noch zu sehen, wie das Auto stark schlingernd die Boxengasse ansteuerte. Sieht nach einem Plattfuß oder einer defekten Aufhängung aus.
Überraschender Führungswechsel in der GTE Pro
Alessandro Pier Guidi war mit seinem Ferrari gerade gleich nochmal an der Box, damit führt jetzt Porsche das Rennen an. Unseren Informationen zufolge ist ein Reifenschaden hinten rechts die Ursache für den Notstopp. Bitter für Ferrari - aus 13 Sekunden Vorsprung wurden 30 Sekunden Rückstand!
United Autosports steht
Phil Hanson steht mit seinem United-Autosports-Oreca #22 am Straßenrand! Da gibt es erst einmal Gelb. Unterdessen hat Pier Guidi für mehrfaches Abkürzen der Strecke eine Verwarnung bekommen. Der 13 Sekunden kürzere Stopp bei Ferrari lässt sich auf die unterschiedlichen Reifenstrategien zurückführen: Porsche hat die Pneus gewechselt, Ferrari nicht.
Spannung raus
Der Ferrari und der Porsche waren gerade beim nächsten Boxenstopp - und jetzt liegt wieder ein wenig Luft zwischen den beiden Fahrzeugen. AF Corse hat die #51 fast 13 Sekunden schneller abgefertigt. Das Schwesterauto #52 war ebenfalls drin.
Spannung an der GTE-Pro-Spitze
Die GT-Werksklasse sorgt mal wieder für die größte Spannung. Makowiecki verfolgt noch immer Pier Guidi, der in der ersten Schikane nach Start/Ziel schon einmal geradeaus gehen musste. Hier liegt ein Überholmanöver in der Luft!
Rast trauert WM-Punkten hinterher
"Er ist mit viel Geschwindigkeit in die Leitplanke eingeschlagen. Ihm geht's soweit gut, das ist das Wichtigste", sagt Rene Rast bei 'Nitro' über den Crash von Teamkollege Robin Frijns. "Wir haben ohnehin nicht mehr um den Sieg gekämpft. Wäre das der Fall gewesen, wäre es natürlich ärgerlicher gewesen, aber auch so ist es ärgerlich. Das zeigt einfach, dass wir von vorne bis hinten pushen. Ich wollte unbedingt noch ein paar Plätze gutmachen, da es ja hier auch um WM-Punkte geht."
SCs biegen wieder ab
Das Rennen ist wieder freigegeben, die drei Safety-Cars biegen wieder. In der GTE-Pro-Klasse hat sich die Spitze tatsächlich zusammengeschoben: Der Porsche #91 hängt jetzt dem Ferrari #51 im Nacken!
Safety-Car, die Erste
Fast 19 Stunden hat es gedauert, aber jetzt haben wir die erste Safety-Car-Phase des Rennens! Jetzt heißt es: Überblick behalten. Wir müssen schauen, wer in welchem SC-Zug landet. Das kann jetzt alles entscheiden.
Mal wieder ein LMP2-Crash
Zur Abwechslung mal wieder ein Nackenschlag für den WRT-Oreca #31 (Gelael/Frijns/Rast): Robin Frijns hat das Auto ausgangs Indianapolis verloren und ist eingeschlagen. Nicht das erste Malheur in diesem Rennen.
Porsche verkürzt Rückstand
Vor einer halben Stunde waren es noch 20 Sekunden - jetzt fehlen Makowiecki nur noch zehn Sekunden auf Alessandro Pier Guidi, der den Ferrari #51 übernommen hat. Das Ding bleibt spannend in der GTE Pro.
In der GTE Am haben wir unterdessen noch fünf Autos in der Führungsrunde: Die beiden Aston Martins mit der #33 und mit der #98 führen vor den Porsches #99, #79 und #77.
Strafe ist da
Und zack, da ist die deftige Strafe für den AF-Corse-Oreca #83 auch schon: Perrodo und seine Kollegen erhalten eine Stop-and-Go-Strafe von drei Minuten.
Perrodo entschuldigt sich
Die TV-Kameras fangen gerade einen reumütigen Francois Perrodo ein. Der ist auf dem Weg zu Corvette, um sich beim Team für sein Fehlverhalten zu entschuldigen. Eine Strafe dürfte für den AF-Corse-Oreca #83 auch noch winken - die Rennleitung untersucht den Zwischenfall.
Dem ist nichts hinzuzufügen
Ferrari nun vor Überraschung?
Damit war nach allen Trainings nicht unbedingt zu rechnen: Durch das Corvette-Drama befindet sich Ferrari jetzt auf Siegkurs in der GTE Pro. In der Hyperpole fehlten noch fast zwei Sekunden auf Corvette. Das zeigt, was dieses Rennen für eine verlustreiche Schlacht ist.
Doch noch ist nicht aller Tage Abend: Der Porsche #91 liegt dem AF-Corse-Ferrari #51 auf den Fersen. Frederic Makowiecki fehlen aktuell rund 20 Sekunden auf James Calado.
Zwischenstand nach 18 von 24 Stunden
Rein geht's ins letzte Rennviertel in Le Mans. Hier der Überblick über die aktuellen Top 3 in allen Klassen:
Hypercar
Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa)
Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez)
Glickenhaus #709 (Briscoe/Westbrook/Mailleux)
LMP2
Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix Da Costa/Stevens)
Prema-Oreca #9 (Kubica/Deletraz/Colombo)
Jota-Oreca #28 (Rasmussen/Jones/Aberdein)
GTE-Pro
AF-Corse-Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Serra)
Porsche #91 (Bruni/Lietz/Makowiecki)
AF-Corse-Ferrari #52 (Molina/Fuoco/Rigon)
GTE-Am
TF-Aston-Martin #33 (Keating/Chaves/Sörensen)
Prodrive-Aston-Martin #98 (Dalla Lana/Pittard/Thiim)
WeatherTech-Porsche #79 (MacNeil/Andlauer/Merrill)
Corvette #64 crasht heftig!
Alexander Sims ist auf der Hunaudieres-Geraden eingeschlagen! Seine Corvette hat mitten auf der Geraden seitlich einen Schlag von Francois Perrodo im AF-Corse-Oreca #83 kassiert. Sims hat keine Chance, den Unfall zu vermeiden.
Er ist jetzt ebenso raus wie das Schwesterauto #63. Deren offizieller Ausfall wurde vor wenigen Augenblicken bestätigt. Die Amerikaner können zusammenpacken.
Vaxiviere schildert Alpine-Unfall
"In den Porsche-Kurven fuhr ich außen um den Porsche herum, aber dann hat er die Linie gewechselt, als ich ankam. Er dachte wohl, ich wäre innen, er hat mich nicht gesehen. Dann bin ich nach außen gegangen. Er ist ganz nach links gezogen. Um ihm auszuweichen, musste ich auf die Wiese und habe dann leider die Mauer berührt", so Matthieu Vaxiviere zu seinem Unfall.
Jones drin
Die Freude über den Zweikampf war nur von kurzer Dauer, denn Ed Jones steuert gerade die Box für den nächsten planmäßigen Service an. Damit ist Prema wieder auf der zweiten Position in der LMP2-Klasse.
Zweikampf um P2 in der LMP2
Zur Abwechslung nach all den Zwischenfällen haben wir aktuell auf der Strecke einen direkten Zweikampf: Ed Jones im Jota-Oreca #28 (Rasmussen/Jones/Aberdein) muss den zweiten Platz gegen Louis Deletraz im Prema-Oreca #9 (Kubica/Deletraz/Colombo). Mehr als P2 scheint für das Duo nicht drin zu sein, zu dominant tritt der Jota-Oreca #38 (Gonzalez/Felix Da Costa/Stevens) auf.
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