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Liveticker 24h Le Mans 2025: Hyperpole und Freie Trainings live

Liveticker

Was passiert am Freitag?

Am Freitag fahren in Le Mans traditionell nur die Rennen des Rahmenprogramms. Doch ein wirklicher Ruhetag ist es trotzdem nicht, denn es finden eine ganze Reihe von Pressekonferenzen und Medienterminen an.

Unter anderem hat der ACO geladen. Dabei dürfte der WEC-Kalender 2026 sowie das neue LMP2-Reglement vorgestellt werden. Auch Ford und Genesis, die 2026 in die Hypercar-Klasse einsteigen, haben Neuigkeiten zu verkünden.

Über all das halten wir euch hier auf Motorsport-Total.com auf dem Laufenden. Der Live-Ticker meldet sich dann am Samstag zurück, wenn es dann endlich heißt: It's race time! Bis dahin wünschen wir eine gute Nacht.

Keine schnellen Zeiten mehr

Full Course Yellow wurde zwar aufgehoben, aber es gibt weiterhin eine Slow Zone. Zeitenverbesserungen sind also nicht mehr drin. Und damit geht das vierte Freie Training zu Ende.

Full Course Yellow

Nun wird der Vorwärtsdrang des Polen (und aller anderen Teilnehmer) aber durch eine Full-Course-Yellow-Phase gebremst. Grund dafür ist der United-Autosports-Oreca #23 (Schneider/Jarvis/Hanley), der nach einem Reifenschaden ausgerollt ist und geborgen werden muss.

Kubica lässt es fliegen

Robert Kubica scheint richtig Spaß zu haben. Der Pole dreht eine schnelle Runden nach der anderen und hat mittlerweile im AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) fast eine Sekunde Vorsprung auf den Rest des Feldes.

Noch mehr Drama für die Familie Grove

Der Iron-Lynx-Mercedes #63 (S. Grove/B. Grove/Stolz) ist bisher das große Sorgenkind. Nach dem Unfall im ersten Training und der langwierigen Reparatur müssten die drei Fahrer eigentlich heute ihre fünf Pflichtrunden im Dunkeln fahren. Doch nun ist das Auto nach der Daytona-Schikane stehengeblieben.

Sollte das Auto nicht mehr in Gang kommen und heute nicht weiterfahren, könnte das Team nur mit einer Ausnahmegenehmigung am Rennen teilnehmen. Da alle drei Fahrer Le-Mans-Rookies sind, ist es aber völlig offen, ob es diese Ausnahmegenehmigung geben würde.

Jetzt das vierte Freie Training

Die Action ist noch nicht vorbei in Le Mans, eine Stunde Nachttraining sind gestartet.

Valentino Rossi: "Großartiges Qualifying"

Mit Startplatz drei in der LMGT3 kann Valentino Rossi mehr als zufrieden sein, hat er einige etablierte GT-Profis hinter sich gelassen. "Wir haben sehr gute Arbeit geleistet und ich bin sehr zufrieden mit dem dritten Startplatz im Rennen", sagt der Italiener.

"Das Qualifying war großartig, weil wir uns zuvor entschieden hatten, Kelvin [van der Linde] in Q1 fahren zu lassen, und er eine sehr gute Runde hingelegt hat. In Q2 war ich mitten unter den Profis, aber meine Position auf der Strecke war super und ich bin eine sehr gute Runde gefahren."

Mit Blick auf das Rennen meint Rossi: "Wir können von P3 starten, was eine fantastische Position für morgen ist. Der Abstand zur Poleposition ist ziemlich groß, aber wir hoffen, dass wir im Rennen konkurrenzfähig sein können."

Mick Schumacher: Das war der einfache Teil

Teamkollege Frederic Makowiecki konnte die Leistung von Mick Schumacher aus H1 zwar nicht ganz bestätigen, aber von Startplatz neun aus ist natürlich auch nichts verloren. "Jetzt kommt der schwierige Teil, natürlich mit den 24 Stunden. Also werden wir uns darauf vorbereiten und alles so gut wie möglich vorbereiten. Und ich denke, wir freuen uns alle sehr darauf."

Makowiecki gibt zu, dass seine Runden in H2 nicht perfekt waren. "Hätte ich nicht ein oder zwei Fehler gemacht, hätten wir besser abschneiden können. Jetzt werden wir versuchen, den anderen im Rennen graue Haare zu bescheren."

Die ersten Worte des Polesetters

"Ich denke, jedes Mal, wenn man die Gelegenheit hat, ein solches Auto mit wenig Sprit und neuen Reifen um Le Mans zu fahren, ist das in erster Linie ein Vergnügen. Das ist ein besonderes Gefühl, ich kann es kaum beschreiben. Es ist eine so magische Strecke, ein wunderbarer Ort, den ich wirklich liebe – und an dem ich immer versuche, mein Bestes zu geben", sagt Alex Lynn. "Ganz ehrlich, es ist mir eine große Ehre, so eine Leistung vor allen abzuliefern und Cadillac das Auto so zu übergeben, wie sie es verdienen – auf der ersten Position."

Erste Einschätzung zur Hyperpole

Nach den Trainingsleistungen galten die Cadillac als Top-Favoriten für die Pole. Und diese Rolle haben die beiden Jota-Autos eindrucksvoll bestätigt. Porsche und BMW teilen sich die Startreihen zwei und drei, womit die beiden deutschen Hersteller zufrieden sein sollten.

Etwas enttäuschend ist das Abschneiden von Ferrari in der Hyperpole, die es nur in die vierte Startreihe schaffen. Sebastien Buemi konnte im Toyota nach seinem Reifenschaden keine schnelle Runde mehr fahren und landet auf Position zehn.

Ergebnis H2 Hypercars

1. Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens)
2. Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Button)
3. Porsche #5 (Andlauer/Christensen/Jaminet)
4. BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello)
5. Porsche #4 (Nasr/Tandy/Wehrlein)
6. BMW #20 (Rast/Frijns/S. van der Linde)
7. Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen)
8. Action-Express-Cadillac #311 (Aitken/Drugovich/Vesti)
9. Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher)
10. Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa)

Cadillac holt die Pole!

Alex Lynn im Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens) verdrängt den Porsche von der Spitze und sichert dem US-Hersteller zum ersten Mal die Poleposition bei den 24h Le Mans. Und Cadillac gehört die komplette erste Startreihe, denn der Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Button) fährt auf P2.

Porsche-Doppelführung nach der ersten Runde

Die #5 vor der #4: In der ersten Runde sind die beiden Porsche die schnellsten.

Toyota in Problemen

Sebastien Buemi ist in der Mulsanne-Kurve durch das Kiesbett gefahren und rollt nun mit einem Reifenschaden langsam Richtung Box zurück.

Zwei Auto gleich wieder an der Box

Der Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Button) und der BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello) kommen nach der Aufwärmrunde zurück an die Box. Bei beiden Autos werden Reifen gewechselt. Schaut aus, als hätten beide Teams ihren Fahrern eine Art Erkundungsrunde auf alten Reifen ermöglicht.

Diese zehn Autos kämpfen um die Pole

Action-Express-Cadillac #311 (Aitken/Drugovich/Vesti)
Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Button)
BMW #20 (Rast/Frijns/S. van der Linde)
Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen)
Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher)
Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa)
Porsche #4 (Nasr/Tandy/Wehrlein)
Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens)
Porsche #5 (Andlauer/Christensen/Jaminet)
BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello)

Bestzeit für Aitken

Die Bestzeit in H1 ging letztlich an Jack Aitken im Action-Express-Cadillac #311 (Aitken/Drugovich/Vesti).

Zwei Ferraris sind draußen!

Diese fünf Autos haben den Einzug in H2 verpasst:

Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi)
Alpine #35 (Chatin/Habsburg/Milesi)
AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson)
WTR-Cadillac #101 (R. Taylor/J. Taylor/Albuquerqe)
Aston Martin #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis)

Das Ausscheiden der beiden Ferraris ist schon eine Überraschung.

Mick Schumacher auf P1

Mick Schumacher lässt aufhorchen und fährt in der Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher) die schnellste Zeit!

Porsche verliert ein Rad

Der Porsche #5 verliert in der Boxeneinfahrt das rechte Hinterrad. Damit kann Julien Andlauer nicht mehr nachlegen.

Halbzeit in H1

Diese fünf Autos wären aktuell draußen:

AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson)
Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens)
Aston Martin #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis)
Alpine #35 (Chatin/Habsburg/Milesi)
WTR-Cadillac #101 (R. Taylor/J. Taylor/Albuquerqe)

Andlauer knapp vor Schumacher

Julien Andlauer fährt im Porsche #5 (Andlauer/Christensen/Jaminet) in der ersten Runde die schnellste Zeit, knapp dahinter landet Mick Schumacher mit der Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher).

Und nun die Hypercars

Keine Zeit zum Verschnaufen, weiter geht es mit H1 der Hypercars. Hier starten 15 Autos, von denen zehn in H2 weiterkommen.

LMGT3: Ergebnis H2

1. THOR-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi)
2. AF-Corse-Ferrari #21 (Heriau/Mann/Rovera)
3. WRT-BMW #46 (Al Harthy/Rossi/K. van der Linde)
4. Iron-Lynx-Mercedes #61 (Berry/Hodenius/M. Martin)
5. Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz)
6. TF-Sport-Corvette #81 (van Rompuy/Andrade/Eastwood)
7. United-Autosports-McLaren #95 (Leung/Gelael/Sato)
8. ASP-Lexus #78 (Robin/Gehrsitz/Hawksworth)

Der dritte Platz durch Valentino Rossi ist eine wirklich starke Leistung!

LMP2: Ergebnis H2

1. TDS-Oreca #29 (Sales/Beche/Novalak)
2. Inter-Europol-Oreca #43 (Smiechowski/Dillman/Yelloly)
3. TF-Oreca #199 (Hyett/Cameron/Deletraz)
4. United-Autosports-Oreca #23 (Schneider/Jarvis/Hanley)
5. United-Autosports-Oreca #22 (van der Zande/Fittipaldi/Heinemeier Hanson)
6. CLX-Oreca #37 (Malichin/Blomqvist/Vautier)
7. AF-Corse-Oreca #183 (Perrodo/Vaxiviere/Felix da Costa)
8. RLR-Oreca #16 (Mic. Jensen/Cullen/Pilet)

Aston Martin in der LMGT3 vorne

Mattia Durdi stellt den THOR-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi) in der LMGT3-Klasse auf die Pole.

TDS holt sich die LMP2-Pole

Mathias Beche ist mit 3:35.062 Minuten der schnellste LMP2-Fahrer und sichert dem TDS-Oreca #29 (Sales/Beche/Novalak) die Poleposition der LMP2-Klasse.

LMP2: Dillman fährt nach vorne

Tom Dillmann hat im Inter-Europol-Oreca #43 (Smiechowski/Dillman/Yelloly) die Spitze in der LMP2 übernommen.

TF und AF Corse nach der ersten Runde vorne

Die ersten schnellen Runden in H2 sind gefahren. In der LMP2 führt der TF-Oreca #199 (Hyett/Cameron/Deletraz), in der LMGT3 der AF-Corse-Ferrari #21 (Heriau/Mann/Rovera).

Der "Doctor" übernimmt

Valentino Rossi lässt es sich nicht nehmen, den WRT-BMW #46 (Al Harthy/Rossi/K. van der Linde) im zweiten Teil der Hyperpole zu fahren. Allerdings muss sich die MotoGP-Legende, die in der Fahrerkategorie Silver eingestuft ist, dabei mit GT-Assen wie Maxime Martin, Richard Lietz oder Mattia Drudi messen.

Kelvin van der Linde WRT-Audi Team WRT WTCR ~Kelvin van der Linde ~

Foto: Alexander Trienitz

H1: Ergebnis LMGT3

Sean Gelael hat den McLaren #95 wieder in Gang gesetzt und mit seiner letzten Runde den Einzug in H2 geschafft. Stark!

Weiter in H2:
WRT-BMW #46 (Al Harthy/Rossi/K. van der Linde)
TF-Sport-Corvette #81 (van Rompuy/Andrade/Eastwood)
Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz)
THOR-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi)
Iron-Lynx-Mercedes #61 (Berry/Hodenius/M. Martin)
AF-Corse-Ferrari #21 (Heriau/Mann/Rovera)
ASP-Lexus #78 (Robin/Gehrsitz/Hawksworth)
United-Autosports-McLaren #95 (Leung/Gelael/Sato)

Ausgeschieden:
Tempesta-Ferrari #193 (Hui/Froggatt/Chever)
Proton-Ford #88 (Gattuso/Levorato/Olsen)
United-Autosports-McLaren #59 (Cottingham/Baud/Saucy)
AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Rigon)

H1: Ergebnis LMP2

Weiter in H2:
Inter-Europol-Oreca #43 (Smiechowski/Dillman/Yelloly)
TF-Oreca #199 (Hyett/Cameron/Deletraz)
United-Autosports-Oreca #22 (van der Zande/Fittipaldi/Heinemeier Hanson)
TDS-Oreca #29 (Sales/Beche/Novalak)
AF-Corse-Oreca #183 (Perrodo/Vaxiviere/Felix da Costa)
CLX-Oreca #37 (Malichin/Blomqvist/Vautier)
United-Autosports-Oreca #23 (Schneider/Jarvis/Hanley)
RLR-Oreca #16 (Mic. Jensen/Cullen/Pilet)

Ausgeschieden:
IDEC-Oreca #28 (Lafargue/van Uitert/Alvarez)
Algarve-Pro-Oreca #45 (Kurtz/Catsburg/Quinn)
Panis-Oreca #48 (Gray/Masson/Perera)
Algarve-Pro-Oreca #25 (Kaiser/Fluxa/Pourchaire)

McLaren steht

Der United-Autosports-McLaren #95 (Leung/Gelael/Sato) ist auf der Hunaudieres-Gerade ausgerollt. Damit ist die Hyperpole auch für dieses Auto gelaufen. Sean Gelael konnte das Auto aber in der Tasche der Leitplanke abstellen, sodass keine gelbe Flagge oder mehr notwendig sind.

Grün!

Weiter geht es mit der Hyperpole 1 der LMP2 und LMGT3, 11 Minuten verbleiben noch.

H1 der LMP2 und LMGT3 läuft

20 Minuten für die jeweils zwölf Autos der beiden Klassen. Die Top 8 kommen weiter in H2.

Wie funktioniert die Hyperpole?

Das Prozedere zur Ermittlung der Startplätze wurde in diesem Jahr etwas verändert. Doch kompliziert ist es im Grund nicht. Hier erklären wir, wie es funktioniert.

Porsche gibt zu: Haben einen Fehler gemacht

Die Disqualifikation des Porsche #6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell) im Qualifying war der große Aufreger des Mittwochs. Mittlerweile hat Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh bei Porsche, gegenüber Motorsport-Total.com Stellung bezogen und gestand ein: "Das Team hat einen Fehler gemacht, im Prinzip wir alle miteinander."

Auf Einzelheiten wollte Kuratle nicht eingehen. Doch das Team übernimmt die Verantwortung dafür, dass der Porsche 963 zu leicht war.

Ben Keating wundert sich: Wo ist der Topspeed?

TF-Sport-Corvette-Pilot Ben Keating hat nach dem Qualifying deutliche Kritik an der Performance der Z06 GT3.R auf der Geraden geäußert. Keating, in den vergangenen Jahren immer einer der schnellsten Bronze-Fahrer war, qualifizierte sich im LMGT3-Feld lediglich auf Rang 17 – und machte vor allem den mangelnden Topspeed seiner Corvette für das schwache Ergebnis verantwortlich.

"Was mich mehr als alles andere ärgert, ist, dass die Nummer 21 [Ferrari] und einer der Fords mich einfach auf der Geraden überholen konnten – und sich dann in der Kurve quasi hingestellt haben", erklärte der erfahrene US-Amerikaner. "Leider denke ich, dass genau das ist, was ich dieses Wochenende 24 Stunden lang sehen werde. Und das macht mich wirklich wütend."

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