Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Barcelona live!
Barcelona in der Analyse: Hamilton siegt, Strafe für Antonelli
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Damit endet unser Rennsonntag an dieser Stelle auch. Für euch geht es aber natürlich noch weiter, unter anderem mit unserer großen Liveanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de ab 22:00 Uhr.
Morgen sind wir noch einmal mit einer neuen Tickerausgabe für euch da, um die weiteren Themen aus Barcelona aufzuarbeiten. Die Formel 1 meldet sich dann in zwei Wochen in Österreich zurück.
Habt noch einen schönen Abend (mit oder ohne Fußball-WM) und bis dann!
Rosberg: Mercedes hätte auf Antonelli setzen sollen
Nico Rosberg war an diesem Wochenende als Experte für Sky im Einsatz. Der ehemalige Mercedes-Pilot weiß bekanntlich bestens, wie es ist, gegen seinen Teamkollegen um den WM-Titel zu kämpfen.
"Mercedes hat heute zu viel Rücksicht auf George genommen", betont er und erklärt, das Team hätte Antonelli die Vorfahrt geben sollen. "Nachher ist man immer schlauer", so der Weltmeister von 2016.
Zu den Problemen von Russell sagt er: "Im Qualifying kann George so gut wie jeder sein, so gut wie ein Verstappen. Im Rennen bin ich mir nicht sicher, ob da nicht ein bisschen etwas fehlt."
"Kimi scheint sehr stark im Rennen zu sein. Heute war Kimi wieder stärker. Das ist für George ein Riesenrückschlag", so Rosberg.
Fünf-Sekunden-Strafe für Antonelli
Jetzt also doch! Die FIA hat gerade ein zweites Dokument veröffentlicht, und in diesem steht, das Antonelli für das mehrfache Überfahren der Tracklimits eine nachträgliche Fünf-Sekunden-Strafe bekommt.
Spielt aber keine Rolle, weil Antonelli zwar ausgefallen ist, allerdings noch als 16. gewertet wurde. Deswegen sind die fünf Sekunden letztendlich komplett irrelevant.
Keine Strafe für Antonelli
Für Kimi Antonelli gibt es keine nachträglich Strafe. Die Untersuchung hat lediglich ergeben, dass seine entsprechende Rundenzeit für das Überfahren der Tracklimits gestrichen wird. Warum man dafür extra eine Untersuchung brauchte, ist jetzt die andere Frage ...
Doppelte Geldstrafe für Williams
Auch Williams bekommt eine Strafe. Das Team muss 10.000 Euro zahlen, 5.000 pro Fahrer. Alexander Albon hatte zu Beginn der Einführungsrunde noch einen Teil der Heizdecken am Auto, bei Carlos Sainz stand nach dem 15-Sekunden-Signal noch Equipment neben dem Boliden. Beides ist verboten.
Eine sportliche Strafe gibt es allerdings nicht.
Colapinto bestraft
Das erste Urteil ist da. Colapinto bekommt nachträglich eine Zehn-Sekunden-Strafe, weil er gelbe Flaggen missachtet hat. Damit fällt er im Endergebnis von P8 auf P10 hinter die beiden Racing Bulls zurück.
Das aktualisierte Ergebnis findet ihr hier.
Ältester Sieger seit 56 Jahren
Lewis Hamilton ist heute genau 41 Jahre, 5 Monate und 7 Tage alt. Damit ist er der älteste Grand-Prix-Sieger seit Jack Brabham, der 1970 in Südafrika mit 43 Jahren triumphierte.
Zudem ist Hamilton der erste Sieger jenseits der 40 seit Nigel Mansell. "Il Leone" gewann beim Saisonfinale 1994 in Australien im Alter von 41 Jahren, 3 Monaten und 5 Tagen.
Damit war er damals etwas jünger als Hamilton heute.
Kein Spanier in den Punkten
Carlos Sainz war heute auf P12 bester Spanier beim Heimrennen. Er erklärt: "Insgesamt war es ein frustrierendes Wochenende für das Team. Ich hatte einen sehr guten Start, habe die Reifen gut geschont und heute mit unserem Renntempo alles gegeben."
Doch selbst mit zahlreichen Ausfällen reichte das am Ende nicht für die Top 10. Williams-Teamchef James Vowles bestätigt: "Das ist das Tempo des Autos, und er hat das Beste daraus gemacht."
Fernando Alonso sah die Zielflagge derweil gar nicht. "Wir hatten ein Problem mit der Batterie und mussten das Auto aus dem Rennen nehmen", berichtet der Aston-Martin-Pilot. Teamkollege Lance Stroll schied mit einem Getriebeproblem aus.
Vasseur: Hätten auch ohne VSC gewonnen
Von George Russell haben wir ja bereits gehört, dass Lewis Hamilton wohl auch ohne das virtuelle Safety-Car gewonnen hätte. Das sieht auch Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur so.
"Wir hätten das Rennen gewonnen, vielleicht mit etwas weniger Vorsprung. Aber wir waren zu diesem Zeitpunkt mit einem frischen Reifensatz in einer guten Position", betont er.
Trotzdem möchte Vasseur den Sieg nicht überbewerten. "Wir müssen ruhig bleiben. Es ist nicht so, dass heute alles wunderbar ist und letzte Woche nicht", stellt der Teamchef klar.
Piastri versteht Rückstand nicht
Der Australier wurde heute Fünfter und hatte im Ziel 35 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Lando Norris. So eine richtige Erklärung hat der Vorjahressieger aus Barcelona dafür nicht.
"Nicht wirklich. Ich habe viel ausprobiert und bin auf viele verschiedene Probleme gestoßen", berichtet er und erklärt, er habe keinen Grip und Probleme mit der Lebensdauer der Reifen gehabt.
"Ich habe also im Moment keine Antworten. Ich bin mir sicher, dass sich später welche ergeben werden, aber ich bin überrascht, dass ich so große Schwierigkeiten hatte", grübelt er.
Darum geht es
Nico Hülkenberg hat in den sozialen Medien jetzt auch ein Bild veröffentlicht, das genau zeigt, welcher Schalter am Auto gemeint ist:
Hülkenberg wegen Lawson ausgeschieden?
Der Deutsche sah heute nicht die Zielflagge und erklärt bei Sky, dass der Grund dafür "kurios" sei. "Liam [Lawson] ist ein bisschen mit seinem linken Hinterrad ins Kies gefahren", berichtet er.
Dabei habe er "einiges an Kies" aufgewirbelt, und ein Stein habe dann einen Knopf an Hülkenbergs Auto getroffen. Das habe den Boliden "auf einen Schlag ausgeschaltet", verrät der Audi-Pilot.
"Ist mir auch noch nicht passiert in den 16 Jahren, in denen ich hier bin", zuckt er die Schultern. Besonders ärgerlich ist es deshalb, weil Hülkenberg bis dahin eindeutig auf Punktekurs war.
Verstappen: Red Bull nur vierte Kraft
Die Bullen schafften es heute als einziges Topteam nicht auf das Podium. "Es ist klar, dass wir immer noch hinter Ferrari, Mercedes und McLaren zurückliegen", sagt Max Verstappen daher nach P4.
Man habe zwar Fortschritte gemacht, sei aber "immer noch nicht da, wo wir hinwollen", stellt er klar und betont: "Das wird sich auch auf den kommenden Strecken nicht wirklich ändern."
Es könne erst mit größeren Upgrades klappen. "Wer Upgrades einführt, wird einen Sprung nach vorne machen. Es kommt nur darauf an, wer die größte Verbesserung oder den größten Fortschritt erzielt", erklärt er.
Schumacher: Russell jetzt die klare Nummer 2
18 Punkte hat Russell in der WM heute auf Antonelli gutgemacht. Ralf Schumacher betont bei Sky allerdings, dass man nicht vergessen dürfe, dass der Italiener bei seinem Ausfall auf der Strecke vor Russell lag.
Der WM-Leader sei "die klare Nummer 1" bei Mercedes, so der Experte, der erklärt: "Heute hat Kimi wieder mal gezeigt, dass er der Schnellere ist. Und ich glaube, jetzt wird er auch die Vorfahrt bekommen."
"Das wird eine bittere Pille für George", prophezeit er und ergänzt: "George Russell muss sich jetzt unterordnen." Der 19-Jährige sei "einfach der Bessere mit dem Paket", so Schumacher.
"Das wird ihn auch innerlich brechen", sagt er im Hinblick auf Russell.
Waren drei Stopps heute besser?
Von Charles Leclerc haben wir diese These ja bereits gehört. Und auch George Russell sagt bei Sky: "Ich glaube, die Strategie mit drei Boxenstopps hätte wahrscheinlich etwas besser zu meinem Fahrstil gepasst, denn gegen Ende der Stints hatte ich große Schwierigkeiten."
Zudem glaubt er, dass Lewis Hamilton mit seinen drei Stops auch ohne das VSC gewonnen hätte. "Lewis wäre wahrscheinlich sowieso wieder nach vorne gekommen", betont Russell. Doch zumindest hätte er die Mercedes-Piloten dann auf der Strecke überholen müssen.
"Wer weiß, was dann passiert wäre?", so Russell.
Untersuchung auch gegen Colapinto
Am Ende der Top 10 könnte sich das Ergebnis noch einmal ändern. Franco Colapinto musste sich eben bei den Rennkommissaren verantworten, weil er gegen eine gelbe Flagge verstoßen haben soll.
Im Ziel lag der Alpine-Pilot lediglich 2,3 Sekunden vor Liam Lawson. Bereits eine Fünf-Sekunden-Strafe würde ihn also um eine Position zurückwerfen. Behalten wir ebenfalls im Auge.
Hat Mercedes sich selbst um den Sieg gebracht?
Spannend ist auch noch eine weitere Wolff-Aussage. Er betont nämlich: "Ich glaube schon, dass es Kimi hätte gewinnen können." Doch der Italiener habe im internen Duell mit Russell zu viel Zeit verloren.
Letztendlich spielte das wegen des Ausfalls am Ende sowieso keine Rolle mehr, doch für die nächsten Rennen müsse man sich das "ansehen", so Wolff, der andeutet, dass es in so einem Fall in Zukunft eine Stallorder geben könnte.
"Wir haben sie [frei] fahren lassen", betont er und erklärt, dass man dadurch "wahrscheinlich fünf oder sechs Sekunden" verloren habe.
Und wenn man mit Ferrari jetzt einen echten Gegner in der WM habe, "dann muss man vielleicht auch manchmal den Schnelleren ziehen lassen", so Wolff.
Wolff: Pannen müssen aufhören
"Ich bin gar nicht zufrieden", betont Toto Wolff bei Sky. Er ärgert sich natürlich einmal über den verlorenen Sieg, dann aber auch darüber, dass schon wieder ein Mercedes kaputt ging.
"Das kann nicht passieren, wenn du um eine WM fährst, dass du abwechselnd mit irgendeinem Auto Ausfälle hast, wenn du dicke Punkte machen kannst", weiß der Teamchef.
Darum musste Leclerc aufgeben
Jubel beim einen Ferrari-Fahrer, Enttäuschung beim anderen. Charles Leclerc stellte kurz vor Rennende ab und erklärt, dass es nicht möglich gewesen sei, den Grand Prix noch zu beenden.
"Nein, ich hatte weder Gänge noch Bremsen", berichtet Leclerc, der am Funk zunächst "nur" erklärt hatte, die Servolenkung verloren zu haben. Das Problem war aber noch viel schlimmer.
Grundsätzlich hätte er heute aber sowieso keine Chance auf das Podium gehabt. "Das größte Problem war der Start von P10", erklärt er. Und auch seine Zweistoppstrategie sei die falsche Entscheidung gewesen.
Durch den Defekt am Ende spielte beides aber sowieso keine Rolle mehr.
Greift Hamilton jetzt nach dem Titel?
Der Rennsieger sagt derweil über den Antonelli-Ausfall: "Das nehme ich auf jeden Fall mit. Es liegt noch ein langer, langer Weg vor uns, und sie haben, wie man sieht, immer noch eine tolle Pace."
"Aber wir werden weiterarbeiten und versuchen, diesen Rückstand aufzuholen", kündigt er an und erklärt im Hinblick auf die Weltmeisterschaft: "Es ist noch nicht vorbei, so viel ist sicher."
Den Rückstand hat er heute von 66 auf 41 Punkte verkürzt.
Norris: Mercedes und Ferrari zu schnell
Der Weltmeister kam durch den Antonelli-Ausfall noch auf das Podium. "Es war ein hartes Rennen. Ich habe mein Bestes gegeben, um mit diesen Jungs mitzuhalten, aber sie waren einfach zu schnell", berichtet er.
Er hatte "natürlich etwas Glück, dass Antonelli ausgeschieden ist, aber ansonsten freue ich mich sehr für das Team und bin sehr glücklich, wieder auf dem Podium zu stehen. Ein guter Tag für uns", so Norris.
"Wir leisten als Team gute Arbeit. Ich glaube, wir machen gute Fortschritte", betont er. Aber Mercedes und Ferrari seien aktuell eben noch etwas besser.
Hamilton: Sieg schien lange "unmöglich"
Der Rekordweltmeister ist nach seinem ersten Sieg für Ferrari emotional und erklärt: "Ich habe einen Traum in Angriff genommen, der mir letztes Jahr noch fast unmöglich erschien."
"Aber wir haben die Hoffnung nie aufgegeben, und das Team hat mich immer wieder motiviert. Wir haben so viele Veränderungen vorgenommen und so viele Verbesserungen erzielt."
"Außerdem habe ich die tollste Fangemeinde, die sich ein Sportler nur wünschen kann, und dafür möchte ich mich bei euch allen bedanken", so Hamilton.
Untersuchung gegen Antonelli
Als wäre er mit dem Ausfall nicht schon genug gestraft, muss sich der WM-Leader auch noch bei den Rennkommissaren verantworten, weil er heute zu oft die Tracklimits überfahren hat. Behalten wir natürlich im Auge.
Jetzt Fahrer bewerten
Wir atmen erst einmal durch, denn auch an diesem Wochenende habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Barcelona? Jetzt abstimmen!
Übersicht
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Rennen in Barcelona und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier.
Wer gewinnt den Start?
Wir haben ja eben schon über den Windschatten gesprochen. Toto Wolff sagt dazu bei Sky: "Der dritte Startplatz ist wahrscheinlich die beste Position, wenn man einen guten Start hinlegt."
Die besten Starts erwischte in diesem Jahr aber grundsätzlich Ferrari. Lewis Hamilton kommt gleich vom zweiten Platz. Es wird also spannend ...
Alle im Grid
Keine größeren Probleme dieses Mal, alle 21 Fahrer haben es in die Startaufstellung geschafft. Alonso muss dem Feld bekanntlich aus der Boxengasse hinterherfahren.
Der Asphalt ist eine halbe Stunde vor dem Rennstart bereits mehr als 50 Grad heiß. Es wird also die erwartete Hitzeschlacht.
Boxengasse offen
40 Minuten noch bis zum Start und damit öffnet die Boxengasse in Barcelona. Zehn Minuten haben die Fahrer nun, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen.
Wir behalten das mal im Auge, denn es wäre nicht das erste Mal, dass in diesem Jahr ein Auto bereits vor dem Start schlappmacht ...
Leclerc-Auto repariert
Charles Leclerc wird das Rennen gleich von P10 aufnehmen. Er ist gestern in Q3 gecrasht, sein Auto durfte aber repariert werden, sodass er ganz regulär seinen Startplatz einnehmen darf.
Welche Teile nach dem Unfall getauscht werden mussten, das könnt ihr hier nachlesen.
Montoya: Fahrer werden "leiden"
Wir haben schon viel über die Reifen gesprochen. Experte Juan Pablo Montoya erinnert aber daran, dass die Bedingungen auch körperlich eine Herausforderung für die Piloten werden.
Das Thermometer zeigt rund eine Stunde vor dem Rennstart satte 31,2 Grad, weshalb Montoya bei F1 TV erklärt, dass die Fahrer im Cockpit "leiden" werden.
So heiß wie heute war es in diesem Jahr bislang noch bei keinem Rennen.
Windschatten
Kimi Antonelli geht nachher "nur" von P3 ins Rennen. Das könnte aber sogar eine bessere Position als P2 sein, weil er dort vom Windschatten profitieren könnte. Und der Weg bis zur ersten Kurve ist in Barcelona ziemlich lang.
"Der Windschatten wird sehr mächtig sein", weiß Antonelli, der eben auf der Fahrerparade angekündigt hat: "Wir setzen voll auf Attacke!" Das wolle er "natürlich auf eine clevere Weise" tun, "aber wir werden es versuchen", so der Italiener.
Gleichzeitig stellt er aber auch klar, dass man das Rennen heute nicht schon beim Start gewinnen werde. "Es wird vor allem darum gehen, wer die Reifen am besten und am längsten schonen kann", erklärt er.
Formel 2: Sieg von der Pole
Nachdem am Vormittag bereits in der Formel 3 der Polesetter gewonnen hatte, gelang das eben in der Formel 2 auch Rafael Camara. Der Ferrari-Junior setzte sich vor Red Bulls Nikola Zolow und Alpines Alexander Dunne durch.
Zwei Siege heute also bereits von der Pole. Gelingt das nachher auch George Russell in der Königsklasse ...?
Fahrerparade
Zwei Stunden noch bis zum Start und in Barcelona läuft jetzt die obligatorische Fahrerparade. Hier könnt ihr euch noch einmal selbst ein paar Eindrücke direkt aus Spanien abholen:
100. Rennen für Russell
Der Polesitter feiert heute ein Jubiläum. Er absolviert heute seinen 100. Grand Prix für Mercedes. Bis zum Rekord von Lewis Hamilton (245) müsste er aber noch bis mindestens 2032 für die Silberpfeile fahren ...
Alonso startet aus der Box
Apropos Alonso: Der Lokalmatador muss dem Feld nachher aus der Box hinterherfahren. Er hat einen neuen Motor bekommen und kassiert damit eine Gridstrafe. Eine Rolle spielt das aber nicht wirklich, denn er war im Qualifying sowieso 22. und Letzter geworden ...
Sainz in WM-Stimmung
Weil wir gerade schon bei Williams sind: Carlos Sainz ist heute im Trikot der spanischen Fußball-Nationalmannschaft an die Strecke gekommen. Die Spanier absolvieren allerdings erst am Montagabend ihr erstes Spiel, Deutschland ist bekanntlich heute schon an der Reihe.
Mal sehen, ob es für die spanischen Formel-1-Fans heute Grund zum Jubeln gibt. Die Chancen stehen nicht besonders gut, denn Sainz und Fernando Alonso gehen nachher nur von P16 und dem letzten Startplatz ins Rennen.
Rekord
Alexander Albon schreibt heute Geschichte. Er absolviert in Barcelona sein 96. Formel-1-Rennen für Williams und wird damit zum neuen Rekordfahrer des Teams, nachdem er in Monaco mit Nigel Mansell (95 Rennen für Williams) gleichgezogen hatte.
Passend dazu ist er an diesem Wochenende auch mit einem besonderen Helm am Start.
Wetter
Übrigens: Das Formel-3-Rennen ging im Trockenen und bei Sonnenschein über die Bühne. So soll es auch den ganzen Tag lang bleiben. Auf Regen dürfen die Fahrer weiter hinten im Feld heute also nicht hoffen.
Formel 3: Sieg von der Pole
Wir haben gestern bereits darüber gesprochen, wie wichtig die Pole in Barcelona ist. Tatsächlich wurde das Formel-1-Rennen seit 2014 nur ein einziges Mal nicht aus der ersten Startreihe gewonnen. Das war 2016, als sich Lewis Hamilton und Nico Rosberg gegenseitig rauskegelten.
In der Formel 3 hat sich das gerade einmal mehr bestätigt. Im Hauptrennen dort setzte sich Theophile Nael durch, der eben auch von der Pole gestartet war. In der Meisterschaft macht der Franzose damit einen Sprung auf P2 hinter Ex-McLaren-Junior Ugo Ugochukwu.
Von: Ruben Zimmermann