Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Kanada live!
Kanada in der Analyse: George Russell mit dem Rücken zur Wand
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Damit sind wir hier an dieser Stelle auch am Ende des Rennsonntags angekommen. Die Formel 1 meldet sich in zwei Wochen in Monaco zurück, aber für euch geht die Nacht noch weiter mit unserem Livestream auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.
Kevin Scheuren und Kevin Hermann melden sich um 03:00 Uhr MESZ mit der Analyse zum Rennen. Viel Spaß mit den Kollegen, schlaft später gut und bis dann!
Antonelli schreibt Geschichte
Der Italiener feierte heute bereits seinen vierten Grand-Prix-Sieg in Serie. Damit ist er der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der seine ersten vier Triumphe direkt nacheinander geholt hat. Chapeau!
Warum gab Alonso auf?
Tatsächlich hatte der Spanier heute keinen Defekt. Er verrät, dass es ein "Problem mit dem Sitz" gab, das ihn letztendlich zur Aufgabe zwang. Es sei mit jeder Runde unangenehmer geworden, berichtet er.
"Die Position fühlte sich nicht richtig an, und wir lagen außerhalb der Punkteränge, ziemlich weit davon entfernt, und es bestand auch keine Regenwahrscheinlichkeit mehr", erklärt Alonso.
Deshalb habe man "beschlossen, den Schmerzen ein Ende zu setzen". Teamkollege Lance Stroll wurde am Ende 15. - mit vier Runden Rückstand.
Schumacher: Antonelli war schneller
George Russell lag zwar in Führung, als er ausfiel, doch Experte Ralf Schumacher betont bei Sky: "Kimi macht das extrem abgeklärt. Er hat George wirklich immer wieder zu Fehlern getrieben."
"Er selbst hat natürlich auch einen gemacht", so Schumacher. Doch letztendlich sei der Italiener "der schnellere Mann" gewesen. "Das muss man erst mal so schaffen in so jungen Jahren, die Situation so im Griff zu haben", lobt er.
"Wenn es so weitergeht, haben wir da wirklich einen Nachfolger vielleicht auch von Max Verstappen irgendwann mal", so Schumacher.
Stella: Zusätzliche Einführungsrunden ein Faktor
Der McLaren-Teamchef hat sich inzwischen auch zur Reifenwahl geäußert und erklärt: "Unserer Meinung nach war die Strecke rutschig. Schon auf trockener Strecke war es schwierig, die Reifentemperatur aufrechtzuerhalten, aber zu diesem Zeitpunkt war die Strecke rutschig und es regnete."
Ein Problem sei allerdings gewesen, dass es gleich zwei zusätzliche Einführungsrunden gab. Dadurch sei der größte Vorteil der Intermediates dann schon weg gewesen. "Ich hätte mir die Autos auf Trockenreifen durchaus gerne angesehen, wenn das Rennen zu der Zeit begonnen hätte, zu der es eigentlich hätte beginnen sollen", so Stella.
Rückblickend betrachtet sei die Entscheidung natürlich falsch gewesen, aber zu dem Zeitpunkt, als man sie traf, sei das nicht so klar gewesen.
Leclerc: Ergebnis ist meine Schuld
Der Monegasse wurde Vierter, ist damit aber nicht zufrieden. "Ich glaube, niemand außer mir trägt die Schuld dafür. Das war ein Albtraum von einem Wochenende", winkt Leclerc ab.
Er habe ab FT1 riesige Probleme gehabt. "Auf einer Strecke wie dieser mit all den Bodenwellen ist Selbstvertrauen das A und O, und es kommt ganz darauf an, die Reifen im optimalen Bereich zu halten", erklärt er.
"Ich dachte, dass es heute beim Rennen mit mehreren Runden viel besser laufen würde, aber ich habe die Reifen nie in den richtigen Bereich gebracht, und ich hatte überhaupt kein Selbstvertrauen", berichtet er.
Teamkollege Hamilton habe gezeigt, was mit dem Auto möglich war. Er selbst konnte das allerdings nicht abrufen.
Piastri: "Sahen wie Idioten aus"
Oscar Piastri hat sich bei Sky inzwischen auch zur Reifenwahl geäußert und erklärt: "Es regnete, und zwischen der Hymne und dem Einsteigen ins Auto war der Boden ziemlich nass."
"Man konnte deutlich sehen, wo es nass und wo es trocken war", so Piastri, der berichtet: "Es war nicht einfach, auf Slicks in die Startaufstellung zu kommen, und es war schwer, Vollgas zu geben."
"Zu unserem Pech hörte es auf zu regnen", erklärt er und ergänzt: "Hätte es nur ein bisschen mehr geregnet, hätten wir wie Helden ausgesehen. Das war aber nicht der Fall, also sahen wir wie Idioten aus."
Mercedes: McLaren-Wahl nicht verstanden
Hätte McLaren Mercedes heute herausfordern können? Das wird man nie erfahren, denn McLaren nahm sich selbst aus dem Rennen um den Sieg, weil man auf Intermediates startete.
Laut Toto Wolff war es eigentlich "völlig klar", dass man auf Slicks losfahren müsse. "Es waren kaum Tropfen auf dem Boden, deswegen hat es uns gewundert, dass McLaren so gegambled hat - vor allem mit beiden Autos", so Wolff bei Sky.
Fairerweise muss man aber sagen, dass nicht nur McLaren zockte. Auch weitere Piloten setzten beim Start auf die Intermediates. "Wir hatten in der ersten Runde ein großes Durcheinander erwartet", verrät zum Beispiel Valtteri Bottas.
Doch dazu kam es bekanntlich nicht.
Hadjar akzeptiert Strafe: "Ein bisschen dumm"
Der Red-Bull-Pilot wurde heute gleich doppelt bestraft. Über den Vorfall mit Charles Leclerc sagt er selbstkritisch: "Ich war zu hart." Es sei nicht seine Absicht gewesen, den Ferrari ins Gras zu drängen.
"Ich habe mich gerade entschuldigt, weil es ein bisschen dumm war", gesteht er und betont, dass ihm die Strafe eigentlich egal sei. Viel mehr Sorgen mache ihm, dass er so langsam gewesen sei.
"Ich hatte das Gefühl, dass ich mich da draußen ziemlich abmühen musste. Gestern habe ich mich im Auto noch großartig gefühlt, und jetzt war es sehr schwer zu fahren", grübelt er. Am Ende wurde er Fünfter.
Russell droht noch Ärger
Der Tag könnte für George Russell noch schlimmer werden. Gegen ihn wurde eine Untersuchung eingeleitet, weil er sich nach seinem Aus unsicher verhalten haben soll. Vermutlich geht es darum, dass er seine Kopfstütze wütend auf die Strecke geworfen hat.
Auch gegen Nico Hülkenberg läuft noch eine Untersuchung. Der Deutsche soll sich bei der Startprozedur nicht korrekt verhalten haben. Er landete aber sowieso nicht in den Punkten, sportlich würde eine mögliche Strafe also auch hier keine Rolle spielen.
Norris: War die falsche Entscheidung
McLaren nahm sich heute direkt beim Start selbst alle Chancen auf den Sieg. Lando Norris verrät, dass er in der Einführungsrunde bereits gemerkt habe, dass Intermediates die falsche Wahl gewesen seien.
"Ich glaube, der Regen hatte zu diesem Zeitpunkt schon etwas nachgelassen, also war es im Nachhinein gesehen die falsche Entscheidung. Natürlich war es für eine Runde gut und hat mich vor Problemen bewahrt", so Norris.
Zudem hätte der Plan seiner Meinung nach aufgehen können, wenn hinter ihm etwas passiert wäre und es ein frühes Safety-Car gegeben hätte. Es habe daher "gute Gründe" für die Entscheidung gegeben.
"Aber letztendlich war es die falsche Entscheidung", gesteht er.
Wolff: Habe mich bei Russell entschuldigt
Der Mercedes-Teamchef sprach direkt nach dem Ausfall mit Russell und verrät bei Sky: "Ich habe nur gesagt, es tut mir leid." Zudem habe er Russell daran erinnert, dass noch "viele Rennen zu fahren" sind.
"Aber es ist natürlich schon ein ziemlicher Rückschlag, wenn du vorne liegst, gerade das Momentum wieder brauchst nach den letzten drei Rennen. Also sicher schwierig für George", weiß Wolff.
In der WM liegt der Brite nun 43 Punkte hinter Antonelli.
P3: Podium für Verstappen "sehr positiv"
Red Bull stand in Kanada zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Podium. "Dass wir unseren ersten Podiumsplatz erreicht haben, ist wirklich positiv", atmet Max Verstappen durch.
"An einem Wochenende, an dem es nicht gerade einfach ist, alles richtig zu machen, ist es äußerst erfreulich, auf dem Podest zu stehen", betont er und erklärt, dass er "happy" sei.
Gleichzeitig stellt er aber auch klar: "Wir müssen uns weiter verbessern und besser sein als unsere Gegner. Das ist unser Ziel." Denn auf die absolute Spitze fehlt Red Bull noch immer etwas.
Hamilton: P2 ein "ermutigendes Ergebnis"
Der Brite holte mit P2 sein bisher bestes Grand-Prix-Ergebnis für Ferrari. Er betont: "Das ist definitiv ein ermutigendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Mercedes an diesem Wochenende ein umfangreiches Upgrade mitgebracht hat."
"Viele Teams haben hier Upgrades mitgebracht, wir haben unser großes Upgrade bereits in Miami eingesetzt", erinnert Hamilton. Daher ist der zweite Platz hier besonders wichtig für Ferrari und ihn selbst.
"Da es sich hier um eine echte Hochgeschwindigkeitsstrecke handelt und wir es geschafft haben, uns zu behaupten und dieses Ergebnis zu erzielen, weckt das definitiv große Hoffnungen für die Zukunft."
"Aber wir müssen weiter Druck machen und versuchen, noch mehr herauszuholen", so Hamilton.
Russell: Hätte nicht mehr tun können
Der Brite sagt bei Sky nach seinem Aus: "Einfach alles ist plötzlich ausgefallen. Ich bin einfach in die Kurve gefahren, der Motor ist ausgegangen, keine Elektronik, keine ordentliche Bremsleistung."
"Ich bin ehrlich gesagt gerade ein bisschen sprachlos", so Russell, der jedoch auch betont: "Ich muss ehrlich sein: Ich bin stolz auf mein Wochenende." Schließlich habe er den Sprint gewonnen und die Pole geholt.
"Ich für meinen Teil habe nicht das Gefühl, dass ich an diesem Wochenende noch mehr hätte tun können. Ich gehe also zufrieden nach Hause. Aber natürlich bin ich verdammt frustriert über das, was passiert ist", gesteht er.
Jetzt Fahrer bewerten
Wir atmen erst einmal durch, denn auch in dieser Saison habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Montreal? Jetzt abstimmen!
Übersicht
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Rennen in Montreal und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Kanada-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier.
Stroll: Gibt überhaupt keinen Grip
Der Kanadier schildert bei Sky seine Eindrücke von der Strecke: "Kein Grip. Es ist schwierig. Bei Kälte und Regen ist es so schwer, diese Reifen auf Betriebstemperatur zu bringen."
"Man bekommt die Reifen einfach nicht in den optimalen Temperaturbereich. Das wird die Herausforderung sein: da draußen etwas Grip zu finden", so Stroll. Das gilt auch für die Slicks.
Alle im Grid
Slicks sind die Reifen der Wahl. Obwohl einige Fahrer die Intermediates ausprobiert haben, sind am Ende alle auf Trockenreifen in die Startaufstellung gefahren.
Sollte es also keinen weiteren Regenschauer mehr geben, sieht es nach einem Start auf Slicks aus. In 30 Minuten geht es los.
Fahrer testen Reifen
Verstappen hatte zuerst Intermediates drauf, ist aber jetzt noch einmal zurück an die Box gekommen, um sich Slicks für eine weitere Proberunde zu holen. Das ist erlaubt. Die Fahrer müssen nicht sofort in die Startaufstellung fahren.
Boxengasse offen
40 Minuten noch bis zum Start und damit öffnet nun die Boxengasse in Montreal. Zehn Minuten haben die Fahrer jetzt, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen.
Wichtige Info dabei: Einige Piloten fahren auf Slicks raus, andere auf Intermediates. Spannend!
Heftiger Wind
Nicht nur möglicher Regen könnte heute eine Rolle spielen - sondern auch der Wind. Der bläst zwar aus der gleichen Richtung wie an den Vortagen, allerdings deutlich stärker.
"Es ist sehr windig, mit starken Böen, besonders in Kurve 1", berichtet Expertin Jamie Chadwick bei Sky und betont: "Selbst wenn es trocken ist, wird es ein sehr anspruchsvolles Rennen."
Leichter Regen
In Montreal tröpfelt es weiterhin. Die Kollegen vor Ort sagen allerdings, dass man aktuell wohl trotzdem noch auf Slicks starten würde, weil die Strecke (noch) nicht nass genug für Intermediates ist.
In gut einer Stunde geht es los.
Fußballfieber
Im Sommer findet in Kanada und den USA und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Daher hat FIFA-Präsident Gianni Infantino der Formel 1 heute einen Besuch abgestattet - und den WM-Pokal für ein paar schicke Fotos gleich mitgebracht.
Warum er dabei ein Eishockey-Trikot der Montreal Canadiens trägt, das wissen wir allerdings nicht ...
Foto: LAT Images
So war das damals ...
Bei Mercedes ist man sich sicher, dass es in diesem Jahr keinen neuen "Krieg der Sterne" geben wird. Wie das "Original" zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg einst ablief, das könnt ihr euch hier noch einmal anschauen:
Fotostrecke: Hamilton vs. Rosberg: Die Crash-Chronologie
Foto: LAT
Angefangen hat alles 2014 in Spa-Francorchamps: Nico Rosberg saugt sich auf der Kemel-Geraden im Windschatten an Leader Lewis Hamilton an und versucht es außen. Das Manöver...Kracht es wieder bei Mercedes?
Gestern im Sprint wurde es einmal etwas eng zwischen Russell und Antonelli. Der Brite selbst sagt dazu: "Das ist jetzt Geschichte." Das Ziel sei es, heute einen Doppelsieg zu holen, so Russell.
"Aber die Wahrheit ist, dass es bei Bedingungen wie diesen nicht leicht wird. Wir haben gesehen, dass McLaren schnell ist", warnt er. Trotzdem geht Mercedes natürlich auch heute wieder als Favorit ins Rennen.
Wetterupdate
In weniger als zwei Stunden geht es los in Kanada und in Montreal läuft gerade die Fahrerparade - und zwar im Regen. Aktuell sieht es also doch wieder nach einem Start im Nassen aus. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.
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Safety-Car-Festival in der Formel 2
Das Hauptrennen der Formel 2 ist inzwischen vorbei, und insgesamt gab es dort satte vier(!) Safety-Car-Phasen. Aber: Bis zum Ende wurde dort auf Slicks gefahren. Einen größeren Regenschauer gab es bislang also nicht mehr in Montreal.
Gewonnen hat am Ende der ehemalige McLaren-Junior Martinius Stenshorne. Oliver Goethe sah die Zielflagge aus deutscher Sicht nach einem Crash nicht.
Stroll startet aus der Box
Auch heute werden wir nicht alle 22 Autos in der Startaufstellung sehen. Aston Martin teilt mit: "Lance wird das heutige Rennen aus der Boxengasse starten. Wir haben uns strategisch dazu entschlossen, die Batterie auszutauschen und einige weitere Änderungen am Fahrzeug-Set-up vorzunehmen."
Viel verliert der Lokalmatador damit nicht, denn er hatte sich sowieso nur als 21. und damit Vorletzter qualifiziert. Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier.
Wetterupdate
Ein schnelles Wetterupdate noch einmal aus Montreal: Dort läuft gerade das Rennen der Formel 2 - und zwar im Trockenen. Alle Piloten haben seit dem Start Slicks drauf. Die Frage lautet nun also, ob bis zum Rennstart in rund 3,5 Stunden noch einmal ein größerer Regenschauer kommt.
F1 Academy: Paatz auf P5
Das dritte und letzte Rennen der F1 Academy ist derweil vorbei und Mathilda Paatz hat ihr gutes Wochenende in Kanada mit einem fünften Platz abgeschlossen.
Der Sieg ging, wie auch schon im ersten Rennen, an die von Red Bull unterstützte Alisha Palmowski, die auch die Meisterschaft anführt.
Die Österreicherin Emma Felbermayr (Audi) landete auf P2 und festigte damit auch ihren zweiten Platz in der Meisterschaft.
Statistisch gesehen ...
... spricht heute alles für einen Mercedes-Sieg. George Russell und Kimi Antonelli starten wie auch schon im Sprint aus der ersten Reihe, und von weiter hinten kam der Sieger in Montreal zuletzt 2014 - also vor zwölf Jahren.
Damals gewann Daniel Ricciardo für Red Bull nach einem Start von P6. Von den vergangenen zehn Rennen in Kanada (inklusive Sprint gestern) wurden zudem satte acht von der Pole aus gewonnen.
Kann man alles in unserer großen Datenbank nachlesen.
Pirelli rechnet mit einem Stopp
Wir werfen den obligatorischen Blick auf die Strategie fürs Rennen - wobei der dieses Mal eher theoretisch sein könnte, denn wenn es ein Regenrennen gibt, dann wird sowieso alles über den Haufen geworfen.
Pirelli-Motorsportchef Dario Marrafuschi erklärt jedenfalls: "Die Einstoppstrategie ist eindeutig die beste Option, wobei die Kombination Medium-Hard auf dem Papier die schnellste ist."
"Dieser konservative Ansatz, von dem wir glauben, dass er bei trockenen Bedingungen von den meisten Teams gewählt werden wird, sieht einen Boxenstopp zwischen den Runden 21 und 27 vor", erklärt er.
Aber warten wir erst einmal ab, ob die Fahrer die Slicks heute überhaupt brauchen werden.
Leclerc: Schwierigstes Wochenende meiner Karriere
Der Monegasse startet nachher nur von P8 und berichtet: "Ich glaube, das ist das schwierigste Wochenende meiner Karriere. Ich übertreibe nicht, es war einfach schrecklich."
"Das ganze Wochenende war eine Katastrophe", so Leclerc, der am Freitag über Bremsprobleme klagte und am Samstag Schwierigkeiten hatte, die Reifen ins richtige Fenster zu bekommen.
Kanada sei für ihn einfach eine seltsame Strecke, erklärt er. "Wenn es im Qualifying nicht klappt, klappt es eigentlich auch im Rennen nicht, aber hier ist es irgendwie umgekehrt", grübelt er.
"Ich habe das Gefühl, dass mein Fahrstil für das Rennen sehr gut funktioniert, aber im Qualifying habe ich immer Schwierigkeiten", sagt Leclerc über Kanada. Mal schauen also, wie es heute im Rennen läuft.
Indy 500 live
Ein Hinweis noch in eigener Sache: Neben dem Kanada-GP steht heute auch das traditionsreiche Indy 500 an - unter anderem mit Mick Schumacher. Start ist dort um 18:45 Uhr MESZ und hier könnt ihr das Spektakel bei uns im Liveticker verfolgen.
F1 Academy live
Wer sich selbst einen Eindruck von den Bedingungen vor Ort machen möchte, kann sich hier kostenlos das Rennen der F1 Academy anschauen, das jetzt in Montreal stattfindet.
Zur Erinnerung: Gestern holte Mathilda Paatz aus Deutschland ihren ersten Sieg in der Frauenserie. Ob sie auch heute wieder ganz vorne mitmischen kann?
Wetterupdate
Wir melden uns zurück mit einem Wetterupdate aus Kanada. Aktuell regnet es in Montreal zwar nicht mehr, es ist aber noch immer nass. Weil es recht kühl ist (12 Grad), dauert es etwas, bis die Strecke abtrocknet.
Zudem könnte es bis zum Start noch weiteren Regen geben. Wir behalten die Lage weiter im Auge.
Super-Samstag verpasst?
Gestern war in Montreal bei Sprint und Qualifying bereits einiges los. Bis zum Rennstart habt ihr noch genug Zeit, euch mit unserer Videoanalyse auf den aktuellen Stand zu bringen.
Auch nach dem Grand Prix wird es natürlich wieder eine Liveanalyse auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de geben. Los geht es planmäßig um 03:00 Uhr MESZ.
Von: Ruben Zimmermann