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Formel-1-Liveticker: Das Sprint-Qualifying in Zandvoort live!

Liveticker

Feierabend

Damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Livetickers angekommen. Der Sprint steht morgen um 12:00 Uhr an, und wir sind natürlich rechtzeitig mit einer neuen Ausgabe wieder für euch da. Zudem wartet um 16:00 Uhr dann auch noch das Qualifying für den Grand Prix auf uns.

Habt noch einen schönen Abend und bis dann!

Verwarnung für Sainz

Kleine Randnotiz noch: Carlos Sainz hat für das zu langsame Fahren im Sprint-Qualifying eine Verwarnung bekommen. Hier das Urteil der Rennkommissare im Wortlaut:

"Auto 55 musste Auto 16 vor Kurve 13 vorbeilassen, was sich auf sein Rundenzeitdelta auswirkte. Danach beschleunigte der Fahrer, um vor der Einfahrt in die Boxengasse Zeit aufzuholen, erreichte jedoch dennoch die Safety-Car-Linie 1 mit einer Zeit, die circa fünf Sekunden über der vorgeschriebenen Höchstzeit lag."

"Der Fahrer erklärte, dass er das Fahrzeug nicht wie gewünscht beschleunigen konnte, da die Batterie des Fahrzeugs leer war, räumte jedoch auch ein, dass er mehr hätte tun können, um vor der Einfahrt in die Boxengasse Zeit aufzuholen."

"Die Rennkommissare erkennen die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Energiemanagement an, stimmen jedoch auch mit dem Fahrer überein, dass er mehr hätte tun können, um seine Zeitdifferenz zu kontrollieren, und entscheiden daher, dass eine Verwarnung des Fahrers angemessen ist."

Honda: Neuer Motor eine "Verbesserung"

Obwohl beide Aston-Martin-Fahrer in SQ1 ausschieden, sagt Shintaro Orihara von Honda: "Wir konnten eine Verbesserung zwischen der alten Version [der Antriebseinheit] und dem Update feststellen."

"In beiden Sessions konnten wir die gesamte Distanz ohne Zuverlässigkeitsprobleme zurücklegen und haben bestätigt, wie sich die Antriebseinheit in das Chassis des Aston Martin integriert."

"Im Sprint-Qualifying haben wir einige Bereiche identifiziert, in denen Verbesserungsbedarf besteht, insbesondere bei den Dateneinstellungen für das Fahrverhalten", gesteht Orihara.

Darüber hatten sich ja auch die beiden Piloten schon beschwert. "HRC Sakura wird die Daten über Nacht analysieren und Prüfstandstests durchführen, um diese Parameter für den Rest des Wochenendes zu optimieren", kündigt Orihara an.

Tsunoda "happy" mit P12

Der Japaner ist mit seinem Comeback zufrieden. Er berichtet: "Das Auto unterscheidet sich deutlich von den Vorjahren, insbesondere in den Hochgeschwindigkeitsabschnitten. Daher war es manchmal schwierig."

"Aber ich bin mit meinem Ergebnis im Sprint-Qualifying happy. Es gibt noch ein paar Bereiche, in denen ich mich verbessern und weiter dazulernen kann, aber das Format macht mir Spaß."

"Das Hauptziel ist jetzt das morgige Qualifying, daher werde ich mich in jeder Session weiter verbessern und hoffe, dass wir morgen, wenn es darauf ankommt, alles unter einen Hut bringen können", so Tsunoda.

Teamkollege Arvid Lindblad ist mit P10 ebenfalls zufrieden. "Es war ein positiver Freitag. Ich fahre zum ersten Mal in Zandvoort, daher war es nicht einfach, vor allem an einem Sprint-Wochenende", so der Rookie.

"Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Runde in SQ2, aber mit SQ3 bin ich nicht so zufrieden", sagt er und ergänzt: "Es gibt ein paar Dinge, die wir heute Nacht mit dem Team besprechen werden, und hoffentlich können wir für morgen einen weiteren Schritt nach vorne machen."

Hülkenberg: Gutes Gefühl war weg

Der Deutsche war im Training noch Siebter, landete im Sprint-Qualifying aber nur auf P14. Er berichtet: "Es war ein Tag mit zwei ganz unterschiedlichen Sessions. FT1 verlief positiv. Ich hatte ein gutes Gefühl für das Auto und wir schienen gut aufgestellt zu sein."

"Im Sprint-Qualifying war das Gefühl jedoch anders, und ich hatte nicht denselben Grip, was es schwieriger machte, denselben 'Sweet Spot' wie am Vormittag zu finden. Wir werden uns ansehen, was sich zwischen den beiden Sessions geändert hat."

Teamkollege Gabriel Bortoleto schaffte es dagegen in SQ3 und wurde Neunter. "FT1 verlief bereits vielversprechend, und nach einigen Feinabstimmungen konnten wir im Sprint-Qualifying einen weiteren Schritt nach vorne machen", sagt er zufrieden.

"Da wir morgen im Sprint von P9 starten, ist es unser Ziel, uns in die Punkteränge vorzukämpfen. Es wird ein harter Kampf, aber ich bin zuversichtlich, was wir von dort aus erreichen können", so Bortoleto.

Russell: Wird kein Selbstläufer

Der Pole-Mann erklärt derweil: "Die Sommerpause kam zum richtigen Zeitpunkt. Sie gab mir die Gelegenheit, abzuschalten und mit neuem Schwung in dieses Wochenende zu starten. Ich bin mit einer offenen Einstellung hierhergekommen."

"Da mein Selbstvertrauen nicht unbedingt an seinem Höchstwert war, habe ich versucht, dieses Wochenende wie das erste Rennen der Saison anzugehen: nicht zu viel darüber nachdenken und mich auf das Wesentliche konzentrieren."

"Bislang scheint das gut zu funktionieren", so Russell, der jedoch weiß: "Wirklich entscheidend ist erst das Grand-PrixQualifying morgen. McLaren sieht sehr schnell aus, und auch Ferrari scheint nach dem, was wir im ersten Training gesehen haben, stark zu sein."

Auch Andrew Shovlin warnt: "Was die Performance angeht, müssen wir noch einige Dinge analysieren. In den schnelleren Kurven wirken wir nicht besonders stark. Daher müssen wir vor dem Qualifying herausfinden, woran das liegt."

"Auch auf unserem Longrun im ersten Training lagen wir etwas hinter der Pace von Ferrari zurück. Morgen früh werden wir sehen, ob das tatsächlich so ist. Es geht auf jeden Fall sehr eng zu und wir müssen das Maximum aus dem W17 herausholen, wenn wir am Sonntag gewinnen wollen."

Haas: Mehr war nicht drin

Das Fazit beim US-Team fällt ähnlich wie bei Williams aus. "Ich glaube, mehr hätten wir heute nicht tun können", sagt Esteban Ocon, der es zumindest in SQ2 schaffte und dort 15. wurde.

"Das Auto hat sich gut angefühlt, und es gab keine besonderen Probleme", berichtet er. Das sah bei Teamkollege Oliver Bearman ganz anders aus. Der Brite schied als 17. schon in SQ1 aus.

"FT1 verlief für uns überhaupt nicht produktiv, und wir hatten jede Menge Probleme mit dem Frontflügel, sodass wir vor dem Sprint-Qualifying ein wenig im Dunkeln tappten", berichtet er.

"Ich war eigentlich ganz zufrieden mit der Runde, habe aber ein bisschen Zeit auf der Strecke liegen lassen, vor allem in Kurve 11", so Bearman, der den Sprint deshalb bereits abhakt.

"Das Ziel ist nach wie vor das Rennen am Sonntag, da dies unsere größte Chance ist, Punkte zu holen. Daher spielt der Sprint in Bezug auf die Platzierung keine so große Rolle, wohl aber, was die Erkenntnisse für das Hauptrennen angeht", betont er.

Alpine: Updates scheinen zu funktionieren

Alpine hat sich mit einem starken achten Platz aus der Sommerpause zurückgemeldet. Damit war Pierre Gasly heute im Mittelfeld ganz vorne. Der Franzose selbst sagt, man sei viel konkurrenzfähiger als in den Rennen vor der Pause gewesen.

"Die ersten Anzeichen für das Upgrade-Paket sind positiv, und ich habe mich heute in beiden Sessions im Auto definitiv wohlgefühlt", berichtet er und erklärt: "Es fühlt sich viel stärker an, bietet mehr Grip, und das Auto reagiert gut auf meine Fahrbefehle."

Teamkollege Franco Colapinto hat die neuen Teile in Zandvoort nicht und landete heute auf P13. "Natürlich ist es für mich etwas schwieriger, aber ich hatte das Gefühl, dass ich heute eine sehr gute Runde gefahren bin", betont er.

In Monza soll dann auch er die neuen Teile bekommen.

Leclerc: Meine beste Qualifyingrunde

Der Teamkollege ist nicht happy mit P7, Leclerc dagegen betont: "Ich würde lieber als Erster starten, aber letztendlich bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Tag, denn ehrlich gesagt glaube ich, dass es eine der besten, wenn nicht sogar meine beste Qualifikationsrunde in diesem Jahr war."

Das sei ein Beleg dafür, dass man Schritte in die richtige Richtung gemacht habe, so Leclerc, der sich gleich ab dem Training wohl im Auto fühlte. "Ich glaube, dass es vorerst nach einem positiven Start ins Wochenende aussieht", sagt er optimistisch.

Jetzt müsse man aber natürlich schauen, wie sich das weitere Wochenende entwickelt.

Lawson: Kann es mir nicht erklären

Der Hadjar-Ersatz schied als Elfter in SQ2 aus und grübelt: "Normalerweise würde man sich im Laufe des Qualifyings verbessern. Und wir sind in SQ1 ziemlich stark gestartet. Aber dann haben wir nicht denselben Schritt gemacht wie alle anderen."

"Das werden wir uns natürlich genauer ansehen", sagt er und ergänzt, dass er aktuell noch keine Erklärung dafür habe. Davon abgesehen habe er sich heute "ziemlich gut" im Red Bull gefühlt, betont er.

Deswegen sei das Ergebnis aber auch besonders "frustrierend", weil man das Potenzial gehabt habe, weiter vorne zu sein.

McLaren: Updates funktionieren

Andrea Stella ist happy mit den neuen Teilen an diesem Wochenende und erklärt bei Sky zufrieden: "Sie funktionieren wieder einmal gut." Allerdings erinnert er daran, dass auch Ferrari wieder ein Update dabei hat. Daher werde die zweite Saisonhälfte noch "sehr interessant" werden.

Oscar Piastri erklärt nach P4 derweil: "Die Runde auf dem Soft war nicht ganz so gut." Denn SQ1 auf dem Medium hatte er noch auf P1 beendet. "Ich habe das Gefühl, dass es dieses Jahr oft so ist, dass man die weichen Reifen aufzieht und die Balance dann nicht ganz so gut ist wie mit dem Medium", so Piastri.

Trotzdem sei er "viel glücklicher" als noch im Training gewesen - auch wenn mit einer besseren Runde die Pole vielleicht möglich gewesen wäre. Am Ende fehlten ihm nur 0,099 Sekunden.

Untersuchung gegen Sainz

Kleine Randnotiz, weil wir sowieso gerade im hinteren Teil des Feldes sind: Gegen Carlos Sainz wurde eine Untersuchung eingeleitet, weil er während des Qualifyings einmal unnötig langsam gefahren sein soll.

Eine Strafe würde aber keine große Rolle spielen, weil er sowieso nur 18. geworden ist.

Fahrbarkeit bremst Aston Martin ein

Mit dem neuen Honda-Motor sollte es eigentlich noch ein Stück weiter nach vorne gehen. In der Realität wurden es aber nur P19 und P22 für Aston Martin. Bei Alonso sorgte unter anderem ein defekter Straight-Mode dafür, dass er Letzter wurde.

Allerdings war das nicht das einzige Problem heute. "Ich glaube, heute hätte noch mehr drin gesteckt. Wir hatten Probleme mit der Fahrbarkeit, und es gab noch ein paar andere Dinge, die nicht ganz stimmten", berichtet Stroll.

Alonso bestätigt: "Im Training schien für uns alles gut zu laufen, aber dann hatten wir im Sprint-Qualifying einige Probleme mit der Fahrbarkeit, und es war manchmal schwierig, das Auto anzuhalten."

Da gibt es beim neuen Motor wohl noch einigen Nachbesserungsbedarf.

Norris "ein bisschen enttäuscht"

Der Weltmeister kann mit P2 leben und erklärt: "Ich bin ganz zufrieden, es ist noch immer eine gute Position. Es war eine ordentliche Runde. Wenn man bedenkt, wie knapp es war, hätte ich genauso gut Erster sein können - oder auch Vierter oder Fünfter."

Trotzdem sei er "natürlich ein bisschen enttäuscht, dass ich auf P2 statt auf P1 gelandet bin". Er erklärt, dass er nach dem Wechsel auf die weichen Reifen in SQ3 vielleicht nicht das Maximum aus den Reifen herausgeholt habe.

"Vielleicht hätte ich noch ein bisschen mehr Gas geben können, aber ansonsten hat sich das Auto gut geschlagen und scheint an seine starke Leistung aus Budapest anzuknüpfen", sagt er zuversichtlich.

"Es gibt viele positive Aspekte, und hoffentlich setzt sich das auch für den Rest des Wochenendes fort", so Norris.

Ferrari morgen Favorit?

Obwohl die Scuderia nur auf P3 und P7 landete, hat Toto Wolff Ferrari morgen im Sprint und auch im Rennen am Sonntag voll auf der Rechnung. Bei Sky sagt er: "Ich glaube, das wichtige Thema wird der Longrun sein."

Denn der habe bei Ferrari in FT1 "viel stärker ausgeschaut als bei allen anderen. Also wollen wir sehen, wie wir das morgen hinkriegen", so Wolff. Heißt: Ein Russell-Sieg wird trotz Pole kein Selbstläufer.

Hamilton: Wie ein anderes Auto

Auch der Brite landete als Siebter überraschend weit hinten - zumal er fast eine halbe Sekunde langsamer als sein Teamkollege auf P3 war. "Leider keine gute Session", berichtet er selbst.

"FT1 hat sich gut angefühlt. Wir haben kleine Anpassungen am Auto vorgenommen, aber als wir ins Qualifying gingen, war es ein völlig anderes Auto. Wir müssen also herausfinden, was schiefgelaufen ist", grübelt er.

Man werde sich jetzt die Daten ansehen, um das für morgen zu korrigieren.

Wolff bestätigt Schaden bei Antonelli

Der Mercedes-Teamchef hat eben bei Sky verraten: "Kimi hat durch ein Loch im Boden 20 Punkte [Abtrieb] verloren. Aber wir konnten es flicken, und danach sah es so aus, als wäre alles wieder völlig intakt."

"Die Abstände sind so knapp, und er hat in Kurve 11 einen kleinen Fehler gemacht, indem er beim Einfahren zu viel Gas gegeben hat - und da kann es schnell gehen", erklärt Wolff.

Heißt: Antonellis Auto war nach dem Vorfall in SQ1 in der Tat beschädigt. Laut Wolff war das aber nicht zwangsläufig der Grund für sein vergleichsweise schlechtes Ergebnis.

Schaden bei Antonelli?

In FT1 war der Italiener noch der schnellste Mann. Da kommt es schon überraschend, dass er eben nur auf P5 gelandet ist. Experte Anthony Davidson vermutet, dass der Fast-Crash in SQ1 etwas damit zu tun hatte.

"Kimi hat mich überrascht. Er muss nach seinem Ausritt zuvor einen Schaden davongetragen haben, aber vielleicht hat ihn auch dieser leichte Vertrauensverlust beeinträchtigt", so der ehemalige Formel-1-Pilot bei Sky.

Wir sind gespannt, was der WM-Leader selbst nachher zu sagen hat.

Wetter

Kurz vor dem Sprint-Qualifying werfen wir noch schnell einen Blick zum Himmel. Nachdem es vorhin ja noch einmal kurz geregnet hat, ist es aktuell wieder trocken. Das kann sich in Zandvoort bekanntlich schnell ändern, aber aktuell sieht es nach einer Qualifikation im Trockenen aus.

Wie lange fällt Hadjar aus?

Dazu gibt es noch keine offizielle Information. Laurent Mekies hat vorhin bei Sky erklärt, dass es zwar der Plan sei, den Franzosen in Monza wieder im Auto zu haben. Es sei aber noch "zu früh", um das sicher zu sagen.

Sollte es nicht klappen, wird Red Bull vermutlich weiter auf Lawson setzen.

Feierabend

Damit endet die heutige Pressekonferenz ohne die ganz großen Themen. In rund anderthalb Stunden geht es auf der Strecke weiter mit dem Sprint-Qualifying. Mal schauen, was das Wetter dann macht ...

Teamchefs gegen Nachtanken

Jetzt geht es darum, ob man das Nachtanken in Zukunft wieder erlauben sollte. Eine Diskussion, die in der Formel 1 regelmäßig aufkommt. Allerdings sprechen sich alle drei Teamchefs klar dagegen aus.

Bayer erklärt, dass man dazu sogar umfangreiche Studien durchgeführt habe - und zu dem Schluss gekommen sei, dass das Nachtanken die Show nicht wirklich verbessern würde.

Keine großen Sprünge bei Williams und Haas?

Williams und Haas liegen aktuell am hinteren Ende des Feldes. Und beide Teamchefs sind sich einig, dass es in diesem Jahr keine ganz großen Sprünge nach vorne mehr geben wird.

Vowles erklärt zunächst, dass Williams "zu weit weg" sei, um 2026 noch einmal wirklich heranzukommen. Deswegen liege der große Fokus bereits auf 2027.

Ähnlich sieht es bei Haas aus. Zwar kündigt Komatsu Updates für Monza an, doch auch er stellt klar, dass die Abstände in diesem Jahr so groß seien, dass man keine Wunder erwarten könne.

Bayer: Tsunoda ist "gut vorbereitet"

Damit kommen wir zur PK. Der Racing-Bulls-CEO ist sich sicher, dass Yuki Tsunoda seine Sache beim Comeback gut machen wird. Er habe sich fit gehalten und sei "gut vorbereitet", betont er.

Gleichzeitig verrät er, dass es nie eine Option gewesen sei, Arvid Lindblad für dieses Rennen zu Red Bull zu befördern. Da er sich noch in seiner Rookiesaison befindet, sei das kein Thema gewesen.

Regen

Kleines Wetterupdate noch schnell: Die Formel 1 hat sich für ihr Training vorhin ein trockenes Fenster "ausgesucht". Denn vor FT1 regnete es ja bereits, und jetzt gerade findet auch das Training der F1 Academy wieder im Nassen statt.

Bis zum Sprint-Qualifying der Königsklasse sind es noch rund zwei Stunden.

Pressekonferenz

In zehn Minuten steht die Pressekonferenz der Teamchefs in Zandvoort an. Folgende Teilnehmer sind heute dabei:

Ayao Komatsu (Haas)
Peter Bayer (Racing Bulls)
James Vowles (Williams)

Sollte es dort spannende Aussagen geben, dann liefern wir euch die wie gewohnt hier im Ticker.

Williams: Hatten Angst, beide Fahrer zu verlieren

In dieser Woche gab Williams bekannt, auch 2027 mit Alexander Albon und Carlos Sainz an den Start zu gehen. Teamchef James Vowles gesteht: "[Ich hatte] Sorgen, beide zu verlieren, denn sie sind Fahrer von Weltmeisterformat, die die Chance verdienen, um Podiumsplätze oder noch mehr zu kämpfen."

"Das haben wir nicht geliefert", gesteht er und betont: "Wenn wir Rückschritte machen, ist das nicht nur für die Fahrer eine Überraschung, sondern für alle. Und das birgt immer das Risiko, dass wir sie verlieren." Er sei daher "dankbar", dass beide dem Team treu bleiben.

Alpine: Upgrade nur für Gasly

Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen, dass Alpine an diesem Wochenende das größte Update aller Teams dabei hat. Dazu teilt der Rennstall nun mit:

"Ergänzend zu den Informationen im FIA-Dokument zur Fahrzeugpräsentation bezüglich der neuen Teile, die das Team zum Großen Preis von Niederlande an diesem Wochenende mitgebracht hat, können wir bestätigen, dass Pierre die verbesserten Teile erhalten wird, während Franco ab dem nächsten Rennen in Monza mit identischen Komponenten fahren wird."

Heißt: Colapinto ist an diesem Wochenende erst einmal noch mit dem alten Paket unterwegs.

Die letzten Ersatzfahrer-Einsätze

Yuki Tsunoda kehrt an diesem Wochenende in die Formel 1 zurück. Wer vor ihm die letzten Ersatzfahrer waren, die an einem Grand Prix teilgenommen haben, das erfahrt ihr hier:

Fotostrecke: Die letzten Ersatzfahrer-EinsÀtze in der Formel 1 circuitpics.de

Foto: circuitpics.de

Niederlande 2026: Weil sich Isack Hadjar an der Hand verletzt, muss er das Rennen in Zandvoort auslassen. FÌr ihn springt Liam Lawson ein, wÀhrend dessen Cockpit bei den Racing Bulls von Yuki Tsunoda Ìbernommen wird. FÌr den Japaner ist es der erste Renneinsatz seit dem Saisonfinale 2025.

Updates

Die FIA hat inzwischen die Liste mit allen Updates an diesem Wochenende veröffentlicht. Das größte Paket an der Spitze hat Ferrari mit insgesamt fünf gemeldeten Neuerungen dabei. Dabei dreht es sich vor allem um den Unterboden.

Im Mittelfeld könnte Alpine mit insgesamt acht Neuerungen einen Sprung nach vorne machen und das Feld etwas durcheinanderwirbeln. Fünf der elf Teams haben dagegen gar keine neuen Teile gemeldet.

Die komplette Liste findet ihr hier.

Zwischenzeugnisse

Kimi Antonelli führt die WM aktuell an, aber war er auch für unsere Redaktion der beste Fahrer in der ersten Saisonhälfte 2026? Die Antwort gibt es in dieser Fotostrecke:

Fotostrecke: Zwischenzeugnisse: Die besten Formel-1-Fahrer zur Sommerpause Sutton Images

Foto: Sutton Images

Nach jedem Grand Prix benotet unsere Redaktion die 22 Formel-1-Piloten fÌr ihre Leistung am Wochenende. Basierend darauf haben wir nach den ersten elf Rennen des Jahres eine Durchschnittsnote (gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma) gebildet und so den fÌr uns besten Fahrer der ersten SaisonhÀlfte ermittelt.

Antonelli bestätigt Motorenstrafe für Monza

Weil wir gerade bei Mercedes sind: WM-Leader Kimi Antonelli hat bestätigt, dass er beim nächsten Rennen in Monza einen neuen Motor bekommen wird. Damit kassiert er ausgerechnet bei seinem Heimspiel eine Gridstrafe.

"Die Strafe für den neuen Motor wird in Monza verhängt. Wir haben uns darauf geeinigt, da dies eine der Strecken ist, auf denen das Überholen einfacher ist", wird Antonelli von Sky zitiert.

"Ich weiß, dass es mein Heimrennen ist, aber letztendlich denke ich mehr an die Meisterschaft. Ich muss abwägen, wo ich die besten Chancen habe, Positionen gutzumachen und ein gutes Ergebnis zu erzielen", so Antonelli.

Und das ist in Monza definitiv eher das Fall als zum Beispiel in Zandvoort.

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Von: Ruben Zimmermann

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