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Formel-1-Liveticker: Hamiltons Qualifyingform 2025 "ein Problem"

Abu-Dhabi-Donnerstag in der Analyse: Verstappen nennt Russell einen Lügner

Formel-1-Liveticker: Hamiltons Qualifyingform 2025 "ein Problem"

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Williams: Teile werden langsam "sehr knapp"

Das hat Teamchef James Vowles selbst eingeräumt. Er betont zwar, dass man im Verlauf eines Jahres natürlich mit Unfällen kalkuliere. "Allerdings haben wir es hier mit insgesamt 17 Unfällen in 23 Rennen zu tun", erinnert er.

In Katar hatte Franco Colapinto nun wieder (unverschuldet) einen "großen" Unfall, so Vowles, der verrät, dass dabei auch das Chassis beschädigt wurde. Zudem wurde auch Alexander Albon in Katar einmal von Lance Stroll abgeräumt.

"Bei beiden Fahrzeugen wurde das Getriebe durch die Unfälle beschädigt, außerdem gab es Schäden am Unterboden, an der Hinterradaufhängung und an verschiedenen anderen Komponenten", so Vowles.

"Normalerweise" könne man so ein Rennen verkraften, erklärt er. Doch langsam werden die Teile "sehr knapp", so der Teamchef.

Reifenschaden wohl nicht durch Spiegel ausgelöst

Und wir bleiben noch einmal bei Lewis Hamilton, denn da hat Mercedes jetzt spannende Informationen zu dessen Reifenschaden in Katar geliefert. Dieser wurde nämlich nicht durch den kaputten Spiegel von Alexander Albon ausgelöst.

"Wir haben die Videodaten und können genau sehen, wann der Spiegel zerstört wurde, wann er in viele Teile zerbrochen wurde", sagt Mercedes' leitender Renningenieur Andrew Shovlin in einem Video des Teams.

"Wir haben auch die Daten des Autos und messen die Drücke des Reifens in Echtzeit", sagt er, "und überraschenderweise können wir sehen, dass Lewis schon Druck verloren hat, bevor der Spiegel von Valtteri getroffen wurde."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier!

Zahlreiche Abschiede in Abu Dhabi

Lewis Hamilton fährt an diesem Wochenende sein letztes Rennen für Mercedes. Doch das ist nicht der einzige Abschied, den es in Abu Dhabi gibt. Carlos Sainz, den Hamilton 2025 bei Ferrari ersetzt, wird gleichzeitig seinen letzten GP für die Scuderia bestreiten.

Esteban Ocon hätte eigentlich sein letztes Rennen für Alpine fahren sollen, doch er hat sich bereits vorzeitig von seinem langjährigen Arbeitgeber getrennt und sein Cockpit dafür dem nächstjährigen Stammfahrer Jack Doohan überlassen.

Ocon dockt bei Haas an, wo sich mit Nico Hülkenberg (geht zu Sauber) und Kevin Magnussen gleich beide Fahrer verabschieden. Der Däne hat übrigens heute verkündet, BMW-Werksfahrer im Langstreckenbereich zu werden.

Bei Sauber fahren mit Valtteri Bottas und Guanyu Zhou beide Piloten ihr (vorerst) letztes Formel-1-Rennen. Beide haben für 2025 kein Cockpit mehr bekommen. Gleiches gilt für Franco Colapinto bei Williams.

Und dann ist da ja noch Sergio Perez. Der wird sich wohl auch komplett aus der Formel 1 verabschieden - auch wenn das offiziell noch immer nicht bestätigt ist.

Hamiltons Qualifyingform 2025 "ein Problem"

Das glaubt zumindest Experte Karun Chandhok. Im Formel-1-Podcast von Sky erklärt er: "Ich persönlich glaube, dass er 2025 ein Problem haben wird, wenn er nicht zu seiner Qualifyingform zurückfindet."

Denn im internen Qualifyingduell bei Mercedes gegen George Russell steht es aktuell 5:18 aus Hamiltons Sicht. Seit dem Ende der Sommerpause liegt er mit 1:8 hinten, rechnet mit die Sprint-Qualfiyings mit dazu sogar mit 1:11.

"Ich weiß nicht, ob John Elkann und Fred Vasseur besorgt sind, aber wenn ich Lewis wäre, würde ich mir Sorgen machen", so Chandhok, der erklärt: "Wenn man zwei Zehntel hinten liegt, kann das vier oder fünf Plätze ausmachen."

Das sei ein Problem, denn im Rennen sei Hamilton eigentlich noch schnell genug. "Die Magie ist am Sonntag immer noch da, aber seine Qualifying-Form ist eine echte Sorge", betont Chandhok.

Seine Beobachtung: "Er scheint außerordentlich wenig Selbstvertrauen zu haben, wenn es um das Qualifying geht." Dieses müsse er bei Ferrari dringend zurückgewinnen.

Von: Ruben Zimmermann

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