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Formel-1-Liveticker: Leclerc geht es "wie einem Alonso oder einem Vettel"

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Formel-1-Liveticker: Leclerc geht es "wie einem Alonso oder einem Vettel"

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Braucht die Formel 1 noch ein Gewichtslimit?

2026 sollen die Formel-1-Autos wieder leichter werden. Doch braucht die Formel 1 aktuell überhaupt noch ein Gewichtslimit? Simone Resta von Mercedes ist zumindest der Meinung, dass es nicht schadet.

Das Limit gebe "eine Art Referenz für Entwicklungsziele, was für mich hilfreich ist", erklärt er. Denn ohne Limit hätte man überhaupt keine Ahnung, wo die anderen Teams in Sachen Gewicht mit ihren Autos stehen.

Gleichzeitig gesteht Resta aber auch: "Wir alle sind ohnehin immer mit den Beschränkungen der Budgetobergrenze konfrontiert. Also sagen wir mal, dass dadurch der Aufwand begrenzt wird, den jeder leisten kann."

Heißt: Selbst ohne Gewichtslimit würde es keine "zu leichten" Autos in der Formel 1 geben, weil es viel zu teuer wäre, solche innerhalb der Budgetobergrenze zu bauen.

Button: Mercedes-Wechsel schwierig für Verstappen

Jenson Button kann sich zwar vorstellen, dass Max Verstappen zu Mercedes wechseln wird. Der Weltmeister von 2009 stellt in The Chris Moyles Show On Radio X jedoch klar, dass das kein leichtes Unterfangen wäre.

"Für Max ist es eine schwierige Situation, denn er ist in einer Position, in der er mit Red Bull so gut zurechtkommt", sagt er und erklärt: "Sie haben dieses Auto speziell für ihn entwickelt, und er ist extrem gut damit."

"Wenn er zu Mercedes wechselt, ist das eine ganz andere Sache. Dieses Auto wird nicht speziell für ihn entwickelt werden. Wird es also für ihn funktionieren? Ich weiß es nicht", grübelt Button.

Zudem fände er es "seltsam", George Russell durch Verstappen zu ersetzen. Denn sein Landsmann habe bislang einen guten Job gemacht. Er würde die beiden daher lieber als Teamkollegen sehen, so der Brite.

Horner und Brown "können sich nicht gut leiden"

Weil wir gerade beim Ex-Red-Bull-Teamchef sind: Zuletzt sorgte McLaren-Boss Zak Brown mit einer provokanten Aussage für Aufmerksamkeit. Denn der US-Amerikaner stellte gegenüber Sky eine gewagte These auf: "Red Bull wäre ohne Verstappen hinter den Racing Bulls."

Handelt es sich um Lob für den viermaligen Weltmeister oder versteckte Kritik an der Performance des Teams? "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich damit anfangen soll", kommentiert auch Verstappen selbst nüchtern, ohne weiter auf die Aussagen einzugehen.

"Ich denke, Zak und Christian können sich einfach nicht besonders gut leiden, und deshalb wurde wahrscheinlich so eine Bemerkung gemacht", meint der Niederländer.

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.

Schumacher rät Ferrari von Horner ab

Bereits vor Christian Horners Aus bei Red Bull gab es Gerüchte, dass es den Briten zu Ferrari ziehen könnte. Experte Ralf Schumacher hat im Videointerview mit uns jedoch erklärt, dass er diese Variante für nicht besonders wahrscheinlich hält.

Ihm fehle "ein bisschen die Fantasie", so Schumacher, warum man als Team "jetzt gerade Christian Horner holen möchte", nachdem dieser mit Red Bull in verantwortlicher Position so einen Absturz erlebt habe.

Er wisse nicht, "ob ich das dann unbedingt als Bewerbungsschreiben sehen würde", so der sechsmalige Grand-Prix-Sieger, der daher betont: "Ich halte die Chance für gering."

"Wenn jemand sich mit der Formel 1 auskennt, dann glaube ich, würde er die Option nicht ziehen", so Schumacher.

Video: Ralf Schumacher über das Erdbeben in der Formel 1: Christian Horner ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Teamchef von Red Bull Racing.

Vowles: Wolff wird Job noch lange machen

James Vowles hat Mercedes einst verlassen, um Teamchef bei Williams zu werden. Bei Mercedes galt er zwar auch als potenzieller Nachfolger von Toto Wolff. Doch so schnell hätte der wohl keinen Platz gemacht.

"Toto ist ein unglaublicher Mensch, aber er fühlt sich auch sehr wohl dort, wo er gerade ist, und möchte meiner Meinung nach noch viele, viele Jahre dort bleiben", so Vowles. Daher hätten sich die Wege der beiden vor einigen Jahren getrennt.

Wolff selbst bestätigte kürzlich übrigens: "James hätte Teamchef bei Mercedes werden können, wenn es mich nicht geben würde." Doch der Österreicher selbst hat aktuell eben wohl kein Interesse daran, Platz zu machen.

Und so zog es Vowles stattdessen zu Williams - wo dieser sich laut eigener Aussage nun auch pudelwohl fühlt. "Mercedes ist ein fantastischer Ort. Aber hier fühle ich mich einfach wie zu Hause", so Vowles.

Diese Fahrer waren einmal Red-Bull-Junioren

Arvid Lindblad dürfte der nächste Red-Bull-Junior in der Formel 1 werden. Auch die Herren in unserer Fotostrecke waren einmal im Nachwuchskader der Bullen - haben den Durchbruch dort aber nie geschafft.

Fotostrecke: Schon gewusst? Diese Fahrer waren einmal Red-Bull-Junioren! Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Ob Sebastian Vettel, Max Verstappen oder Daniel Ricciardo: Red Bull hat schon vielen bekannten Namen in die Formel 1 geholfen - aber auch viele Fahrer verschlissen. Und bei manchen Fahrern denkt man sich: Echt? Der war mal Red-Bull-Junior? Und genau auf letztere Fälle wollen wir in dieser Fotostrecke einmal schauen.

530 Kilometer für Lindblad

Bereits gestern haben wir ja darüber berichtet, dass die Racing Bulls in Imola einen Film-/Testtag eingelegt haben. Unter anderem war dabei auch Red-Bull-Junior Arvid Lindblad in einem AT04 aus der Saison 2023 unterwegs.

Unsere italienischen Kollegen von Motorsport.com haben inzwischen erfahren, dass der Formel-2-Pilot dabei 530 Kilometer abgespult und seine schnellste Rundenzeit dabei im tiefen 1:18er-Bereich gelegen hat.

Helmut Marko schreibt in seiner Kolumne für Speedweek übrigens über Lindblads FT1-Einsatz in Silverstone zuletzt: "Der Teenager hat sich aus unserer Sicht prima geschlagen."

"Sein Speed stimmte, seine Aussagen waren profund, die Techniker sind mit seiner Leistung sehr zufrieden", so Marko. Es scheint also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis Lindblad ein Formel-1-Cockpit bekommt.

Hülkenberg: Nicht viel mehr Arbeit bei Sauber

Je größer das Team, desto größer auch die Arbeit abseits der Rennstrecke. Laut Nico Hülkenberg macht sich das bei Sauber bislang aber noch nicht sonderlich bemerkbar, obwohl der Rennstall 2026 zum offiziellen Audi-Werksteam wird.

"Manchmal ja, manchmal nein", berichtet er und zieht einen Vergleich zu seinem vorherigen Arbeitgeber: "Vielleicht ein Ticken mehr Arbeit in der Fabrik und im Simulator, weil bei Haas haben wir keinen Simulator. Bei Sauber und Audi jetzt schon."

"Da wird definitiv mehr gemacht in der Hinsicht. Vorbereitend und auch nachbereitend", so Hülkenberg. Davon abgesehen sei "im tatsächlichen Geschäft" der Job aber identisch mit dem, wie es auch bei Haas zuvor gewesen sei.

Für mehrere Teams tätig

Laurent Mekies hat in der Formel 1 bereits einige Stationen hinter sich. Das trifft auch auf die weiteren Herren in dieser Fotostrecke zu:

Fotostrecke: Formel-1-Teamchefs, die für mehrere Teams tätig waren Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Eric Boullier wird 2010 Teamchef bei Renault und ...

Hat Mekies den "Killerinstinkt"?

Diese Frage stellt sich zumindest Gerhard Berger, der bereits mit dem neuen Red-Bull-Teamchef zusammengearbeitet hat. Gegenüber der Kronen Zeitung erklärt er: "Mit Laurent hatte ich schon öfter zu tun."

"Bei Ferrari war er schon bei mir, bei Toro Rosso hab ich mit ihm zusammengearbeitet, auch bei der FIA. Ein sympathischer, netter Kerl, mit sehr guter Qualität, um Leute zu führen", so Berger.

"Er hat einen guten Stil und kennt die Formel 1 wirklich sehr genau, weil er schon in verschiedenen Positionen tätig war. Ob er auch den Killerinstinkt hat, den man bei so einem großen Team haben muss, wenn man ganz vorne steht, wird man sehen."

"Aber ich denke, Mekies ist eine gute Lösung für Red Bull Racing", so der Österreicher.

Psychologe soll Tsunoda helfen

Yuki Tsunoda habe sich in diesem Jahr an vielen Wochenenden "schwergetan", schreibt Helmut Marko in seiner Kolumne für Speedweek. Zuletzt in Silverstone habe man aber "einen Aufwärtstrend erlebt", betont er.

Da punktete Tsunoda am Ende zwar auch nicht, aber: "Der Abstand zu Max war in den meisten freien Trainings kleiner als zuvor, er konnte in England vom elften Startplatz losfahren", so Marko.

"Wir haben mit Yuki intensive Gespräche geführt, er arbeitet auch mit Sport-Psychologen", verrät der Österreicher und betont, dass man zuletzt bereits "eine Leistungssteigerung" bemerkt habe.

"Wir sind optimistisch, dass sich diese bald auch in Punkten zeigen wird", hofft Marko. Denn der Teamkollege von Max Verstappen ist inzwischen seit fünf Rennen punktlos.

Mick Schumacher bestätigt Cadillac-Gespräche

Ist das Mick Schumachers allerletzte Chance auf ein Formel-1-Comeback? Der Deutsche gehört zu den Kandidaten, die bei Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon auf der Liste für eines der beiden Cockpits stehen.

Gegenüber der brasilianischen Edition von Motorsport.com, bestätigt Schumacher nun selbst, dass er Verhandlungen mit dem kommenden elften Team führt. Cadillac sei für ihn "ein unglaubliches Projekt" und "eine großartige Geschichte", wie er sagt.

"Und sie haben bereits eine fantastische Anzahl an Leuten dafür eingestellt." Schumacher: "Es ist eine Ehre, Teil davon zu sein, mit ihnen zu verhandeln, und eine tolle Position, in der ich mich befinde."

Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.

Reisestress für Rookies eine Herausforderung

24 Rennen umfasst aktuell eine Formel-1-Saison. Zum Vergleich: Die Formel 2 hat in diesem Jahr lediglich 14 Stationen. Das ist für Rookies wie Oliver Bearman eine Herausforderung.

Die vielen Reisen seien teilweise "verrückt", gesteht er und erklärt: "Ich bin daran nicht gewöhnt, daher ist es für mich das erste Mal. Ich habe wahrscheinlich noch nicht herausgefunden, wie ich die Auswirkungen so gering wie möglich halten kann."

Denn der Reisestress sollte natürlich möglichst gering sein, um die sportlichen Leistungen nicht zu beeinflussen. Es gehe darum, seine Energie zu managen und keinen Jetlag zu bekommen, erklärt Bearman.

Der Rookie ist daher froh, dass wir uns aktuell in der Europasaison befinden und viele Überseereisen bereits hinter ihm liegen.

Sulayem "lacht" über Vorwürfe

Tim Mayer will FIA-Präsident werden - und hat den aktuellen Amtsinhaber Mohammed bin Sulayem zuletzt heftig kritisiert. "Mohammed bin Sulayem hat vor dreieinhalb Jahren gute Versprechen gemacht: Transparenz, gute Führung, er wollte sogar ein nicht-exekutiver Präsident sein. Doch er hat diese Versprechen nicht eingelöst", so Mayer.

"Tatsächlich ist eher das Gegenteil eingetreten", sagte der US-Amerikaner. Vorwürfe, für die der aktuelle Präsident laut eigener Aussage nur ein müdes Lächeln übrig hat. "Als man mir das sagte, habe ich nur gelacht", so Sulayem gegenüber Sky.

"Vielleicht fällt Ihnen bei den Wahlen in den Vereinigten Staaten auf, dass jeder Kandidat den anderen vieler Dinge beschuldigt, aber das ist nicht mein Stil. Das ist seine Sache, das ist sein Stil", so der FIA-Präsident, der sich nicht auf eine verbale Schlammschlacht einlassen will.

Beim Wechsel verzockt

Man kann jetzt darüber streiten, ob der Wechsel von Sebastian Vettel zu Ferrari wirklich ein Reinfall war. Immerhin gewann der Deutsche mit der Scuderia 14 Rennen und wurde zweimal Vizeweltmeister.

Da verliefen die Wechsel in unserer Fotostrecke deutlich schlechter:

Fotostrecke: Zehn Weltmeister, die sich beim Teamwechsel verzockten Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Nigel Mansell zu McLaren (1995): Nach einem Jahr Formel-1-Pause kehrt der Weltmeister von 1992 in der Saison 1994 noch einmal für vier Rennen zu seinem Ex-Team Williams zurück. Weil er das Saisonfinale in Australien dabei sogar gewinnt, will er 1995 noch einmal angreifen - mit McLaren.

Vettel: Bereue meinen Wechsel zu Ferrari nicht

Weil wir gerade beim Thema sind: Obwohl er mit Ferrari nie den WM-Titel gewann, bereut Sebastian Vettel seinen Wechsel nach Maranello bis heute nicht. "Den Schritt an sich bereue ich nicht", stellt Vettel im Podcast Sport am Sonntag des ORF klar.

Lediglich die Art und Weise, wie er damals Red Bull verlassen habe, sei nicht optimal gewesen, gesteht er. "Ich glaube, da ist die menschliche Komponente ein bisschen verloren gegangen", so Vettel.

Denn wegen Geheimhaltungsklauseln in seinem Vertrag habe er lange nicht offen über seinen Wechsel sprechen dürfen. Er habe "eine ganz, ganz tolle Zeit" bei Red Bull gehabt, betont der viermalige Weltmeister.

"Und ich glaube, es wäre würdevoller gewesen, das auch einfach so auszusprechen", so Vettel. Davon abgesehen bereue er den Wechsel zu Ferrari aber keinesfalls.

Leclerc geht es "wie einem Alonso oder einem Vettel"

Das glaubt zumindest Experte Christian Danner. Denn der Monegasse fährt in diesem Jahr bereits seine siebte Saison für Ferrari - wird aber auch in dieser wohl wieder nicht Weltmeister werden.

"Ihm geht es jetzt wie einem Alonso oder einem Vettel damals. Er hat jetzt mit dem typischen Ferrari-Frust zu kämpfen, wenn man irgendwann feststellt, dass sich doch wieder alles im Kreis dreht", so Danner gegenüber sport.de.

2022 wurde Leclerc noch Vizeweltmeister, seitdem hatte er aber nie mehr eine realistische Chance auf den Titel. Und auch bei seinem neuen Teamkollegen Lewis Hamilton läuft es 2025 nicht besser.

"Für Hamilton ist das eigentlich eine katastrophale Saison", findet Danner und erklärt: "Von Shanghai abgesehen bringt er keinen Fuß auf den Boden." Dort konnte der Ferrari-Neuling zumindest den Sprint gewinnen.

Bei einem Hauptrennen stand Hamilton für Ferrari bislang aber noch gar nicht auf dem Podium. Zwar glaubt Danner, dass dem Rekordweltmeister die Wende irgendwann noch gelingen wird.

Mit einem WM-Titel wird es für Ferrari aber sehr wahrscheinlich auch 2025 wieder nichts werden.

Guten Morgen

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Formel-1-Newstickers. Während die Königsklasse sich weiter in einer kleinen Pause befindet, sind wir natürlich auch heute wieder mit dem gewohnten Mix aus News und Unterhaltung für euch am Start.

Ruben Zimmermann begleitet euch an dieser Stelle durch den Tag und bei Fragen, Anregungen oder Beschwerden könnt ihr unser Kontaktformular verwenden. Außerdem findet ihr uns auf Facebook, X, Instagram und YouTube.

Hier gibt es unseren gestrigen Liveticker noch einmal zum Nachlesen.

Von: Ruben Zimmermann

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