Formel-1-Liveticker: Training und Sprint-Qualifying in Katar
Katar-Freitag in der Analyse: Piastri meldet sich mit Pole zurück
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Bericht
Liveticker
Feierabend
Wir wechseln einmal durch. An dieser Stelle ist Feierabend für heute, weiter geht es gleich aber noch auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit unserer großen Liveanalyse mit Kevin Scheuren und Stefan Ehlen.
Hier sind wir morgen wieder mit einer neuen Tickerausgabe am Start. Der Sprint in Katar steht um 15:00 Uhr MEZ auf dem Plan, das Qualifying zum Hauptrennen um 19:00 Uhr.
Viel Spaß jetzt noch mit unserer Videoanalyse und bis dann!
Brown: Wann McLaren doch Teamorder anwenden würde
McLaren-Boss Zak Brown hat bestätigt, dass das Team in Abu Dhabi über Teamorder nachdenken würde - allerdings nur dann, wenn einer der beiden Fahrer keine rechnerische Chance mehr auf den Gewinn der Fahrer-WM hat.
"Wir arbeiten im Moment wirklich von Rennen zu Rennen. Wir haben zwei Fahrer, die dieses Rennen als WM-Führender beenden können", erinnert Brown bei Sky und betont: "Wie sollten wir da irgendetwas anderes tun, als beiden die gleichen Chancen zu geben, die WM anzuführen?"
Er sagt aber auch: "Wenn wir nach Abu Dhabi kommen und sich herausstellt, dass einer es nicht mehr schaffen kann, dann werden wir diesen Fahrer natürlich bitten, den anderen zu unterstützen."
Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.
Leclerc: Ferrari ist "sehr langsam"
Anders als Lewis Hamilton schaffte es der Monegasse zumindest in SQ3. Dort wurde er lediglich Neunter, weil er seine letzte Runde laut eigener Aussage "zu nah" hinter Carlos Sainz beginnen musste.
"Aber davon abgesehen sind wir sehr langsam und haben auch dieses Wochenende wieder zu kämpfen", gesteht er auch. Im Idealfall wäre aber zumindest P5 möglich gewesen, glaubt er.
Doch unter dem Strich sei es bislang einfach "ein schwieriges Wochenende" gewesen, so Leclerc. Mal schauen, ob Ferrari morgen noch die Kurve bekommt.
Bearman: Kies nicht die beste Idee
Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass Kies auf der Strecke heute Reifen und auch Unterböden beschädigt hat. Oliver Bearman hält die neuen Kiesbetten in Katar daher für keine gute Idee.
Der Brite berichtet nach P12: "Mein Problem war, dass ich in der letzten Runde hinter jemandem fuhr, der ständig von der Strecke abkam, sodass ich viel Kies auf der Strecke hatte."
"Viele von uns beschweren sich darüber, dass der Kies dort unserer Meinung nach nicht die beste Lösung ist", so Bearman, der im letzten Sektor zu allem Überfluss dann auch noch Verkehr gehabt habe.
Haas-Teamkollege Esteban Ocon schied als 15. ebenfalls in SQ2 aus.
Alpine wieder ganz hinten
P19 und P20 heute für Pierre Gasly und Franco Colapinto - was nach dem bisherigen Saisonverlauf keine große Überraschung ist. Gasly erklärt: "In meiner letzten Runde in SQ1 hatte ich in Kurve 1 sofort Probleme mit kalten Reifen."
"Der Grip war zu Beginn der Runde einfach nicht da, und wir haben viel Zeit verloren", so der Franzose, der sich davon nicht mehr erholen konnte. Letztendlich wäre man aber vermutlich sowieso "nicht ganz schnell genug" für SQ2 gewesen, gesteht er.
Colapinto ergänzt, dass sein Unterboden in FT1 durch Kies auf der Strecke beschädigt worden sei. Dadurch habe ihm wertvolle Trainingszeit vor dem Qualifying gefehlt.
Ex-Formel-1-Pilot Sutil sitzt im Gefängnis
Zehn Jahre lang war es relativ still um Adrian Sutil, der nach dem Ende seiner Formel-1-Zeit von der großen Motorsport-Bühne verschwand. Jetzt taucht der Deutsche aber wieder in den Schlagzeilen auf - allerdings nicht positiv.
Sutil soll am Donnerstag verhaftet worden sein und nun im Gefängnis sitzen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Gegen Sutil lag ein Haftbefehl vor, mutmaßlich ging es um Betrug.
Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.
Foto: LAT
Pirelli: "Tiefe Schnitte" in den Reifen
Simone Berra von Reifenhersteller Pirelli verrät nach dem heutigen Tag: "Es gab mehrere Schnitte auf der Lauffläche [...] Das liegt hauptsächlich an den Kiesbetten, die wir hier haben."
"Wenn die Fahrer bis an die Grenzen gehen, bringen sie natürlich etwas Kies auf die Rennstrecke, und wir haben einige ziemlich tiefe Schnitte durch Kies gesehen", so Berra.
"Einige davon waren sehr tief. Im Moment sind wir nicht besorgt", stellt er zwar klar. Trotzdem könnten sich dadurch im Sprint oder im Rennen Reifenschäden ergeben.
Er kündigt daher an: "Natürlich wird auch die FIA die Situation hinsichtlich des Kieses auf der Strecke beobachten und möglicherweise eine rote Flagge oder ein Safety-Car einsetzen, um die Strecke zu säubern."
Tsunoda: Kommt der Befreiungsschlag zu spät?
Der Japaner erklärt nach P5: "Bislang war es einfach ein sauberes Wochenende. Alles lief glatt, keinerlei Probleme in den Trainings und jetzt auch nicht im [Sprint-]Qualifying. Das gibt mir definitiv mehr Selbstvertrauen für das Qualifying."
Auch im Blick auf den Kampf um die Fahrer-WM, sei es "gerade jetzt extrem wichtig für das Team, besonders für Max", fährt der 25-Jährige fort. Es sei gut zu sehen, "dass beide Seiten der Garage voll fokussiert sind und wir alle versuchen, das Maximum herauszuholen."
Was auch Helmut Marko dazu sagt, und ob Tsunoda damit doch noch eine Chance hat, sein Cockpit zu behalten, das erfahrt ihr hier.
"Frustrierend": Tracklimits bringen Hadjar um Top 10
Der Franzose schied als Elfter in SQ2 aus, weil seine schnellste Runde wegen Tracklimits gestrichen wurde. "Es war ein frustrierendes Sprint-Qualifying", ärgert sich der Racing-Bulls-Pilot daher.
"Ich bin eine gute Runde gefahren, habe dann aber in Kurve 8 die Tracklimits überschritten, was schade ist, da das Auto seit dem ersten Training heute ziemlich schnell war", so Hadjar, der in FT1 Fünfter geworden war.
Deutlich schlechter lief es für Liam Lawson, für den auf P17 bereits nach SQ1 Feierabend war. Er berichtet: "Wir hatten heute große Probleme mit der Balance."
Im Sprint wird für ihn jetzt wohl nichts mehr drin sein. Doch auch Hadjar befürchtet, dass sich schnell ein DRS-Zug bilden und er damit auch nicht mehr weit nach vorne kommen wird.
Hülkenberg: SQ3 war vielleicht möglich
P14 am Ende für den einzigen Deutschen im Feld, der erklärt: "Ich war mit dem Auto sehr zufrieden, die Strecke bot guten Grip, und ich habe SQ1 problemlos überstanden."
"In SQ2 hatte ich eine gute letzte Runde, aber in der letzten Kurve kam es zu Übersteuern und ich bin von der Strecke abgekommen. Wenn ich mir die Daten anschaue, hätte es vielleicht für SQ3 gereicht", ärgert er sich.
Teamkollege Gabriel Bortoleto wurde 13. und ergänzt: "Ich denke, wir haben heute ganz gut abgeschnitten, obwohl ich das Gefühl habe, dass wir noch etwas mehr aus unserem Auto hätten herausholen können."
"Es ist natürlich etwas enttäuschend, SQ3 um nur eine Zehntelsekunde zu verpassen, aber so knapp geht es da draußen eben zu", so der Rookie.
Im Sprint wird es natürlich jetzt schwierig, denn da bekommen bekanntlich nur die Top 8 Punkte.
Überraschung: Beide Williams in Top 10
Eigentlich hieß es gestern noch, dass die Strecke in Doha nicht zum Williams passe. Heute landeten Carlos Sainz und Alexander Albon trotzdem auf P8 und P10.
Teamchef James Vowles erklärt zufrieden: "Wir haben bei diesem Rennen eine andere Set-up-Strategie verfolgt, die sich nun auszahlt. Wir können stolz auf unsere heutige Leistung sein."
Sainz spricht von einem "sehr positiven Tag" und bestätigt: "Wir haben uns für ein experimentelles Set-up entschieden, das wir dieses Jahr noch nicht ausprobiert haben, und es scheint sich ausgezahlt zu haben. Daher bin ich damit zufrieden."
"Das Wochenende hat besser begonnen, als wir gedacht hatten", betont auch Albon. Er sei lediglich in SQ3 "zu spät" aus der Garage gefahren. Deshalb wurde er dort Letzter.
Alonso: Einer der besten Tage des Jahres
Viel Grund zum Jubeln gab es bei Aston Martin in dieser Saison nicht. Fernando Alonso betont daher nach P4: "Eines der besten Ergebnisse des Jahres. [...] Das Auto schien bereits in FT1 mit P3 im richtigen Fenster zu sein."
Und auch im Qualifying habe es sich wieder "gut" angefühlt. Teamkollege Lance Stroll schied derweil als 16. bereits in SQ1 aus. "Ich habe es heute Abend nicht geschafft, die Runden zusammenzubekommen", gesteht er.
Rechnet man alle Qualifyings in diesem Jahr zusammen, steht es aus seiner Sicht jetzt 1:27 gegen Alonso. Lediglich beim Sprint in China hatte Stroll einmal die Nase vorne.
Schumacher: Hamilton "total verunsichert"
Ralf Schumacher findet, dass der 18. Startplatz für Lewis Hamilton heute noch schlimmer ist, als der letzte Startplatz beim Großen Preis von Las Vegas. "In Las Vegas hätte er ja noch eine Runde gehabt", erinnert er.
"Er ist total verunsichert, er versucht es in allen Ecken und Kanälen, pusht. Aber ich kenne es von mir selbst: Da ist irgendwann mal der Punkt erreicht, wenn ich mit dem Auto gar nicht klarkomme", sagt Schumacher.
Was Hamilton selbst nach seinem SQ1-Aus zu sagen hatte, das könnt ihr hier nachlesen.
Antonelli: Selbstvertrauen in SQ2 verloren
Während Russell auf P2 landete, wurde sein Teamkollege nur Siebter. Antonelli war fast eine halbe Sekunde langsamer und erklärt: "Das Qualifying verlief für mich etwas chaotisch."
"Ich hatte einen wirklich großen Moment in SQ2 und habe dadurch natürlich etwas an Selbstvertrauen verloren", berichtet der Rookie, der da fast schon ausgeschieden wäre.
"Das Potenzial war sehr hoch, aber ich war immer einen Schritt hinterher. Also muss ich mich einfach mit den Daten beschäftigen, um sie zu verstehen, damit ich morgen schneller bin", so Antonelli.
Russell: Nicht mit erster Reihe gerechnet
Hätte Piastri seine Runde ganz am Ende nicht hinbekommen, wäre der Mercedes-Pilot sogar auf Pole gelandet. Er betont, dass er "ehrlich gesagt" nicht mit so einem guten Ergebnis gerechnet hatte.
"Im Training war ich 14.", erinnert er und ergänzt, dass seine Qualifyings zuletzt generell nicht so gut gewesen seien. "Ich war also ziemlich glücklich, ein paar gute Runden hinter mich gebracht zu haben", so Russell.
Im Hinblick auf den Sprint sieht er es ähnlich wie Norris und erklärt, dass nach Kurve 1 wohl nicht mehr viel passieren werde. Ist für ihn auf P2 aber natürlich gar nicht so schlecht.
Verstappen: Ab der ersten Runde schlecht
Der Weltmeister sagt nach seinem enttäuschenden sechsten Platz: "Schon ab der ersten Runde lief es nicht gut. Es gab schlimmes Bouncing und ein sehr aggressives Untersteuern, das bei hoher Geschwindigkeit in Übersteuern überging."
Es habe im ganzen Qualifying "nie wirklich funktioniert", sagt er und betont, dass man jetzt "verstehen" müsse, warum das so gewesen sei. Denn nach dem Sprint darf man das Auto ja noch einmal umbauen.
Der Sprint selbst werde vorher mit dem Auto aber "nicht viel Spaß machen", kündigt er an. Es gehe eher darum, den Sprint zu "überleben", so Verstappen.
Norris: Man kann nicht überholen
Der zweite McLaren-Pilot berichtet derweil: "Das Tempo war da, aber ich habe in der letzten Kurve einen Fehler gemacht. Ich habe es einfach nicht geschafft, alles zusammenzubringen."
Er geht auch nicht davon aus, dass er morgen nach vorne kommen wird. "Es wäre dumm, nicht zu versuchen zu gewinnen", sagt er zwar, "aber es ist unmöglich zu überholen. Daher denke ich, dass ich wahrscheinlich auf P3 landen werde."
Seine beste (und vielleicht einzige) Chance sei es, Russell direkt beim Start zu überholen.
Piastri: Runde in Kurve 4 fast verloren
Gegenüber Sky verrät Piastri zudem: "In Kurve 4 wäre es fast schiefgegangen. In einer Rechtskurve nach links zu lenken ist nie gut. Ich habe zwei Zehntel verloren."
"Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass die Runde vorbei sei. Aber ich habe weiter Druck gemacht und konnte noch etwas Zeit gutmachen", atmet der Australier durch.
Am Ende war er lediglich 0,032 Sekunden schneller als George Russell im Mercedes.
Piastri: Endlich mal wieder vorne
Der Australier sagt nach seiner Pole: "Es war ein guter Tag, was zur Abwechslung mal schön ist. Von Anfang an hat alles gepasst, also vielen Dank an das Team. Bislang sieht es dieses Wochenende gut aus."
"Es gibt noch ein paar Dinge zu verbessern, was man von der Pole aus gerne sagt. Es ist zwar nur die Sprint-Pole, aber ich nehme, was ich kriegen kann", so Piastri, der in der WM 24 Punkte zurückliegt.
"Das Tempo war den ganzen Tag über da", zeigt er sich auch für den weiteren Verlauf des Wochenendes zuversichtlich. 2023 und 2024 konnte er den Sprint in Katar jeweils bereits gewinnen.
Übersicht Sprint-Qualifying
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Sprint-Qualifying in Katar und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende der Qualifikation geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Freitag.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Schumacher: Newey als Teamchef "sehr schlüssig"
Wir haben ja von Helmut Marko vorhin schon gehört, dass er Adrian Newey eigentlich nicht in der Teamchef-Rolle sieht. Ralf Schumacher sieht das etwas anders. "Mich hat jetzt auch auf der einen Seite ein bisschen überrascht", sagt er zwar bei Sky.
"Auf der anderen Seite ist natürlich der Teamfrieden wichtig und die Aufgabenverteilung bei Aston Martin ist ja relativ breit gefächert", erklärt er und ergänzt, Newey sei jemand, "der immer auch mit den Fahrern spricht, der das Set-up mitbestimmt."
Das seien ohnehin Teamchef-Aufgaben. "Dementsprechend war das eigentlich eine gute Wahl. Bin ich am Anfang nicht drauf gekommen, aber ist sehr schlüssig", so Schumacher.
McLaren im Vorteil?
Experte Martin Brundle glaubt, dass McLaren in Katar das Team sein könnte, das es zu schlagen gilt. "Ich gehe davon aus, dass McLaren in Topform sein wird. Es ist eine Strecke, die die Reifen stark beansprucht, mit langen, schnellen Kurven, in denen McLaren besonders gut ist", erklärt er bei Sky.
Sowohl Katar als auch Abu Dhabi sollten "für McLaren am besten geeignet sein", so der ehemalige Formel-1-Pilot. Die Gefahr für das Team sei allerdings, "dass Max [Verstappen] und Red Bull derzeit überall stark sind", warnt er.
In FT1 vorhin machte Red Bull jedoch noch keinen guten Eindruck.
Feierabend
Damit die heutige PK auch. Kurze Pause hier an dieser Stelle, bevor es dann in anderthalb Stunden auf der Strecke weitergeht mit dem Sprint-Qualifying.
Vasseur: Wird anstrengend für Mechaniker
In diesem Jahr gibt es fast keine Winterpause, weil bereits ab Januar wieder getestet wird. Vasseur sagt dazu, dass das vor allem für die Mechaniker eine Herausforderung sei. Man werde wohl einige Nachtschichten einlegen müssen.
Man müsse in Zukunft darauf achten, dass die Belastung nicht zu hoch sei.
Vasseur: FT1 völlig egal
Ferrari blieb in FT1 vorhin unter den Erwartungen. Vasseur stellt jedoch klar, dass die Session überhaupt keinen Wert habe. Auch im vergangenen Jahr hätte sich die Rangliste in Katar mit jeder einzelnen Session verschoben.
Die Probleme, die Leclerc mit der Servolenkung meldete, werde man vor dem Sprint-Qualifying beheben, kündigt er an. Und die Ergebnisliste aus FT1 sei völlig irrelevant.
Warum der C6 wegfällt
2026 wird es nur noch fünf Reifenmischungen geben, der C6 fällt weg. Isola erklärt dazu, dass sich der C5 und der C6 sich einfach zu ähnlich gewesen seien. Daher habe man nur eine der beiden Mischungen gebraucht.
Es sei aber durchaus möglich, dass man 2027 wieder sechs Mischungen bringen werde, so Isola. Entsprechende Daten will man im kommenden Jahr sammeln.
Vasseur: Schaue nicht auf WM
Ferrari ist in der Weltmeisterschaft auf P4 abgestürzt, darüber haben wir ja vorhin schon kurz gesprochen. Vasseur betont, dass er natürlich lieber Zweiter wäre, aber gar nicht wisse, wie groß der Rückstand sei.
Er schaue immer nur auf sich selbst, betont der Teamchef. Daher wisse er gar nicht, wie weit man hinter Mercedes und Red Bull liege.
Isola: Vorschlag schon im März
Den Anfang in der PK macht Mario Isola. Der Pirelli-Boss erklärt noch einmal, warum es hier die Einschränkung bei den Reifen gibt. Da sagt er aber nur, was wir sowieso schon wussten.
Spannend ist allerdings seine Aussage, dass Pirelli bereits im März die Beschränkung der Nutzungsdauer der Reifen in Katar vorgeschlagen hat. Offiziell bestätigt wurde das ja erst vor einigen Wochen.
Pressekonferenz
In zehn Minuten steht in Katar die heutige PK der Teamchefs auf dem Plan. Folgende Teilnehmer sind dieses Mal mit dabei:
Steve Nielsen (Alpine)
Frederic Vasseur (Ferrari)
Mario Isola (Pirelli)
Sollte es dort spannende Aussagen geben, liefern wir euch die natürlich hier im Ticker.
Passend dazu ...
... fällt mir gleich noch diese Fotostrecke mit den kontroversesten Stallordern in der Formel-1-Geschichte ein:
Fotostrecke: Die kontroversesten Stallordern in der Formel-1-Geschichte
Foto: LAT
Ferrari sorgte in Sotschi 2019 für heftige Diskussionen, als man Sebastian Vettel anwies, Charles Leclerc die Führung zu überlassen. Der Deutsche widersetzte sich, und Ferrari drehte die Positionen später an der Box. In der Geschichte der Formel 1 nicht das erste Mal, dass eine Stallregie für Schlagzeilen sorgte ...Steiner: McLaren sollte sich auf Norris festlegen
Bei McLaren dürfen auch an diesem Wochenende weiterhin beide Piloten frei gegeneinander fahren. Günther Steiner hat dafür kein Verständnis. Er findet, dass McLaren sich jetzt voll auf Lando Norris konzentrieren sollte.
"Sie müssen ihn unterstützen", fordert er im Red Flags Podcast und ergänzt: "Wenn Oscar das Rennen anführt, Lando Zweiter ist und sie Lando nicht vorbeiziehen lassen, wäre ich schockiert."
McLaren sei in dieser Hinsicht einfach "stur", so Steiner.
Passiert noch mehr bei Aston Martin?
Für viele Experten ist schwer vorstellbar, dass Adrian Newey sich in Zukunft intensiv Medien- und Sponsorenverpflichtungen widmet - klassische Aufgaben eines Teamchefs. Und genau deshalb vermuten viele, dass die neue Struktur bei Aston Martin nur vorläufig ist.
Sie könnte als Übergangsmodell dienen, während Lawrence Stroll und Newey prüfen, welche Spitzenkräfte in den nächsten Monaten verfügbar werden. Tatsächlich soll mindestens ein externer Kandidat, der schon zuvor mit dem Teamchefposten in Verbindung gebracht wurde, weiterhin aktiv mit Stroll und Newey sprechen.
Alle Hintergründe könnt ihr hier nachlesen.
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das erste Training in Katar und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende von FT1 geht es an dieser Stelle ganz regulär weiter.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 an diesem Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!
Brown: Disqualifikation "etwas zu hart"?
Inzwischen hat sich auch McLaren-Boss Zak Brown noch einmal zur Disqualifikation in Las Vegas geäußert. Er erklärt im Podcast The Sports Agents: "Es war ein sehr kleiner Fehler mit großen Folgen."
"Ferrari und Mercedes wurden in den letzten Jahren beide wegen derselben Sache disqualifiziert, aber wie ich dem Team gesagt habe: Fühlen wir uns dadurch besser? Nicht wirklich", so Brown.
Er betont zudem: "Die FIA prüft das, weil auch sie die Strafe für etwas zu hart hält. Aber so sagen es die Regeln."
Die besten Bilder aus Katar ...
... findet ihr natürlich auch heute wieder in einer eigenen Fotogalerie bei uns. Schaut immer mal wieder rein, da gibt es dann nachher zum Beispiel auch die ersten Schnappschüsse von den Autos auf der Strecke.
Cadillac: Bis Jahresende 525 Mitarbeiter
Cadillac baut seine neue Formel-1-Struktur in einem Tempo auf, das selbst die Teamführung überrascht. Laut Teamchef Graeme Lowdon hat das Team die Marke von 500 Mitarbeitern fast erreicht.
"Wir werden 525 bis Ende des Jahres anpeilen", sagt Lowdon und verrät: "Als wir im März den Entry bekamen, hatten wir etwas über 300 Mitarbeiter." Die Rekrutierungswelle seitdem beschreibt er als extreme Belastungsprobe.
"Die Leute unterschätzen, wie viel Aufwand es ist, Personal einzustellen", so Lowdon. Seine kompletten Aussagen findet ihr hier.
Was weiß Tsunoda?
Red Bull will nach diesem Wochenende entscheiden, wer 2026 an der Seite von Max Verstappen fährt. Weiß Yuki Tsunoda möglicherweise bereits, dass er das nicht sein wird?
"Ich weiß etwas, das ich nicht sagen kann", so Tsunoda in einem Interview mit Viaplay. Weiter sagt der Japaner, dass "die meisten Menschen" es aber sowieso schon wüssten.
Deutet er damit an, dass das zweite Red-Bull-Cockpit an Isack Hadjar gehen wird? Denn davon gehen aktuell die meisten Formel-1-Experten im Fahrerlager aus.
"Ich weiß nicht, was passieren wird, also warten wir ab", schiebt Tsunoda zwar schnell noch hinterher. Aber vielleicht hat er bereits mehr verraten, als er eigentlich wollte ...
Todestag
Heute vor vier Jahren ist Sir Frank Williams gestorben. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um in dieser Fotostrecke noch einmal auf sein Leben und sein Vermächtnis in der Formel 1 zurückzublicken:
Fotostrecke: Die Williams-Story
Foto: Williams
Auf geht's ins Abenteuer Formel 1: Nach zwei erfolglosen Anläufen in der Königsklasse gründen Frank Williams (70 Prozent) und Patrick Head (30 Prozent) ihr eigenes Team. Mit einem March-Chassis steigt man beim Grand Prix von Spanien in die Weltmeisterschaft ein.Von: Ruben Zimmermann