Silverstone in der Analyse: "Einer der spektakulärsten Crashs"

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen: "Das härteste Rennen dieses Jahr" +++ Zhou & Albon nach Unfall in Ordnung +++ Erste Punkte für Schumacher +++

Silverstone in der Analyse: "Einer der spektakulärsten Crashs"

Bericht

Status: Beendet

Das Rennen in der Analyse

Wir drehen unseren Ticker an dieser Stelle nach einem langen und aufregenden Tag erst einmal zu. Aber keine Sorge: Schon morgen früh sind wir wieder mit einer neuen Ausgabe für euch am Start, um die weiteren Themen aus Silverstone aufzuarbeiten.

Zum Abschluss folgt noch einmal der Hinweis auf unsere große Videoanalyse zum Großbritannien-GP. Mehr als eine Stunde lang haben Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll über die wichtigsten Themen des Tages gesprochen.

Viel Spaß damit und bis morgen!

Tsunoda entschuldigt sich beim Team

Der Japaner sagt nach dem Crash mit dem Teamkollegen: "Ich denke, ich hätte auf eine andere Gelegenheit warten können, ihn zu überholen." Er habe zwar gedacht, dass sein Speed ausreichend für ein Überholmanöver sei.

Er habe aber nicht erwartet, "dass Pierre die Tür so früh zumachen würde" und räumt ein: "Das war ein Fehler von meiner Seite. In erster Linie möchte ich mich beim Team entschuldigen."

Für die Aktion gab es übrigens neben einer Fünf-Sekunden-Strafe auch noch zwei Strafpunkte. Damit steht Tsunoda jetzt bei acht in zwölf Monaten und führt diese unrühmliche Wertung aktuell an.

Albon aus dem Krankenhaus entlassen

Dieses Bild lässt noch etwas anderes vermuten, aber auch der Williams-Pilot wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Das hat das Team ganz offiziell bestätigt.

"Ich bin sehr froh, dass alle anderen, die in den Unfall in der ersten Runde verwickelt waren, in Ordnung sind", sagt Albon selbst.

Auch er bedankt sich beim medizinischen Team an der Strecke und natürlich in seinem Fall zusätzlich auch beim Krankenhauspersonal.

Auch er kündigt an, in Österreich wieder angreifen zu wollen. Auch Williams wird also nicht auf einen Ersatzfahrer zurückgreifen müssen.

Zhou: Werde in Österreich wieder fahren

Trotz Unfall keine Pause! Der Chinese kündigt an: "Ich bin fit und freue mich auf Österreich nächste Woche." Die Freigabe der FIA hat er ja bereits, nachdem er vor einigen Stunden aus dem Medical Centre entlassen wurde.

"Es war ein großer Crash und ich bin zum Glück in Ordnung. Die Marshals und das medizinische Team an der Strecke waren fantastisch", bedankt er sich und erklärt noch einmal, dass Halo ihn heute gerettet habe.

Daher sagt er: "Ich muss mich auch bei der FIA und der Formel 1 für ihre Arbeit bedanken." Denn vor ein paar Jahren hätte der Unfall noch ganz anders ausgehen können ...

Den Dreikampf ...

... zwischen Leclerc, Hamilton und Perez gibt es hier noch einmal im Video. Ich für meinen Teil bin froh, dass es hier keine Strafen gab. Let them race!

Livestream

Los geht's: Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll melden sich jetzt live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de mit ihrer großen Analyse zum Silverstone-GP. Einschalten!

Verstappen selbst ...

... sagt zu seinem Schaden übrigens Folgendes: "Ich habe noch nicht gefragt, wie viel [Zeit] ich verloren habe. Aber ich habe mit Carlos gesprochen und er hat gesagt, dass ich permanent Teile verloren habe, während ich in Führung lag."

"Als ich aus dem Auto gestiegen habe, habe ich mir den Unterboden angesehen und links war an der Unterseite alles zerrissen, alles war weg", so Verstappen, der das Trümmerteil übrigens sogar gesehen habe.

Er habe aber nicht mehr ausweichen können und dann sei sein Unterboden zerstört worden. "Es fühlte sich wie ein Reifenschaden an, denn plötzlich hatte ich keine Balance mehr und das Auto hüpfte stark", verrät er.

Erst nach seinem Stopp wurde dann klar, dass der Unterboden kaputt ist.

AlphaTauri beschädigte den Red Bull

Das ist gleich doppelt bitter: Christian Horner hat uns verraten, dass das Verstappen-Auto ausgerechnet von einem AlphaTauri beschädigt wurde! Zur Erinnerung: Tsunoda und Gasly hatten eine Berührung, bei der sie sich drehten.

Und ein Trümmerteil, das sich bei dem Crash löste, beschädigte anschließend dann das Schwesterauto von Verstappen. Ich würde Franz Tost in den nächsten Tagen nicht über den Weg laufen wollen ...

Leclercs Frontflügel

So sah der Flügel des Monegassen übrigens nach dem Rennen aus. Da fehlte die komplette Endplatte. Kaum zu glauben, dass er damit phasenweise trotzdem noch schneller als der Teamkollege war ...

Steiner warnt vor neuem Druck

Wo wir gerade bei Schumacher sind: Sein Teamchef warnt davor, jetzt nicht sofort wieder neuen Druck aufzubauen. "Das ist eine Frage des Selbstvertrauens. Er muss jetzt nur aufpassen, dass der Druck nicht wieder hochgehypt wird", sagt er bei 'Sky'.

"Jetzt ist quasi die Erwartungshaltung da, jedes Mal Punkte holen zu müssen. Wenn er dann aber beim ersten oder zweiten Mal keine Punkte holt, dann heißt es gleich, er sei schlecht. Das ist schwierig zu managen", warnt Steiner.

Sein Rat daher: "Er muss einfach ruhig bleiben und die Außenwelt ignorieren, einfach sein Ding machen."

Schumacher: Endlich ein fehlerfreies Rennen

Der Druck der ersten WM-Punkte ist endlich weg. Bei 'Sky' erklärt Schumacher, er sei "fehlerlos durchs Rennen" gekommen, man habe die "richtige Strategie gewählt und auch in der richtigen Zeit die Reifen gewechselt."

Die Belohnung dafür sei das gute Ergebnis gewesen. Er betont, dass er dem Team nach dem Fehler gestern im Qualifying keinen Vorwurf gemacht habe. "Wir sind ein Team und wir gewinnen und verlieren als Team", stellt er klar.

"Das ist meine Mentalität schon seit ganz Anfang an. Und dementsprechend halte ich da gar nix dem Team vor, sondern ich versuche, sie zu motivieren und zu sagen: 'Schau, wir kommen damit zusammen durch.'"

Mit der Einstellung habe man es letztendlich geschafft, "Punkte zu sammeln von Platz 19", freut sich Schumacher.

Warum Sainz sich nicht zurückfallen ließ

Am Ende der Safety-Car-Phase wurde der Spanier angewiesen, sich zurückfallen lassen, um Leclerc etwas Luft zu verschaffen. Doch da spielte er nicht mit. Nun hat er erklärt, warum er sich dieser Anweisung widersetzte.

"Ich habe versucht, ihnen zu erklären, dass ich hinter mir den vermutlich schnellsten Mann auf der Strecke heute habe [Hamilton]. Wenn ich zehn Meter Platz lasse, dann verliere ich vielleicht etwas Windschatten", erklärt er.

"Und wenn er mich überholt, dann wird auch Charles ein einfaches Opfer werden. Meine Entscheidung war, dass ich so schnell wie möglich in Führung gehen sollte", erklärt Sainz. Das tat er dann bekanntlich auch.

"Ich war immer ein Teamplayer und werde immer ein Teamplayer sein. Vor allem bei Ferrari steht das Team über meinen persönlichen Interessen", betont er.

Leclerc: Kein Vertrauen ins Team verloren

Es war nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Leclerc bei der Strategie - vorsichtig formuliert - nicht gerade Glück hatte. Der Monegasse betont auf Nachfrage aber, dass er trotzdem kein Vertrauen ins Team verloren habe.

Auf die Frage, was diese Dinge für die WM bedeuten, sagt er lediglich: "Es kostet eine Menge Punkte." Tatsächlich konnte er heute ja sogar etwas aufholen und liegt "nur noch" 43 Zähler hinter Verstappen.

Er hätte aber noch deutlich näher herankommen kommen ...

Warum holte Ferrari Leclerc nicht rein?

Das erklärt Binotto bei 'Canal+' und sagt, man hätte nicht beide an die Box holen können, "denn wenn beide gestoppt hätten, hätte Carlos Positionen gegen die anderen verloren." Er hätte sich nämlich hinter Leclerc an der Box anstellen müssen.

"Daher mussten wir einen wählen", so Binotto. Man habe sich dann für Sainz entschieden, weil Leclerc das Rennen angeführt und man gehofft habe, dass Sainz Leclerc nach seinem Stopp auf den frischeren Reifen hätte "beschützen" können.

Außerdem habe man gehofft, dass die weichen Reifen der anderen Piloten am Ende abbauen würden. "Das war aber nicht der Fall", gesteht Binotto rückblickend.

Leclerc: "Es war unglaublich schwierig"

Über den anschließenden Dreikampf zwischen Leclerc, Perez und Hamilton sagt der Ferrari-Pilot: "Ich war am Limit." Das musste er sein, weil er die ältesten Reifen aus dem Trio hatte. Für Begeisterung sorgte er dann mit seinem Überholmanöver gegen Hamilton außen in Copse.

"Es war unglaublich schwierig", so Leclerc, der sich sofort an das vergangene Jahr erinnert habe. "Aber zum Glück passierte nichts schlimmes", sagt er und betont, er habe "bis zur letzten Runde" noch an ein Podium geglaubt. Aber auf stumpfen Waffen hatte er letztendlich keine Chance.

Den entscheidenden Neustart ...

... gibt es hier noch einmal im Video! In diesem Moment sorgte Sainz mit seinem Überholmanöver gegen Leclerc für eine Vorentscheidung, weil Hamilton gleichzeitig eine Position an Perez verlor.

Das Wichtigste zum Sonntag ...

... haben wir auch heute wieder in einer eigenen Fotostrecke zusammengefasst. Und nicht vergessen: Um 21:00 Uhr melden sich Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll dann wir gewohnt mit ihrer großen Analyse live auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de!

Fotostrecke: Formel 1 2022 in Silverstone: Das Wichtigste zum Sonntag Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Die wichtigsten Fakten zum Formel-1-Sonntag in Silverstone: Wer schnell war, wer nicht und wer überrascht hat - alle Infos dazu in dieser Fotostrecke!

Vettel: Ohne Safety-Car wäre es P7 geworden

Der Deutsche ist mit seinem Rennen zufrieden. Denn nach dem Q1-Aus gestern waren Punkte heute nicht unbedingt zu erwarten. "Wir waren sehr, sehr konstant, haben uns was getraut, was die Strategie angeht", berichtet er bei 'Sky'.

"[Wir] waren mehr oder weniger als erstes Auto drin und hatten dann sehr, sehr konstante Rundenzeiten", zeigt er sich zufrieden und ergänzt: "Ich glaube, das Safety-Car am Ende hat uns den siebten Platz vielleicht weggenommen."

"Aber nichtsdestotrotz, dass wir heute Punkte mitgenommen haben, ist klasse, und mich freut es auch besonders für Mick, dass er heute seine ersten Punkte holt", so Vettel.

Verstappen: "Das härteste Rennen dieses Jahr"

P7 für ihn am Ende mit einem kaputten Auto. "Ich glaube, es war das härteste Rennen bis jetzt dieses Jahr", sagt er bei 'Sky' und erklärt: "Die Balance vom Auto war natürlich schlecht, weil ich so viel Downforce verloren hatte."

"Aber am Ende immer noch ein siebter Platz und ich glaube, das war viel besser als das, was ich erwartet hatte nach so vielen Problem am Auto", gesteht er. Schadensbegrenzung also für den Niederländer, der die WM weiter anführt.

Das Duell mit Schumacher am Ende habe ihm übrigens "Spaß gemacht", verrät er. "Mick hat alles versucht, um den siebten Platz zu holen, aber ich habe natürlich auch alles gegeben für den siebten Platz", so Verstappen.

Letztendlich sei es zwar nur P7 aber für die WM trotzdem "ganz wichtige Punkte" geworden.

Haas: Zum ersten Mal seit drei Jahren doppelte Punkte!

Beide Autos in den Top 10, das schaffte Haas zuletzt 2019 in Hockenheim vor drei Jahren! "Günther [Steiner] ist sehr, sehr glücklich", sagt Magnussen und betont, es sei vor allem deshalb "großartig", weil man bislang noch keine Updates ans Auto gebracht habe.

Außerdem ist er sich sicher: "Für Mick wird es ein Schub für das Selbstvertrauen sein. Er hatte einen etwas harten Start ins Jahr." Wie groß der Jubel im Schumacher-Lager nach dem ersten Punktgewinn war, das sieht man übrigens hier:

Protestaktion

Wir haben ja am Rande schon darüber berichtet, dass es nach dem Zhou-Unfall auch eine Protestaktion auf der Strecke gab. Auch da müssen wir sagen, dass alle Beteiligten gewaltiges Glück hatten.

Denn ohne die rote Flagge wären die Aktivisten wohl bei voller Geschwindigkeit der Boliden auf die Strecke gestürmt! "Es gab wohl die Info, dass sich ein paar Aktivisten als Streckenposten verkleidet haben", verrät Experte Timo Glock bei 'Sky'.

"Zum Glück war zu dem Zeitpunkt die rote Flagge", sagt er und erklärt: "Ich glaube, jeder kann protestieren [...], aber man darf nicht solche Dinge machen, oder andere in Gefahr dabei bringen. Das hätte heute böse ausgehen können."

"Somit müssen wir froh sein, dass es dementsprechend glücklich ausgegangen ist, dass man das relativ schnell von der Strecke aus unter Kontrolle bekommen hat", so Glock. Recht hat er!

Den Zhou-Unfall ...

... könnt ihr euch in dieser Fotostrecke noch einmal anschauen. Toto Wolff sagt dazu übrigens bei 'Sky': "Das war einer der spektakulärsten Crashs, die wir in den letzten Jahren gehabt haben."

Der glimpfliche Ausgang zeige, "dass die Autos richtig sicher sind", so der Mercedes-Teamchef. Recht hat er. Nach dem schweren Formel-2-Unfall hatten wir da heute bereits zum zweiten Mal richtig Glück!

Fotostrecke: Der schwere Unfall mit Überschlag von Guanyu Zhou in Silverstone 2022 Motorsport Images

Foto: Motorsport Images

Das Unfallauto von Guanyu Zhou in Silverstone 2022: Nach einem schweren Crash mit Überschlag und Landung im Fangzaun hinter (!) den Reifenstapeln ist nicht mehr viel übrig vom Alfa Romeo C42. Zhou selbst bleibt praktisch unverletzt. Wir zeigen auf mit Bildern, wie es dazu kam!

Leclerc über Binotto-Situation

Natürlich wurde der Monegasse auf die Szene mit seinem Teamchef nach dem Rennen angesprochen. "Er wollte mich aufheitern, mehr nicht", behauptet er. Wenn man die Bilder gesehen hat, darf man diese Darstellung aber zumindest anzweifeln.

Leclerc gibt sich diplomatisch und erklärt: "Ich hatte das Gefühl, dass ich im ersten Stint und zu Beginn des zweiten Stints zu viel Zeit verloren habe. Das ist aber nur meine Ansicht, und das kann sich ändern, wenn ich das große Bild gesehen habe."

Denn er wäre gerne früher an Sainz vorbeigegangen, aber das Team sprach lange keine Stallregie aus. "Ich möchte nicht, dass der Fokus auf meinem enttäuschenden Rennen liegt, sondern auf seinem unglaublichen Sieg", sagt er über Sainz.

"Es ist toll für das Team, toll für Carlos. Er hat in den vergangenen Rennen das Selbstvertrauen aufgebaut und das heute gezeigt. Ich freue mich für ihn, aber ich bin enttäuscht für mich selbst. Gemischte Gefühle", so Leclerc.

Wolff: Mercedes auf Soft zu schwach

Bei 'Sky' erklärt der Mercedes-Teamchef, dass Hamilton nach dem Safety-Car keine echte Siegchance mehr hatte. "Auf dem Soft hat das Auto nicht gut funktioniert. Wir haben gesehen, dass die Pace auch nachher nicht da war", erklärt er.

Er bestätigt, was wir ja gerade schon gesagt haben: Nachdem Hamilton einmal hinter Perez war, hatte er keine Chance mehr. Hätte sich Hamilton nämlich schnell Leclerc geschnappt, "hätten wir vielleicht um den Sieg fahren können."

"Aber der Anfang hat nicht geklappt und dann war es eine Kettenreaktion", zuckt Wolff die Schultern.

Schlechtester Hamilton-Start

Übrigens: Wir haben ja heute morgen schon darüber gesprochen, dass es Hamiltons schlechtester Saisonstart in seiner Formel-1-Karriere wäre, wenn er heute nicht gewinnt. Und so ist es nun tatsächlich auch gekommen.

Zum ersten Mal in 16 Jahren konnte Hamilton keines der ersten zehn Saisonrennen gewinnen. Eine historische Schlappe für den Rekordchampion. Die Stimmung bei ihm ist nach dem Podium aber trotzdem ziemlich gut.

Denn unter den Umständen wäre ein Sieg heute natürlich auch eine ziemliche Überraschung gewesen.

Hamilton: Auf den Geraden keine Chance

Der Brite sah zwischenzeitlich sogar wie der Favorit aus. Aber nach dem Neustart verlor er eine Position an Perez - und dann war Sainz vorne weg. "Sie waren heute einfach zu schnell für uns", sagt er über die Ferraris.

"Am Ende war ich dann in einem Kampf mit Checo. Die Jungs waren heute für mich auf den Geraden einfach zu schnell", so Hamilton, der aber positiv hervorhebt, dass man auf jeden Fall näher an der Spitze dran sei.

Mal schauen, ob man das nächste Woche in Spielberg bestätigen kann!

Perez: "Ein großartiges Comeback"

"Es war ein großartiges Comeback", zeigt sich auch Perez zufrieden. Er war nach seinem frühen Stopp ja bereits ans Ende des Feldes zurückgefallen. Aber was war da überhaupt los?

"Ich wurde eingeklemmt", berichtet er und erklärt: "Ich hatte keinen Platz. Charles war innen, Max war außen. Da wurde mein Frontflügel ziemlich stark beschädigt."

"Ich musste stoppen, um ihn zu tauschen und fiel auf den letzten Platz zurück", so der Mexikaner. Umso süßer schmeckt da heute natürlich der Champagner!

Sainz: "Es ist ein ganz besonderer Tag"

Der Spanier ist nach seinem ersten Formel-1-Sieg natürlich emotional. "Mein erster Rennsieg nach 150 Rennen mit Ferrari in Silverstone, mehr hätte ich nicht erwarten können. Es ist ein ganz besonderer Tag", strahlt er.

Er werde diesen Tag niemals vergessen. Sportlich erklärt er: "Ich hatte Probleme mit der Balance, besonders im ersten Stint auf den Mediums. Wegen Max musste ich in den schnellen Kurven eine Menge pushen."

Eigentlich war er zwischenzeitlich schon fast raus aus dem Kampf um den Sieg. "Und dann hat mir das Safety-Car plötzlich die Chance gegeben, wieder reinzukommen", weiß er.

Denn bei allem Jubel muss man ehrlicherweise auch sagen, dass Sainz heute nicht unbedingt der schnellste Mann auf der Strecke war.

Fahrer des Tages

Perez hat die offizielle Wahl zum Fahrer gewonnen. Gibt sicherlich noch einige andere Kandidaten, aber nach seinem frühen Stopp noch auf P2 zu fahren, das war nicht so schlecht. Mal schauen, wie das Ergebnis morgen bei unseren Noten ausfällt!

Leclerc sauer?

Wir wissen natürlich nicht, was genau da gesagt wurde. Aber es sieht zumindest danach aus, dass Binotto Leclerc eine ziemliche Ansage macht. Und ganz ehrlich: Ich könnte es verstehen, wenn Leclerc sauer ist.

Dadurch, dass man ihn nicht an die Box geholt hat, war eigentlich klar, dass er noch vom Podium fallen würde. Da wäre ich auch nicht begeistert ...

Jetzt Fahrer bewerten!

Bei uns habt ihr natürlich wieder die Möglichkeit, die 20 Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Silverstone? Am Montag gibt es die große Auswertung.

Hier geht es zu Abstimmung!

Botschaft von Zhou

"Ich bin okay", schreibt der Chinese auf Twitter und erklärt: "Halo hat mich heute gerettet." Weiterhin kein Update von Albon, der bekanntlich als Vorsichtsmaßnahme ins Krankenhaus gebracht wurde. Behalten wir weiter im Auge!

Erste WM-Punkte für Schumacher!

Endlich, die Serie ist beendet! Schumacher wird Achter und holt damit seine ersten Formel-1-Punkte. Vettel wird Neunter, der Zusatzpunkt für die schnellste Runde geht an Hamilton. Verstappen betreibt Schadensbegrenzung mit P7.

Und natürlich ist es der erste GP-Sieg überhaupt für Sainz! Was für ein Tag ...

Feierabend!

Was für ein Rennen! Sainz gewinnt vor Perez und Hamilton. Leclerc fliegt noch vom Podium, das war zu erwarten auf den alten Reifen. Hier im Ticker gibt es gleich die Stimmen zum Rennen, da müssen wir einiges aufarbeiten! Hier zunächst die Übersicht:

Bericht

Ergebnis

WM-Stand

Irrer Kampf!

Wahnsinnsduell zwischen Perez, Hamilton und Leclerc um P2! Perez hat zunächst mal die Nase vorne, aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Von hinten kommen auch Alonso und Norris noch ran. Das macht Spaß!

Alle aktuellen Informationen im Session-Liveticker abrufen!

Sainz führt

Das war zu erwarten: Sainz schnappt sich Leclerc nach dem Neustart. Dahinter kickt Perez Hamilton vorläufig vom Podium. Bei Ocon hat übrigens die Benzinpumpe gestreikt, deshalb ist er ausgefallen.

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Safety-Car

Ocon rollt aus und das Safety-Car kommt! Jetzt kommt noch einmal Bewegung rein. Sainz und Hamilton kommen rein und wechseln auf Soft. Leclerc bleibt draußen. Damit bleibt er zwar in Führung.

Aber auf den alten Hards wird er keine Chance haben nach dem Neustart. Und vor allem ist Perez jetzt plötzlich wieder im Rennen. Er liegt auf P4 und wechselt ebenfalls auf Softs. Auch dahinter wird gestoppt.

Das wird eine heiße Schlussphase!

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Hamilton stoppt

Jetzt kommt der Mercedes-Pilot, der ebenfalls auf Hard wechselt. Er kommt auf P3 wieder raus. Aber: Seine Reifen sind jetzt deutlich neuer als die der Ferraris. Das sollte am Rennende ein Vorteil sein. Spannend!

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Stallregie

Sainz ist derweil zu langsam, deswegen muss er Platz für Leclerc machen. Der Spanier gehorcht, aber gefallen wird ihm das nicht. Hamilton fährt vorne übrigens noch immer ohne Stopp auf den Mediums - und ist dabei durchaus schnell unterwegs.

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