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Alonso: Valencia 2012 das "perfekte" Formel-1-Rennen

Fernando Alonso blickt auf seine Formel-1-Karriere zurück – Das perfekte Rennen erlebte der Spanier im Jahr 2012 in Valencia

André Wiegold

Bearbeitet: 24.06.2023, 07:52

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Fernando Alonso, Ferrari

312 Starts, 32 Siege und zwei Titel, die Statistik von Fernando Alonso in der Formel 1 kann sich sehen lassen. Der Spanier blickt auf der Suche nach dem perfekten Rennen auf seine Karriere in der Königsklasse zurück. Er erinnert sich an das Rennen in Valencia 2012, das er gewonnen hat. Laut dem Ex-Weltmeister war es ein fehlerfreier Lauf.

"Unter normalen Umständen würden wir das Rennen nicht noch einmal gewinnen", resümiert Alonso. "In 99 von 100 Fällen würden wir nicht auf Platz eins landen." Die Kombination aus einer guten Strategie, starken Überholmanövern und eine Menge Risiko hätten dazu geführt, dass der Spanier das Rennen gewonnen hat.

Bildergarlerie: Das Formel-1-Rennen in Valencia in der Saison 2012

"Alles hat gut funktioniert", so der Ex-McLaren-Fahrer weiter. "Das Auto war an diesem Wochenende gar nicht so schnell. Wir haben es nicht einmal ins Q3 geschafft." Obwohl er nicht in der besten Position war, habe er es mit seinem Team geschafft, das Rennen zu gewinnen. Deshalb war das Rennen in Valencia sein "perfekter" Grand Prix.

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Der 37-Jährige hat 18 Jahre in der Formel 1 verbracht und viele Höhen sowie Tiefen erlebt. In den Jahren 2005 und 2006 wurde er Weltmeister. "Das schönste in meiner Formel-1-Zeit waren die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet und mein halbes Leben verbracht habe", sagt der Spanier. "Wir haben viele Tage zusammen erlebt und daran werde ich mich in der Formel 1 immer erinnern." Sein Engagement in anderen Serie habe ihn aufgezeigt, dass die Formel 1 immer ein Level höher ist als alle anderen Kategorien im Motorsport.

Außerdem sei Alonso sehr stolz darauf, einer der wichtigsten Formel-1-Botschafter in Spanier zu sein. Ihn freue es, dass Menschen aus seinem Heimatland die Königsklasse aufgrund seiner Karriere verfolgen. Anfang der 2000er-Jahre habe es dort nicht einmal eine TV-Übertragung der Rennen gegeben. Jetzt würde die Königsklasse unter den Top-3-Sportarten in Spanien stehen. Er sagt: "Es macht mich stolz, viele Menschen an diesen Sport herangeführt zu haben. Das wiegt viel mehr als jede Trophäe, die ich gewonnen habe."

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