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Formel 1 Austin
Daniel Ricciardo: Beim Renn-Comeback "ein wenig eingerostet"
Im ersten Rennen nach seiner Verletzungspause hatte Daniel Ricciardo keine Probleme mit seiner gebrochenen Hand, kam aber trotzdem nur schwer in Schwung
Markus Lüttgens Adam Cooper
Bearbeitet: 22.10.2023, 09:39
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Der Sprint beim Grand Prix der USA auf dem Circuit of The Americas in Austin war am Samstag (Ortszeit) das erste Rennen für Daniel Ricciardo, nachdem er fünf Grand Prix wegen einer Handverletzung verpasst hatte. Von einem guten elften Startplatz kam der Alpha-Tauri-Pilot als Zwölfter ins Ziel und gab hinterher zu, dass ihm der Wiedereinstieg nicht leicht gefallen sei.
"Ich sage das nicht gerne, weil ich sehr erfahren bin, aber ich war zu Beginn des Rennens etwas eingerostet", so der Australier. "In der ersten Kurve dachte ich, ich hätte die Innenseite etwas früher sehen müssen, also blieb ich dort, und dann kamen einige Autos nach außen".
"Ich habe das Rennen also ein bisschen falsch eingeschätzt und das hat mir wahrscheinlich etwas gefehlt", so Ricciardo über den fehlenden Renninstinkt. "Aber im Laufe des Rennens hatte ich das Gefühl, dass ich einige Linien gefunden und mich verbessert habe, aber es gibt sicher noch einige Dinge, an denen ich für morgen arbeiten muss."
Ricciardo führt diese Schwierigkeiten auch darauf zurück, dass er vor seinem Handbruch im Training von Zandvoort erst zwei Rennen bestritten hatte. "Es ist also ein bisschen wie in Budapest, nur ganz anders", sagt Ricciardo mit Blick auf den Grand Prix von Ungarn, bei dem er das AlphaTauri-Cockpit von Nyck de Vries übernommen hatte.
"Aber um ehrlich zu sein, war es hier besser als ich dachte, also mache ich mir für morgen keine Sorgen." Das einzige Problem im Rennen könnte nach der wochenlangen Verletzungspause die fehlende Fitness sein. "Ich erwarte, dass ich morgen vielleicht etwas mehr schwitzen werde als die anderen", scherzt Ricciardo. Die verletzte Hand habe ihm im Sprint keine Probleme bereitet.
Auf die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, das Rennen in Katar auszulassen und sein Comeback zu verschieben, antwortet Ricciardo: "Ja, auf jeden Fall. Ich denke, die zusätzliche Pause hat mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, um zu pushen und die Randsteine mitzunehmen."
"Meine größte Angst war, zurückzukommen und mich für irgendetwas entschuldigen zu müssen. Und dann ist das Team sauer, ich bin sauer, niemand gewinnt. Also bin ich mit meiner Herangehensweise zufrieden", so der Australier.
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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