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Eilmeldung

Ex-Williams-Cheftechniker Smedley wird Technik-Experte der Formel 1

Rob Smedley ist zurück in der Formel 1: Der Brite wird technischer Experte für das Formel-1-Management (FOM) - Er wird die technische Seite des Sports beleuchten

Rob Smedley kehrt in die Formel 1 zurück. Der ehemalige Chefingenieur von Williams und Ferrari wird als technischer Konsulent und Experte für das Formel-1-Management (FOM) arbeiten. Der Brite hatte sich Ende 2018 aus seiner Position beim britischen Traditionsrennstall Williams zurückgezogen - aus familiären Gründen, wie es damals hieß. Er bringt 20 Jahre Erfahrung in der Formel 1 mit und wird nun als Experte auf allen offiziellen Plattformen agieren.

1999 begann Smedley seine Karriere beim Stewart-Team. Der ehemalige Chefingenieur von Felipe Massa bei Ferrari, der mit dem Brasilianer seinen größten Erfolg 2008 mit der Vizeweltmeisterschaft einfahren konnte, erklärt seine neue Rolle gegenüber 'Formula1.com': "Es geht darum, eine einheitliche Botschaft in Sachen Technik zu vermitteln."

"Es geht darum, zu erklären, wie sich die Dinge entwickeln, warum die Teams gewisse Entscheidungen getroffen haben. Das werden wir auf den verschiedenen Plattformen kommunizieren und damit hoffentlich eine bessere Geschichte der Formel 1 erzählen." Ihm gehe es darum, die innere Schönheit der Königsklasse dem Fan näher zu bringen.

Zum ersten Mal in seiner Karriere wird Smedley nun nicht mehr für ein Team in der Formel 1 aktiv sein, sondern für das Management direkt - wie unter anderem auch Ex-Williams-Cheftechniker Pat Symonds. Der Draht zur FOM kam über Formel-1-Sportchef Ross Brawn zustande. Die beiden Briten kannten sich noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Ferrari.

"In Gesprächen mit Ross haben wir beide festgestellt, dass es diesen wirklich großen Schatz an technischen Inhalten gibt - die Daten, die Art und Weise wie Teams operieren - was nie wirklich erzählt wird. Das gehört zur gesamten Geschichte der Formel 1 aber dazu, was allerdings die Öffentlichkeit nicht zu Gesicht bekommt", erklärt Smedley die Grundidee. Er sehe darin großes Potenzial.

Zwar wollte Smedley Zeit mit seiner Familie verbringen, dennoch brenne er weiterhin für seine Leidenschaft. "Ich hoffe, so kann ich dem Sport etwas zurückgeben, indem ich erkläre, was ich in den vergangenen 20 Jahren gelernt habe. Nicht nur über die technische oder operative Seite, sondern auch über die menschliche Seite. Was es für all die Männer und Frauen bedeutet, in der Formel 1 zu arbeiten und ihr Leben diesem Sport zu verschreiben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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