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Liveticker 24h Le Mans 2024: Die Action beginnt

Liveticker 24h Le Mans 2024: Chronologie des Mittwochs

Status: Beendet

Robin Frijns stapelt tief

BMW-Pilot Robin Frijns will sich auf die Bestzeit von Dries Vanthoor aus dem Qualifying nicht zu viel einbilden. "Sicherlich hat Porsche im Vergleich zum letzten Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht, es ist ihr zweites Jahr", sagt der Niederländer gegenüber unserem Schwesterportal Motorsport.com Global. "Es ist unser erstes Jahr hier. Wir haben also noch einige Verbesserungen vor uns. Toyota ist seit [über] 10 Jahren hier, Ferrari hat eine gute Unterstützung durch das Formel-1-Team, das alles miteinander verbunden ist. Man kann also nicht wirklich erwarten, dass BMW sofort vorne mitfährt, aber wir sind auf dem Weg dorthin, und das ist gut so."

Dennoch ist die Erwartungshaltung hoch: "Ich bin hier, um zu gewinnen. Ich denke, alle Fahrer sind hier, um zu gewinnen. Ich denke nicht daran, Siebter zu werden. Jeder ist hier, um zu gewinnen. Aber wir müssen im Rennen realistisch sein. Wenn wir sehen, dass wir nicht die Pace haben und trotzdem auf dem Podium landen, wäre das wie ein Sieg."

Reaktion Qualifying - Peugeot

Peugeot kann die Enttäuschung nicht verbergen, mit dem runderneuerten 9X8 auch im dritten Rennen die Hyperpole verpasst zu haben. Allerdings ist der Peugeot dichter dran als je zuvor, das Positive nimmt der Stellantis-Konzern mit. Nur, dass 1,6 Sekunden Rückstand mittlerweile P16 bedeuten. Unten ein Foto unseres Gesprächs mit Jean-Marc Finot.

Jean-Marc Finot, Stellantis-Motorsportchef: "Das Feld der Hypercars ist sehr eng beieinander: zwischen dem ersten und dem zwölftschnellsten Auto liegt nur eine Sekunde! Natürlich wären wir lieber unter den ersten Acht gewesen, um morgen an der Hyperpole teilnehmen zu können, aber das war schwer zu erreichen. Vor allem, weil unsere letzten Versuche durch Verkehr und eine rote Flagge unterbrochen wurden. Dennoch konnten wir heute einige Fortschritte mit dem Auto erzielen. Jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das Rennen. Wir glauben, dass Zuverlässigkeit und ein guter Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen die entscheidenden Faktoren sein werden - mehr als die reine Pace."

Jean-Eric Vergne, (Peugeot #93): "Das Ergebnis ist enttäuschend, aber wir waren in der heutigen Session einfach nicht schnell genug. Dennoch war das Auto gut zu fahren, und ich hatte den Eindruck, dass ich eine gute Runde gefahren bin. Aber das Rennen ist sehr lang und es ist Regen vorhergesagt, sodass die Startposition nur wenig Einfluss auf den Ausgang am Sonntag haben wird."

Stoffel Vandoorne (Peugeot #94): "Es war heute sehr schwierig. Uns fehlte die Pace, um eine Chance auf die Hyperpole zu haben. Wir fuhren unsere schnellsten Zeiten zu Beginn der Session und hatten danach keine Gelegenheit mehr, uns zu verbessern. Durch den Verkehr und die rote Flagge konnten wir dann am Ende der Session unsere frischen Reifen nicht mehr optimal nutzen."

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Foto: Tobias Kindermann

Slow Zone für LMP2

Nicht zum ersten Mal am heutigen Mittwoch haben wir werden eines LMP2 eine Slow Zone. Der TF-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) steht im Bereich Indianapolis.

Reaktion Qualifying - Porsche (Fahrer)

Kevin Estre (Porsche 963 #6): „Wir hatten eine Stunde lang Zeit, eine möglichst schnelle Runde zu fahren. Auf der Strecke war unheimlich viel los – bei 62 Autos gab es natürlich viel Überholverkehr. Ich habe alles gegeben und am Ende hat es gereicht – eine Zehntelsekunde entschied letztlich zu unseren Gunsten. Wir müssen nun schauen, in welchen Bereichen wir bis zum Rennen noch zulegen können. Zuerst freue ich mich aber auf unsere Teilnahme an der Hyperpole am Donnerstag.“

Matt Campbell (Porsche 963 #5): „Es freut mich für unsere Kollegen in der Startnummer 6, aber ich persönlich bin natürlich etwas enttäuscht – ich wäre auch gern in der Hyperpole gestartet. Aber mir fehlte einfach das notwendige Glück. Immer wieder standen mir Autos in der Quere, sodass ich verlangsamen musste. Sehr schade. Nun starten wir von Platz zehn.“

Callum Ilott (Porsche 963 #12): „Das war eine ganz knappe Entscheidung. Mit Platz acht kann sich unser Ergebnis aber sehen lassen, denn uns fehlt weniger als eine Zehntelsekunde auf den schnellsten 963 des Porsche-Werksteams. Ich denke, ich habe alles Mögliche herausgeholt, obwohl es angesichts von 62 Autos auf der Strecke wirklich schwierig war, eine freie Runde zu finden. Eines steht ohnehin fest: Erst im Rennen zählt es so richtig.“

Julien Andlauer (Porsche 963 #99): „Wir haben keine freie Runde gefunden – aber da waren wir nicht die Einzigen. Ich habe den Eindruck, dass unser Porsche in den Kurven ganz gut liegt, aber wir verlieren offensichtlich Zeit auf den langen Geraden. Wir müssen unser Setup so anpassen, dass wir eine bessere Höchstgeschwindigkeit erreichen und die Traktion sich verbessert. Ich wäre gern weiter vorn gelandet. Nun müssen wir uns im Rennen nach vorn kämpfen.“

Reaktion Qualifying - Porsche (Management)

Porsche hat sich mehr erwartet, da gibt es nichts zu beschönigen. Es sah nach dem Test zu gut aus. Dennoch, zwei 963 sind fix in der Hyperpole - ein Werkswagen und ein privat eingesetzter Porsche. Ein bisschen Produktwerbung gibt es also gleich dazu.

„Es war eine enge und spannende Zeitenjagd mit einem dicht gedrängten Feld in der Hypercar-Klasse“, bilanziert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Wir hätten gerne weitere Werks-Porsche 963 in der Hyperpole gehabt, daher sind wir enttäuscht. Wir müssen nun die Ergebnisse analysieren und im Hinblick auf das Rennen am Samstag die passenden Schlüsse ziehen. Ich denke, anders als in den bisherigen Trainingssitzungen haben wir im Rahmen des Qualifyings jetzt einen genaueren Eindruck von den Kräfteverhältnissen bekommen und diesbezüglich nun eine Orientierung.“

„Die ersten acht Fahrzeuge lagen am Ende innerhalb von nur sieben Zehntelsekunden – das zeigt deutlich, wie eng es im Qualifying auf dieser über 13 Kilometer langen Strecke zuging“, erklärt Jonathan Diuguid, Leitender Direktor Porsche Penske Motorsport. „Unsere Startnummer 6 hat es in die Top 8 geschafft, die beiden anderen Rennwagen haben einfach keine freie Runde gefunden. Vor allem Nick Tandy am Steuer der Nummer 4 hatte viel Pech, Matt in seiner zweiten schnellen Runde ebenso. Das Feedback der Fahrer über die Performance unserer Fahrzeuge ist gut, daher blicken wir positiv auf das bevorstehende Rennen.“

Strafe gegen Ferrari - im Rennen!

Die Untersuchung gegen den Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) ist ebenfalls abgeschlossen und es gibt ebenfalls eine Strafe - und zwar im Rennen! Zehn Sekunden muss der Ferrari 499P beim ersten Boxenstopp länger stehen. Die gleiche Strafe gibt es übrigens gegen den privaten AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye).

Grund: "Nach der Auswertung von Videoaufnahmen kommen die Sportkommissare zu dem Schluss, dass das Fahrzeug nicht korrekt in seiner Parkposition abgestellt war."

Mehrere Fahrzeuge unter 3:30

Robert Kubica hat sich im AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye) in 3:27.998 Minuten erst einmal an die Spitze des Feldes gesetzt. Die beiden Alpine hatten ausgezeichnete erste Runden im Longrun und haben sich an die zweite und dritte Stelle gesetzt. Ferdinand Habsburg war sogar auf Bestzeitkurs.

Es gibt auch schon das erste Problem: Der United-Autosports-McLaren #95 (Caygill/Pino/Sato) ist seit Arnage sehr langsam unterwegs und schleppt sich gerade an die Box zurück.

Sitzung gestartet

Los geht's, 120 Minuten pure Rennvorbereitung. Das hier ist wichtiger als jedes Qualifying.

Nachtschwärmer

Das Nachttraining steht auf dem Programm. Die Sonne ist gerade spektakulär untergegangen. Damit gilt es wieder, auf die Longruns zu schauen. Qualifying ist eine Sache, aber die Longruns entscheiden im Rennen - zumindest, sofern das Wetter nicht verrückt spielt, was an diesem Wochenende ebenfalls nicht auszuschließen ist.

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Foto: smg/Stritzke