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Liveticker

Liveticker 24h Le Mans 2024: Die Action beginnt

Liveticker 24h Le Mans 2024: Chronologie des Mittwochs

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Ferrari wacht auf

Dreimal Ferrari 499P nach der ersten Runde an der Spitze. Die freie Fahrt hat man genutzt. Bestzeit: 3:25.321 Minuten. Die anderen Hersteller konnten sich bislang gegenüber dem Freien Training kaum steigern. Toyota ist noch gar nicht rausgefahren und fährt etwas versetzt.

Hier haben nicht alle freie Fahrt

Zahlreiche LMP2-Boliden haben sich zwischen die Hypercars gequetscht. Das ist ungünstig. Soweit wir das sehen konnten, sind die Werks- und die Jota-Porsche tief im Verkehr begraben, genauso Alpine. Freie Fahrt hingegen für Ferrari und BMW.

Los geht's!

Eine Stunde Zeit, das ist nicht viel auf dem Circuit de la Sarthe.

Ab Platz neun wird die Startaufstellung gesetzt

Hinter den Top 8 jeder Klasse werden die Positionen bereits in dieser Session festgelegt. Das gibt gerade in der Hypercar-Klasse ein Hauen und Stechen, aber auch in der LMGT3 sind acht Slots nicht gerade viel. In der LMP2 werden die Pro-Am-Fahrzeuge zum Zünglein an der Waage.

Qualifying: 8 gewinnt

Das reguläre Qualifying ist in erster Linie ein Kampf um den Einzug in die Top 8. Denn die besten acht Fahrzeuge jeder Klasse kommen weiter in die Hyperpole. Dass es zwei Fahrzeuge weniger sind als bei den regulären WEC-Rennen, die in die Hyperpole kommen, ist der Tatsache geschuldet, dass es in Le Mans wieder eine LMP2 gibt und damit drei Klassen fahren.

Nochmal Vanthoor

Diese Runde passt! 3:26.671 Minuten bringen den BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) auf Rang drei. Damit haben wir sechs Marken in den Top 10, das wird im Qualifying ab 19 Uhr richtig lustig werden.

In der LMP2 ist die Bestzeit des TF-Orecas #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) unangetastet geblieben, in der LMGT3 hat der ASP-Lexus #87 (Kimura/Masson/Hawksworth) in 3:57.808 noch eine neue Bestzeit hingelegt.

Ergebnis folgt in Kürze an dieser Stelle.

Fast eine BMW-Bestzeit, aber legal war das nicht

Jetzt rappelt es nochmal gewaltig: Dries Vanthoor war im BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) auf Kurs zu einer sehr schnellen Runde, verlor das Auto aber in der Ford-Schikane und musste geradeaus. Wir gehen davon aus, dass die 3:26.204 Minuten gleich gestrichen werden. Der Zielstrich kommt so schnell nach der letzten Schikane, dass die 3:26.204 Minuten gleich gestrichen werden.

Eine Verbesserung gibt es allerdings noch: Proton Competition, bislang stets über 3:30 Minuten gefahren, hat einen frischen Satz aufgezogen. Julien Andlauer fährt in 3:26.891 Minuten die viertschnellste Zeit.

Es geht weiter!

Keine Leitplankenreparatur, Neustart mit 14 Minuten auf der Uhr. Jetzt könnte es nochmal eine Zeitenjagd geben.

Schumachers Longrun zu Ende

Das war's mit Mick Schumachers Longrun. Die Zeiten nach dem Restart: 3:31.679, 3:30.646, 3:31.835. Das ist sehr konstant und entspricht in etwa dem, was Ferrari auf alten Reifen auf dieser Strecke fährt.

Strafe für die #8

Das wurde schnell entschieden: Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) muss für das Vergehen von Hartley fünf Minuten an der Box stehen bleiben. Verschmerzbar. Mittlerweile ist auch der JMW-Ferrari #66 (Petrobelli/ten Voorde/Yoluc) wegen des gleichen Vergehens durch Salih Yoluc unter B Beobachtung.

Brendon Hartley droht Ärger

Brendon Hartley war im Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) vorhin zweimal auf Bestzeitkurs, brach beide Runden allerdings ab. Die zweite aber offenbar zu spät, denn der Neuseeländer ist "under investigation" für einen Verstoß in der Slow Zone für den GR-Ferrari, die nun wieder aufgehoben ist. Warten wir ab, was da rauskommt

Slow Zone - GR Racing steht

Ein richtiger Rhythmus will nicht aufkommen. Jetzt steht Mike Wainwright im GR-Ferrari #86 (Wainwright/Serra/Pera) im Bereich der Daytona-Schikane. Sieht nach einem technischen Defekt und nicht nach einem Dreher aus, weil er nicht wegkommt.

Weiter geht's

Der Lexus wurde aufgeladen, jetzt läuft die Sitzung wieder.

Mick Schumachers durch die Unterbrechung abgebrochener Longruns vorhin: 3:31.912, 3:31.031, 3:31.257 Minuten. Das klingt nicht sonderlich beeindruckend angesichts der Zeichen, die bereits erzielt worden sind, doch wir gehen von gebrauchten Reifen aus. Jetzt ist der Moment, in dem viele Teams Doppel- und Dreifachstints auf den Soft- und Medium-Reifen üben, die Michelin an diesem Wochenende zur Verfügung stellt. Der führende Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) ist in seinem zeitgleichen Longrun ungefähr auf demselben Niveau gefahren.

Ferdinand Habsburg steht

Schlechte Nachrichten für Alpine: Ferdinand Habsburg, der nach einer Verletzung frisch im Cockpit des Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) zurück ist, ist kurz in der Dunlop-Schikane ausgerollt. Damit dürfte es bald eine weitere Slow Zone geben. Schnell ist der Alpine A424 also, aber das war nicht im Schlachtplan drin.

Erster Stint für Mick Schumacher

Mick Schumacher ist gerade mit dem Alpine #36 (Lapierre/Schumacher/Vaxiviere) auf die Strecke gegangen. Wir können von hier natürlich nicht sagen, ob er frische Reifen bekommen hat oder den vorhin angefahrenen Reifensatz weiterfährt, um einen Doppelstint zu simulieren. Die Slow Zone ist mittlerweile weg, er hat also freie Fahrt.

Nächster LMP2 im Off

Ben Keating hat den United-Autosports-Oreca #23 (Keating/Albuquerque/Hanley) eingangs der Porsche-Kurven im Kiesbett versenkt. Sieht so aus, als wäre er knapp vor dem Reifenstapel zum Stehen gekommen. Das gibt eine Slow Zone im dritten Sektor, sollte aber bald weitergehen.

Blick in die Klassen

Sales ist mittlerweile aus dem Kies gezogen worden und die Strecke wieder frei. Dennoch ist der Betrieb derzeit überschaubar, an vielen Fahrzeugen werden leichte Justierungen vorgenommen. Zeit, einen Blick in die zwei anderen Klassen zu werfen.

In der LMP2 liegen drei Pro-Am-Fahrzeuge an der Spitze, was in Trainings immer wieder vorkommt, da nur die schnellste Zeit gewertet wird, die der Profi fahren kann. Die 3:34.245 Minuten des TF-Orecas #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) von Louis Deletraz sind nur 0,262 Sekunden langsamer als die derzeit beste Zeit des Isotta Fraschini #11 (Vernay/Serravalle/Bennett). Die Testbestzeit von 3:34.704 Minuten ist damit schon um fast eine halbe Sekunde geschlagen.

In der LMGT3 haben sich zwei McLaren 720S GT3 an die Spitze gesetzt. Der Optimum-McLaren #70 (Iribe/Millroy/Schandorff), der kein regulärer WEC-Starter ist, ist in 3:58.770 Minuten bereits mehr als eine Sekunde schneller gefahren als die Testbestzeit von 3:59.883 Minuten. Es ist erwartungsgemäß eng im GT-Feld, aktuell liegen 17 Autos innerhalb von zwei Sekunden.

Stand LMP2:
1. TF-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) - 3:34.245 Minuten
2. Duqueine-Oreca #30 (Simmenauer/Allen/Falb) - 3:34.843
3. United-Autosports-Oreca #23 (Keating/Albuquerque/Hanley) - 3:34.903
4. Proton-Oreca #9 (Ried/Capietto/Viscaal) - 3:35.054
5. United-Autosports-Oreca #22 (Jarvis/Garg/Siegel) - 3:35.290

Stand LMGT3:
1. Optimum-McLaren #70 (Iribe/Millroy/Schandorff) - 3:58.770
2. United-Autosports-McLaren #59 (Cottingham/Costa/Saucy) - 3:58.975
3. Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (James/Mancinelli/Riberas) - 3:59.058
4. GR-Ferrari #86 (Wainwright/Serra/Pera) - 3:59.277
5. Proton-Ford #77 (Hardwick/Robichon/Barker) - 3:59.350

Probleme beim Lamborghini #63

Beim Lamborghini #63 (Bortolotti/Caldarelli/Kwjat) gibt es größere Probleme. Der SC63 ist von der Installationsrunde sehr langsam zurückgekommen und ist seitdem in der Boxengasse verschwunden. Kein Start nach Maß.

Charles Milesi hat derweil einen vollständigen Longrun im Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) hingelegt. Die 3:27er-Zeit war also real im Renntrimm.

Erster Run durch

Einige wenige Fahrzeuge ziehen einen Longrun durch, doch das Zeitentableau dürfte erstmal für einige Minuten stehen. Bislang halten sich die Werks-Porsche auffällig zurück, die ganz große Überraschung ist Alpine, wo man bereits mehr als zwei Sekunden schneller fährt als beim Test. Auch war das keine Quali-Simulation, denn Charles Milesi fährt noch immer in seinem Anfangsstint.

Derzeitige Reihenfolge:
1. Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) - 3:26.610 Minuten
2. Toyota #7 (Kobayashi/Lopez/de Vries) +0.308 Sekunden
3. Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) +0.318
4. Alpine #36 (Lapierre/Schumacher/Vaxiviere) +0,820
5. Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) +0,873
6. AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye) +0,903
7. Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) +0,946
8. BMW #20 (S. van der Linde/Frijns/Rast) +1,038
9. Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) +1,062
10. Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor) +1,069

Alpine legt nach!

Es kommt noch besser: Kaum war unser letzter Post raus, hauen Nicolas Lapierre und Charles Milesi 3:27er-Zeiten raus und liegen damit wieder auf P3 und P4! Zumindest kurzzeitig, denn kurz danach verbessert Alex Lynn den Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) auf 3:26.928 Minuten, nur eine Hundertstelsekunde langsamer als der zweitplatzierte Toyota. Einige Fahrzeuge haben ihren ersten Run nach sechs Runden beendet und halten damit an der "Halbstint"-Strategie vom Test fest. Andere fahren erstmal weiter und gehen auf einen längeren Longrun.

Toyota vorn, Alpine mit deutlicher Leistungssteigerung

Nach drei schnellen Runden haben wir eine Reihenfolge, mit der nicht unbedingt zu rechnen war. Toyota erstmal 1-2 an der Spitze mit einer 3:26.918 Minuten durch Nyck de Vries. Callum Ilott hat den privaten Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) in 3:26.610 Minuten an die Spitze gebracht und unterstreicht damit die starke Porsche-form. Es folgen die beiden Toyota GR010 Hybrid. Das mag noch erwartbar gewesen sein.

Dahinter aber sortierte sich bereits der BMW #20 (S. van der Linde/Frijns/Rast) ein, gefolgt vom Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou). Die Überraschung schlechthin sind aber die beiden Alpine, die beide Zeiten im 3:28er-Bereich fahren sind und damit bereits mehr als eine Sekunden schneller sind als beim Testtag. Sie lagen kurz auf den Plätzen drei und vier, sind aber mittlerweile auf P7 und P8 zurückgefallen. Die Werks-Porsche zieren sich aktuell noch nach ihrer starken Vorstellung beim Test.

Probleme beim privaten Ferrari #83

Der privat eingesetzte AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye) kam nach einer Runde an die Box und es wurde kurz geschraubt. Mittlerweile ist das Fahrzeug wieder unterwegs. Die ersten Zeiten regnen rein, lassen wir die Hypercars mal zwei, drei Runden fahren, bevor wir einen ersten Blick riskieren.

Damit geht's los!

Von der Zukunft zur Gegenwart: Das 1. Freie Training ist gestartet. Drei Stunden Zeit, sowohl die Rennabstimmung für die kühlen Bedingungen herauszufahren, als auch für das Qualifying zu üben, das nur zwei Stunden nach Ende des Trainings ansteht.

Berufung gegen Spa-Abbruch

Ferrari hat gegen den abgewiesenen Protest nach den 6 Stunden von Spa Berufung eingelegt. Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht. Die Entscheidung, das rennen über die ursprünglich geplante Dauer fortzusetzen, kostete Ferrari einen Doppelsieg und ist bisher ohne Präzedenz in der WEC. Die ganze Story lest ihr hier.

BMW: Überraschungskandidat?

Wenn einer der Neueinsteiger das Potenzial hat, zu überraschen, dann wohl BMW, und das, obwohl die 6 Stunden von Spa alles andere als nach Plan verlaufen sind. "Mit Strafen gewinnt man keine Rennen", sagt WRT-Teamchef Vincent Vosse gegenüber Motorsport-Total.com. Die Performance sei aber auch in Belgien da gewesen.

Beim Testtag war noch nicht viel Feinarbeit beim Set-up möglich. "Die Strecke verändert sich dafür zu deutlich", so der Belgier. "Beim Test ging es eher um die größeren Dinge wie das Abstimmen der Systeme auf die Strecke." Die Feinarbeit beginnt heute ab 14 Uhr.

Herzlich willkommen zu unserem Ticker aus Le Mans

Hier halten wir euch während des gesamten Tages auf dem Laufenden. Alles Wichtige von den Sessions, Reaktionen und Hintergründe gibt es in unserem Liveticker.

Zeitplan Mittwoch:
14:00 - 17:00 Uhr: 1. Freies Training
19:00 - 20:00 Uhr: Qualifying
22:00 - 24:00 Uhr: 2. Freies Training

Wichtige und nützliche Links (öffnen sich in neuem Fenster):
TV-Übertragung & Livestream 24h Le Mans 2024
Livetiming 24h Le Mans 2024
Starterliste 24h Le Mans 2024
BoP 24h Le Mans 2024
Wettervorhersage 24h Le Mans 2024
Bericht Vortest 24h Le Mans 2024

Stimmen vor dem Rennen: Porsche-Management

„Für Porsche kann es in Le Mans als Ziel nur Platz eins geben. Wir sind Rekordsieger und wollen unserer Bilanz einen weiteren Erfolg hinzufügen. Das ist ein hoher Anspruch an alle Beteiligten. Keinesfalls unterschätzen wir dabei unsere Mitbewerber“, fasst Thomas Laudenbach die Ambitionen des Stuttgarter Sportwagenherstellers zusammen. Der Leiter Porsche Motorsport fügt hinzu: „Die Hypercar-Topklasse ist mit insgesamt 23 Prototypen von neun verschiedenen Herstellern enorm stark aufgestellt. Genau das ist es, was uns antreibt: Wir wollen unsere Kompetenzen und technischen Fähigkeiten im härtesten Rennen der Welt darstellen. Das gilt nicht nur für unser Werksteam, sondern auch für die starken Kundenteams mit ihren Porsche 963. In der LMGT3-Kategorie sind wir ebenfalls stark aufgestellt. Die beiden 911 GT3 R von Manthey werden bestens vorbereitet in den Kampf um den Klassensieg gehen.“

„Die Vorbereitung verlief richtig gut. Das gilt sowohl für die ersten Rennen des Jahres auf beiden Seiten des Atlantiks als auch für die Testfahrten am vergangenen Sonntag“, erklärt Urs Kuratle zusammen. Der Leiter Werksmotorsport LMDh blickt voller Vorfreude auf das Saisonhighlight der FIA WEC: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Spannung bei allen im Team immer weiter aufbaut. Alle gehen maximal konzentriert an die Arbeit. Uns vereint das große Ziel: Wir wollen den 20. Gesamtsieg für Porsche holen. Ich bin gespannt, wie sich der Wettbewerb in den kommenden Tagen entwickeln wird.“

„Wir sind bereits am Testtag bestens in den diesjährigen Wettbewerb in Le Mans gestartet“, blickt Jonathan Diuguid auf den offiziellen Vortest am vergangenen Sonntag zurück. Der Leitende Direktor Porsche Penske Motorsport fügt mit Blick auf die Rennwoche an: „Wir erwarten ähnlich gute Bedingungen in den Trainings, im Qualifying und auch an den Renntagen. Wenn dies eintrifft, dann waren unsere Erkenntnisse vom Test viel wert. Wir müssen uns dann darauf konzentrieren, weitere Optimierungen an den Autos vorzunehmen.“

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