Liveticker 24h Le Mans 2024: Die Action beginnt
Liveticker 24h Le Mans 2024: Chronologie des Mittwochs
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Ferrari wacht auf
Dreimal Ferrari 499P nach der ersten Runde an der Spitze. Die freie Fahrt hat man genutzt. Bestzeit: 3:25.321 Minuten. Die anderen Hersteller konnten sich bislang gegenüber dem Freien Training kaum steigern. Toyota ist noch gar nicht rausgefahren und fährt etwas versetzt.
Hier haben nicht alle freie Fahrt
Zahlreiche LMP2-Boliden haben sich zwischen die Hypercars gequetscht. Das ist ungünstig. Soweit wir das sehen konnten, sind die Werks- und die Jota-Porsche tief im Verkehr begraben, genauso Alpine. Freie Fahrt hingegen für Ferrari und BMW.
Los geht's!
Eine Stunde Zeit, das ist nicht viel auf dem Circuit de la Sarthe.
Ab Platz neun wird die Startaufstellung gesetzt
Hinter den Top 8 jeder Klasse werden die Positionen bereits in dieser Session festgelegt. Das gibt gerade in der Hypercar-Klasse ein Hauen und Stechen, aber auch in der LMGT3 sind acht Slots nicht gerade viel. In der LMP2 werden die Pro-Am-Fahrzeuge zum Zünglein an der Waage.
Qualifying: 8 gewinnt
Das reguläre Qualifying ist in erster Linie ein Kampf um den Einzug in die Top 8. Denn die besten acht Fahrzeuge jeder Klasse kommen weiter in die Hyperpole. Dass es zwei Fahrzeuge weniger sind als bei den regulären WEC-Rennen, die in die Hyperpole kommen, ist der Tatsache geschuldet, dass es in Le Mans wieder eine LMP2 gibt und damit drei Klassen fahren.
Nochmal Vanthoor
Diese Runde passt! 3:26.671 Minuten bringen den BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) auf Rang drei. Damit haben wir sechs Marken in den Top 10, das wird im Qualifying ab 19 Uhr richtig lustig werden.
In der LMP2 ist die Bestzeit des TF-Orecas #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) unangetastet geblieben, in der LMGT3 hat der ASP-Lexus #87 (Kimura/Masson/Hawksworth) in 3:57.808 noch eine neue Bestzeit hingelegt.
Ergebnis folgt in Kürze an dieser Stelle.
Fast eine BMW-Bestzeit, aber legal war das nicht
Jetzt rappelt es nochmal gewaltig: Dries Vanthoor war im BMW #15 (D. Vanthoor/Marciello/Wittmann) auf Kurs zu einer sehr schnellen Runde, verlor das Auto aber in der Ford-Schikane und musste geradeaus. Wir gehen davon aus, dass die 3:26.204 Minuten gleich gestrichen werden. Der Zielstrich kommt so schnell nach der letzten Schikane, dass die 3:26.204 Minuten gleich gestrichen werden.
Eine Verbesserung gibt es allerdings noch: Proton Competition, bislang stets über 3:30 Minuten gefahren, hat einen frischen Satz aufgezogen. Julien Andlauer fährt in 3:26.891 Minuten die viertschnellste Zeit.
Es geht weiter!
Keine Leitplankenreparatur, Neustart mit 14 Minuten auf der Uhr. Jetzt könnte es nochmal eine Zeitenjagd geben.
Rot - Es hat den Cadillac #2 erwischt
Alex Lynn hat den Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) in Tertre Rouge eingeplankt. Damit ist die Sitzung zum zweiten Mal unterbrochen. Sollte die Leitplanke repariert werden müssen, könnte das sogar das Ende sein.
Schumachers Longrun zu Ende
Das war's mit Mick Schumachers Longrun. Die Zeiten nach dem Restart: 3:31.679, 3:30.646, 3:31.835. Das ist sehr konstant und entspricht in etwa dem, was Ferrari auf alten Reifen auf dieser Strecke fährt.
Strafe für die #8
Das wurde schnell entschieden: Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) muss für das Vergehen von Hartley fünf Minuten an der Box stehen bleiben. Verschmerzbar. Mittlerweile ist auch der JMW-Ferrari #66 (Petrobelli/ten Voorde/Yoluc) wegen des gleichen Vergehens durch Salih Yoluc unter B Beobachtung.
Brendon Hartley droht Ärger
Brendon Hartley war im Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) vorhin zweimal auf Bestzeitkurs, brach beide Runden allerdings ab. Die zweite aber offenbar zu spät, denn der Neuseeländer ist "under investigation" für einen Verstoß in der Slow Zone für den GR-Ferrari, die nun wieder aufgehoben ist. Warten wir ab, was da rauskommt
Slow Zone - GR Racing steht
Ein richtiger Rhythmus will nicht aufkommen. Jetzt steht Mike Wainwright im GR-Ferrari #86 (Wainwright/Serra/Pera) im Bereich der Daytona-Schikane. Sieht nach einem technischen Defekt und nicht nach einem Dreher aus, weil er nicht wegkommt.
Weiter geht's
Der Lexus wurde aufgeladen, jetzt läuft die Sitzung wieder.
Mick Schumachers durch die Unterbrechung abgebrochener Longruns vorhin: 3:31.912, 3:31.031, 3:31.257 Minuten. Das klingt nicht sonderlich beeindruckend angesichts der Zeichen, die bereits erzielt worden sind, doch wir gehen von gebrauchten Reifen aus. Jetzt ist der Moment, in dem viele Teams Doppel- und Dreifachstints auf den Soft- und Medium-Reifen üben, die Michelin an diesem Wochenende zur Verfügung stellt. Der führende Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) ist in seinem zeitgleichen Longrun ungefähr auf demselben Niveau gefahren.
Jetzt steht auch noch ein Lexus - Rot
Rote Flagge! Arnaud Robin ist im ASP-Lexus #78 (Robin/Schmid/Miyata) ebenfalls stehen geblieben, die Session ist unterbrochen. Just als Rot gezeigt wurde, fuhr zumindest Habsburg wieder los und ist nun auf dem Weg zurück an die Box - mit 80 km/h, wie es bei einer Roten Flagge Vorschrift ist. Er hat fast zehn Minuten gestanden.
Ferdinand Habsburg steht
Schlechte Nachrichten für Alpine: Ferdinand Habsburg, der nach einer Verletzung frisch im Cockpit des Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) zurück ist, ist kurz in der Dunlop-Schikane ausgerollt. Damit dürfte es bald eine weitere Slow Zone geben. Schnell ist der Alpine A424 also, aber das war nicht im Schlachtplan drin.
Erste Runden der #63
Der problembehaftete Lamborghini #63 (Bortolotti/Caldarelli/Kwjat) hat seine ersten Runden absolviert, ist aber nach einem Fünf-Runden-Stint wieder an die Box gekommen. Mirko Bortolotti ist auf 3:30.747 Minuten gekommen, das ist der vorletzte Platz in der Hypercar-Klasse, der Isotta Fraschini ist noch 3,2 Sekunden langsamer. 20 der 23 Hypercars haben Rundenzeiten unter 3:30 Minuten in dieser Sitzung absolviert. Die Reihenfolge in den Top 10 ist stabil, auch das ist nicht unüblich bei den Trainingssitzungen.
Erster Stint für Mick Schumacher
Mick Schumacher ist gerade mit dem Alpine #36 (Lapierre/Schumacher/Vaxiviere) auf die Strecke gegangen. Wir können von hier natürlich nicht sagen, ob er frische Reifen bekommen hat oder den vorhin angefahrenen Reifensatz weiterfährt, um einen Doppelstint zu simulieren. Die Slow Zone ist mittlerweile weg, er hat also freie Fahrt.
Nächster LMP2 im Off
Ben Keating hat den United-Autosports-Oreca #23 (Keating/Albuquerque/Hanley) eingangs der Porsche-Kurven im Kiesbett versenkt. Sieht so aus, als wäre er knapp vor dem Reifenstapel zum Stehen gekommen. Das gibt eine Slow Zone im dritten Sektor, sollte aber bald weitergehen.
Blick in die Klassen
Sales ist mittlerweile aus dem Kies gezogen worden und die Strecke wieder frei. Dennoch ist der Betrieb derzeit überschaubar, an vielen Fahrzeugen werden leichte Justierungen vorgenommen. Zeit, einen Blick in die zwei anderen Klassen zu werfen.
In der LMP2 liegen drei Pro-Am-Fahrzeuge an der Spitze, was in Trainings immer wieder vorkommt, da nur die schnellste Zeit gewertet wird, die der Profi fahren kann. Die 3:34.245 Minuten des TF-Orecas #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) von Louis Deletraz sind nur 0,262 Sekunden langsamer als die derzeit beste Zeit des Isotta Fraschini #11 (Vernay/Serravalle/Bennett). Die Testbestzeit von 3:34.704 Minuten ist damit schon um fast eine halbe Sekunde geschlagen.
In der LMGT3 haben sich zwei McLaren 720S GT3 an die Spitze gesetzt. Der Optimum-McLaren #70 (Iribe/Millroy/Schandorff), der kein regulärer WEC-Starter ist, ist in 3:58.770 Minuten bereits mehr als eine Sekunde schneller gefahren als die Testbestzeit von 3:59.883 Minuten. Es ist erwartungsgemäß eng im GT-Feld, aktuell liegen 17 Autos innerhalb von zwei Sekunden.
Stand LMP2:
1. TF-Oreca #14 (Hyett/Deletraz/Quinn) - 3:34.245 Minuten
2. Duqueine-Oreca #30 (Simmenauer/Allen/Falb) - 3:34.843
3. United-Autosports-Oreca #23 (Keating/Albuquerque/Hanley) - 3:34.903
4. Proton-Oreca #9 (Ried/Capietto/Viscaal) - 3:35.054
5. United-Autosports-Oreca #22 (Jarvis/Garg/Siegel) - 3:35.290
Stand LMGT3:
1. Optimum-McLaren #70 (Iribe/Millroy/Schandorff) - 3:58.770
2. United-Autosports-McLaren #59 (Cottingham/Costa/Saucy) - 3:58.975
3. Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (James/Mancinelli/Riberas) - 3:59.058
4. GR-Ferrari #86 (Wainwright/Serra/Pera) - 3:59.277
5. Proton-Ford #77 (Hardwick/Robichon/Barker) - 3:59.350
Erste Slow Zone
Rodrigo Sales hat sich im Panis-Oreca #65 (Sales/Beche/Huffacker) in der Dunlop-Schikane von der Strecke gedreht. Slow Zone auf Start/Ziel.
Probleme beim Lamborghini #63
Beim Lamborghini #63 (Bortolotti/Caldarelli/Kwjat) gibt es größere Probleme. Der SC63 ist von der Installationsrunde sehr langsam zurückgekommen und ist seitdem in der Boxengasse verschwunden. Kein Start nach Maß.
Charles Milesi hat derweil einen vollständigen Longrun im Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) hingelegt. Die 3:27er-Zeit war also real im Renntrimm.
Erster Run durch
Einige wenige Fahrzeuge ziehen einen Longrun durch, doch das Zeitentableau dürfte erstmal für einige Minuten stehen. Bislang halten sich die Werks-Porsche auffällig zurück, die ganz große Überraschung ist Alpine, wo man bereits mehr als zwei Sekunden schneller fährt als beim Test. Auch war das keine Quali-Simulation, denn Charles Milesi fährt noch immer in seinem Anfangsstint.
Derzeitige Reihenfolge:
1. Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) - 3:26.610 Minuten
2. Toyota #7 (Kobayashi/Lopez/de Vries) +0.308 Sekunden
3. Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) +0.318
4. Alpine #36 (Lapierre/Schumacher/Vaxiviere) +0,820
5. Alpine #35 (Chatin/Habsurg/Milesi) +0,873
6. AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye) +0,903
7. Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) +0,946
8. BMW #20 (S. van der Linde/Frijns/Rast) +1,038
9. Cadillac #3 (Bourdais/van der Zande/Dixon) +1,062
10. Porsche #6 (Estre/Lotterer/L. Vanthoor) +1,069
Alpine legt nach!
Es kommt noch besser: Kaum war unser letzter Post raus, hauen Nicolas Lapierre und Charles Milesi 3:27er-Zeiten raus und liegen damit wieder auf P3 und P4! Zumindest kurzzeitig, denn kurz danach verbessert Alex Lynn den Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou) auf 3:26.928 Minuten, nur eine Hundertstelsekunde langsamer als der zweitplatzierte Toyota. Einige Fahrzeuge haben ihren ersten Run nach sechs Runden beendet und halten damit an der "Halbstint"-Strategie vom Test fest. Andere fahren erstmal weiter und gehen auf einen längeren Longrun.
Toyota vorn, Alpine mit deutlicher Leistungssteigerung
Nach drei schnellen Runden haben wir eine Reihenfolge, mit der nicht unbedingt zu rechnen war. Toyota erstmal 1-2 an der Spitze mit einer 3:26.918 Minuten durch Nyck de Vries. Callum Ilott hat den privaten Jota-Porsche #12 (Stevens/Ilott/Nato) in 3:26.610 Minuten an die Spitze gebracht und unterstreicht damit die starke Porsche-form. Es folgen die beiden Toyota GR010 Hybrid. Das mag noch erwartbar gewesen sein.
Dahinter aber sortierte sich bereits der BMW #20 (S. van der Linde/Frijns/Rast) ein, gefolgt vom Cadillac #2 (Bamber/Lynn/Palou). Die Überraschung schlechthin sind aber die beiden Alpine, die beide Zeiten im 3:28er-Bereich fahren sind und damit bereits mehr als eine Sekunden schneller sind als beim Testtag. Sie lagen kurz auf den Plätzen drei und vier, sind aber mittlerweile auf P7 und P8 zurückgefallen. Die Werks-Porsche zieren sich aktuell noch nach ihrer starken Vorstellung beim Test.
Probleme beim privaten Ferrari #83
Der privat eingesetzte AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Schwarzman/Ye) kam nach einer Runde an die Box und es wurde kurz geschraubt. Mittlerweile ist das Fahrzeug wieder unterwegs. Die ersten Zeiten regnen rein, lassen wir die Hypercars mal zwei, drei Runden fahren, bevor wir einen ersten Blick riskieren.
Damit geht's los!
Von der Zukunft zur Gegenwart: Das 1. Freie Training ist gestartet. Drei Stunden Zeit, sowohl die Rennabstimmung für die kühlen Bedingungen herauszufahren, als auch für das Qualifying zu üben, das nur zwei Stunden nach Ende des Trainings ansteht.
H24EVO enthüllt: Brennstoffzellen-Protoyp für die Mission H24
Die mittlerweile dritte Generation der Mission H24 ist enthüllt: Der H24EVO wird nun die Aufgabe haben, den Wasserstoffantrieb endlich zu den 24 Stunden von Le Mans zu bringen. Das Fahrzeug mit futuristischen Linien kommt ohne den gigantischen Kühllufteinlass seines Vorgängers aus und wirkt auch sonst runder. Im Lastenheft für das Design standen: futuristisch, spektakulär, neue Ära. Der Bolide mit wasserstoffelektrischem Antrieb soll im ersten Quartal 2025 zum ersten Mal rollen. Das Fahrzeug soll Zeiten auf LMGT3-Niveau erreichen.
ACO-Präsident Pierre Fillon: „Der H24 war ein Meilenstein im MissionH24-Programm, da er der erste Wasserstoff-Elektro-Prototyp war, der im Langstreckenwettbewerb, dem Le Mans Cup, an den Start ging und das Ziel bei jedem seiner Einsätze erreichte. Der H24EVO stellt einen neuen Schritt für MissionH24 dar: die Entwicklung eines wasserstoffbetriebenen Elektroauto-Prototyps, der in der Lage ist, mit konventionellen Fahrzeugen zu konkurrieren. Wasserstoff wird nicht bloß auf der Rennstrecke dabei sein, sondern ernsthaft auf der Rennstrecke mitkämpfen. "
Jean-Michel Bouresche, Präsident des H24-Projekts: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass der H24EVO der erste von der FIA homologierte Elektro-Wasserstoff-Prototyp ist und ein Leistungsniveau aufweist, das den besten GT3-Fahrzeugen entspricht. Um dies zu erreichen, müssen wir die neuesten Technologien integrieren, um über die nötige Leistung zu verfügen."
Berufung gegen Spa-Abbruch
Ferrari hat gegen den abgewiesenen Protest nach den 6 Stunden von Spa Berufung eingelegt. Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht. Die Entscheidung, das rennen über die ursprünglich geplante Dauer fortzusetzen, kostete Ferrari einen Doppelsieg und ist bisher ohne Präzedenz in der WEC. Die ganze Story lest ihr hier.
BMW: Überraschungskandidat?
Wenn einer der Neueinsteiger das Potenzial hat, zu überraschen, dann wohl BMW, und das, obwohl die 6 Stunden von Spa alles andere als nach Plan verlaufen sind. "Mit Strafen gewinnt man keine Rennen", sagt WRT-Teamchef Vincent Vosse gegenüber Motorsport-Total.com. Die Performance sei aber auch in Belgien da gewesen.
Beim Testtag war noch nicht viel Feinarbeit beim Set-up möglich. "Die Strecke verändert sich dafür zu deutlich", so der Belgier. "Beim Test ging es eher um die größeren Dinge wie das Abstimmen der Systeme auf die Strecke." Die Feinarbeit beginnt heute ab 14 Uhr.
Lamborghini: Geht da plötzlich was?
Bislang lief die WEC-Saison für Lamborghini alles andere als ruhmreich. Doch nach dem Testtag ist vorsichtiger Optimismus im Iron-Lynx-Team angesagt. Phasen recht konkurrenzfähig. "Natürlich ist es schwer, zu viele Schlüsse zu ziehen, aber es fühlte sich gut an. Wir haben das Gefühl, dass uns nichts Großes fehlt", sagt Daniil Kwjat gegenüber Sportscar365.
"Sicherlich liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber bisher sind wir in einem guten Rhythmus, und wir müssen weiter an unseren Rundenzeiten arbeiten und hier und da kleine Dinge finden. Es ist immer gut, wenn man einen guten Rhythmus hat und ihn auf der Strecke umsetzen kann. Manchmal ist es schwer zu sehen, aber wir bereits in Imola hier und da ein bisschen Speed gezeigt, und in Spa vor dem Ausfall ebenfalls.
Lamborghini ist erstmals mit zwei SC63 bei einem Rennen vertreten und konnte daher die doppelte Datenmenge sammeln. Matteo Cairoli aus dem zweiten Auto erklärt: "Wir konnten das Potenzial des Autos sehen, auch wenn wir keine zählbaren Ergebnisse geholt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in Le Mans mehr erreichen können, wenn die Zuverlässigkeit des Autos stimmt. Ich denke, dass wir bei diesem Rennen einen ziemlich guten Schritt machen können."
Jean-Eric Vergne sieht Peugeot nicht im Kampf um den Sieg
Jean-Eric Vergne ist alles andere als optimistisch bezügich der Chancen. Obwohl der Peugeot 9X8 mittlerweile eine bessere Einstufung erhalten hat, waren die Löwen beim Test nicht konkurrenzfähig. Die Rundenzeiten seien aber gar nicht das Problem, fügt er hinzu.
"Mir geht es mehr um das Gefühl im Auto. Am Vormittag hatte ich am Testtag in den Porsche-Kurven und im letzten Sektor ein ziemlich schlechtes Gefühl, aber am Nachmittag, als der Grip besser wurde, verbesserte sich das Gefühl deutlich. Auch mein Selbstvertrauen ist gestiegen", sagt er.
Dennoch glaube er nicht, dass Peugeot im Kampf um den Sieg direkt mitmischt, und setzt stattdessen auf die klassischen Endurance-Defensivwaffen: "Es ist klar, dass wir die Underdogs sind, also können wir nur gut abschneiden. Das Wichtigste für uns ist, dass wir zuverlässig sind. Vielleicht werden wir nicht die Schnellsten sein, aber Le Mans hat schon oft bewiesen, dass das schnellste Auto nicht immer dasjenige ist, das hier gewinnt. Wir haben gesehen, wie Teams mit einem langsameren Auto mit perfekter Rennabwicklung, guter Zuverlässigkeit und etwas Glück gewonnen haben."
Herzlich willkommen zu unserem Ticker aus Le Mans
Hier halten wir euch während des gesamten Tages auf dem Laufenden. Alles Wichtige von den Sessions, Reaktionen und Hintergründe gibt es in unserem Liveticker.
Zeitplan Mittwoch:
14:00 - 17:00 Uhr: 1. Freies Training
19:00 - 20:00 Uhr: Qualifying
22:00 - 24:00 Uhr: 2. Freies Training
Wichtige und nützliche Links (öffnen sich in neuem Fenster):
TV-Übertragung & Livestream 24h Le Mans 2024
Livetiming 24h Le Mans 2024
Starterliste 24h Le Mans 2024
BoP 24h Le Mans 2024
Wettervorhersage 24h Le Mans 2024
Bericht Vortest 24h Le Mans 2024
Toyota: Jose Maria Lopez hat nichts verlernt
Jose Maria Lopez kehrt erstmals seit dem WEC-Finale in Bahrain 2023 in den Toyota GR010 Hybrid zurück. Als Ersatz für den rekonvaleszenten Mike Conway wird er sich den Toyota #7 mit Kamui Kobayashi und Nyck de Vries teilen.
Der Testtag lief für den Argentinier problemlos. "Es war, als wäre ich nie weg gewesen", sagt er. "Ich habe mir schon Gedanken gemacht, weil ich aus einem langsameren Auto kam. Aber sobald man reinspringt, ist es 'bang' - wie ein Schalter, der sich im Gehirn umlegt. Schon auf der zweiten Runde war ich gut unterwegs."
Technikchef David Floury ergänzt: "Wenn man sich die Rundenzeiten ansieht, war es, als sei er das Auto gestern gefahren.Er hat sehr hart gearbeitet, um mit allen Systemen des Autos zurechtzukommen, und ist natürlich äußerst motiviert. Wir können bereits sehen, dass er die Dinge im Griff hat, und sind sehr zuversichtlich, dass es im Rennen keine Probleme geben wird."
Stimmen vor dem Rennen: Porsche-Management
„Für Porsche kann es in Le Mans als Ziel nur Platz eins geben. Wir sind Rekordsieger und wollen unserer Bilanz einen weiteren Erfolg hinzufügen. Das ist ein hoher Anspruch an alle Beteiligten. Keinesfalls unterschätzen wir dabei unsere Mitbewerber“, fasst Thomas Laudenbach die Ambitionen des Stuttgarter Sportwagenherstellers zusammen. Der Leiter Porsche Motorsport fügt hinzu: „Die Hypercar-Topklasse ist mit insgesamt 23 Prototypen von neun verschiedenen Herstellern enorm stark aufgestellt. Genau das ist es, was uns antreibt: Wir wollen unsere Kompetenzen und technischen Fähigkeiten im härtesten Rennen der Welt darstellen. Das gilt nicht nur für unser Werksteam, sondern auch für die starken Kundenteams mit ihren Porsche 963. In der LMGT3-Kategorie sind wir ebenfalls stark aufgestellt. Die beiden 911 GT3 R von Manthey werden bestens vorbereitet in den Kampf um den Klassensieg gehen.“
„Die Vorbereitung verlief richtig gut. Das gilt sowohl für die ersten Rennen des Jahres auf beiden Seiten des Atlantiks als auch für die Testfahrten am vergangenen Sonntag“, erklärt Urs Kuratle zusammen. Der Leiter Werksmotorsport LMDh blickt voller Vorfreude auf das Saisonhighlight der FIA WEC: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Spannung bei allen im Team immer weiter aufbaut. Alle gehen maximal konzentriert an die Arbeit. Uns vereint das große Ziel: Wir wollen den 20. Gesamtsieg für Porsche holen. Ich bin gespannt, wie sich der Wettbewerb in den kommenden Tagen entwickeln wird.“
„Wir sind bereits am Testtag bestens in den diesjährigen Wettbewerb in Le Mans gestartet“, blickt Jonathan Diuguid auf den offiziellen Vortest am vergangenen Sonntag zurück. Der Leitende Direktor Porsche Penske Motorsport fügt mit Blick auf die Rennwoche an: „Wir erwarten ähnlich gute Bedingungen in den Trainings, im Qualifying und auch an den Renntagen. Wenn dies eintrifft, dann waren unsere Erkenntnisse vom Test viel wert. Wir müssen uns dann darauf konzentrieren, weitere Optimierungen an den Autos vorzunehmen.“
Stimmen vor dem Rennen - Porsche
Mathieu Jaminet (Porsche 963 #4): „Ohne jeden Zweifel sind die 24 Stunden von Le Mans das wichtigste Rennen des Jahres. Das sehe ich nicht allein so, sondern alle Fahrer empfinden das exakt gleich. Als Franzose gilt dies für mich umso mehr. Schon beim Testtag war die besondere Unterstützung für uns Lokalmatadoren deutlich zu spüren. Das ist ein tolles Gefühl – eine Woche lang fühlen wir uns wie ein Star! Nach dem Rennen geht es aber ganz schnell wieder zurück ins normale Leben.“
Michael Christensen (Porsche 963 #5): „Es ist immer unglaublich schwierig, die eigenen Chancen vor dem Start des Rennens einzuschätzen. Niemand weiß, wie sich der Wettbewerb darstellen wird. Wir haben in diesem Jahr in der FIA WEC und in der IMSA-Serie bereits hervorragende Ergebnisse erzielt. Das Auto ist gut, das Team in Topform und auch wir Fahrer sind in bester Verfassung. Alles ist angerichtet. Wir werden alles versuchen, um am Ende ganz vorn zu sein.“
Kevin Estre (Porsche 963 #6): „Basierend auf dem bisherigen Saisonverlauf in der WEC gehen wir natürlich mit hohen Erwartungen und großer Vorfreude an das Highlight. Ich freue mich sehr darauf. Im ersten Schritt möchten wir das Setup weiter optimieren, dann ein gutes Qualifying absolvieren und in die Hyperpole einziehen. Es ist das einzige Rennen des Jahres, das ich in meiner Heimat Frankreich bestreite und es ist das größte. Es wird wieder ein beeindruckendes Erlebnis sein, vor derart vielen Zuschauern zu fahren. Ich kann den Start am Samstag um 16:00 Uhr kaum erwarten.“
Will Stevens (Porsche 963 #12): „Es ist sehr schön, wieder in Le Mans zu fahren. Auf dieser Strecke hat unser Team in der LMP2-Klasse bereits riesige Erfolge gefeiert. Wir kennen das Rennen und dessen Besonderheiten bestens. Auf dem Weg durch die bisherigen Saisonrennen haben wir sehr viel gelernt. Dieses Wissen möchten wir nun optimal einsetzen und uns perfekt auf die große Herausforderung in Le Mans vorbereiten.“
Jenson Button (Porsche 963 #38): „Ich war bereits zweimal in Le Mans am Start. In diesem Jahr trete ich mit einem Team an, dessen Ambitionen maximal groß sind. Das mag ich sehr. Wir haben beim WEC-Rennen in Spa anhand unserer Startnummer 12 gesehen, dass wir ganz vorn sein können, wenn alles passt. Wir haben daraus viel Selbstbewusstsein gezogen. Wenn wir all unsere Erfahrungen einbringen, dann haben wir ohne Zweifel alle Möglichkeiten, etwas ganz Großes zu erreichen.“
Neel Jani (Porsche 963 #99): „Wir rechnen uns etwas aus. Es ist nicht so, dass wir vom Gesamtsieg träumen, aber unter Umständen werden wir um das Podest kämpfen können. Das ist unser Ziel. Wir haben bezüglich des Setups noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Auch die Strategie für das Rennen müssen wir uns noch zurechtlegen. Wir werden all die gewonnenen Erkenntnisse der vergangenen Wochen und Monate anwenden, um möglichst optimal vorbereitet an den Start zu gehen.“
Bienvenue du Mans!
Die 92. Ausgabe des Langstreckenklassikers geht in seinen ersten Trainingstag. Ein ganzes Jahr und mehr wurde auf dieses Rennen hingearbeitet, jetzt geht es endlich los. Motorsport-Total.com begrüßt euch herzlich, am Ticker werden sich Heiko Stritzke, Mario Fritzsche und Sönke Brederlow abwechseln. Außerdem sind wir mit Heiko Stritzke und der geballten Power des Motorsport Networks vor Ort - hier verpasst ihr nichts!
Von: