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Liveticker 24h Nürburgring 2026: Das Rennen mit Max Verstappen live

Ticker-Nachlese 24h Nürburgring 2026: Chronologie des 24-Stunden-Rennens

Liveticker 24h Nürburgring 2026: Das Rennen mit Max Verstappen live

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Wir verabschieden uns!

Mit vielen Eindrücken im Gepäck verabschieden wir uns aus der Eifel. Doch die Geschichten dieses Wochenendes sind noch längst nicht zu Ende erzählt: Auf Motorsport-Total.com findet ihr in den nächsten Tagen weitere Nachberichte, Stimmen und Analysen. Danke, dass ihr dieses Rennwochenende gemeinsam mit uns erlebt habt!

Kommen jetzt noch andere Formel-1-Piloten?

Auch wenn es mit dem anvisierten Gesamtsieg am Ende nicht geklappt hat, hatte Formel-1-Pilot Max Verstappen seinen Spaß in der Grünen Hölle. Ob nun vielleicht Stars aus der Königsklasse folgen? "Ich denke, einige von ihnen haben das Geschehen an diesem Wochenende sicherlich verfolgt, zumindest dem nach zu urteilen, was in den Medien berichtet wurde", meint Rennsieger Maro Engel.

Mercedes-Youngster Kimi Antonelli liebäugelt ebenfalls mit einem Start auf der Nordschleife. "Ich weiß zudem, dass er genau verfolgt, was im GT3-Rennsport und insbesondere am Nürburgring vor sich geht", verrät Engel. "Also ja: Es würde mich keineswegs überraschen, wenn noch weitere Fahrer hierherkämen, um Rennen zu bestreiten - und um aus erster Hand zu erleben, wie absolut fantastisch die Nürburgring-Nordschleife in einem GT3-Fahrzeug ist."

BMW-Touring sorgt für eine Überraschung

Der Touring-BMW #81 (Klingmann/de Phillippi/Verhagen/de Wilde) hat mit dem fünften Gesamtrang für eine faustdicke Überraschung gesorgt. "Es war sehr emotional, speziell auf der Inlap, weil es das große Highlight des Projekts war", verrät Jens Klingmann im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "Und das Auto geht in einen wohlverdienten Ruhestand." Deshalb hat der BMW-Werksfahrer die Chance genutzt, um sich "so ein bisschen zu verabschieden".

Ob der Touring nach dem starken Ergebnis vielleicht doch noch einmal zum Einsatz kommt? "Ich glaube, man muss es abgeben, wenn es am schönsten ist", meint Klingmann. "Und ich glaube, wir haben das Maximum herausgeholt. Wir haben jede Sekunde genossen. Wir hatten wirklich eine 100 Prozent fehlerfreie Vorbereitung, und vielleicht ein 95 Prozent fehlerfreies Rennen."

"Ich glaube, es wird in die BMW-Geschichte eingehen für das, was es ist. Und es ist auch gut, so wie es ist. Man wird das Auto schon ein paar Mal noch sehen, auch bei anderen Events mit Taxi. Da muss ich jetzt mal unseren Projektleiter fragen, wann ich da mal fahren darf." Zu den geplanten Events gehören beispielsweise die Parade in Le Mans und das Goodwood Festival of Speed.

"Goodwood wäre super schön, da bin ich glaube ich ganz oben auf der Liste", sagt der BMW-Pilot mit einem Schmunzeln. "Aber ich finde es okay, dass das Auto jetzt in den Ruhestand geht. Und ab jetzt fokussieren wir uns wieder auf den M4."

 ~BMW M3 Touring~

Foto: Gruppe C Photography

Von Startplatz 25 zum Sieg

Man darf nicht vergessen: Nach dem Unfall von Maro Engel im Top-Qualifying hatte der Winward-AMG #80 gar keine gute Ausgangslage für das Rennen. "Wir sind von Platz 25 gestartet, was nicht ganz optimal ist", erinnert Fabian Schiller. "Aber es geht bei den 24h Nürburgring nicht immer um den Startplatz. Wir konnten uns mit den guten Stints von Maro direkt nach vorne arbeiten."

"Als ich ins Auto eingestiegen bin, hat es angefangen zu regnen. Der entscheidende Regenschauer im Rennen – und wir haben eine goldrichtige Reifenentscheidung getroffen. Durch den Ausfall unseres Schwesterautos ist der Kampf um den Sieg weggefallen." Es scheint auch unwahrscheinlich, dass das Auto #80 ohne Probleme am Verstappen-AMG überhaupt eine Chance auf den Sieg gehabt hätte ...

Mirko Bortolotti kritisiert Teamkollegen

Abt-Pilot Mirko Bortolotti macht bei der Pressekonferenz seinen Teamkollegen im Schwesterauto Marco Mapelli und dessen Fehlstart im Rennen für die folgende Kollision und den Reifenschaden mitverantwortlich. "Mein Teamkollege hat einen massiven Fehlstart hingelegt, was mich in Kurve 1 in eine wirklich schlechte Position gebracht hat. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf."

Maxime Martin: Ein Traum wird wahr

Oft war Maxime Martin beim 24h-Rennen ein Siegkandidat, doch bisher hat es nie gereicht. Umso größer ist die Erleichterung bei ihm. "Ich war zum 15. Mal hier am Nürburgring. Ich war schon dreimal Zweiter, jetzt habe ich es endlich geschafft. Ein Traum ist für mich wahr geworden. Mein Vater hat hier gewonnen, und jetzt ich auch. Fantastisch."

Walkenhorst ist vom Podium überrascht

Trotz des knapp verpassten zweiten Platz ist Mattia Drudi zufrieden. "Ich bin komplett überrascht. Schade, dass es nicht mehr Platz zwei wurde wegen der Code 60 kurz vor dem Ziel. Aber das ist Racing. Was für eine Show. Dieses Rennen hat viel Spaß gemacht."

Bortolotti feiert nach Aufholjagd sein Team

"Heute ist ein großer Tag für Abt, alle haben so hart dafür gearbeitet", sagt der zweitplatzierte Mirko Bortolotti. "Das ist ein Tag, an den man sich immer erinnert. Es war nicht der Sieg, aber ein unglaubliches Ergebnis, wenn man sieht, wo wir nach der ersten Runde waren", erinnert er an die Aufholjagd nach dem frühen Reifenschaden.

Maro Engel: Das Wetter hätte ich nicht gebraucht

Die erste Reaktion von Maro Engel: "Das war nicht das Wetter, dass ich mir für die letzte halbe Stunde gewünscht hätte, aber das ist der Nürburgring. Vielen Dank an das Team, das das Auto nach meinem Fehler wieder perfekt vorbereitet hat. Es tut mir auch leid für das Schwesterauto. Ich denke, die beiden Auto waren sehr schnell. Nach zehn Jahren sind wir wieder ganz oben. Wir haben so lange gearbeitet und es wollte einfach nicht klappen. Ich freue mich auch für Christian Hohenadel und mit ihm gemeinsam als Teamchef diesen Sieg einzufahren."

Fotostrecke: Alle Sieger der 24h Nürburgring

Einen Überblick über alle Sieger der 24h Nürburgring seit 1970 liefert unsere Fotostrecke

Fotostrecke: Alle Sieger der 24 Stunden Nürburgring BMW Group Archiv

Foto: BMW Group Archiv

1970: Stuck/Schickentanz - BMW 2002 TI

Zum zweiten Mal: Wie der Vater, so der Sohn

Mit dem Sieg schreibt Maxime Martin ein Stück Familiengeschichte fort, denn 1992 hatte sein Vater Jean-Michel Martin das 24h-Rennen gewonnen. Bisher gab es nur ein Vater-Sohn-Gespann, das das 24h-Rennen gewinnen konnten: Hans-Jürgen und Marcel Tiemann.

Die weiteren Platzierungen

Vierter wird der Rowe-BMW #99 (Harper/Hesse/S. van der Linde/D. Vanthoor), Rang fünf geht sensationell an den Touring-BMW #81 (Klingmann/de Phillippi/Verhagen/de Wilde), der damit auch die Klasse SP-X gewinnt. Die Top 10 komplettieren der Lionspeed-Porsche #24 (Heinrich/L. Vanthoor/Feller), der HRT-Ford #67 (Olsen/Mies/Vervisch/Stippler), der Dinamic-Porsche #54 (Sturm/Christensen/Buus/Hartog), der Schubert-BMW #77 (Weerts/Wittmann/Eng/Frijns) und der Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Assenheimer/T. Müller/Pereira), der damit auch die Pro-Am-Wertung der SP9 gewinnt.

Abt rettet doch Rang zwei!

Unglaublich! Der Abt-Lamborghini #84 (Engstler/Bortolotti/Niederhauser) rettet doch Rang zwei ins Ziel! Der Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Thiim/Drudi/Fernandez Laser) verliert im siebten Sektor zu viel Zeit und kann dann aufgrund einer Code-60-Phase auf der Döttinger Höhe nichts mehr aufholen. Aber mit Rang drei ist die Mannschaft auch zufrieden.

Mercedes-AMG beendet die Durststrecke

Sieg für Maro Engel, Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin gewinnen zum ersten Mal seit 2016 für Mercedes-AMG die 24h Nürburgring!

Walkenhorst wird Rang zwei holen

Der Rückstand der #34 auf die #84 pendelt sich bei knapp über 1:10 Minuten ein. Das sollte für Walkenhorst für Rang zwei reichen.

Letzte Runde für den Spitzenreiter

Maro Engel hat mit dem Winward-Mercedes #80 die 156. und letzte Rennrunde gestartet.

Bortolotti kämpft um Platz zwei

Das Fernduell zwischen der #84 und der #34 um Platz zwei sorgt für Hochspannung. Bei der letzten Zieldurchfahrt hatte der Abt-Lamborghini 1:25 Minuten Vorsprung. Unter Berücksichtigung der Zeitstrafe von 1:26 Minuten müsste er sich als knapp dem Walkenhorst-Aston-Martin geschlagen geben.

Der Kampf findet zudem mit unterschiedlichen Waffen statt. Die #84 fährt auf Slicks, die #34 Auf geschnittenen Slicks, was auf den feuchten Teilen der Strecke ein Vorteil ist. Noch ist offen, wer auf welcher Stufe des Podiums stehen wird.

Max Verstappen fährt wieder raus

Für die letzten beiden Runden fährt Max Verstappen mit dem Winward-Mercedes #3 noch einmal auf die Strecke. Das ist nicht nur ein Dankeschön an alle Fans, die noch am Nürburgring geblieben sind, sondern soll auch für ein schönes Zielfoto zusammen mit dem Schwesterauto sorgen.

Auch die #34 und die #99 in der Box

Beim Walkenhorst-Aston-Martin #34 werden geschnittene Slicks aufgezogen, beim Rowe-BMW #99 Slicks. Durch die Stopps geht der Abt-Lamborghini #84 vorbei auf Rang zwei. Allerdings bekommt dieser noch die Strafe von 86 Sekunden, die von einer Stop-and-go in eine Zeitersatzstrafe umgewandelt wurde, die nach Rennende addiert wird. Und genau diese 86 Sekunden beträgt aktuell der Vorsprung der #84. Das wird ein heißes Fernduell um Rang zwei.

Führender kommt zum letzten Stopp

Zwei Runden früher als notwendig kommt der Winward-Mercedes #80 zum letzten Stopp. Entgegen der Planung kommt es doch noch einmal zu einem Fahrerwechsel. Luca Stolz steigt aus, Maro Engel ein.

Außerdem werden Reifen gewechselt, doch dabei wird es etwas chaotisch. Nachdem die Mechaniker zuerst Regenreifen heranschaffen, wird die Entscheidung verworfen und Intermediates gewählt. Zudem klemmt es vorne rechts ein wenig. Aber innerhalb der Mindeststandzeit schafft das Team den Räderwechsel und Engel geht für die letzten Runden raus.

Und noch einmal Regen

Es ist noch nicht vorbei. Gut 50 Minuten vor Rennende trifft noch einmal ein Regengebiet die Strecke. Aktuell tröpfelt es zwar nur leicht, aber bis 15:00 Uhr könnte sich der Regen noch verstärken.

Top 10 nach 23 Stunden

01. Winward-Mercedes #80 (Engel/Schiller/Stolz/Martin)
02. Abt-Lamborghini #84 (Engstler/Bortolotti/Niederhauser)
03. Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Thiim/Drudi/Fernandez Laser)
04. Rowe-BMW #99 (Harper/Hesse/S. van der Linde/D. Vanthoor)
05. Touring-BMW #81 (Klingmann/de Phillippi/Verhagen/de Wilde)
06. Lionspeed-Porsche #24 (Heinrich/L. Vanthoor/Feller)
07. HRT-Ford #67 (Olsen/Mies/Vervisch/Stippler)
08. Dinamic-Porsche #54 (Sturm/Christensen/Buus/Hartog)
09. Schubert-BMW #77 (Weerts/Wittmann/Eng/Frijns)
10. Black-Falcon-Porsche #48 (Arrow/Assenheimer/T. Müller/Pereira)

Wer schafft es auf das Podium?

Während der Winward-Mercedes #80 dem Sieg entgegenfährt, ist der Kampf um die Plätze zwei und drei noch spannend. Aktuell liegt der Abt-Lamborghini #84 (Engstler/Bortolotti/Niederhauser) klar vor dem Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Thiim/Drudi/Fernandez Laser).

Allerdings muss der Lamborghini noch seine Stop-and-go-Strafe ableisten. Und er muss zwei Runden vor dem Aston Martin stoppen und damit rund 40 Sekunden länger stehen. Damit dürfte der Vorsprung komplett aufgebraucht sein. Und sollte bei diesen beiden Autos auch nur ein kleines Problem auftauchen, lauert mit nur 17 Sekunden Rückstand auf Rang vier der Rowe-BMW #99 (Harper/Hesse/S. van der Linde/D. Vanthoor).

Neue Regel für die Mindeststandzeiten

Die letzten eineinhalb Rennstunden sind angebrochen, und das bedeutet, dass ab sofort andere Regeln für die Mindeststandzeiten der Top-Klassen gelten. Bisher richtete sich die Zeit nach der Anzahl der im jeweiligen Stint gefahrenen Runden. Ab sofort bestimmt die Restfahrzeit im Rennen die Standzeit: Je weniger verbleibt, umso kürzer muss man stoppen.

Winward-Mannschaft repariert noch immer

Der Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Auer/Gounon/Juncadella) steht weiterhin an der Box, während die Mechaniker mit Hochdruck daran arbeiten, den AMG für die verbleibende Rennphase noch einmal einsatzbereit zu machen. Im Gesamtklassement ist das Quartett inzwischen aus den Top 20 gefallen; im Fokus steht daher vor allem die Zieldurchfahrt und ein versöhnlicher Abschluss eines enttäuschend verlaufenen 24h-Rennens.

Lucas Auer: "Bin stolz auf das Team"

Max Verstappens Teamkollege Lucas Auer glaubt, dass die Crew der Startnummer 3 erhobenen Hauptes aus dem Rennen gehen sollte: "Hartes Schicksal für die Nummer 3. Aber ich bin stolz auf mein Team und meine Teamkollegen. Natürlich sind wir momentan frustriert. Aber wir sollten stolz auf alles sein, was wir bis zu diesem Moment erreicht haben."

Heißes Duell zwischen Ford und BMW-Touring

Der HRT-Ford #67 (Olsen/Mies/Vervisch/Stippler) liefert sich derzeit ein packendes Duell mit dem Touring-BMW #81 (Klingmann/de Phillippi/Verhagen/de Wilde) - allerdings nicht um Positionen. Der Mustang versucht vielmehr, sich nach einem Reifenschaden vor einigen Stunden wieder zurück in die Führungsrunde zu kämpfen, nachdem ihn der ungeplante Boxenstopp weit zurückgeworfen hatte.

Heftige Zeitstrafe gegen die #84 von Abt

Als hätte die Abt-Mannschaft in diesem Rennen noch nicht genug Probleme gehabt, bringt eine empfindliche Zeitstrafe Abt-Lamborghini #84 (Engstler/Bortolotti/Niederhauser) um die letzten Podiumschancen. Luca Engstler ist mit 116 km/h durch eine Code-60-Zone gefahren, was 86 Sekunden Stop-and-go zur Folge hat.

Maro Engel fühlt mit den Teamkollegen

Auch wenn ihn das Pech der #3 in Führung gebracht hat, fühlt Maro Engel mit seinen Teamkollegen. "Es ist natürlich sehr schade für die Nummer drei. Tut mir sehr leid für die Jungs und für die Mannschaft. Bei uns läuft alles gut soweit. Auto läuft gut, fühlt sich gut an und natürlich ist jetzt der Fokus erstmal darauf, das Auto sauber über die restlichen Stunden zu bringen", sagt er.

Engel verrät zudem, dass das Team beim letzten Boxenstopp vorhatte, das Lenkrad des Autos zu wechseln. "Ich meine, vielleicht wenn du so weit in Führung liegst, dann spürst du so Gespenster. Ich habe so das Gefühl gehabt, dass ein Knopf nicht mehr ganz so schnell reagiert hat, wie er vielleicht könnte, aber kann auch einfach nur ein Gefühl sein." Letztlich entschied sich Winward gegen einen Wechsel.

Wir sortieren uns

Wie ist die sportliche Situation nach dieser dramatischen Wendung? Mercedes-AMG kann weiter auf den ersten Sieg seit 2016 hoffen, denn der Winward-Mercedes #80 (Engel/Schiller/Stolz/Martin) liegt weiter in Führung - und das deutlich. Der Vorsprung auf den Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Thiim/Drudi/Fernandez Laser) beträgt gut sieben Minuten. Der hat Rang zwei aber noch nicht sicher, denn nur drei Sekunden dahinter folgt der Rowe-BMW #99 (Harper/Hesse/S. van der Linde/D. Vanthoor).

Stefan Wendl von Mercedes-AMG erklärt den Defekt

"Also wir haben direkt nach dem Boxenstopp auf dem Wechsel von Max zu Dani einen ABS-Alarm bekommen, der uns zunächst annehmen lässt, dass wir einen elektrischen Defekt hatten. Den haben wir versucht zu resetten und Dani hat auch in der ersten Runde gesagt, dass er eigentlich damit ganz gut umgehen kann. Aber dann kamen noch Geräusche und Vibrationen dazu und er musste langsam dann doch nach zwei Runden wieder in die Box zurückkehren."

"Und hier hat es sich herausgestellt, dass wir einen Antriebswellenschaden haben, der leider dann auch weitere Kollateralschäden zum Radträger und zu anderen Peripherieteilen an der Hinterachse rechts verursacht hat, was jetzt eine längere Reparatur bedarf, um das Auto wieder fit zu bekommen. Wir haben mit Max gesprochen, wir haben mit den anderen Fahrern gesprochen und natürlich sind alle mega enttäuscht, nachdem sie so lange Zeit vor allen Dingen mit dem Ravenol-Auto um die Führung gekämpft haben. Aber wir haben beschlossen, dass wir das Auto fertig machen und dass wir in den letzten Runden nochmal rausgehen und es den Fans präsentieren."

To finish first, first you have to finish!

Dieses alte Rennsport-Motto muss die Crew der #3 gerade auf brutale Weise erfahren. Nach einem bisher fehlerfreien und teils furiosen Rennen lagen Verstappen/Auer/Gounon/Juncadella auf Kurs zu einem verdienten Sieg, doch es muss halt die Technik mitspielen.

Laut Stefan Wendl von AMG gab es einen Schaden an der Antriebswelle. Mehr Infos gleich.

Was ist los beim Verstappen-AMG?

Winward-Teammanager Steve Buschmann kann auch nur bedingt Aufklärung liefern: "Ja, wir haben leider ein technisches Problem, hinten rechts an der Ecke. Keine Berührung, sondern halt wirklich Technik. Doof, steht jetzt in der Box. Werden das Ganze reparieren und gleich wieder rausfahren."


Droht das gleiche Problem auch dem Schwesterauto mit der #80? "Wir gehen jetzt momentan nicht davon aus, dass es beide Autos betrifft, sondern speziell an dem Auto ist, beziehungsweise dass der Schaden nicht unmittelbar auch bei meinem Auto auftreten kann."

Arbeiten an der rechten Hinterachse

Beim Winward-Mercedes #3 wird an der rechten Hinterachse gearbeitet. Egal, ob eine Reparatur gelingt oder nicht, fest steht: Max Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella werden das Rennen nicht gewinnen!

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