Formel-1-Liveticker: Das Rennen in Monaco live!
Monaco in der Analyse: Alpine geht gegen Strafen vor!
Live-Gesamtwertung
Bericht
Liveticker
Feierabend
Damit ziehen wir dann auch einen Strich unter unseren heutigen Ticker. Morgen sind wir noch einmal mit einer neuen Ausgabe für euch da, und um 23:00 Uhr geht es auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de noch weiter mit unserer Videoanalyse zum Rennen.
Viel Spaß damit nachher, schlaft später gut und bis dann!
Finales Rennergebnis
Passend dazu hat die FIA soeben auch das finale Rennergebnis veröffentlicht. Heißt: Alle Verhandlungen sind für heute abgeschlossen und weitere Strafen wird es nicht mehr geben. Das "Right of Review" ist wie eben bereits erklärt noch einmal ein separates Verfahren in den kommenden Tagen.
Alpine erklärt "Right of Review"
Steve Nielsen hat in diesem kurzen Video erklärt, warum Alpine ein "Right of Review" beantragt hat. "Es ist kein Protest oder Einspruch, es ist etwas anderes", stellt er klar.
Man wolle sich "mit der FIA zusammensetzen" und "verstehen", wie sie zu ihrer Entscheidung gekommen sind. Man sei "offen" für diese Gespräche.
"Es ist eine offene Diskussion mit der FIA darüber, was wir oder vielleicht sie hätten anders machen können", erklärt Nielsen.
"Das wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen oder vielleicht sogar Wochen passieren", kündigt er an.
Heißt: Heute passiert in Monaco erst einmal nichts mehr.
Antonelli jubelt im Hafen
Es hat in Monaco inzwischen Tradition, den Sieger im Hafenbecken zu sehen. Kimi Antonelli war da heute keine Ausnahme, wie dieses Video zeigt:
Auch Hamilton sicher: War nicht zu schnell
Beim Rekordweltmeister hatte die Fünf-Sekunden-Strafe letztendlich keine Auswirkung. Doch auch er betont: "Ich war nicht zu schnell." Er fahre die Boxengasse in Monaco seit Jahren immer gleich an, stellt er klar.
"Es ist nicht so, dass ich reingefahren bin und den Knopf nicht gedrückt hätte oder so. Der Boxengassen-Drehzahlbegrenzer schaltet sich sofort ein", erklärt Hamilton, der "schockiert" über seine Strafe war.
"Ich habe gehört, dass das heute viele Leute erwischt hat, und die sind wahrscheinlich gar nicht zu schnell gefahren", glaubt er und sagt: "Ich bin also dankbar, dass es mich nicht allzu sehr eingeschränkt hat."
Warum Alpine schlechte Karten hat
Die Messlatte für ein "Right of Review" wurde von der FIA bewusst sehr hoch gelegt, um Rennställe davon abzuhalten, unsinnige Proteste einzulegen.
Die Voraussetzung ist, dass das Team ein "wesentliches und relevantes neues Element" an Beweisen vorlegen muss, das den Rennkommissaren zum Zeitpunkt der ursprünglichen Entscheidung nicht vorlag.
Angesichts dieser Anforderung sind die Erfolgsaussichten von Alpine recht gering, wie auch ein Blick in die Vergangenheit zeigt. Denn in der Regel gehen solche Dinger nicht durch.
Warum Hamilton und Hadjar keine Strafe bekamen
Während des Rennens gab es außerdem noch Untersuchungen gegen Hamilton und Hadjar, weil beide hinter dem Safety-Car mehr als zehn Wagenlängen hinter das Auto vor ihnen zurückgefallen waren.
Hier gab es keine Strafen, was die Rennkommissare jetzt so erklärt haben:
"Es wurde darauf hingewiesen, dass die Rennleitung bei einer früheren Veranstaltung (Kanada 2025) erklärt hatte, sie werde im Interesse der Sicherheit eine gewisse Toleranz in Bezug auf solche mutmaßlichen Verstöße walten lassen, da die Fahrer verpflichtet waren, Reifen und Powerunits vorzubereiten."
"Dementsprechend werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen."
Verwarnung für Perez
Zusätzlich zur Strafe gab es für Perez übrigens auch noch eine Verwarnung, weil er bereits vor dem Rennen seinen Probestart an der falschen Stelle ausführte. Also insgesamt drei Vorfälle heute bei ihm. Das ist dann am Ende zu viel ...
Warum Hadjar nicht bestraft wurde
Auch hier die kurze Begründung der Rennkommissare im Wortlaut:
"Es wurde berichtet, dass das Team versucht habe, Zündkerzen und Zündspulen auszutauschen, den Austausch jedoch nicht durchgeführt habe, und das Fahrzeug in demselben Zustand gestartet sei, in dem es an der Box angekommen war. Daher werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen."
Hadjar behält daher P3 - falls die FIA die Gasly-Strafen nicht noch zurücknimmt.
Erster Punkt für Aston Martin
Durch seine Strafe verliert Sergio Perez P10 und Fernando Alonso erbt den letzten Zähler. Es ist der erste Punkt für Aston Martin in diesem Jahr. Hier die kurze Begründung der Rennkommissare im Wortlaut:
"Die Videoaufnahmen zeigten eindeutig, dass sich das rechte Vorderrad von Auto 11 außerhalb der Startbox befand. Es wird die übliche Strafe verhängt."
Das aktualisierte Ergebnis findet ihr hier.
Strafe für Perez, Freispruch für Hadjar
Die Urteile sind da: Sergio Perez bekommt eine Zehn-Sekunden-Strafe und verliert damit P10. Isack Hadjar kommt ohne Strafe davon. Mehr dazu gleich hier!
Hülkenberg: Konnte nichts mehr machen
Bei Audi hält man die Strafe gegen Nico Hülkenberg für ziemlich hart. Der Deutsche erklärt: "Ich musste ausweichen, um dem vorausfahrenden Auto auszuweichen, und bin nach innen gezogen."
"Aber als ich dort war, hatte ich das Lenkrad voll eingeschlagen und konnte eigentlich nirgendwo anders mehr hin. Carlos war außen und wir sind zusammengestoßen", schildert er den Crash.
Letztendlich sei es "frustrierend, denn das Tempo, das wir zu Beginn des Wochenendes gezeigt hatten, war vielversprechend. Aber leider konnten wir das nicht in ein Ergebnis umsetzen."
Alpine geht gegen Strafe vor
Das war nach Gaslys Aussage zu erwarten: Alpine akzeptiert die Strafen nicht und hat ein sogenanntes "Right of Review" beantragt. Das Team teilt in einem Statement mit:
"Nach dem Ergebnis des heutigen Grand Prix von Monaco kann das BWT Alpine Formula One Team bestätigen, dass es bei der FIA ein Überprüfungsrecht beantragt hat, nachdem Strafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Boxengasse verhängt wurden."
Neben den Untersuchungen wird hier also noch eine weitere Baustelle aufgemacht. Mal schauen, wann es ein finales Ergebnis gibt ...
Hadjar und Perez optimistisch
Beide haben sich inzwischen zu ihrer möglichen Strafe geäußert. Hadjar sagt: "Ich vertraue meinen Jungs. Sie sind schon so lange in der Formel 1 dabei, wie ich auf dieser Welt bin. Also glaube ich, dass sie wissen, was sie tun."
Und Perez erklärt ebenfalls: "Ich für meinen Teil bin nach dem, was ich gesehen habe, optimistisch. Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei den Rennkommissaren, also warten wir ab."
Bei Perez lautet die Frage, ob er beim Neustart korrekt in seiner Startbox stand. Und bei Hadjar geht es darum, ob am Auto während der Unterbrechung Arbeiten vorgenommen wurden, die nicht erlaubt sind.
Haas-Unfall nach dem Start
Haas erlebte heute beim Start den Worst Case. "Esteban und Ollie berührten sich in Runde 1, wodurch Ollies Frontflügel beschädigt wurde", berichtet Teamchef Ayao Komatsu. Das sei natürlich "kein idealer Start" gewesen.
"Ollie konnte von da an nicht mehr viel ausrichten und hatte zudem Probleme mit den Bremsen, sodass wir ihn aus dem Rennen nehmen mussten", so Komatsu.
Durch das ganze Chaos punktete am Ende aber zumindest noch Ocon als Neunter. "Wir haben alles richtig gemacht, die richtigen Entscheidungen getroffen und die Strategie war großartig", jubelt der Franzose.
"Nach 20 Runden dachte ich, ich würde das Rennen nicht zu Ende fahren können, aber dann haben wir es auf P9 ins Ziel geschafft. Das ist absolut verdient, ich bin überglücklich. Das zeigt, dass man niemals aufgeben darf", so Ocon.
Gasly: FIA sollte Strafe zurücknehmen
Der Franzose verlor durch seine beiden Strafen heute das Podium. Er ist stocksauer und sagt: "Ich glaube nicht, dass es im Moment etwas gibt, das mehr wehtun könnte. Seit zehn Jahren reiße ich mir verdammt noch mal den Arsch auf für einen solchen Moment."
"Wir haben heute alles richtig gemacht", betont er. "Das ist genau die Art von Moment, die uns meiner Meinung nach nicht aus ungerechten Gründen genommen werden darf. Was da gerade abgeht, ist nicht richtig, und hoffentlich treffen sie die richtige Entscheidung."
Gemeint ist die FIA. Er wisse "ganz genau", dass er die 60 km/h nicht überschritten habe. "Es ist einfach nicht richtig", sagt Gasly, der hofft, dass die FIA sich die Sache noch einmal ansehen wird.
Wolff: Mussten Antonelli einbremsen
Der Mercedes-Teamchef jubelt bei Sky: "Unglaubliche Performance heute. [...] Bei Weitem der schnellste Mann, bei allen Bedingungen. So, dass wir ihn kaum bremsen konnten."
"Zwei, drei Mal haben wir ihm gesagt: Du brauchst nicht mehr so schnell fahren, du hast genug Vorsprung", verrät Wolff. Zwischenzeitlich lag Antonelli rund eine halbe Minute vor dem Rest des Feldes.
"Dann haben wir uns gedacht, vielleicht bringen wir ihn aus dem Rhythmus, wenn wir ihn fragen, langsamer zu fahren", schmunzelt Wolff.
Am Ende wurde es für Antonelli der "Grand Slam", also Pole, schnellste Runde und der Rennsieg, ohne auch nur ein einziges Mal die Führung abzugeben.
Software-Fehler?
Auffällig: Sechs Strafen gab es heute wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse. Davon wurden fünf Fahrer mit 60,1 km/h geblitzt, also exakt 0,1 km/h zu viel. Lediglich bei Gasly waren es einmal 60,4.
Das spricht in der Tat dafür, dass vielleicht irgendetwas mit dem System nicht stimmte. Wäre sonst schon ein sehr großer Zufall.
Russell vermutet Software-Fehler
Der Brite hat über seine Strafe heute gesprochen und bei Sky erklärt: "Ich bin mir nicht ganz sicher, warum wir eine Strafe bekommen haben, denn ich hatte den Pit-Limiter schon vor der Linie aktiviert."
"Nach der Linie habe ich ihn wieder deaktiviert. Aber offensichtlich gibt es ein Problem mit der Software, und viele Fahrer haben Strafen bekommen", vermutet Russell.
Das nächste Problem war dann, dass er die Strafe beim nächsten Boxenstopp nicht abgesessen hat. "Es ging einfach alles viel zu schnell, und ich glaube, die Mechaniker haben nicht mitbekommen, dass sie das Auto für fünf Sekunden stehen lassen sollten", so Russell.
Dafür gab es dann eine Durchfahrtsstrafe, die er für deutlich zu hart hält. "Durch diesen Softwarefehler habe ich in der Boxengasse wahrscheinlich eine Zehntelsekunde gewonnen - habe aber letztendlich zwölf Plätze verloren", zuckt er die Schultern.
Warum Hadjar untersucht wird
Die FIA hat inzwischen erklärt, warum genau es eine Untersuchung gegen Hadjar gibt. Wörtlich heißt es:
"Während der Unterbrechung des Rennens arbeiteten Mechaniker des Oracle Red Bull Racing Teams um 16:55 Uhr an der Startnummer 6 und führten dabei Arbeiten durch, die gemäß Artikel B5.14.4.a. nicht zulässig sind."
"Als sie zu ihren Arbeiten befragt wurden, stellten sie diese ein und versetzten das Fahrzeug wieder in seinen vorherigen Zustand, ohne dabei Teile auszutauschen."
Die Sache liegt jetzt bei den Rennkommissaren.
Sainz sauer nach Doppelbeschuss
Erst wurde er nach dem Restart von Nico Hülkenberg abgeräumt, dann auch noch von Franco Colapinto. "Leider haben einige Leute beim Neustart einfach beschlossen, dumme Risiken einzugehen", ärgert er sich.
Denn bis dahin sei es ein gutes Rennen gewesen, und es sah erneut nach einem Punkteergebnis aus. Besonders sauer ist er deshalb, weil der Fehler von Hülkenberg vermeidbar gewesen sei.
Denn eigentlich sei klar, dass so ein Manöver in der Haarnadel nicht gehe. "Das ist Monaco wie aus dem Lehrbuch", winkt er ab und sagt, dass solche Fehler eigentlich nicht passieren dürfen.
Die Rennleitung sah das auch so, weshalb Hülkenberg eine Zehn-Sekunden-Strafe bekam, die ihn aus den Punkten warf.
Jüngster Monaco-Sieger
Antonelli ist weiter auf Rekordjagd. Mit 19 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen ist er jetzt der jüngste Monaco-Sieger in der Geschichte. Den alten Rekord von Lewis Hamilton aus 2008 (23 Jahre, 4 Monate und 18 Tage) hat er um mehr als 3,5 Jahre unterboten!
Stroll: Vom Motor in die Wand gedrückt
Bei Leclerc waren es die Bremsen, bei Stroll zuvor der Motor. Er berichtet: "Wir hatten während des gesamten Rennens Probleme mit der Motorbremse." Das ziehe sich bereits durch die komplette Saison.
"In genau dieser Kurve und Runde hat es mich einfach gegen die Wand gedrückt, obwohl das Gaspedal nur zu 50 Prozent durchgedrückt war", berichtet er und betont, der Asphalt sei nicht das Problem gewesen.
Klingt nicht gerade vertrauenerweckend.
Leclerc: Bremsen waren schuld
Der Monegasse hat über seinen Crash gesprochen und erklärt: "Von meinen vier Bremsen funktionierten drei nicht." Lediglich die linke Vorderradbremse habe gegriffen, alle andern nicht oder nicht richtig.
Das habe man auch an den Daten sehen können, versichert er und betont: "Es gab überhaupt keine Verlangsamung." Der Ferrari-Pilot klagte bereits das ganze Wochenende über Bremsprobleme.
"Ich kann nur sagen, dass wir die Lösung haben, und ich werde ab dem nächsten Rennen auf die Konfiguration von Lewis umsteigen, was hoffentlich einen Fortschritt bedeutet. Aber es war ein Albtraum", so Leclerc.
Antonelli schon Weltmeister?
Statistisch gesehen hat der Italiener den WM-Titel bereits sicher. Er liegt in der WM jetzt 66 Punkte vorne. So einen großen Vorsprung hat in der Formel-1-Geschichte bislang noch niemand verspielt.
Übrigens: WM-Zweiter ist seit heute nicht mehr Teamkollege George Russell, sondern Lewis Hamilton. Russell liegt nach seinem zweiten Ausfall in Serie jetzt sogar schon 68 Zähler zurück.
Jetzt Fahrer bewerten
Wir atmen erst einmal durch, denn auch an diesem Wochenende habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Monaco? Jetzt abstimmen!
Offizieller Fahrer des Tages wurde Kimi Antonelli - was heute aber natürlich keine Überraschung ist.
Untersuchungen nach Rennende
Final ist das Ergebnis noch nicht. Der dritte Platz von Isack Hadjar wackelt zum Beispiel, weil es bei der roten Flagge einen Regelverstoß gegeben haben soll.
Und auch der erste Punkt von Cadillac ist noch nicht sicher. Gegen Sergio Perez läuft eine Untersuchung, weil er beim Restart nicht korrekt in seiner Gridbox gewesen sein soll.
Behalten wir natürlich im Auge.
Übersicht
Jetzt Session-Ticker öffnen!
In zehn Minuten beginnt das Rennen in Monaco und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix.
Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier.
Audi-Update
Kleines Update von Audi. Dort hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, beide Autos ins Rennen zu schicken. "Wir müssen aus der Boxengasse starten, aber mal sehen, ob wir es schaffen", so Bortoleto bei Sky.
Untersuchung gegen Perez
Der Mexikaner hat sich derweil bereits vor dem Start eine Untersuchung eingehandelt, weil er seinen Probestart offenbar an der falschen Stelle ausgeführt hat. Das wird nach dem Rennen noch einmal untersucht.
Lawson in der Startaufstellung, Bortoleto nicht
Da waren die Informationen der Kollegen wohl nicht richtig. Lawson hat es doch in die Startaufstellung geschafft. Drücken wir mal die Daumen, dass die Probleme an seinem Auto nachhaltig gelöst sind.
Die schlechte Nachricht: Bortoleto hat es dafür nicht geschafft, er ist kurz hinter dem Boxenausgang ausgerollt. Verliert Audi hier erneut bereits vor dem Start ein Auto?
Fest steht auf jeden Fall schon, dass es wieder keinen Start mit 22 Autos geben wird. Bortoleto dürfte dem Feld jetzt höchstens noch aus der Boxengasse hinterherfahren.
Boxengasse offen
40 Minuten noch bis zum Start und die Boxengasse ist jetzt offen. Zehn Minuten haben die Fahrer nun, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen. Laut Sky wird Lawson das auf keinen Fall schaffen.
"Im besten Fall wird er aus der Boxengasse starten", so Experte Martin Brundle. Wird also wieder nichts mit allen 22 Autos im Grid.
Oder auch nicht ...
Da haben wir uns vielleicht zu früh gefreut. Offenbar gibt es ein Problem am Auto von Liam Lawson. Vielleicht also doch wieder nur 21 Autos im Grid. Mal schauen, ob die Racing Bulls das noch hinbekommen. In zehn Minuten öffnet die Boxengasse.
22 Autos im Grid
Wir erleben heute zur Abwechslung einmal ein Rennen, bei dem alle 22 Autos aus der Startaufstellung ins Rennen gehen. Die FIA hat eben die finale Startaufstellung veröffentlicht, und aus der Box startet dieses Mal niemand.
Tatsächlich gab es diesen Fall in diesem Jahr bisher erst bei einem einzigen Grand Prix, nämlich in Japan. Ansonsten ist immer mindestens ein Fahrer aus der Box gestartet - oder gar nicht.
In einer Stunde geht es los.
ANZEIGE: Die NitrOlympX aus der VIP-Perspektive
Ihr habt bei den Bildern aus Monaco Lust bekommen, auch selbst einmal als VIP an die Rennstrecke zu reisen? Dann empfehlen wir euch die NitrOlympX auf dem Hockenheimring!
Die NitrOlympX sind weit mehr als klassischer Motorsport. Sie stehen für pure Geschwindigkeit, maximale Präzision und Adrenalin auf höchstem Niveau. Wenn die Top-Teams der Welt auf der Rico Anthes Quartermile an den Start gehen, zählt jede Hundertstelsekunde und der ganze Asphalt vibriert.
Im VIP-Bereich der Tower Lounge eröffnet sich für euch eine außergewöhnliche Perspektive auf das Geschehen. In erhöhter Lage über der Quartermile bietet sich ein hervorragender Überblick über die gesamte Strecke.
Exklusiver Komfort und eine besondere Atmosphäre machen das Event dort auf einzigartige Weise erlebbar. Achtung: Die VIP-Tickets für das Event vom 21. bis zum 23. August sind limitiert.
Hier gibt es alle weiteren Informationen!
Foto: Hockenheim-Ring GmbH
Fahrerparade
Weniger als zwei Stunden noch bis zum Start, und in Monaco läuft gerade die Fahrerparade. Hier könnt ihr euch live noch einmal ein paar Eindrücke aus dem Fürstentum abholen:
Strategie
Der Vollständigkeit halber werfen wir den obligatorischen Blick auf die Strategie fürs Rennen. Weil die zwei Pflichtboxenstopps in diesem Jahr abgeschafft wurden, schlägt Pirelli wenig überraschend ausschließlich Einstoppstrategien vor.
Wann dieser eine Stopp letztendlich absolviert wird, das dürfte unter anderem maßgeblich davon abhängen, ob es ein Safety-Car oder sogar eine rote Flagge gibt.
Seriensieger
Kimi Antonelli hat heute beste Chancen, seinen fünften Grand-Prix-Sieg in Serie zu holen. Er wäre erst der zehnte Fahrer in der Geschichte der Königsklasse, dem das gelingt. Mehr dazu in unserer Fotostrecke:
Fotostrecke: Die längsten Siegesserien in der Formel 1
Foto: LAT
Nur neun Fahrer haben es in der Geschichte der Formel 1 geschafft, fünf oder mehr Rennen hintereinander zu gewinnen. Die erste Serie dieser Art eröffnet Ferrari-Pilot Alberto Ascari beim dritten Grand Prix der Saison 1952 in Spa-Francorchamps. Ja, die Eau Rouge gab es damals schon!Wetter
Ein Blick zum Himmel noch schnell, aber das wird (anders als zuletzt in Kanada) wohl auch der einzige heute bleiben, denn Regen ist für diesen Rennsonntag nicht angekündigt.
Es soll den ganzen Tag trocken bleiben, was den Fahrern, die weiter hinten starten, natürlich nicht hilft. Sie werden über die Strategie versuchen müssen, irgendwie nach vorne zu kommen.
Von: